News Kein Tag X bei Kupferabschaltung: DSL-Ende im Jahr 2030 ist ein Mythos

Andy

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Bereits 2030 sollen die Kupfernetze und damit auch die DSL-Anschlüsse abgeschaltet werden, suggerierten zuletzt Berichte von Medien wie der Bild, die sich auf eine Zielvorgabe der EU-Kommission berufen haben. Netzbetreiber entwarnen aber, der Breitbandverband Breko spricht von einem Mythos.

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Wenn sie DSL so schnell abschalten, wie sie Glasfaser installieren, haben wir aktive DSL Anschlüsse noch im Jahr 2135.
 
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Wer die „Bild“ liest, ist ohnehin schon verloren und hat sein Recht auf die Wahrheit verwirkt.
 
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Wäre schlecht
Mein VDSL ist schnell genug jedoch hätte ich keine Alternative
 
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Dass es eines solchen Kommentares überhaupt notwendig ist „Nein, wir werden das Kupfernetz nicht abschalten und sie nicht im Regen stehen lassen“ zeigt mal wieder wie wenig die breite Masse mitdenken kann. Das gleiche mit dem Verbrenneraus, als ob es dann gleichzeitig nirgendwo mehr Bezin und Diesel zu kaufen gibt.
 
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EInzige "Alternative" ist Kabel, das möchte ich jedoch nicht.
 
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EU-Kommission wenn ich das schon wieder lese 😤 Man sollte doch meinen das dieser Verein andere Probleme zu lösen hat als sich mit der Stilllegung der Kupfernetze zu befassen.
 
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Nein, genau solche Sachen europaweit zu koordinieren und ggfalls auch Vorgaben zu machen dürfte einen guten Teil der Arbeit der EU-Kommission ausmachen.

Außerdem werden Kupfernetze doch gar nicht still gelegt bisher?
Das ist das Problem, wenn interne Entwürfe direkt nach draußen dringen oder Diskussionspapiere als verabschiedetes Gesetz dargestellt werden.
Da steht erstmal viel mit "Hätte, wäre, könnte" drinnen.
 
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Ja, Böse EU, jetzt nimmt sie uns auch noch unsere guten Kupfernetze weg! /S

Das man überhaupt zu sowas eine Stellungnahme raushauen muss...
Wir werden auch 2035 noch Kupfernetze betreiben.
 
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surfix schrieb:
Man sollte doch meinen das dieser Verein andere Probleme zu lösen hat als sich mit der Stilllegung der Kupfernetze zu befassen.

Nein, Infrastruktur baut man über Länder hinweg auf! Alleine schon das Potenzial an Skaleneffekten die man dadurch hat wenn man ein Standard für Europa macht wäre sehr hoch. Da würde sich sogar ggf. lohnen in Europa zu fertigen weil die Nachfrage so hoch ist und das über Jahrzehnte andauern würde. Aber nein lieber macht jedes Land sein eigenes Ding...

Zudem die EU-Kommission ist nicht nur eine Person, da sitzen genug Leute damit sich um div. Sachen gekümmert werden kann...
 
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Ich gehe davon aus das eh nicht alle mit Glasfaser angeschlossen werden, viele werden in Zukunft über Mobilfunk versorgt (für die alleinmeisten ist da ja auch ausreichend) . Trotzdem werden sich die Abschaltung des Kupfernetzes noch viele Jahre hinziehen.
 
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Alternative Kabel … ja ne, nicht wirklich.

V-DSL oder Glasfaser, je nach Auslastung im Haus ist Kabel eine Zumutung.
 
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Kenjy schrieb:
EInzige "Alternative" ist Kabel, das möchte ich jedoch nicht.
Vor allem, da ja das Kabel in der Regel auf Kupfer basiert. Gutes Kupfer, schlechtes Kupfer.:rolleyes:
 
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Eilt doch nicht, mein Kupfer ist Perfekt. Außer dem DSLAM spart man doch eh nichts auf Betreiberseite?
 
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Netzbetreiber entwarnen aber, der Breitbandverband Breko spricht von einem Mythos.
Nein, nein, das war schon immer das Ziel. Doch nun ist ihnen aufgefallen, dass die bisherige Strategie, geprägt von Bürokratie, Verfahren und zweifelhaften Entscheidungen der Vergangenheit, nicht mehr aufgeht. Ganz plötzlich war alles nur ein Mythos, weil man sich eingestehen muss, dass die Vorgaben scheitern werden.
 
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waldy schrieb:
Vor allem, da ja das Kabel in der Regel auf Kupfer basiert.

Wie meinst du das? Das klassische Telephonnetz mit seinen Kupferdoppeladern und das DOCSIS-Netz mit seinen Koaxkabeln in den Häusern sind doch zwei völlig unterschiedliche und voneinander getrennte Infrastrukturen.
 
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60KU schrieb:
Alternative Kabel … ja ne, nicht wirklich.

Warum? Ich hab 1 GBit down und 50 MBit up. Mit DOCSIS 3.1 im Upload würde da auch deutlich mehr gehen das ist aber noch DOCSIS 3.0. Es gibt seit 2020 sogar DOCSIS 4.0 mit bis zu 10 GBit down und 6 GBit up.
 
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@Cool Master Glaube das Problem bei Kabel ist, man weiß nie als Kunde ob man eine eigene Leitung vom Provider hat oder sich das mit zig Haushalten teilt. Dann bricht die Geschwindigkeit massiv ein, wenn alle zum feierabend nach Hause kommen und das neue GTA 6 ist da. (Als Beispiel)

Ich kenne das von sehr vielen Kollegen die danach gewechselt sind. Aber das ist schon 10 Jahre her. Ob es immer noch so ist keine Ahnung. Kenne niemand der jemals wieder auf Kabel umsteigen ist, wegen der schlechten Erfahrungen und die ungewissheit.

Bei ein DSL Anschluss hat man immer seine garantierte 2 Adern die direkt zum Provider geht. Ob es beim Glasfaser auch immer so ist weiß ich hingegen nicht.
 
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Luftgucker schrieb:
Eilt doch nicht, mein Kupfer ist Perfekt. Außer dem DSLAM spart man doch eh nichts auf Betreiberseite?
Ich würde mal vermuten neben dem DSLAM Betrieb verurachsen die ganzen Entstörungen erheblichen Kostenaufwand (Personalkosten, Tiefbau zur Leitungsreparatur etc.). Und das alles für immer weniger Anschlüsse. Es ist irgendwann schlicht nicht mehr wirtschaftlich das Netz parallel zu betreiben.


Und das mit den geteilten Anschlüssen usw. ist doch ein wenig ein Mythos. Jeder Anschluss ist geteilt. Die Provisionierung ist lediglich unterschiedlich. Und (z.B.) die Telekom hat halt mutmaßlich mehr Bandbreite pro Teilnehmer provisioniert als Vodafone am Kabelanschluss. Wobei das für ein paar MBit maximale Bandreite pro Anschluss vs. Gigabit natürlich auch einfacher ist.
 
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Wer mit mehr als 3 Gehirnzellen würde jemals so einen Quatsch glauben. Die infrastruktur ist bereits vorhanden und brauch nicht viel Wartung, gleichzeitig aber sind noch unzählige Haushalte darauf angewiesen.

Bin vor 2 Wochen umgezogen und auch hier ist nur Kupfer vorhanden.
 
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