Kaufberatung Spiegelreflex

dasdoenertier schrieb:
Du kommst ohne Presseausweis oder besondere Erlaubnis mit einer Spiegelreflexkamera gar nicht erst in die Disko.
Ach, da gibt es einen Zusammenhang? Cool, dann muss ich das demnächst mal probieren. Komme ich dann mit dem PA auch rein, wenn ich die Kamera zuhause lasse? ;)

Spaß beiseite:
Natürlich steht es jedem Discobetreiber frei, wahllos oder nach eigenen Kriterien - z.B. die Größe der mitgebrachten Kamera - Gäste auszuschließen. Meiner Erfahrung nach kommt im Zeitalter der sogenannten "Partyfotografie" (aka angetrunkene Kinder die in die Kamera grinsen damit sie am nächsten Tag noch wissen, was da los war) aber so gut wie jeder mit Kamera in die Disco, erst recht, wenn darauf verwiesen wird, dass die Bilder irgendwo eingestellt werden sollen (auch ganz ohne diese lustigen Ausweise, die viele dieser Portale ausstellen). Alles andere wäre auch dumm vom Betreiber, das ist nämlich sehr effektive und noch dazu kostenlose Werbung.

@Topic:
Solange du dir bewusst bist, dass ein Mindestmaß an Größe nicht zu unterbieten ist, wirst du mit vielen Einsteiger-SLRs glücklich werden. Die kleinsten in Frage kommenden sind wahrscheinlich die von Olympus. Natürlich nehmen Blitzgerät, zusätzliche Objektive etc. Platz weg, aber fürs handliche Reisegepäck gibt es auch Superzooms wie z.B. das Tamron 18-270mm mit optischem Bildstabilisator. Die sind natürlich nicht so gut wie z.B. hochpreisige Festbrennweiten, aber immer noch besser als jede Kompakte. Außerdem ist ein am Rand unscharfes oder leicht verzerrtes Bild besser als eines, das man mangels Objektiv gar nicht gemacht hat ;)

Und ehe jetzt wieder einige unbelehrbare rumtrollen, dass man einer DSLR diese Suppenzooms doch nicht antun darf: bis auf Fetzie (*sabber*) hat hier wahrscheinlich kaum jemand so umfangreiches Equipment wie ich, allein die Summe der Frontlinsendurchmesser liegt weit jenseits der 30cm. Aber diese unbegründete Hetze gegen Superzooms, nur weil auf denen die Backsteinwand nicht ganz so scharf ist, geht mir gewaltig gegen den Strich, deshalb nehme ich das einfach mal vorweg. Wieviele Bilder ich schon verpasst habe, weil ich Objektiv wechseln oder zur Zweitkamera umgreifen musste - das passiert dir mit solchen Linsen schonmal nicht ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will ja nicht gegen Superzooms hetzen, aber erstens kostet das von Dir vorgeschlagene deutlich mehr als das Gesamtbudget des Threaderstellers. Und zweitens ist ein Superzoom nicht gerade optimal für die Portraits, die er machen will. Ganz davon zu schweigen, dass Lichstärke schlecht und Kompatibilität zur von Dir vorgeschlagenen Olympus-Reihe nicht gegeben ist. ;)
 
Recht hast du. Dass man für das Budget keine eierlegende Wollmilchsau bekommt, ist klar. Ich wollte nur für die Zukunft eine sinnvolle Upgrademöglichkeit aufzeigen :)
 
Papst_Benedikt schrieb:
@dasdoenertier:


Spaßvogel ;) [...]

Kann ich ja nicht wissen, trotzdem ein Tipp fürs nächste mal ;)


FidelZastro schrieb:
Ach, da gibt es einen Zusammenhang? Cool, dann muss ich das demnächst mal probieren. Komme ich dann mit dem PA auch rein, wenn ich die Kamera zuhause lasse? ;)[...]

Ich habe bereits bei einigen grossen Diskotheken angefragt und bisher hab ich keine erwischt, wo ich die Kamera einfach so hätte mit rein nehmen können.
 
An Stelle des TOs würde ich mir mal die Canon G9/10/11 anschauen. Das sind mMn wirklich gute Kompaktknipsen. Der Einstieg in die DSLR Fotografie zieht einfach einen enormen Rattenschwanz nach sich (neue Objektive, Bodys, erlernen der Funktionen der Cam und vor allem das richtige Anwenden dieser!).
 
dasdoenertier schrieb:
Ich habe bereits bei einigen grossen Diskotheken angefragt und bisher hab ich keine erwischt, wo ich die Kamera einfach so hätte mit rein nehmen können.

ich weis ja nit wo du wohnst aber hier in berlin kommt man in so ziemlich alle clubs(wo ich bisher war) mit ner dslr. Ich hatte nur einmal probleme als ich 2 boxedkühler und nen ramriegel mit rein nehmen wollte X-D
 
Sieht hier in Bremen auch nicht anders aus. Hatte bisher auch sehr wenige Probleme mit meiner DSLR irgendwo reinzukommen. Und wenns mal nicht sofort klappt lässt man sich halt irgendne Story einfallen, dass man den Junggesellenabschied vom Kumpel dokumentieren will oder whatever... =)
 
Ihr habt Hobbys! Der eine will sich mit CPU-Kühlern Erleichterung in der stickigen Hitze verschaffen und der andere hat immer eine Gruppe für den vermeintlichen Junggesellenabschied im Schlepptau.

