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kein Treiber für Epson WorkForce WF-2810

Benutzer_Nr1958

Lt. Junior Grade
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In der Nachbarschaft habe ich auf einem älteren Rechner Linux installiert - läuft.
Der Besitzer hat allerdings als Drucker einen Epson WorkForce WF-2810. Und der will nicht.
Der Drucker ist per WLan im Netz und hat mit Windows 10 funktioniert.
Bei der Druckereinrichtung (Manjaro mit KDE) wird der Drucker als Netzwerkdrucker gefunden einschließlich dem korrekten Namen.
Für eine Auswahl des Treiber wird aber dieser Typ nicht aufgelistet, so dass die Installation scheitert.
Bei Epson finde ich nur RPM- bzw. DEB-Pakete, nichts für Manjaro.
Frage:
Welchen anderen Typ kann man nehmen? - Auswahl gibt es genug.
Oder wo finde ich einen passenden Treiber?
 
Es gibt ein Tool (debtap oder so, google mal) um .DEB Pakete in Arch-Pakete umzuwandeln. Hat bei mir persönlich aber nur eher so semi funktioniert.

Und kleiner Tip: Arch ist was "für einen selber", selten was für Menschen, die auf einen angewiesen sind zwecks Support.
 
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Welchen Paketmanager hat Manjaro? 🤔

Ansonsten die Person Fragen die sich explizit für Manjaro entschieden hat. Das hat sicherlich Gründe das man diese Distribution genommen hat...
Ergänzung ()

Metalveteran schrieb:
Es gibt ein Tool (debtap oder so, google mal) unm .DEB Pakete in Arch-Pakete umzuwandeln

Alien? Aber du willst den zu den wandeln?
 
Moin,
CUPS und Avahi laufen ja, da er im Netzwerk erkannt wird.

Wenn der Treiber nicht in der Liste auftaucht, ist er schlicht nicht installiert.
Der Epson WorkForce WF-2810DWF braucht den ESC/P-R Treiber.

Installier den einfach aus dem AUR:

yay -S epson-inkjet-printer-escpr

Danach den Drucker nochmal neu hinzufügen, dann sollte er auswählbar sein.

vG Frank
 
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Danke für die Antworten - aber bitte keine Diskussion über die Distribution.
Eigentlich unwichtig: Ursprünglich wollte ich Mint installieren. Das hat funktioniert. Aber beim nächsten Start gab es reichlich Fehlermeldung - sowohl bei bei 22.3 als auch bei LMDE 7.
Vielleicht ein Hardwarefehler - vielleicht auch nicht.
Also nahm ich Manjaro, dass ich seit Jahren auf meinen Rechner habe.
Jetzt läuft der Rechner - gut so - Support leiste ich.
Wenn es interessiert, mache ich dafür ein neues Thema auf.


@Franky4Finger's
Antwort kam beim Schreiben. Danke dafür - ich werde es morgen ausprobieren.
 
Auf dieser Seite wird für den WF-2810 unter Linux von Epson der epson-inkjet-printer-escpr-1.8.8-1.src.rpm angeboten. Die gleiche Treiberversion gibts auch im AUR: https://aur.archlinux.org/packages/epson-inkjet-printer-escpr. Den installieren (ggf. AUR-Support in pamac aktivieren). Wenn er danach nicht ansprechbar ist, dann muss der Drucker noch über CUPS installiert werden. Ach ja, Epson Scan wäre ja sicherlich auch von Vorteil: https://aur.archlinux.org/packages/epsonscan2. Wobei es ja auch andere Dinge wie z.B. simplescan gibt.
 
die rpm-Pakete habe ich gesehen - ist aber halt rpm.
Morgen bin ich wieder vor Ort und werden dann später berichten.
Für heute abend bin ich erstmal raus.
 
evtl. hilft es via ldd die Binären Dateien [vom Drucktreiber] abzuklopfen, ob irgendwelche shared libraries [Bibliotheken] fehlen und nachinstalliert werden müssen.

Hab das öfters mit Brother Treibern, wenn diese nicht wollen
 
fixedwater schrieb:
Auf dieser Seite wird für den WF-2810 unter Linux von Epson der epson-inkjet-printer-escpr-1.8.8-1.src.rpm angeboten. Die gleiche Treiberversion gibts auch im AUR: https://aur.archlinux.org/packages/epson-inkjet-printer-escpr. Den installieren (ggf. AUR-Support in pamac aktivieren). Wenn er danach nicht ansprechbar ist, dann muss der Drucker noch über CUPS installiert werden. Ach ja, Epson Scan wäre ja sicherlich auch von Vorteil: https://aur.archlinux.org/packages/epsonscan2. Wobei es ja auch andere Dinge wie z.B. simplescan gibt.
Genau wie ich es zwei Beiträge davor schon beschrieben habe...

Aber, die Aussage, dass ein Drucker „wenn er nicht ansprechbar ist, zusätzlich über CUPS installiert werden muss“, ist irreführend.

Unter Linux ist CUPS das zentrale Drucksystem. Ein Drucker funktioniert nur dann zuverlässig, wenn er dort eingerichtet ist.

