Kennt ihr gute Callcenter Jobs die zu 100% Homeoffice sind ?

Christina1970

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Hallo zusammen, wollte mal in die Runde fragen, ob jemand ein Callcenter Job kennt, wo man Kundeservice Chat/ Email beantworten muss. Es sollte zu 100% Home Office als Freelancer sein. Arbeite bei Cloudworkers, aber die Bezahlung ist nicht so dolle, deshalb wollte ich was anderes suchen. Hoffe jemand kennt da was. Es gibt ja diesen O2 Kundenchatt z.B. Bin für alles offen, hauptsache die Bezahlung ist ok.
 
Die Frage ist doch, ab wann waere fuer dich die Bezahlung denn ok? Kannst du da Zahlen nennen? Ich kann mir da nicht so hohe Betraege vorstellen, wenn man in Zeiten von Outsourcing und Large Language Models die Kosten und das Personal dafuer gering halten kann und wird.

Beantworten kann ich deine Frage natuerlich nicht, aber evtl. hat jemand ja wirklich einen Tip fuer dich.
 
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Stepstone befragen -> Call-Center Positionen mit 100% Home-Office ... klick

Da du keine weitere Berufserfahrung von dir dazu geschrieben hast, kann man nicht besser helfen. Call Center kann ja von Support zu Kalt-Aquise zu ... alles sein.
 
Ich denke da so an 13€ - 14€ die Std. vielen Dank @_killy_ arbeitest du auch für ein Call-Center ? Da sind viele stellen. Welches würdest du empfehlen ?
 
@Christina1970

Nein ich arbeite nicht im Call Center. Schau dir doch bitte die Positionen ein mal genau an. Diese erfordern unterschiedliche Berufserfahrungen. Such dir also die Positionen heraus, die zu deiner Berufserfahrung passen.

Wie gesagt, es gibt Call-Center Positionen:
-> für Kundenbetreuung/Kundenbeschwerden
-> für IT Support
-> für Verkauf von Produkten
usw.

Je nach dem brauchst du auch unterschiedliche Qualifikationen, um jeweils die Position wahrzunehmen. Solange du also nicht mehr von dir schreibst, wie dein bisherigen Lebenslauf so aussieht, solange kann ich/wir dir keine bessere Empfehlung aussprechen.
 
Habe diesbezüglich keine Ausbildung. Sollte halt ne stelle sein wo man schnell eingearbeitet wird ohne besondere Qualifikationen braucht, außer gute Deutsch und Englisch Kenntnisse.
 
Dann such dir genau diese Call-Center Positionen raus, wo du keine weitere Vorkenntnisse brauchst. Kann ja sowohl Kundensupport sein, als auch Sales ...

Viel Glück!
 
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Du solltest dir überlegen, was du bereit bist, zu machen. Call-Center kann je nach Art der Tätigkeit und eigenem moralischen Befinden echt ätzend sein.

Erste Frage sollte sein, ob du bereit bist Outbound zu machen, oder doch lieber Inbound.

Bei Outbound rufst du an, oft, ohne dass die Angerufenen das wollen oder wissen. Das kann gut sein, aber auch extrem anstrengend. Gerade wenn du Akquise machst, musst du damit rechnen, dass die Leute das nicht gern haben. Ich hatte mir das mal probeweise angeguckt in einem Call-Center vor Ort, da wurden irgendwelche Immobilienfonds oder was auch immer verhökert. Die Adressen und Telefonnummern wurden von irgendwelchen Gewinnspielen gezogen, wo Teilnehmer ihren Haken gesetzt oder nicht weggenommen haben. Das fand ich persönlich sehr unangenehm. Da sitzt du dann auch vor dem Rechner und wirst ständig an neue Leute verbunden, sobald du auflegst.