Mir wäre das früher peinlich gewesen, mit einer fetten DSLR in der Disko Fotos zu machen. Aber so ändern sich die Zeiten. Früher konnten die Ohrstecker nicht klein genug sein, heute laufen manche Pappnasen mit geschlossenen Studiokopfhörern auf der Straße rum und machen einen auf cool.

Egal, zurück zum Thema. Eine Alternative zur DSLR wäre noch eine lichtstarke Kompaktkamera. Da wäre zum Beispiel die Panasonic LX3, die vor allem durch ihren Weitwinkel für Landschaftsaufnahmen prächtig geeignet ist. Und es gibt sogar fortgeschrittene Fotografen, die damit exzellente Diskobilder machen. Natürlich mit Aufsteckblitz, Filter und Diffusor. Canon G11 oder G10 wären Alternativen eines anderen Herstellers. Bevor jetzt jemand mit S90 oder vielleicht sogar einer Fuji F200 kommt, ich halte einen externen Blitz für gute Diskoaufnahmen für sehr vorteilhaft. Zwar zahlt man dann insgesamt genauso viel wie für eine Einsteiger-DSLR, dafür passt aber alles in die Jackentasche und man sieht nicht so dubbelig aus, dass die Leute sich fragen "läuft da ein Typ mit 'ner Kamera oder läuft die Kamera mit ihm?".

Es sei denn, nerdmäßig auszusehen ist gerade wieder in oder Ziel des eigenen Daseins. ;)
 
@Deliberation

Bitte erzähl uns noch mehr Mist. Was hat 'ne große Kamera (500D und Co sind mickrig) mit nerdmäßigem Dasein zu tun? Ich laufe im übrigen (meist) auch mit großen Kopfhörern rum. Klingt besser und ist bequemer. Beim Skullcandydreck könnte ich die Kritik ja verstehen, sie sehen peinlich aus, sind unbequem und klingen scheisse. Aber doch nicht bei vernünftigen...
Der TO soll ruhig eine DSLR kaufen, am besten eine Nikon. Dann kommt mehr Kohle rein und es wird hoffentlich ein neues 85 1.4 gebaut. Danke schonmal.
 
Das ist kein Mist, das ist eine Feststellung.

Ein Nerd ist qua Definition ein in (u.a.) technische Bereiche vertiefter Mensch. Und eineinhalb Kilo Kamera mit Neckstrap halte ich im Vergleich zu einer Kompaktkamera mit durchschnittlich knappen 200 Gramm und deutlich kleinerem Gehäusevolumen für ein deutliches Zeichen des technischen Vertieftseins. Und Du musst Dich durch den Begriff gar nicht angegriffen fühlen, "Nerd" ist in manchen Umgebungen eine Auszeichnung, u.a. da es mit dem Prädikat der überdurchschnittlichen Intelligenz daherkommt.

Trotzdem, und darauf wollte ich eigentlich nur hinaus, kann ein Diskobesucher mit DSLR als "Sonderling" (aka Nerd) gelten, denn das Fotografieren mit üppigem Equipment war in meiner Jugend nicht gerade die Zielsetzung eines Diskobesuchs. Mit dem Beispiel der Kopfhörer wollte ich nur zum Ausdruck geben, dass sich Zeiten ändern. So hätte man in meiner Jugend Nerds mit geschlossenen Kopfhörern den Turnbeutel aufs nächste Dach geworfen, heute ist es wohl cool. Und vielleicht ist es heute auch total cool, in der Disko statt zu tanzen und zu flirten mit 'ner fetten DSLR Fotos zu machen. Kann ja sein. Aber falls dem nicht so ist, wäre eben eine Kompaktkamera wie von mir beschrieben eine Alternative.

Nicht mehr und nicht weniger.
 
