Kern- und Fusionstechnik sowie Alternativen zur Energieerzeugung

@Daaron: So wie die Ölfelder und sonstige Fossilen Elemente geschützt werden durch eine Armee ;)

Das Gas wird ja abgeleitet udn dann zu den Fackeln gebracht ;)

@LATEX: Schau dir mal die ganze Doku an und kannst ja auch bissel rum googeln udn wirst sehen das es schon seit Jahrzehnte Unternehmen gibt die diese Beobachten und bewerten. Außerdem sind diese Fackeln nicht gerade sicher.

Aber sonstige Punkte wie kostengünstiger ect. stimmt schon. Nur komisch wo anders wird dann Erdgas wieder mit Fracking gefördert. Kranke Welt.
 
Wobei man anmerken muss, dass Reportagen diesbezüglich, ebenso wie du gerade, doch von stark idealisierten Randbedingungen ausgehen.
 
Ich hab' da mal ne Frage.

Verbrauchte Brennstäbe werden ja - nachdem sie in den Abklingbecken ausreichend abgekühlt sind - in Castorbehältern zu den jeweiligen Endlagern transportiert. Da die Restwärme der Brennstäbe immer noch ziemlich hoch ist, verfügen die Castoren über irgendeine Form von passiver Kühlung (Kühlrippen vermutlich?).

Dadurch besteht auch die Notwendigkeit, die Endlager der Castoren entsprechend (aktiv) zu belüften.
Angenommen diese Belüftung würde dauerhaft (aus welchem Grund auch immer) ausfallen. Was würde die Folge sein? Würden die Brennstäbe zusammenschmelzen und die ganze Scheisse läuft irgendwann zusammen UND DANN...?

PS: Angeregt von dieser Diskussion:
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Klaer-mich-mal-einer-auf/forum-251738/msg-23280514/read/
 
ein großteil der wärme bleibt in den sogenannten "Glaskokillen"

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wikpiedia ist dein Freund
Da die Brennelemente offenbar erst nach mehreren Jahren im Castor gelagert werden, ist die Nachzerfallswärme nicht mehr groß genug um, auch bei einem Ausfall der Belüftung, zu schmelzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach Gottelchen, is in Fukushima wieder n Sack Reis eingestürzt?

Ich glaube die Medien sollten mal einen Bildungstag einführen und Berichte bringen zu Dingen wie:

"Was bedeutet eigentlich das Wort Kernschmelze?"

So im Stil von "Wissen macht Ahh!", "Es war einmal" oder Evtl "xkcd"
 
Alrik schrieb:
wikpiedia ist dein Freund
Da die Brennelemente offenbar erst nach mehreren Jahren im Castor gelagert werden, ist die Nachzerfallswärme nicht mehr groß genug um, auch bei einem Ausfall der Belüftung, zu schmelzen.
Uran scheint einen Schmelzpunkt von ~1100c° zu haben. Es dürfte physikalisch und ablaufbedingt ausgeschlossen sein, dass das Uran in den Castorbehältern noch von so hoher Güte, Dichte, Anordnung und Menge ist, dass es diese Temperaturen (durch eine Kettenreaktion) selbstständig erreichen kann.

Die Frage ist eher, ob die Temperaturen, bei Ausfall der Kühlung, so hoch werden, dass sie die Castor-Behälter beschädigen. Aber da hoffe ich einfach mal drauf, dass das Ablaufbedingt nicht möglich ist, weil die Uran-Stäbe lange genug im Abklingbecken gelagert wurden...
 
Cr4y schrieb:
Die Frage ist eher, ob die Temperaturen, bei Ausfall der Kühlung, so hoch werden, dass sie die Castor-Behälter beschädigen. Aber da hoffe ich einfach mal drauf, dass das Ablaufbedingt nicht möglich ist, weil die Uran-Stäbe lange genug im Abklingbecken gelagert wurden...

wenn ich das schon lese krieg ich das kotzen ;) das hört sich fast so an als würdest du an einer aktiven kühlung oder dergleichen glauben. vll solltest du und Alrik mal den von mir etwas weiter oben geposteten link sorgsam durchlesen, dann erübrigt sich die frage.
 
