News KDE Linux: Referenz-Betriebssystem für den Plasma-Desktop nutzt Arch

Flathub, Snaps haben Vor und Nachteile.

Nachteil: Große Pakete als Abhänigkeiten werden mehrfach installiert und verbrauchen Gigabyteweise Platz. Das ist aber eigentlich auch vermeidbar beim Erstellen der App images. Sowas wie zb 2GB Gnome/KDE mit im Flatpack etc.

Vorteil: Man ruiniert weder Paketquellen noch das installierte Setup. Wer Fremdpaketquellen für jede App hinzufügt hat dann das Problem dass Die Paketverwaltung nicht mehr funktioniert sobald diese Paketquellen nicht mehr da sind. Dazu ist 1 klick und nicht basteln von Paketquellen im Terminal.

Das ist leider beides nich das gelbe vom Ei.

Performance unter Win besser? Absolut nicht.

Ich habe aktuell den genau gleichen Workload unter beiden Systemen.
Firefox, 2 IDEs, Obsidian, Godot, Telegram, Signal, Discord. Dazu ein paar Terminals.

Linux: 3-10% Cpu Last und Pc ist flüsterleise. Spikes nur bei lokalen compiles etc kurz.
Win: 30-50% CPU Last und monströse Systemtasks. Systemunterbrechungen, Anti Malware blub. Allein die ganzen win Background tasks gehen gern mal auf 50%+ hoch. Mein Favourit ist der VS Studio update Task. 100% cpu last. Dann crasht er und fängt von vorne an. Trigger: on idle.

Es ist absurd wie verschwenderisch Win mit Ressourcen umgeht.

Bei der selben Arbeit unter Win ist mein Pc hörbar laut wegen hoher CPU lasten. Unter Linux silent da minimale CPU Last für die Arbeit anfällt. Hat mich sehr überrascht wie extrem der Unterschied war. Hätte nicht gedacht, dass es so schlimm ist.

RAM verbrauch meines Arbeitssetups:

Win: 15-18GB
Linux 9-11GB
 
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Gepi87 schrieb:
Gefühlt war und ist das für Linux und alle möglichen Distros am PC schon immer so gewesen :mad:
Vielleicht vor 20 Jahren.
Also seit Ende der 2010er ist Linux auf jeden Fall alltagstauglich, solange man nicht explizit auf MS Software angewiesen ist.

Bezüglich Anti-Cheat: Spiele die unter Linux nicht laufen kaufe/spiele ich nicht. Hab 10 Jahre League of Legends gespielt... seit deren "Vanguard" Anti-Cheat ist für mich Riot Teil der Vergangenheit.
Auch ein Grund warum ich (war einer der ersten Kunden in DE) mein Netflix Abo gekündigt habe, Linux kriegt nur 720p und es scheint keine Bestrebungen zu geben es zu ändern.
 
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Rote Rose schrieb:
KDE galt schon immer als Alles bunt und Spielereien. Eigentlich brauchte das kein Mensch. GNOME dagegen war: aufgeräumt, schlicht, macht was es soll.
Naahh, ich bin schon froh, dass es KDE Plasma gibt. Mit GNOME komme ich einfach gar nicht zurecht und das sage ich als jemand, der auch macOS verwendet.
Damit GNOME für mich erträglich wird, muss ich das mit jeder Menge Extensions zuknallen und wenn dann mal ein größeres GNOME-Update reinkommt, funktioniert die Hälfte dieser Extensions nicht mehr und ich muss bei denen ebenfalls auf ein Update warten. So bei mir 2022 geschehen, als ich mal Manjaro ausprobiert habe.
Mit KDE Plasma hingegen gar keine Probleme.
 
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UrlaubMitStalin schrieb:
Linux kriegt nur 720p und es scheint keine Bestrebungen zu geben es zu ändern.
Täusche ich mich oder ist es nicht so, das man mit allen Browsern welche nicht auf Chrome Basis laufen nur 720p bekommt, mit Chrome aber 1080p? Oder habe ich da gerade etwas durcheinander gebracht?
 
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oiisamiio schrieb:
Generell ist Linux leide jetzt schon im Bereich Energiemanagment und Performance Windows unterlegen...
bisschen fud am sonntag abend, oder wie?
 