Deliberation schrieb:
Eine Alternative zur DSLR wäre noch eine lichtstarke Kompaktkamera. Da wäre zum Beispiel die Panasonic LX3, die vor allem durch ihren Weitwinkel für Landschaftsaufnahmen prächtig geeignet ist. Und es gibt sogar fortgeschrittene Fotografen, die damit exzellente Diskobilder machen. Natürlich mit Aufsteckblitz, Filter und Diffusor. Canon G11 oder G10 wären Alternativen eines anderen Herstellers. Bevor jetzt jemand mit S90 oder vielleicht sogar einer Fuji F200 kommt, ich halte einen externen Blitz für gute Diskoaufnahmen für sehr vorteilhaft.

Wenn eine Kompaktkamera eine Alternative zu einer DSLR ist, dann ist auch ein Dacia eine Alternative zu einer S-Klasse. Reduziert auf den eigentlichen Nutzen, nämlich das Anfertigen von Bildern bzw. dem individuellen Transport von A nach B, schaffen das beide Optionen.
Es ist aber auch immer ein gewisser Qualitätsunterschied vorhanden, der wohl auch noch eine sehr lange Zeit bestehen bleibt und den verschiedenen Konzepten geschuldet ist.
 
Das ist Unsinn, da zu eindimensional. Sowas nennt man für gewöhnlich einen Allgemeinplatz. Wenn Du auf die Frage des Threaderstellers antworten willst, dann lies den Thread durch. Wenn Du Grundsatzdiskussionen starten willst, dann mach einen neuen Thread auf.
 
Deliberation schrieb:
Das ist Unsinn, da zu eindimensional.
Die Hauptaussagen deiner drei letzten Beiträge verdienen das Prädikat Unsinn, mehr wohl nicht.


Aus meiner Antwort geht doch ganz klar hervor, dass es die Entscheidung des TE ist, welche Ansprüche er hat und sich danach auch der Kauf einer neuen Kamera richten sollte.

Wie in dem Auto-Beispiel bietet auch hierbei eine teuere Kamera (DSLR) bessere (Bild- und Built-) Qualität, bietet wesentlich mehr Möglichkeiten zur Individualisierung (des Bildes) erfordert aber auf Grund der ganzen Features auch mehr Einarbeitungszeit um diese voll nutzen zu können.
Sich in ne S-Klasse zu setzen und nicht mal den elektrischen Sitz für sich einzustellen ist vergleichbar zur sturen Nutzung des Automatikfunktion einer DSLR.
 
Ja, Du hast das Wörtchen "manche" nicht wahrgenommen. ;)

@xDream: dann sind wir ja einer Meinung. Der TO sollte entscheiden, welche Variante für ihn am ansprechendsten ist. Wir können nur verschiedene Wege aufzeigen, entscheiden muss er.
 
Sardellenpizza schrieb:
Nicht zu vergessen der ganze Kleinkram, den man neben teuren Dingen wie Objektiven, Blitz usw anschafft:
Streulichtblende, Pustepinsel, Polfilter, Stativ, Reisestativ, Fotorucksack/tasche, Fernauslöser, Speicherkarten...kostet zusammen auch ne Stange Geld.

Ich frag mich ja immer, wieso immer gesagt wird, man müsse diese Dinge haben?

GeLi, Polfilter, Fototasche, alles recht günstig und das alles in ner Tasche die noch echt klein ist.

Hab selber ne Nikon D40, die auch schön klein ist und nen Sigma 17-70 drauf. Die GeLi war schon beim Objektiv dabei.

Klar ne DSLR is sperriger, der Grund schlechthin warum ich sei nicht ständig bei mir hab..

Dafür muss dann die Handyknipse herhalten für Schnappschüsse..

Nikon D3000 odr 5000 is schon ok.. ;-)
Nikon rulez! ^^
 
Nee, haben muss man sowas nicht unbedingt. Aber die Möglichkeiten einer DSLR wecken bei vielen nach dem Kauf eines Basis-Kits Begehrlichkeiten, durch die man schnell mehr als geplant ausgibt. Aber Du hast natürlich recht, das trifft nicht auf jeden zu.
 
Deliberation schrieb:
Das ist kein Mist, das ist eine Feststellung.

Ein Nerd ist qua Definition ein in (u.a.) technische Bereiche vertiefter Mensch. Und eineinhalb Kilo Kamera mit Neckstrap halte ich im Vergleich zu einer Kompaktkamera mit durchschnittlich knappen 200 Gramm und deutlich kleinerem Gehäusevolumen für ein deutliches Zeichen des technischen Vertieftseins.
Was erzählst du denn für einen Müll?

Mag sein - nein es ist sogar definitiv so - dass viele Leute aus ihrer Fotoausrüstung anscheinend einen großen Teil ihres Selbstwertgefühls beziehen, betrachtet man diverse Signaturen in Fotoforen, in denen jedes unwichtige Kürzel im Objektivnamen eigens mit verschiedenen Farben hervorgehoben wird.