Verbrauchte Brennstäbe werden ja - nachdem sie in den Abklingbecken ausreichend abgekühlt sind - in Castorbehältern zu den jeweiligen Endlagern transportiert. Da die Restwärme der Brennstäbe immer noch ziemlich hoch ist, verfügen die Castoren über irgendeine Form von passiver Kühlung (Kühlrippen vermutlich?).
Die Castoren sind aus einer Kupferlegierung mit sehr hoher Wärmeleitfähigkeit. (allerdings greift man eher aus Gründen der Korrosionsbeständigkeit auf Kupfer zurück)
 
Deadsystem schrieb:
wenn ich das schon lese krieg ich das kotzen ;) das hört sich fast so an als würdest du an einer aktiven kühlung oder dergleichen glauben. vll solltest du und Alrik mal den von mir etwas weiter oben geposteten link sorgsam durchlesen, dann erübrigt sich die frage.

Ja weißt du... mit manchen Themen beschäftigt man sich, aus welchen gründen auch immer, oberflächlicher als mit anderen. Da kommt dann auch schon mal quatsch bei raus ;)
 
Hat er doch gar nicht. Genau genommen hat er nur eine Schlussfolgerung gezogen und gefragt, was bei dem Ausfall der Kühlung (er ging von einer evtl. aktiven aus) in einem Castor-Behälter passieren würde, weiter oben, dass die Temperatur den Schmelzpunkt sowieso nicht erreichen kann/würde.

Wie sieht das denn mit der Nachstrahlung aus? Verbuddeln wir sowas doch unter Großstädten bei den Stadtwerken als Fernwärme, bei 60°C können wir ja noch die städtische Trinkwasserversorgung daran anschließen. "Fernwärme mit nachhaltiger nachglühzeit von t minus 1 Million Jahre" ;)
Dann glüht sogar nachts die Fußbodenheizung von alleine und man braucht keine Beleuchtung mehr. ;)
*Achtung Ironie Detektor wurde ausgelöst*
 
Pft... wenn die dämlichen Grünen sich sogar pampig haben, über Gorleben auch nur zu SPRECHEN, dann betreibst du hier pure Ketzerei, indem du (im Scherz) eine "Resteverwertung" vorschlägst.
 
Hier noch eine bessere Alternative. Browns Gas, das Brennmaterial der Zukunft?

Browns Gas (HHO) entsteht durch eine spezielle elektrolytische Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Eigentlich nichts neues jedoch hat dieses Gas völlig andere Eigenschaften als das „Knallgas“ das bei der herkömmlichen Gleichstrom-Elektrolyse entsteht.

Die reine BG Flamme brennt mit ca. 140°C und dabei ist sie sehr lang und dünn (was ein Hinweis auf Implosionskräfte ist) Erwärmt man mit der Flamme Material wie Metall, Stein oder Glas steigt die Temperatur auf bis zu 6000°C. Man kann mit Hilfe von BG Gas sogar unterschiedliche Materialien wie Metall und Stein miteinander verschmelzen.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Optimierung der Verbrennung von fossilen Energieträgern, führt man einen Benzin oder Dieselmotor zusätzlich BG Gas verbrennt der Kraftstoff sauberer und effizienter und senkt den Verbrauch um 30-50% .

Diese Geräte kann man auch schon kaufen und ins Fahrzeug einbauen und viele die sich solch ein Teil bereits eingebaut haben bestätigen die Verbrauchssenkung. Jedoch gibt es dabei einen Haken denn bisher gibt es keine ABE dafür und man riskiert dabei den Verlust der Betriebserlaubnis und des Versicherungsschutzes. Eine Einzelabnahme ist jedoch recht teuer.

