Ist schon ein wenig kurios: Trumps Zoll- und Auslandspolitik soll die eigene Wirtschaft stärken, limitiert aber gleichzeitig den Zugriff auf den Weltmarkt durch höhere Importkosten und den Ausschluss chinesischer Produkte.
Zusätzlich tritt er den Iran-Krieg los und beantragt allein für Militärausgaben einen 200 Mrd. $ Nachtragshaushalt.
Den Schätzungen nach dürften die Kosten für den Konflikt die zusätzlichen Zolleinnahmen 2026 auffressen. Das heißt, sie stehen für nicht militärische Infrastruktur-Projekte in den USA, für Steuersenkungen und Subventionen nicht mehr zur Verfügung.
Gleichzeitig destabilisiert dieses Gebaren langsam die komplette Weltwirtschaft, einschließlich in den USA, was wiederum viele andere Wirtschaftszweige schwächt, in dem die Inflation angeheizt wird.
Der als ein Kernelement festgelegte Wettlauf um KI-Systeme, insbesondere in Konkurrenz zu China, gerät damit auch ins Stocken, weil dann doch alles irgendwie miteinander zusammenhängt.
Bin gespannt, wie lange das durchgehalten werden kann, bevor es wirklich arg wird. Da sind Verzögerungen bei Rechenzentren das kleinste Problem.