Inbound ist, wenn die Leute dich anrufen. Das ist in dem Fall schon mal besser, dass du mit Personen sprichst, die wissen was los ist. Da musst du aber auch wieder gucken, wo du arbeitest. In meinem Fall hab ich Lotterielose verkauft (nicht meine Glanzleistung). Leute rufen an, weil sie einen Brief von der NKL oder SKL bekommen haben, dass sie was gewonnen haben (Reise, Tankgutschein oder Rente, es ist immer die doofe Busreise, btw.). Du drückst ihnen die Busreise aufs Auge und dann versuchst du ihnen unter Lügen und bestenfalls Halbwahrheiten Lose unterzujubeln. Das macht Spaß, wenn die Anrufer das wissen und mitmachen, dann kann man die richtig beraten, aber ansonsten lügst du, manipulierst du, und laberst die zu bis die kaufen oder auflegen. Hab ich nicht lange mitgemacht, das war mir echt zuviel. Druck war da auch ordentlich da. Wobei ich da auch viele schöne Geschichten gehört habe von Anrufern, das war schon nett.
Also, Verkauf muss man definitv mögen.

Kundensupport gibt's auch, dazu kann ich allerdings nichts sagen, das hab ich nie gemacht. Stell ich mir insofern besser vor, dass du unterstützen kannst und das vermutlich moralisch einigermaßen einwandfrei ist, kann aber bestimmt auch stressig sein, viele Anrufer sind wahrscheinlich schlechter Laune wenn sie anrufen.

Und ansonsten gibt's vermutlich noch Bestellannahme, könnte auch nicht schlecht sein. Da musst du aber auch aufpassen, meine Lotteriegeschichte wurde in der Stellenanzeige auch mit "Bestellannahme" beworben. War's aber nicht. Das war brutale Telefondrückerkolonne.

Von dem Stepstone Link da oben würde ich spontan vermutlich bei dem hier mal anfragen, aber auch mit der nötigen Vorsicht. Sales und Akquise würde ich persönlich komplett ignorieren, obwohl du da unter Umständen durch Provisionen (wenn du da hinkommst) besser verdienen könntest. Musst du für dich selbst entscheiden.
 
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Ich weiß nicht, ob du Cloudworkers kennst, aber das ist auch inbound und outbound, Ich mache nur inbound. Mal ist mal ne Zahnarztpraxis, mal ist mal ne Anwaltskanzlei. Man muss halt nur notieren was der Anrufer will und es weitergeben. Sowas in der Art suche ich oder am besten etwas wo man nur schriftlich tätig ist wie O2 oder Otto Kundenchatt. Vielen Dank für dein Erfahrungsbericht @rallyco . Hoffe es melden sich noch mehr, damit man sich mal austauschen kann. Wenn ihr fragen habt bezüglich Cloudworkers, kann ich euch auch weitere infos geben.
 
Cloudworkers kenne ich nicht. Ich habe nur sechs Monate bei einem Call center vor Ort gearbeitet, das hat mir gereicht.
Was du schilderst, klingt aber wirklich um Längen angenehmer.
Eventuell auch mal direkt bei Unternehmen in den Stellenanzeigen gucken, die Chats auf ihre Websites anbieten. Wobei ich mir vorstellen kann, dass da mittlerweile auch viel durch Bots und Angestellte im günstigeren Ausland erfolgt.
Seit Corona bieten auch örtliche Call Center oft Home-Office an, eventuell hast du welche im Umkreis wo du mal nachfragen kannst.
 
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Cloudworkers kenne ich nicht.

Ich auch nicht, abert es gibt so Firmen die nehmen quasi für einen Anrufe an und leiten die Weiter oder nehmen den Sachverhalt auf. ist eher was für kleinere Firmen die sich keine Bürokraft leisten können oder wollen.

Scheint immer mehr im kommen zu sein.

Ansonsten wäre wohl Webhelp was, die haben unter anderem Sellbytel aufgekauft, die haben ursprünglich Umfragen gemacht, und auch Notdienst für Pharmafirmen usw.

Support hab ich in meiner alten Firma, neben meiner eigentlichen Tätigkeit gemacht. Was da ins Telefon gebrüllt wurde und man beleidigt wurde, manche hatten sogar die Energie einen per Fb zu beschimpfen oder auf der Privatnummer anzurufen. Und das waren B2B Kunden (gut, da waren auch kleinere inhabergeführte Firmen dabei), da will ich mir gar nciht ausmalen wie B2C sein muss.