Wasserstoff spielt auch bei der Kalten Fusion LENR Prozess eine bedeutende Rolle, es soll auch möglich sein damit radioaktive Stoffe zu dekontaminieren, auch dazu gibt es dokumentierte Experimente.

Die chinesische Firma NORINCO setzt BG ein um radioaktives Kobalt zu entstrahlen. Im Beisein eines US-Kongressabgeordneten und Mitgliedern eines Fachkomitees wurde ein Stück Americium das mit 16000 Curie strahlte auf einen Ausgangswert von einen Prozent entstrahlt.
Auch in Deutschland gibt es Firmen die auf diesen Gebiet Erfolge vorweisen können, jedoch mit anderen Verfahren.

Browns Gas wird mit einer gepulsten Elektrolyse hergestellt, dabei spielen auch Resonanzeffekte eine bedeutende Rolle. Gerade die Resonanz ist scheinbar ein entscheidender Punkt wenn es um Freie Energie geht. Wenn man einen Gegenstand in Schwingung versetzt und sich diese Schwingungen durch Resonanz immer weiter aufschaukeln führt das schließlich zur Zerstörung des Objekts. Die dabei benötigte Energie ist aber deutlich niedriger als wenn das Objekt direkt zerstört.

Weitere Besonderheiten:
Bei der BG Elektrolyse bleibt der Elektrolyt (Wasser) kalt.
Es entsteht die doppelte Menge an Gas da der Wasserstoff dabei in der einatomigen Variante vorherrscht und nicht gleich zu H2 rekombiniert.
Brown bewies auch in einen öffentlichen Experiment das BG nicht explodiert sondern implodiert (im Gegensatz zu Knallgas).

Weitere Eigenschaften von Browns Gas.

Lässt man BG durch Trinkwasser sprudeln soll es gesundheitsfördernder als eine reine Anreicherung mit Sauerstoff sein und es reinigt dieses von schädlichen (anaeroben ) Mikroben.

Mit BG behandeltes Wasser stärkt das Planzenwachstum und sorgt für größere Früchte.

Mit BG kann man neue Materialien herstellen, und auch im Medizinischen Bereich gibt es manche Anwendungen.

Viele dieser genannten Punkte lassen sich mit einfachen Mitteln verifizieren, aber man hört nichts davon. Auch in der Presse hört man davon so gut wie nichts, nicht einmal die Mühe macht man sich dieses Thema schlecht zu reden, ein Punkt der bei der Presse doch so beliebt ist. Und das macht mich einfach stutzig.

Weder ADAC noch irgendein Automagazin hat im Punkt Verbrauchsreduzierung dazu einen seriösen Test abgeliefert.
 
Megatron, ein paar Indizien, warum sich niemand damit beschäftigt:

- "BG Gas verbrennt der Kraftstoff sauberer und effizienter und senkt den Verbrauch um 30-50% .
- "Wasserstoff spielt auch bei der Kalten Fusion LENR Prozess eine bedeutende Rolle"
- "Die chinesische Firma NORINCO setzt BG ein um radioaktives Kobalt zu entstrahlen."
 
Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Optimierung der Verbrennung von fossilen Energieträgern, führt man einen Benzin oder Dieselmotor zusätzlich BG Gas verbrennt der Kraftstoff sauberer und effizienter und senkt den Verbrauch um 30-50% .

Völliger Unsinn. Wo kriegst du das Gas her? Von der Autobatterie? Und wie wird die aufgeladen?

Viele dieser genannten Punkte lassen sich mit einfachen Mitteln verifizieren, aber man hört nichts davon. Auch in der Presse hört man davon so gut wie nichts, nicht einmal die Mühe macht man sich dieses Thema schlecht zu reden, ein Punkt der bei der Presse doch so beliebt ist. Und das macht mich einfach stutzig.

Das sollte es auch. Wie kannst du und also alles, was du dort geschrieben hast als Fakten präsentieren, wenn es keine reproduzierbaren Belege für diese Behauptungen gibt? Wenn du das als sinnig empfindest, warum prüfst du es nicht nacht? Mich macht es nicht stutzig, würde es funktionieren, hätten wir es schon.

