Erniebernie_72
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[Gelöst] Dell P2213: Kein Bild über DisplayPort mit AMD-Grafikkarten – Lösung mit CRU
Problem:
Meine beiden Dell P2213 wurden über DisplayPort von Windows korrekt erkannt, zeigten aber kein Bild. Stattdessen wechselten sie ständig in den Energiesparmodus. Über DVI funktionierte die Bildausgabe problemlos.
Das Problem trat mit verschiedenen AMD-Grafikkarten auf, zuletzt mit einer fabrikneuen ASRock RX 6700 XT Challenger.
Erfolglose Lösungsversuche:
Mit 1280 × 1024 bei 75 Hz funktionierte DisplayPort plötzlich. Sobald jedoch der zweite Monitor deaktiviert wurde, fiel die Bildausgabe wieder aus.
Erst mit dem Programm Custom Resolution Utility (CRU) konnte das Problem behoben werden.
Anschließend wurde in CRU die native Auflösung mit einem alternativen Timing wieder hinzugefügt:
Wichtig: Den funktionierenden Modus 1280 × 1024 bei 75 Hz zunächst an erster Stelle belassen. Den neuen 1680-×-1050-Modus als zweiten detaillierten Eintrag hinzufügen. Die ursprünglichen Timings nicht erneut übernehmen.
Nach dem Treiberneustart konnte ich unter Windows im erweiterten Anzeigemodus 1680 × 1050 bei 60 Hz auswählen. Der Monitor zeigte nun ein korrektes, bildschirmfüllendes Bild. Auch der Einzelmonitorbetrieb funktionierte.
Die funktionierende CRU-Konfiguration wurde anschließend mit „Copy“ und „Paste“ auf den zweiten Dell P2213 übertragen.
Ergebnis:
Beide Dell P2213 funktionieren jetzt gleichzeitig über DisplayPort mit ihrer nativen Auflösung von 1680 × 1050 bei 60 Hz. Auch nach einem vollständigen Windows-Neustart bleibt die Bildausgabe erhalten.
Die Ergebnisse sprechen für ein Problem mit den ursprünglichen Signaltimings beziehungsweise deren Initialisierung. Die genaue Ursache wurde nicht abschließend geklärt.
Die Lösung ist für meine Konfiguration bestätigt, aber nicht zwangsläufig auf andere Monitore übertragbar.
Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht anderen Betroffenen, bevor sie unnötig Grafikkarten oder Monitore austauschen.
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Problem:
Meine beiden Dell P2213 wurden über DisplayPort von Windows korrekt erkannt, zeigten aber kein Bild. Stattdessen wechselten sie ständig in den Energiesparmodus. Über DVI funktionierte die Bildausgabe problemlos.
Das Problem trat mit verschiedenen AMD-Grafikkarten auf, zuletzt mit einer fabrikneuen ASRock RX 6700 XT Challenger.
Erfolglose Lösungsversuche:
- Verschiedene Grafikkarten, Mainboards, PCs, Netzteile, Monitore und DP-Kabel.
- Unterschiedliche AMD-Treiber, einschließlich Adrenalin 23.12.1.
- Vollständige Treiberbereinigung mit AMD Cleanup Utility.
- Deaktivierung von MPO und Windows-Overlays.
Mit 1280 × 1024 bei 75 Hz funktionierte DisplayPort plötzlich. Sobald jedoch der zweite Monitor deaktiviert wurde, fiel die Bildausgabe wieder aus.
Erst mit dem Programm Custom Resolution Utility (CRU) konnte das Problem behoben werden.
Die Lösung
- In CRU den betroffenen DisplayPort-Monitor auswählen und die ursprüngliche Konfiguration über „Export“ sichern.
- Unter „Detailed resolutions“ den Modus 1280 × 1024 bei 75 Hz hinzufügen und an die erste Stelle setzen.
- Die ursprünglichen Einträge für 1680 × 1050 sowohl unter „Detailed resolutions“ als auch unter „Standard resolutions“ entfernen.
- Änderungen speichern und den Grafiktreiber mit restart64.exe neu starten.
Anschließend wurde in CRU die native Auflösung mit einem alternativen Timing wieder hinzugefügt:
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Auflösung | 1680 × 1050 |
| Timing | Automatic (PC) |
| Bildwiederholfrequenz | 60,004 Hz |
| Horizontal Total | 1840 |
| Vertical Total | 1080 |
| Pixeltakt | 119,24 MHz |
Nach dem Treiberneustart konnte ich unter Windows im erweiterten Anzeigemodus 1680 × 1050 bei 60 Hz auswählen. Der Monitor zeigte nun ein korrektes, bildschirmfüllendes Bild. Auch der Einzelmonitorbetrieb funktionierte.
Die funktionierende CRU-Konfiguration wurde anschließend mit „Copy“ und „Paste“ auf den zweiten Dell P2213 übertragen.
Ergebnis:
Beide Dell P2213 funktionieren jetzt gleichzeitig über DisplayPort mit ihrer nativen Auflösung von 1680 × 1050 bei 60 Hz. Auch nach einem vollständigen Windows-Neustart bleibt die Bildausgabe erhalten.
Technische Einordnung
Das ursprüngliche Timing verwendete einen Pixeltakt von 146,25 MHz. Mit dem alternativen Timing von 119,24 MHz funktioniert dieselbe Auflösung problemlos.Die Ergebnisse sprechen für ein Problem mit den ursprünglichen Signaltimings beziehungsweise deren Initialisierung. Die genaue Ursache wurde nicht abschließend geklärt.
Die Lösung ist für meine Konfiguration bestätigt, aber nicht zwangsläufig auf andere Monitore übertragbar.
Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht anderen Betroffenen, bevor sie unnötig Grafikkarten oder Monitore austauschen.
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