Keyboard 88 Tasten für Chopin Etudes

overflow

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Hi,
möchte gerne z.B. Chopin Etudes per pdf vom Monitor ablesend spielen, wozu es die Noten im web gibt.
Hab früher mal ein Musikkonservatorium absolviert, womit mir Chopin, Bach, Mozart und Beethoven besonders ans Herz gewachsen sind.
Dazu soll einfach immer wieder vorübergehend ein 88 Tasten keyboard auf den Schreibtisch gelegt werden können, das sich möglichst wie ein Klavier oder viell. sogar wie ein Flügel spielt.
Es sollte per USB unter Win 7 64bit gute Töne auf den sowieso vorhandenen Lautsprechern erzeugen.
Sowas in der Art:
http://geizhals.de/?cat=djmidicon&sort=t&bpmax=&filter=+Liste+aktualisieren+&asuch=88&v=e&plz=&dist=
Sieht handlich aus und wiegt wenig.
Ich hab keine Ahnung, ob das zweckmäßig wäre.
Dazu solls sogar Pedale geben.
Im fullscreen (1920x1200) 2 Seiten nebeneinander darstellen, viell. gibts dazu freeware.
Wenns klappt, gibts evtl. auch freeware fürs Komponieren, zum Noten schreiben.
Das wär mal was anderes am PC statt php, c++, js usw.
'Umblättern' läßt sich rasch, hoffe ich mal.
Das Spielen wäre eine gute körperliche und mentale Betätigung als Abwechslung zum üblichen PC-handling.
Soundschnickschnack bräuchte ich nicht, nur möglichst guten anschlagsensitiven Flügelklang.

Spielt bitte jemand auf sowas klassische Musik, oder besser vergessen?
 
Also diese "halbgewichteten" Tasten sind m.E. kompletter Mist. Das ist quasi eine Keyboard-Klaviatur, nur irgendwie langsamer, jedenfalls sehr weit von einem Klavier entfernt.
Zudem ist Geizhals hier sehr ungenau. Z.B. hat das Alesis Q88 hat keine "Minitasten" und das MPK88 hat Hammermechanik.

Die beiden Fatars unten in der Liste könnten tatsächlich das sein, was du suchst, ich kenne sie aber nicht.

Ansonsten würde ich mal als Kategorie nicht nur Masterkeyboards, sondern auch Stage-Pianos betrachten. Da findet man z.B. das Yamaha P-35, was auch passend wäre.
 
Also ich würde kein reines MIDI-Keyboard kaufen - denn du brauchst dann noch auf dem Computer eine Synth-Software, die klanglich häufig nur brauchbar und selten gut ist.

Wenn du schon eine klassische Musikausbildung als Hintergrund hast, dann würde ich eher etwas wie das Yamaha P 105 empfehlen:

Yamaha P105

Die MIDI-Funktionen über USB sind ebenfalls vorhanden. Wichtig ist - nach Möglichkeit - Anspielen der Tastatur und der klangliche Eindruck. Also ab in den nächsten Musikladen.
 
Wow, danke für die schnellen Infos.
Wenn man selbst z.B. Chopin usw. am Klavier spielt, kann man dann dennoch sowas empfehlen,
oder würde man es dann in der Ecke verstauben lassen?

Der classic sound des Yamaha P-35 B klingt edel, verführerisch.
Ob das auch irgendwie per USB in den PC und damit auf die Lautsprecher geht?
Denn das würde dann einfach vor und teils unter dem Monitor liegen.
 
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Da lohnt sich auch direkt gleich der Weg nach Thomann, JustMusic oder in ein anderes Musikerparadies um sich die Produkte direkt anzuschauen.

Auf ein analoges Klaviererlebnis wird man trotzdem verzichten, weil da nix digital ist und der Korpus den Klang mit ausmacht. Der Rest hängt davon ab, wie gut analoger Anschlag digital umgesetzt und verarbeitet werden kann um ein möglichst analoges Spielen darzustellen, wenn es auch die Synth Software bietet.
 
Also da du im ersten Post Masterkeyboards ohne Verstärker und Lautsprecher verlinkt hast, bin ich jetzt auch nur auf die Klaviatur eingegangen. Wenn der Klang direkt vom Instrument noch halbwegs realistisch kommen sollte, muss man schon etwas mehr ausgeben, denn gute Sound-ROMs und Lautsprecher kosten halt auch was. Und dann sind wir schon bei D-Pianos für so mindestens knapp 1000 EUR.
 
Das classic sound demo zu Yamaha P-35 B würde mir voll genügen, wenn damit alles so klingt.
Es sollte auf jeden Fall auf den Schreibtisch zum tft passen, einfach bei Nichtgebrauch wegschieben oder wegstellen.
Dann so alle 3/4 h immer mal ein paar Minuten vom bequemen Bürostuhl direkt am PC klimbern.
Spielt man auswendig, sogar mal das hd tv Guckfenster mit im Auge behalten.
Das wären ganz neue Klaviererfahrungen ;-)
Rasieren und Zähneputzen erfolgen auch am PC und kostet damit keine Zeit mehr, geht umso intensiver.
 
