News Keystore: Fronten zwischen G2A und Spieleentwicklern verhärtet

m4c1990

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Kaufe generell nicht von G2A oder MMOGA oder wie auch immer die super billig KK-Betrug Dinger heißen.
Steam Sales reichen locker.
 

jimpannse

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Im Kern bemängelt Rose weiterhin den Schaden, den Anbieter wie G2A bei kleinen Studios anrichten würden, die mit knappen Margen operieren müssen. Dazu zählt das Ausnutzen von regionsspezifischen Preisen, mit denen Kaufkraftunterschiede ausgeglichen werden sollen, sowie das Umgehen von (umstrittenen) Regionsbeschränkungen. Das Anbieten günstiger Schlüssel reduziere darüber hinaus den gefühlten Wert eines Produktes und beeinträchtige Absätze auf Steam, was die Umsätze reduziere. G2A Direct sei dafür keine Lösung, weil der Entwickler zu einem Anbieter neben allen anderen werde.



Wenn sie anfangen andere preise für ost und west deutschland bereitzustellen dann überleg ich ernsthaft nicht in erster linie nach dem besten preis zu suchen ob nun keyseller oder sonst wo. :p
 

Schaby

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Gehandelt worden seien auf G2A keine Steam-Schlüssel, sondern Steam-Geschenke, für die der Begriff „Key“ synonym verwendet wurde.
Ist schon lächerlich wie Kleingeistig manche Menschen sind. Nur weil man etwas Umsonst oder Geschenkt bekommt, heißt das doch lange nicht, dass das nichts Wert ist.

Wenn ich mir z.B. eine Grafikkarte kaufe und bekomme dann Spiele Gratis dazu, bekommt man doch auch i.d.R. Keys um diese dann zu aktivieren. Die kann ich doch auch weiterverkaufen, spielt doch keine Rolle wieviel ich dafür (nicht) bezahlt habe.

Also ein Key ist ein Aktivierungsschlüssel, egal ob geschenkt oder gekauft...
 

snickii

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Das ganze ist immer mit vorsichtigen Diskussionen zu genießen weil keiner weiß woher die Keys wirklich kommen.
Bei den meisten Keysellern bekommt man die Keys von vielen verschiedenen verkäufern. MMOGA und G2A sind ja eigentlich nur Seiten auf denen hunderte verschiedene Händler ihre Keys anbieten.

Bei cdkeys.com bekommt man alles aus einer Hand, das ist einfach nur EIN Händler. Aus dem Grund kaufe ich nur da. Mir ist es relativ egal wo die Keys herkommen, wichtig ist mir nur das ich EINEN Ansprechpartner habe falls etwas schief läuft. Dort kann man sogar recht Anonym Spiele vorbestellen und es klappt Super, habe ich schon mehrmals gemacht. ;)

Es gibt keine Steam-Sales mehr, das sind die ganz normalen Preise der Keyseller.
Und woher weißt du das dort jeder KK-Betrug betreibt? Das sind wie gesagt hunderte verschiedene Verkäufer.
Das ist wieder einfach so eine dumme Aussage die in den meisten Fällen wahrscheinlich gar nicht stimmt.
 

Duran

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Wie ich immer betonen werde: Aber für die Publisher und Studios ist es immer noch völlig normal, Personal und Lizenzen aus dem Ausland ranzuschaffen! Wieviele dieser Studios sitzen in Deutschland? So gut wie gar keine.

Das Argument mit den Regionspreisen ist natürlich auch schwachsinnig, zum einen würden sie gar nichts verkaufen wenn es diese nicht gäbe und zum anderen steigt natürlich auch der illegale Anteil weiter wenn jemand in China oder Indien den vollen € Preis zahlen müsste. Ob die damit mehr Erfolg empfinden würden? ;)
 

MrHToast

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TrueAzrael

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Im Kern bemängelt Rose weiterhin den Schaden, den Anbieter wie G2A bei kleinen Studios anrichten würden, die mit knappen Margen operieren müssen. Dazu zählt das Ausnutzen von regionsspezifischen Preisen, mit denen Kaufkraftunterschiede ausgeglichen werden sollen, sowie das Umgehen von (umstrittenen) Regionsbeschränkungen.
Find ich immer spannend das Argument, wenn die Unternehmen im gleichen Atemzug Produktionen nach Afrika, China, etc. auslagern und Service-Center nach Indien.
Selbst die Globalisierung Nutzen, dem Käufer aber verbieten wollen.
Nicht das ich es nötig hätte bei solchen Billigshops zu ordern.
 

Schaby

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Scythe1988

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engineer123

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Find ich immer spannend das Argument, wenn die Unternehmen im gleichen Atemzug Produktionen nach Afrika, China, etc. auslagern und Service-Center nach Indien.
Selbst die Globalisierung Nutzen, dem Käufer aber verbieten wollen.
^^^sehe ich genauso. Das ist der eigentlich Grund wieso die Entwickler da einen Zwergenaufstand machen, der Vorwurf mit Kreditkartenbetrug wird nur ausgenutzt, mit dem Ziel Keyseller kaputt zu machen.