Dennoch benötige ich, um bestimmte Bilder überhaupt machen zu können eben eine bestimmte Ausrüstung. Will ich im Fußballstadion spannede Zweikämpfe auch außerhalb des Strafraums ablichten kann ich das 200mm-Objektiv eben im Rucksack lassen und will ich in einer Dico stimmungsvolle, nicht plattgeblitzte Portraits machen, braucht es eben meistens eine lichtstarke Festbrennweite, ISO 1600 und einen entfesselten Blitz. Da kannst du mir deine Spielzeugkamera noch so oft an den Kopf werfen, hat man einen gewissen anspruch an die Bilder, kommt man an den größeren Kästen nicht vorbei. Und das hat nichts mit Nerdig zu tun, sondern mit Fotografie und dass die Technik einem die Kreativität auch erst mal ermöglichen muss.
 
FidelZastro schrieb:
Was erzählst du denn für einen Müll?

Im Folgenden hast Du versucht, sachlich zu argumentieren. Warum musstest Du Dich denn mit diesem einleitenden Satz als verletztes Kind outen? Das hast Du doch gar nicht nötig und ein guter Argumentationsstil ist es keinesfalls.

Bevor Du Dich also persönlich angegriffen fühlst, solltest Du erstmal verstehen, was ich geschrieben habe. Du schreibst, dass Du Dich eben mit der Technik auseinandersetzen musst, damit Du Deiner Kreativität Raum geben und Bilder schießen kannst, die Deinem Anspruch gerecht werden. Nun, und deshalb bist Du ein Nerd, da Du Dich in die Technik vertieft hast, um Deinem Hobby zu fröhnen. Das ist eben die Definition des Wortes Nerd:

Nerd [nɜːd] (u.a. Sonderling) steht für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen.

Quelle: Wikipedia

Ich habe NICHT geschrieben, dass Nerds einen Kleinen haben und diesen Umstand durch Technik zu kompensieren suchen. Das hast offensichtlich Du hineininterpretiert:

Mag sein ... dass viele Leute aus ihrer Fotoausrüstung anscheinend einen großen Teil ihres Selbstwertgefühls beziehen

Quelle: Du selbst, mit anschließendem "aber bei mir ist das nicht so"

Das Wort "Nerd" habe ich nur verwendet, um auf das mögliche Spannungsfeld zwischen anspruchsvoller digitaler Fotografie mit u.U. umfangreichem Equipment und einem Diskobesuch hinzuweisen. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Fotografieren in einer Disko mit einer DSLR den Normalfall darstellt. Das ist in dieser Umgebung eben "sonderbar" und deshalb inhaltlich mit dem Wort "Nerd" zu füllen.

Eine normative Wertung habe ich damit nicht vorgenommen, auch wenn hier von beleidigten Leberwürsten gegenteiliges behauptet wird. Aber eben die haben auch ihre eigene Bewertung selbst vorgenommen.

Für Diskofotografie gibt es eben zwei Methoden: die auffällige mit umfangreichem Equipment á la DSLR oder die unauffällige mit lichtstarker Kompaktkamera. Beide Techniken werden je nach Sachlage von Profis verwendet. Die persönlich geeignete muss eben der TO wählen, wir können ihm nur Alternativen aufzeigen.

Zusatz: das Aufzeigen von Alternativen ist ein logischer und diesem Thread sachgerechter Vorgang, das habe ich nun zum wiederholten Male aufgezeigt. Sollte sich noch jemand durch meine Ausführungen in seiner Männlichkeit angegriffen fühlen, dann möge der Betroffene mir dies per PM mitteilen und nicht diesen Thread mit undienlichen Hinweisen vollmüllen. Und "for the record": ich bin selber Nerd, denn auch ich fotografiere seit vielen Jahren und muss mich deshalb intensiv mit Technik und Methoden auseinandersetzen.
 
Hallo, also ich hab mich noch ein wenig umgeguggt, eine Kameras in den Händen gehalten nun wollte ich noch um ein "gesegnetes Wort" bitten ;)

1. Sony DSLR 380 mit 18-55mm Objektiv im MediaMarkt für 469Euro, hat mich mit der Menüführung und generell beindruckt.

(bei Amazon keine wirklichen guten Bewertungen?? hmmm?)

2.Canon 1000D mit Tamron 18-200mm für 499€
joa auch ganz nett?
gute Amazon bewertungen

eventuell das Objektiv von Amazon 18-55mm Obejektiv ( wie gesagt Zoom mir net so wichtig

3.Cacnon Eos 450D EF 18-55 in Mediamarkt fpr 499€, da steht mit StandartObjektiv hmm?

hat ebenfalls gute Bewertungen.


So nun hoffe ich um eine gezielte Empfehlung und vielen Dank für die Diskussion!!!!
 
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