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Ja, aber die Demo ist ja nicht über die internen Lautsprecher abgespielt worden, sondern vom (Kopfhörer-)Ausgang hinten abgegriffen. :)
Aber natürlich hält dich keiner davon ab, das Keyboard an die Lautsprecher anzuschließen, mit denen du die Demo angehört hast. Dann klingt es auch in etwa genauso.
 
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Es sollte halt einfach per USB in den PC rein und dann genauso klingen.
Dann braucht man nix umzustecken, die Lautsprecher sind für den PC weiterhin verfügbar.
 
Per USB wird das nichts. Da wird i.d.R. kein Ton, sondern nur MIDI übertragen. Und das P-35 hat zudem kein USB, sondern nur konventionelle MIDI-Anschlüsse.
Mit dem analogen Audioausgang ist es aber machbar. Wenn die Soundkarte im Rechner eine Weiterleitung unterstützt, kann man es natürlich auch so an den Rechner anschließen.
 
Habe einen winzigen externen skystar USB HD tv satreceiver. Ton und Bild perfekt. MIDI kenne ich nicht (bzw. uralt, schon vergessen), sollte vermeidbar sein.
Die Hersteller beziehen den PC per USB nicht in ihre Klaviatur ein, wies aussieht.
Doch die ist sozusagen nur eine weitere große Tastatur.
Den letzten PC habe ich erstmals nicht selbst zurechtgesteckt und geschraubt.
Wenns irgend geht, würde ich mir Schraubereien ersparen, zumal es eben USB gibt.
Da haben die Hersteller noch nachzuliefern.
Ich werde das in den nächsten Wochen angehen, weil ich auch ganz einfach so mal nebenher am PC klimbern möchte, während in ihm alles sonst unverändert weiter läuft.
 
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overflow schrieb:
Da haben die Hersteller noch nachzuliefern.
Das ist einfach nicht sinnvoll, auch weil zusätzlich eine ASIO-fähige Soundkarte vorhanden sein müsste, um eine hohe Latenz zu verhindern.
Wenn man's unbedingt möchte, kann man irgendein einfaches Interface nehmen (z.B. Behringer UCA222), daran das Piano anschließen und das dann per USB an den Rechner.
Aber ich erkenne da keinen Vorteil.
 
Midi dient der digitalen Übertragung von Tastenanschlägen. Entsprechende Soundkarten mit Midieingang gehörten damit in den professionellen Einsatzbereich und alles wurde auf der Soundkarte in Hardware abgearbeitet, was dazu die Latenzen sinken lies. Tut mir Leid, aber einer Berufsgruppe zum Zeitpunkt grottiges Konsumenten USB nur um Plug'n'Play aufzuwingen ist schon heftig. MIDI ist zwar alt, erfüllte als Werkzeug eine Funktion. Das lässt sich von der Gesamtinfrastruktur mit einer Tastatur nicht vergleichen.

Die Zeiten haben sich zwar heute etwas geändert, trotzdem wird zum USB Masterkeyboard noch Synth Software benötigt. Cubase + Atmosphere über VST und man kann schon damit hörbar gut arbeiten.

Man kann natürlich zum Yamaha Keyboard mit integrierten Samples greifen. Deren Wavetable für Soundkarten waren schon gut und ihre Keyboards sind nicht zu unrecht bei Hobbymusikern und jenen, die spielend lernen wollen auch beliebt.
 
Naiv gehe ich einfach davon aus, daß es ja per USB einen super Ton gleich zum hd tv gibt.
Da denke ich mir, eine Software sollte alles im PC so herstellen lassen, daß es von der Klaviatur her genau so klingt wie ein Flügel im Konzertsaal.
Oder wird der Ton des sat receivers im winzigen reveiver hergestellt und nur per USB übertragen?
Falls ja, dann sollte das auch die Klaviatur können.
Das wäre gut für die CPU mit ihren kernels, die ja sonst fast nix zu tun hat und selbst bei hd tv samt weiteren programmen vor sich hin pennt.
Das hat mich auch auf die Idee gebracht, denn von den Astras kommen über die Schüssel per USB tolle Klavierstücke auch der radio channels mit supersound in den PC auf die sogar rel. alten Lautsprecher.
Da kommt man ins Schwärmen ;-):
ich hab als DepplIng. auch mal Programmieren gelernt.
Könnte man dann mit eigener Software die Töne nach Belieben 'aufmotzen'?
Das wär ein Ding, komponieren und tonale Klangfelder programmieren.
Endlich mal was Anderes als die Bilddarstellung auf dem Monitor.
Im Fall der genannten Komponisten ist aber der optimale Flügelklang wohl unüberbietbar.
Darauf würde sich die verschlafene CPU sicher freuen.
 