Dennoch:
Knallgas oder auch HHO Gas wird mit Rückschlagventilen dazu gebracht ein wenig kontrolliert zu verbrennen. Wenn du jedoch "Windgas" erzeugst, zu einem schon fast lächerlichem Wirkungsgrad und das mit CO² versetzt erhälst du Methan. Jetzt hat in dem anderen Thread schon Daaron geschrieben, dass Methan in der Athmosphäre 20 mal schädlicher ist. Dem halte ich entgegen, dass man in unseren Gasleitungen unter Deutschland doch schon Methan befördert. Es ist also sowieso schon unterwegs, das Methan wird bei Verbrennung auch wieder in Wasser und CO2 aufgespalten. Von daher entsteht nichts anderes oder erschreckendes.

Der Vorteil ist aber signifikant. Denn nicht nur Methan, auch Methanhydrat könnte verwendet werden. Welches wiederum durch die Gasnetze gejagd werden kann. Der Umbau von Fahrzeugen in Gasfahrzeugen ist wohl billiger und besser als der Umstieg auf Elektro, was mit Lithium und den exorbitanten Kosten überhaupt nicht möglich ist. Ferner kann mit dem Gas Fernwärmewerke entstehen, Kleinkraftwerke zu hause im Keller stehen um so zu heizen und Strom aufzubereiten und und und. Ebenso werden dadurch die Stromnetze entlastet und müssen eben NICHT ausgebaut werden. Weil eben durch das Gas die Stromnetze entlastet werden.

Das CO2 welches freigesetzt wird, wird dann wieder dem Kreislauf hinzugeführt und dem "Windgas" sodass wieder Methan entsteht.

Ergo: Wasser wird per Elektrolyse in großen Anlagen in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt:

1. Kreislauf: 4 H²O = 4 H²+ 2O² Der Sauerstoff kommt auf Seite und wird gelagert.
Dann wird CO² hinzugegeben. Entstehen wird:

2. Kreislauf: CO² + 4 H² = CH4 + 2 H²O (das 2 H²0 kommt zurück in den ersten Kreislauf, ist ja nur Wasser)
Dann wird der Sauerstoff, der beim ersten Verfahren gewonnen wurde hinzugefügt:

3. Kreislauf: CH4 + 2O² = CO² + 2H²O (das 2 H²O kommt zurück in den ersten Kreislauf, ist ja nur Wasser)

Das ist mehr oder weniger das perfekte System weil nur eine Umwandlung stattfindet. So wird es logischerweise nicht stattfinden. Eher wird die letzte Stufe mit Luft versorgt werden und das Wasser wird verworfen. Ebenso wird der Sauerstoff für medizinische Zwecke sinnvoller sein da er ja nur "Abfall" ist.

So, dann noch eins in eigener Sache:
@Megatron
Könntest du bitte eine Leistungsbeschreibung zeigen? Wieviel Leistung in KWh zur Erzeugung des Braungas verwendet wird, wieviel Gas entsteht, und welche thermische Leistung damit geschaffen wird?

Das ist dieselbe Frage wie aus dem anderen Thread. Denn ohne diese Angabe bringt das diskutieren nichts.
 
Megatron schrieb:
Wasserstoff spielt auch bei der Kalten Fusion LENR Prozess eine bedeutende Rolle, es soll auch möglich sein damit radioaktive Stoffe zu dekontaminieren, auch dazu gibt es dokumentierte Experimente.
Zeig her, diese Experimente... Wie wäre es z.B. mit einer Doktorarbeit des MIT? Oder hast du wenigstens einen Aufsatz eines Professors einer renomierten Uni, sagen wir mal Moskau, Humboldt Berlin, TU Dresden,...? Ach, hast du nicht? Warum wohl... Weil der Scheiß eben nicht WISSENSCHAFTLICH belegt ist.