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Yoshi_87 schrieb:
Hab mich vor kurzem auch mal an Linux ran gewagt, mit Manjaro auf Arch Basis mit GNOME GUI.
Von meinen 202 Steam Spielen wären 202 Lauffähig. :D Das spricht also schon mal nicht mehr dagegen, es zumindest auszuprobieren.
Ich nutze Manjaro seit paar Jahren mit KDE. Bin super zufrieden. Musste nur einmal in eine Config manuell eingreifen, hab die Standard Sampelrate auf 96 kHz und fallback auf 48kHz eingestellt für Pulseaudio. So einfach und genial konnte ich noch nie mit verschiedenen Audiokomponenten umgehen. Völlig anders, aber einfacher wie unter dem Windows Krampf. Battlefield 1 und 5 spielen ist passe und damit für mich die ganze Reihe. Lief wunderbar und performant. Mich erinnert Manjaro KDE sehr an Mandrake, was ich auch viele Jahre benutzt habe als standard System. Ich achte bei Hardware immer auf Linux kompatibilität, hab nie Probleme gehabt.
Ergänzung ()

Hyourinmaru schrieb:
Naahh, ich bin schon froh, dass es KDE Plasma gibt. Mit GNOME komme ich einfach gar nicht zurecht und das sage ich als jemand, der auch macOS verwendet.
Mich hat es zu KDE getrieben durch den PM von OS2. Kam sofort damit zurecht.
 
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@UrlaubMitStalin @Fye Bei Netflix bringen alle bekannten Browser unter Linux nur 720p, außer Opera aus irgendeinem Grund; der bringts auf 1080p.
1000023183.jpg


Wenn man sich in den Browser allerdings einen User Agent Changer als Addon installiert und den User Agent mit einem Firefox bspw. auf Opera ändert, dann bekommt man auch mit den anderen Browsern die 1080p. Habs selber mal mim Firefox getestet.
 
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Hyourinmaru schrieb:
Wenn man sich in den Browser allerdings einen User Agent Changer als Addon installiert und den User Agent mit einem Firefox bspw. auf Opera ändert, dann bekommt man auch mit den anderen Browsern die 1080p.
Facepalm.gif

Das ist doch einfach nur noch Verarsche! Und dann wird sich gewundert, dass dann einige Leute den Jolly Roger hissen.
 
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oiisamiio schrieb:
Generell ist Linux leide jetzt schon im Bereich Energiemanagment und Performance Windows unterlegen...
Sehe ich nicht so. Von meinen mehreren Systemen mit Dual-Boot geht Linux in 1 Sekunde in den Standby, wenn ich auf den Einschaltknopf drücke. Windows muss erstmal ewig und drei Tage rödeln, trotz modernder SSD
Ergänzung ()

Rote Rose schrieb:
KDE galt schon immer als Alles bunt und Spielereien. Eigentlich brauchte das kein Mensch. GNOME dagegen war: aufgeräumt, schlicht, macht was es soll. Früher war Software noch übersichtlich, heute will jeder Animationen und Design. Gnome ist leider sich den Weg gegangen mit Gnome 3. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich damals testweise Ubuntu mit gnome 2 installiert habe.
Gnome finde ich grausam. Es ist kein "Desktop".
 
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Ergänzend zu den Vor- und Nachteilen von flatpak, snap und appimage.

Vorteile:
Es ist damit meist schneller und einfacher, eine bestimmte Anwendung bzw. Spiel zum laufen zu bekommen, da alle Abhängigkeiten mit der Anwendung gebündelt werden und darauf abgestimmt sind.

Nachteile:
Der Austausch von Daten zwischen Anwendungen und die Integration mit anderen Diensten (Drucken, Cloudspeicher, ...) wird schwieriger, z.B. weil Dateisystemrechte erst vergeben werden müssen.
Und das Linux-Systerm ist nicht mehr ein System von einer Distribution, sondern eine Sammlung vieler unterschiedlicher Mini-Systeme, die aus ganz verschiedenen Quellen stammen könneen und nicht auf einem einheitlichen Stand sind. Es ist schwieriger, die Vertrauenswürdigkeit und Aktualität des Systems sicherzustellen. Malware in Form von Minern und Keystealern ist auch für Linux zunehmend verbreitet und kann auch gut über solche Anwendungspakete verbreitet werden.
Bibliothken die von allen bekannten Distributionen auf einem sicheren Stand gehalten werden, sind in Flatpaks, snaps, etc. häufig veraltet und unsicher.
 
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GlockMane88 schrieb:
Wenn man bei Windows die IOT Enterprise LTSC nimmt und Defender durch Brain ersetzt, geht es 😅
Die ist aber nur auf dem Stand von 2019. Wichtige Features fehlen, wie z.B. die dynamische Bildschirmskalierung.
 