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Fragezeichen im Kopf.

Du programmierst und eine einfache Tastatur als Eingabe reicht nicht aus. Du brauchst also Software und einen Monitor zum Ausgeben. Entsprechend potente Hardware je nach Quelltextkomplexität, wenn du beim Compilieren noch deine Arbeit vor dem Tod benutzen willst.

Wählst du ein USB Masterkeyboard, fehlt dir noch die Software.
Wählst du zum Beispiel ein Yahama Keyboard mit integrierten Soundfonts, kannst du dir die Software sparen, gehst aber über analoge Audioausgänge in den PC Audioeingang, was je nach Soundkarte Latenz verursachen kann. powerfx hat dazu ja schon was ausführlich geschrieben.

Nachträglich.
Abhängig von deinem verwendeten USB TV Receiver, der über Hardware Decoding verfügen kann, aber ebenso über Software die CPU belasten kann. Der Ton wird im PC und damit von der CPU aufbereitet, bevor es weiter an die Soundkarte geht. Liegt Dolby vor, wird es heutzutage über Software realisiert, was CPU Last bedeutet. Je besser der eingesetzte Decoder auch in Software, desto besser die Ausgabe. Nur belastet es eben deutlich die CPU. Bei Hardwaredecoding braucht es nur Treiber und die Gesamtqualität ist so gesehen in die Fähigkeiten der Hardware gegossen.

Schreibe nicht in Quelltextform gehackt. Ist schwer lesbar. Überleitungsverständnis geht verloren.
 
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Analoges soll erst in der Audiokarte des PCs erstellt werden.
Ohne Bild nur bei USB tv audio channels hat die CPU beim schönsten Konzert nur 13 % Auslastung, während weitere Programme laufen. Mit HD fullscreen sind es bis zu 20 %.
Bei einer Klaviatur kann sie gerne 90 % Auslastung haben. Soviel geht wohl erst gar nicht.
Die Klaviaturen sind stand alone Produkte, die nicht für den PC vorgesehen sind.
Der Klang der Yamaha P-35 muß her ;-)
 
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Im Digitalpiano ist die gesamte Hardware verbaut, die auch im PC eingebaut werden kann. Ebenso die Software. Alles natürlich in DSP. Dein HD Receiver wird eine teure DSP Technik für die Bildaufbereitung aber kaum verwenden, um nur ein Gegenbeispiel anzugeben. Deswegen geht auch unter full HD die CPU Last hoch. Bei einerm Sound oder Bild DSP bleibt die CPU faktisch bei null. Entsprechend, wenn du für Programmieren eine Zusatzkarte mit Hardwarebeschleuniger für Delphi hättest. CPU Last gleich null, weil alles von der Karte beschleunigt wird und die CPU dafür entlastet wird.

Yamaha zum P35.
AWM (Advanced Wave Memory) Sampling ist eine digitale Technologie mit der der Klang eines akustischen Instruments aufgezeichnet werden kann. Danach werden hochwertige Digitalfilter angewandt um die aufgenommenen Samples noch realistischer klingen...

Wie soll etwas realistischer als auf einem realistisch, echten Flügel klingen. Ohne vom Thema etwas weit abzuschweifen, habe ich durchaus eine Ersatzorgel auf einem E Piano erlebt. Ohne entsprechende Lautsprecher geht aber auch hier der Elektronik bei einigen Oktaven die Luft aus. Vorteil ist die Simulation unterschiedlicher Instrumente und Umgebungen.

Mit Sicherheit für dein Vorhaben die einfachste und beste Lösung um diesem Thema ein Abschluss zu geben. Gehe bitte trotzdem in ein Instrumentenfachgeschäft um die Technik genau vor Ort in den Unterschieden selbst mal anzutesten und die beste Lösung bei deinem Budget für dich zu finden.
 
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Na ja, den PC hab ich auch nicht vorher ausprobiert.
Die Yamaha P-105 hat wie die P-155 2 eigene kleine speaker (2x12W). Letztere kostet doppelt so viel, ca. 1330 €.
Wenn ich nur wüßte, ob der doppelte Preis was bringt.
Das wärs vielleicht, wenn "Brilliance" den Flügelklang täuschend echt simuliert:
http://geizhals.de/yamaha-p-105b-schwarz-digitalpiano-a838810.html
Au weia, ne Menge hier bis zum Konzertflügel für knapp 100T€:
http://geizhals.de/?cat=mpiano&sort=p

Viell. spielt jemand diese Komponisten bereits auf einem Keyboard.
Das wäre optimal, um eine Aussage im Vergleich zu Klavier oder Flügel zu haben.
Man will ja nicht zuviele Abstriche hinnehmen.
 
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