Lässt man BG durch Trinkwasser sprudeln soll es gesundheitsfördernder als eine reine Anreicherung mit Sauerstoff sein und es reinigt dieses von schädlichen (anaeroben ) Mikroben.
Mal eines vorweg: Diese "Anreicherung mit reinem Sauerstoff", wie sie bei einigen Sportgetränken angeboten wird, hat GAR KEINE gesundheitsfördernde Wirkung. Dementsprechend kann dein BG natürlich problemlos 10x so gesundheitsfördernd sein.

Aber mal ein anderer Aspekt:
Rhinozeros-Horn erhält die Potenz.
Hühnereier, die in Urin von kleinen Knaben über mehrere Stunden gekocht wurden, erhalten Jugend und Gesundheit.

Weder ADAC noch irgendein Automagazin hat im Punkt Verbrauchsreduzierung dazu einen seriösen Test abgeliefert.
Weil so etwas nicht funktionieren KANN!
Kennst du schon den Energieerhaltungssatz? Schon mal gehört? Irgendwo? Physik 5. Klasse?

Ja, du könntest die Verbrennung in deinem Motor verbessern, wenn du WASSERSTOFF zuführst. Diesen Wasserstoff musst du aber ERZEUGEN, und egal wie du es drehst und wendest:
1.) Für die Elektrolyse ist MINDESTENS so viel Energie nötig, wie bei der Rekombination MAXIMAL frei wird.
2.) Der Wirkungsgrad ist unter realistischen Bedingungen IMMER unter 100%. Wenn du also erst spaltest und dann rekombinierst, verlierst du IMMER. Deshalb rollt dein Auto auch nicht den nächsten Berg hoch, wenn du gerade einen herunter gerollt bist.

Onkelhitman schrieb:
Jetzt hat in dem anderen Thread schon Daaron geschrieben, dass Methan in der Athmosphäre 20 mal schädlicher ist. Dem halte ich entgegen, dass man in unseren Gasleitungen unter Deutschland doch schon Methan befördert. Es ist also sowieso schon unterwegs, das Methan wird bei Verbrennung auch wieder in Wasser und CO2 aufgespalten. Von daher entsteht nichts anderes oder erschreckendes.
Ich bezog mich auf den Abbau von Methanhydraten. Selbige Hydrate zerfallen bei der kleinsten Erwärmung oder Druckverminderung zu Wasser und Methan.
Eine versehentliche Destabilisierung der Methanhydrate am atlantischen Kontinentalschelf könnte problemlos halb Europa in einer Riesen-Tsunami ersäufen....

Der Umbau von Fahrzeugen in Gasfahrzeugen ist wohl billiger und besser als der Umstieg auf Elektro, was mit Lithium und den exorbitanten Kosten überhaupt nicht möglich ist.
Jep, Umbau auf Gasanlagen ist geil.... vor allem, weil man (insbesondere bei LPG) gleichzeitig trotzdem noch Benzin verwenden kann. Mein Vater hat letzten Sommer sein Auto um ein Gas-Kit erweitert, jetzt hat er ne effektive Reichweite von >1000km, und das obwohl es eben kein Eco-Dingsbums-Blueirgendwas-Motor ist.
 
@Megatron
Wenn man einen Gegenstand in Schwingung versetzt und sich diese Schwingungen durch Resonanz immer weiter aufschaukeln führt das schließlich zur Zerstörung des Objekts. Die dabei benötigte Energie ist aber deutlich niedriger als wenn das Objekt direkt zerstört.
Du hast da einen Denkfehler. Benötigt bei einer Zerstörung durch Ausnutzung von Resonanzen mindestens genauso viel Energie (meist eher mehr), wie wenn man das Objekt direkt zerstört.

Denken wir uns mal eine Glasscheibe. Angenommen, man benötigt 10 N, um sie kaputt zu drücken.
Bei Ausnutzung einer Resonanz, muss man dann eben 10 mal hintereinander 1 N Druck im richtigen Moment wirken lassen. Dann zerbricht sie ebenfalls. Allerdings kommt noch dazu, dass schwingendes Glas von alleine aufhört zu schwingen. D. h., diesem Effekt muss man entgegenwirken, weswegen man am Ende bei einer Resonanz etwas mehr Energie reinstecken muss.


