Keine Freunde, aber keine Ahnung wieso

Wintermute schrieb:
Manchmal ist man unglücklich, weil man sich zwischen einer notwendigen Änderung und den geliebeten, konstanten Leben nicht zu entscheiden traut.

Ist zwar etwas OT, aber wie sehr mich das jetzt nur daran erinnert...

Ich finde es auf alle Fälle lesens-/hörenswert und deshalb poste ich es hier.

Everwood schrieb:
"Je mehr sich alles verändert, desto mehr bleibt alles gleich." Ich weiß nicht wer das als erstes gesagt hat, bestimmt Shakespeare - vielleicht war's auch Sting, aber im Augenblick ist es dieser Satz, der meinen größten Fehler am besten erklärt... meine Unfähigkeit, mich zu verändern. Aber je mehr Leute ich kennen lern', desto mehr wird mir klar, dass diesen Fehler irgendwie alle haben. Solange wie möglich immer gleich zu bleiben, sich nicht zu verändern, so fühlt man sich wohler, selbst wenn man leidet. Dann ist der Schmerz wenigstens vertraut. Denn wenn man den Sprung wagen würde, etwas Unerwartetes tun würde, wer weiß, welcher Schmerz einen erwartet. Es wär' wohlmöglich noch schlimmer. Deshalb lässt man lieber alles wie es ist, man geht immer gerade aus und es kommt einem gar nicht schlimm vor.
 
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