In Wirklichkeit stinkt es den Entwicklern, dass sich die Kunden Ihre rechtmäßige Freiheit nehmen digitale Produkte kaufen zu können EGAL in welchem Land der Server steht.
Sie selbst - also die Entwickler und Publisher - unternehmen aber absolut NIX damit die technische Regionsbarriere bei Steam, Epic und Co. mal abgeschafft oder zumindest teilweise geöffnet wird - und zwar weils Ihnen Recht, Sie wollen westliche Kunden mit den höchsten Preisen abschöpfen.
Diese Scheiss Doppel-Moral hasse ich wirklich wie die Pest.
 

incurable

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Mal ganz ehrlich, wenn die Entwickler Keys an "Kunden" mit gestohlenen Kreditkarten verkaufen ist das doch ein Problem der Entwickler bzw. deren Zahlungsdienstleisters und nicht von G2A und vergleichbaren Shops, wo besagte kriminelle "Kunden" die ergaunerten Keys dann mutmaßlich zu Geld zu machen versuchen.

Ich habe den Eindruck, hier bellen die besagten Entwickler den falschen Baum an, jedenfalls wenn man ihre kommunizierten Gründe erstnehmen soll.
 
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Averomoe

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Ich finde die hier wiedergegebene Argumentation von G2A offen gestanden überzeugend. Man geht hinreichend offen auf Entwickler zu und bietet eine Kooperation an,obwohl sie es nicht müssten. Einzig der (polnische) Gesetzesgeber kann an der Situation etwas ändern,wenn er verlangen sollte, dass künftig der Marktplatz-Shop die Herkunft jeder Keys prüfen muss. Solange das sich nicht ändert, bleibt es wie gehabt.
 

dreamy_betty

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Ich kann den Entwickler Mike Rose nicht nur verstehen, sondern moralisch auch unterstützen. Allerdings ist auch ziemlich schnell klar, dass er in einer Traumwelt lebt. Auf die Frage eines Twitter Nutzers wieso er seinen Streit auf G2A fokussiert antwortete er:

Zitat von Mike Rose Twitter:
Wieso haben Leute immer noch nicht kapiert, dass es bei solchen Dingen niemals nur den einen Bösewicht gibt? Und wieso verdrängen Entwickler und Publisher die Wahrheit, dass dieses Geschäftsmodell wie es G2A betreibt nur deswegen funktioniert, weil es von Kunden akzeptiert und gewünscht wird? Solange sich am Konzept nichts ändert, wird die Schließung eines Marktplatzes gar nichts für ihn und seine Kollegen tun.
 

EduardLaser

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Böse böse böse G2A. Jetzt mal ehrlich, natürlich bietet G2A die Plattform für das Verkaufen der Keys(Ebay unterscheidet sich kaum), aber sollte nicht auch der Entwickler darauf achten, wenn Max Mustermann 100 Keys mit KK kauft, dass diese Ihm wirklich gehört? Gier frisst Hirn

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USB-Kabeljau

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Sorry, aber die Entwickler sind hier im Unrecht.
Das ist wieder dieses typisch gierige "Nur die Großen dürfen von der Globalisierung profitieren.".

Wer meint, in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Preise machen zu müssen, muss auch damit leben, wenn Produkte importiert werden.
Das war übrigens in der Tat auch schon vor den Keystores so (habe selbst die Orange Box damals bei Amazon.co.uk gekauft, weil es dort deutlich günstiger war).

Es ist auch nicht die Schuld eines Marktplatz-Betreibers, wenn Leute da "gestohlene" Ware verkaufen.
Viel eher sind die ursprünglichen Läden das Problem, die sich mit geklauten Kreditkarten abzocken lassen.
G2A tut hier schon mehr als sie müssten, um dem Problem beizukommen.

Darüber hinaus verstehe ich nicht, wieso schon wieder diese elendige Wichtigtuer Rami zitiert werden muss.
Der Typ hat bereits zahlreiche Male klar gemacht, daß der Gamer verachtet, und ganz tolle Tipps gegeben, wie man sie am besten ausbeutet.
Solchen Leuten sollte man keine Plattform geben. Das ist die Indie-Variante von EA/Activision.
 

Genscher

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Jetzt kommt es heraus: Kreditkarten-Betrug war nur ein Vorwand, um Keyseller ins schlechte Licht zu rücken. Der Twitter-Kommentar zum Schluss sagt doch alles: "Spieler kaufen nicht mehr zum Vollpreis, weil sie sehen, dass es auch günstiger geht". Demaskiert sage ich mal.
G2A benutze ich seit Jahren, ohne Probleme!
 

cypeak

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hmm; ich kaufe ebei keysellern gerade weil ich die benachteiligung durch regiosspezifische preise nicht mag!
globalisierung des handels ist offenbar nur dann wünschenswert wenn die unternehmen davon profitieren; ich als kunde darf das nicht?

gerade bei digitalen gütern wie games/keys gibt es das berüchtigte argument der lager oder transportkosten nicht. der anteil an der lokalisierung (falls es überhaupt eine gibt) oder örtlichen steuern die abzuführen sind, ist verschwendend gering aus sicht der publisher..
 
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Duran

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Davon abgesehen hat er von der technischen Seite wohl wenig Ahnung. ;) Wenn er nicht will das es Keys gibt, soll er sich auf eine Plattform festlegen und die Herausgabe sein lassen. Dumm nur: Dann wird das Käuferpublikum deutlich kleiner. Ist denen auch nicht recht!

Gute Spiele verkaufen sich immer. Anno 1800 hat mit Sicherheit schon die Schwelle erreicht und das gibt es in verschiedenen Regionen auch vergünstigt.
 
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