Yogi666 schrieb:
Performance unter Win besser? Absolut nicht.

Ich habe aktuell den genau gleichen Workload unter beiden Systemen.
Firefox, 2 IDEs, Obsidian, Godot, Telegram, Signal, Discord. Dazu ein paar Terminals.

Linux: 3-10% Cpu Last und Pc ist flüsterleise. Spikes nur bei lokalen compiles etc kurz.
Win: 30-50% CPU Last und monströse Systemtasks. Systemunterbrechungen, Anti Malware blub. Allein die ganzen win Background tasks gehen gern mal auf 50%+ hoch. Mein Favourit ist der VS Studio update Task. 100% cpu last. Dann crasht er und fängt von vorne an. Trigger: on idle.

Keine Ahnung was bei deinem Setup das Problem ist. Bei mir läuft Windows (+Defender) deutlich performanter als Linux. Besonders im Bereich Games ist Linux oft mit deutlich weniger FPS in Tests vertreten. Dazu gibt es einen Artikel von PCGH.

Ich möchte hier kein Bashing eröffnen. Gern würde ich auf Windows verzichten.

Auf meinem Asus Zenbook läuft Linux (z.B.: VS-Code gleicher Workflow) auf Akku trotz manueller Optimierungen deutlich kürzerer. Ähnliches verhalten war auch in einer CT Ausgabe beschrieben.

Zurück zum eigentlichen Thema:
Wahrscheinlich wird Einsteigern die längere Startzeit, der höherer Speicherverbrauch und den bedingten Einschränkungen erstmal gar nicht auffallen, aber Linux mit den Stores in der Nutzung zugänglicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Generell gut, dass man von Neon (Ubuntu LTS) weg ist. Der Unterbau von Debian über Ubuntu zu Neon war einfach schon viel zu lang. Arch Linux ist da schon schneller und man ist aktueller, was den Linux Kernel und die Softwarepakete über Flatpak betrifft.

Verfolgt nicht auch Valve mit SteamOS auf ihrem Steamdeck dieselbe Methode wie KDE Linux, was die Immutable betrifft?

Ein unzerstörbares System, das man immer wieder in den vorigen stabilen Zustand versetzen kann, ist ja im Grunde idiotensicher, solange man weiß, wie man den PC neustarten kann. :)

Soll denn KDE Linux irgendwann ein Beta-Status erreichen und auch für die Heimanwender zur Verfügung stehen? Bei KDE-Neon gab es verschiedene Zweige, u.a. einen Testing-Zweig, Entwicklungszweig und einen stabilen Zweig.

Wäre super, wenn dies auch auf KDE Linux umgesetzt werden könnte.
 
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Spock37 schrieb:
Sehe ich nicht so. Von meinen mehreren Systemen mit Dual-Boot geht Linux in 1 Sekunde in den Standby, wenn ich auf den Einschaltknopf drücke. Windows muss erstmal ewig und drei Tage rödeln, trotz modernder SSD
Hybrid Standby mit Hibernate Datei verglichen mit reinem Standby?
 
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Rote Rose schrieb:
KDE galt schon immer als Alles bunt und Spielereien. Eigentlich brauchte das kein Mensch. GNOME dagegen war: aufgeräumt, schlicht, macht was es soll.
Klar, braucht man nicht zwingend, aber ich persönlich hätte heutzutage keine Lust noch einen PC zu bedienen, der wie Windows 95 aussieht.
KDE tut genauso was es soll. Es wird gerne als "überladen" beschimpft, ich persönlich fahre da aber die Devise "lieber haben als brauchen", man muss ja nicht an jeder Schraube drehen. Unter Gnome fehlen mir da manche Einstellungen, die ich unter KDE habe (vor allem Nautilus ist mir viel zu schlicht). Gnome ist dennoch natürlich aus meiner Sicht nicht schlecht, es ist nur eben nicht meine Präferenz.
Ergänzung ()

tipmyredhat schrieb:
Das habe ich jetzt so oft zu lesen bekommen, aber bisher konnte mir keiner schlüssig erklären, wo genau ein overhead entstehen soll. Könntest du hier ein wenig Licht ins Dunkel bringen?
Das mit der Performance verstehe ich auch nicht. Bazzite ist eine immutable Distro und was Gaming Performance angeht ist das in den Benchmarks nur ganz knapp hinter CachyOS.
 
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