Auch wenn ein Gerät automatisch erkannt wird oder bereits in einer Oberfläche erscheint, ist die eigentliche Einrichtung erst mit der Konfiguration in CUPS abgeschlossen.

Die korrekte Reihenfolge..
  1. (Optional) Treiber installieren
  2. Drucker in CUPS einrichten
  3. Funktion testen
CUPS ist kein optionaler Schritt zur Fehlerbehebung, sondern die grundlegende Voraussetzung für das Drucken unter Linux.
 
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Franky4Finger's schrieb:
Unter Linux ist CUPS das zentrale Drucksystem.
Meistens richtig, aber ich hab das auch schon anders gesehen. Hab vor Jahren 1x HP und 1x Brother gehabt, die das genau nicht brauchten, sondern nach Installation des Treibers einfach sofort funktionieren. Aber frag nicht mehr, welche das waren... war übrigens damals Ubuntu.
 
Das wirkt nur so ;)

Auch bei HP oder Brother läuft das unter Linux ganz normal über CUPS.

Der einzige Unterschied, bei manchen HP Treibern oder Brother Skripts wird die CUPS Queue automatisch im Hintergrund angelegt. Deshalb hat man den Eindruck, dass der Drucker PnP funktioniert.

Tatsächlich ist CUPS aber trotzdem im Spiel, du muss halt nichts manuell konfigurieren oder einrichten.
Ergänzung ()

Das kannst du übrigens ganz einfach überprüfen..

Einfach im Browser http://127.0.0.1:631 oder http://localhost:631 aufrufen
 
Franky4Finger's schrieb:
Ist mir völlig klar, aber trotzdem entfällt dann halt der zusätzliche Schritt mit CUPS ;) Deswegen hab ich halt "wenn" geschrieben, wobei ich eher nicht glaube, dass Epson derart sinnvoll im Sinne von Linux-Usern agiert...
 
Der Schritt entfällt nicht.. er passiert nur im Hintergrund 😉

Man muss es nicht immer manuell in CUPS einrichten, das stimmt.

Brother > HP > Epson

Brother hat erfahrungsgemäß den stressfreisten Linux-Support
HP ist technisch auch gut dabei (HPLIP etc.)
Epson läuft ebenfalls, braucht aber meistens mehr Handarbeit..

Wenn man einfach nur drucken will ohne Gefrickel dann Brother.
 
Schön, dass das hier alles nochmal steht - für @Benutzer_Nr1958 sind das sicherlich wertvolle Infos, wobei es hier ja nicht um einen neuen Drucker, sondern um den woanders vorhandenen Epson-Drucker geht.
 
Hi, Manjaro ist ev keine so gute Wahl, wenn du wenig Support leisten willst.

Gestern hat wer das hier gepostet:
https://gnulinux.ch/die-manjaro-krise-2026
Da will ich jetzt nicht diskutieren, sondern nur informieren.

Mit einer Live-Distro kann man jederzeit den Drucker mal testen und schauen ob sich das unterschiedlich verhält (ohne Treiberinstallation)

Bei Epson finde ich nur RPM- bzw. DEB-Pakete, nichts für Manjaro.
Würde im AUR schauen(wurde eh schon oben gepostet) und ansonsten Fedora oder was Debian basiertes nehmen und zurück zum Start.
Franky4Finger's schrieb:
Brother > HP > Epson
Wurde bei mir zu Dell(Branded Lexmark) > Brother > Epson > HP :)

Bei meinem Dell Drucker gabs auch nur RPM/DEB aber nach ein paar Jahren waren die gar nicht mehr nötig und er hat "einfach so" funktioniert.
 
Benutzer_Nr1958 schrieb:
Danke für die Antworten - aber bitte keine Diskussion über die Distribution.

@Franky4Finger's

Bei

yay -S epson-inkjet-printer-escpr

Ich habe div. Programme nachinstalliert und hänge jetzt hier:

config.status: error: Something went wrong bootstrapping makefile fragments
for automatic dependency tracking. If GNU make was not used, consider
re-running the configure script with MAKE="gmake" (or whatever is
necessary). You can also try re-running configure with the
'--disable-dependency-tracking' option to at least be able to build
the package (albeit without support for automatic dependency tracking).
Das hilft mir auch nicht weiter: https://buildsystem-manual.sourceforge.net/Dependencies.html
 
Da fehlen dir schlicht die Build-Tools..

Installier einmal die base-devel Gruppe

sudo pacman -S base-devel

Dann den Install nochmal starten, sollte durchlaufen..
 
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@netzgestaltung
Wurde bei mir zu Dell(Branded Lexmark) > Brother > Epson > HP :)

Kann man so sehen..

Dell/Lexmark kann unter Linux gut laufen, wenn’s ein passendes Modell ist

Im Alltag zeigt sich aber meistens Brother > HP > Epson

Einfach, weil Brother über viele Modelle hinweg am wenigsten Stress macht. Viele Geräte laufen sogar direkt über IPP bzw. PostScript/PCL und brauchen keinen speziellen Treiber.. einfach einrichten in CUPS und fertig.

Das ist keine Druckerkaufberatung für Linux, nur als allgemeine Info für den interessierten Leser gedacht
 
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