Wer mental Stark ist kann sowas machen

https://www.stepstone.de/stellenang...m_source=google_jobs_apply&utm_medium=organic

ist in der Theorie auch Homeoffice möglich. Aber da kann man sich denken was bei dem desolaten Netz und bei Streik am Telefon los ist.
 
Boah, die Stellenbeschreibung der Deutschen Bahn ist ja echt zum Reiern. Soviele Fehler in den Sätzen, da frag ich mich echt, was man davon halten soll. Geben sich keine Mühe mehr, wollen dann aber, dass man als Angestellter hochmotiviert ist. Finds auch immer furchtbar, dass man da mittlerweiel geduzt wird, als wär man gleich dicke Freunde.
 
DB Dialog ist "nur" eines der schlechteren Tochterunternehmen der DB hat mit der DB an sich nicht viel zu tun, wie die meisten Unterhemen.

Die Ausschreibungen werden vermutlich aus Stellenbeschreibungen generiert.


Und ein Du ist in jeder Stellenbeschreibung fast üblich, wurde hier auch schon auf Stepstone gepostet da sind auch alle mit "Du"

Aber DB Bashing ist ja ohnehin in da macht man nie was falsch.
 
Och, damit war jetzt eigentlich echt nicht der Konzern gemeint, sondern wirklich nur die eine Stellenbeschreibung.
Ich geb mir zumindest Mühe, wenn ich mal mit den Beschäftigen da zu tun habe, dementsprechend freundlich und höflich zu sein. Die haben's echt nicht leicht, gerade in den Beschwerdestellen.
Ich finde einfach nur, völlig unabhängig vom Unternehmen, dass man sich zumindest bei der Erstellung des Stellenangebots ein wenig Mühe geben kann. Ist mir aber nicht nur bei der jetztigen aufgefallen, dass da gerne Fehler in Rechtschreibung und Satzbau ignoriert werden.
Aber das wird jetzt langsam Off-Topic von meiner Seite aus.
 
rallyco schrieb:
Boah, die Stellenbeschreibung der Deutschen Bahn ist ja echt zum Reiern. Soviele Fehler in den Sätzen, da frag ich mich echt, was man davon halten soll. Geben sich keine Mühe mehr, wollen dann aber, dass man als Angestellter hochmotiviert ist. Finds auch immer furchtbar, dass man da mittlerweiel geduzt wird, als wär man gleich dicke Freunde.
Ich finde es furchtbar wenn man in 2023 echt noch Leute siezen muss.....ein Relikt von vor 40 Jahren, als der Chef noch mit der Peitsche hinter einem stand. Ich bin froh, dass wir da nicht mehr sind und die Unternehmen, bei denen das noch so ist, aus Ermangelung an neuen Kollegen, bald auch Geschichte sind
 
Das Siezen ist wichtig für eine respektvolle Geschäftsbeziehung, zumindest wenn man außerhalb des Unternehmens kommuniziert.
Auch für die Generation Z Azubis nicht ganz unwichtig.
 
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Inbound generell alles, was in Richtung Banken und Versicherungen geht, wie bei dem Beispiel von rallyco. Vermeiden solltest du (teil)dysfunktionale Konzerne/Firmen, denn wenn du quasi der First-Level-Ansprechpartner bist und bei der Deutschen Bahn der Zug ausfällt oder bei Vodafone mal wieder das Netz nicht funktioniert... das möchtest du nicht.

Und selbstverständlich wird auch in einem modernen Unternehmen gesiezt, wenn es um die Kommunikation nach außen geht. Es schafft eine positiv distanzierte Ebene professioneller Kommunikation.

Die Stellenanzeige der Deutschen Bahn ist wirklich witzlos. Gab es die zehn Sekunden, um das Dokument durch die Word-Korrektur zu jagen, nicht? Es wird sofort klar, dass die minimalen Strukturen, die ein produktives Arbeiten ermöglichen nicht vorhanden sind > meiden.
 
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