Resonanzen verwendet man eigentlich nur, wenn man nicht in der Lage ist, die benötigte Energie auf einen Schlag bereit zu stellen.


Ansonsten sei noch das gesagt:
Schau dir an, was für angebliche Vorteile das Gas haben soll: Prima zum Schweißen, mischbar mit fossilen Brennstoffen, saugt Radioaktivität auf, verhält sich wider seiner Natur (2H + O => H2O), ist gesundheitsfördernd, ist ein Düngemittel und wer weiß was noch.
Das Zeug hat mehr positive Eigenschaften als Vitamin C, Aspirin und Zucker zusammen. So etwas kann es nicht geben, dafür sind die oben genannten Anwendungsbereiche viel zu komplex, als dass da irgendwas auf einen Schlag eine Revolution auslösen könnte. Vor allem noch überall gleichzeitig.
Das sollte einem doch gleich von Anfang an stutzig machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jou, ok, das LPG ist natürlich grenzwertig. Vor allem, da LPG ja immer noch Öl benötigt bzw. von der Ölbereitung übrig bleibt. Ist aber ok wenn man das auch verwendet. Das kann man natürlich nicht in den "normalen" Gasautos verwenden. Wie auch immer, mir ist es vor allem wichtig, dass man mit diesem System eben nicht auf ein Extremes (das wäre Elektro) umsteigt, weil Elektro einfach Speichertechnisch noch nicht preisgünstig und effektiv geht.
Elektro hat ebenso den Nachteil, dass jeder dann die Leistung aus dem Netz ziehen will, welches schon am Zahn der Zeit nagt. Würde man den Verbrauch noch um Elektroautos erhöhen, lässt es sich dann gar nicht mehr benutzen. Die Kosten wären daher immens.

Während man mit dem "Windgas"-System einfach das vorhandene Gasnetz nutzen könnte. Wie geschrieben, da geht eh Methan durch.

Ich bezog mich auf den Abbau von Methanhydraten. Selbige Hydrate zerfallen bei der kleinsten Erwärmung oder Druckverminderung zu Wasser und Methan.
Japp. Ist natürlich dennoch fraglich ob das nicht irgendwann von selbst nach oben kommt. Damals vor Millionen von Jahren ist eben genau das passiert, die Methanhydrate sind geschmolzen, haben das Wasser zum brodeln gebracht und die Athmosphäre wurde dann auch noch mit Methan versetzt sodass sich das Klima noch mehr erhitzt hat, was wiederum die Methanhydritreserven verdampft hat, welche.....
usw.

Klar, so wie die Menschheit mit dem ganzen Krempel umgeht, da ist es natürlich gefährlich. Auch muss man das Zeug ja irgendwie transportieren, für Dland daher eher uninteressant bei eigenem Abbau. Eher interessant wenn es von Russland als Methan zu uns käme. Daher für mich immer noch relativ interessant wenn man denn vom Öl weg will. Und wie geschrieben, Methan ließe sich ja mit "Windgas" ja auch herstellen.

Wie effektiv, ob es nicht einfacher wäre unser Stromnetz zu überarbeiten, oder ob es einfacher ist, das Netz so wie es ist zu behalten und einfach nur Methan mit einzuspeisen, welches ja "nur" durch die Umwandlung an Wirkungsgrad einbußt. Fraglich. Denn das Methan wäre ja "unendlich" benutzbar. Es entsteht lediglich wieder Wasser und CO2, welches wieder zur Methanherstellung genutzt würde.

Ein Kreislauf, ähnlich wie mit den Bäumen als CO2 Speicher und dem späteren verbrennen.

Ist aber reine Utopie solange man an den Stricken der Ölindustrie/Stromkonzernen hängt.
 
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