News KI-Infrastruktur in den USA: Hälfte der Rechenzentren für 2026 verzögert oder gestoppt

ja das man die großen trafos nich pallettenweiße ausm baumarkt abholen kann is halt ganz neu....und wenn die dann die trafos haben stellen die sicher auch fest das da irgendnen kraftwerk auf der anderen seite sein sollte...in der größenordnung reichen da die generatoren ausm baumarkt auch nicht...und die brauchen auch was damit die betrieben werden können...die haben ja noch nich mal ne raffinerie um ihr öl selber zu verarbeiten...das zeug is zu dünnflüssig, das tauschen die gegen das dickflüssigere aus dem rest der welt damit dies überhaupt verarbeiten können...achne das irrelevant da komm einfach paar solarpanels aufs dach und dann gibts ne sonderverordnung das die sonne gefälligst 24/7 zu scheinen hat...
 
EL-Xatrix schrieb:
das die sonne gefälligst 24/7 zu scheinen hat...
Alles andere wäre auch schlicht unamerikanisch.
 
Ich war vor ein paar Jahren bei einem Vortrag eines Herstellers von Umspannwerken, Trafos und Schutzschaltern. Damals ging es um das chinesische Stromnetz (China hat in manchen Regionen massive Probleme, das n-1 Kriterium zu erfüllen, und kämpft immer wieder mit rolling blackouts durch Netzengpässe)

Damals wurde angezweifelt, ob die chinesischen Netzausbaupläne machbar sind.
Gründe waren damals schon, dass die Rohstoffe für Freileitungen, Erdkabel, Trafos, etc. begrenzt sind und es weltweit schlicht nicht annähernd genug Kupfer und Ferrit (bei modernen Trafos in der Leistungsklasse ist man ja lange weg vom klassischen Eisenkern) Rohstoffförderung gibt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass man hier in ähnliche Probleme läuft.
 
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In der Solarindustrie gibt es riesige Überkapazitäten, schätzungsweise im Faktor 2-3... Nur ist es schwer mit einem Solarpark Rechenzentren in der Größe zu betreiben. Tagsüber toll, wenn die Sonne nicht scheint ein Problem.

Fernwärme ginge auch, wenn es am Standort der Rechenzentren denn auch Abnehmer gäbe. Ist ja schon im flächenmäßig kleinen Deutschland ein Problem, Abwärmeerzeuger und Wärmeverbraucher zusammen zu bringen. Zusätzlich darf man die Systemkosten und Verluste bei Fernwärmenetzen nicht vernachlässigen.
 
@STM64
Was China aber nicht davon abgehalten hat, 2025 ca. 318 GW allein an Solarkapazität hinzu zubauen. Wenn der Konflikt eines beschleunigen sollte, dann die weitere Entkopplung der Abhängigkeiten von Lieferanten fossiler Energieträger.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Eigentlich müsste die Solarindustrie doch jetzt nachhaltig mit boomen --- oder???
Eigentlich müsste Fernwärme für lau jetzt verfügbar werden und die Heizkosten für die einfache Bevölkerung in den USA sinken --- oder???
Bei dem aktuellen Wirkungsgrad von Solarmodulen würde das eine riesige Fläche bedeuten um den Strombedarf zu tilgen. Wo nimmst du die her?

Fernwärme hat die Probleme der langen Amortisationszeiten. Niemand ist gewillt die riesigen Investitionen einzugehen zumal es hinsichtlich der Regulatorik Unsicherheiten gibt.

CDLABSRadonP... schrieb:
Eigentlich müsste jede Verzögerung dafür sorgen, dass alle sinnvoller Alternativen in Betracht gezogen werden --- oder???
AKWS, tatsächlich jede Menge AKWS. Die großen Jungs haben wieder größere Pläne für den Ausbau.

Dr. MaRV schrieb:
Ein Fernwärmenetz baut sich aber nicht von selbst und schon gar nicht für lau. In meiner ehemaligen Gemeinde hat man den Bau eines solchen Netzes aus Kostengründen verworfen. Dabei hätte es sich mit der Abwärme der Trockenkammern von zwei Faserplattenwerken angeboten. Außerdem verschenkt niemand etwas, auch nicht, wenn die Wärme so oder so im Prozess anfällt. Das nennt man aus Scheiße Bonbons machen und das ist die einfachste und gewinnbringendste Form Umsatz zu generieren.
In Deutschland zerstört die Wärmelieferverordnung die Wirtschaftlichkeit dieses Unterfangen. Solange es dort keine nennenswerten Reformen stattfinden, sehe ich keine Entwicklung in der Nutzung von Fernwärme in Deutschland.

Ciero
 
Mensor schrieb:
In der Solarindustrie gibt es riesige Überkapazitäten, schätzungsweise im Faktor 2-3... Nur ist es schwer mit einem Solarpark Rechenzentren in der Größe zu betreiben. Tagsüber toll, wenn die Sonne nicht scheint ein Problem.

Fernwärme ginge auch, wenn es am Standort der Rechenzentren denn auch Abnehmer gäbe. Ist ja schon im flächenmäßig kleinen Deutschland ein Problem, Abwärmeerzeuger und Wärmeverbraucher zusammen zu bringen. Zusätzlich darf man die Systemkosten und Verluste bei Fernwärmenetzen nicht vernachlässigen.
Man könnte ja auch die überflüssige energie speichern...
 
Ciero schrieb:
AKWS, tatsächlich jede Menge AKWS. Die großen Jungs haben wieder größere Pläne für den Ausbau.
Wobei es bisher wenig ernsthafte Neubaupläne gibt. Die meisten dieser Projekte sind gerade noch in der frühen Planungsphase oder liegen mittlerweile wieder auf Eis.

Gerade weil KKWs schwer kalkulierbare Großprojekte mit 10–20 Jahren Bauzeit und einer Abschreibungsdauer jenseits der 40 Jahre sind. Das clasht gewaltig mit der Schnelllebigkeit der Techbranche. Zumal viele KKWs relativ viel Downtime haben (in meiner Zeit beim TSO hatten einige Reaktoren teils wirklich 30 % Downtime, ein Fest für die Reservehaltung). Für einen Quasi-Inselbetrieb ist das auch nicht ideal.

Was gerade vor allem gemacht wird ist, alte KKW die schon vom Netz gegangen sind, wieder zu restaurieren und ans Netz zu bringen. In den USA sind in den letzten 20-25 Jahren viele Reaktoren kosten- oder altersbedingt vom Netz gegangen.
 
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Ciero schrieb:
AKWS, tatsächlich jede Menge AKWS. Die großen Jungs haben wieder größere Pläne für den Ausbau.
Die brauchen den Strom in 10-20 Monaten - nicht Jahren... :freak:
 
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Vigilant schrieb:
Ist schon ein wenig kurios: Trumps Zoll- und Auslandspolitik soll die eigene Wirtschaft stärken, limitiert aber gleichzeitig den Zugriff auf den Weltmarkt durch höhere Importkosten und den Ausschluss chinesischer Produkte.

Zusätzlich tritt er den Iran-Krieg los und beantragt allein für Militärausgaben einen 200 Mrd. $ Nachtragshaushalt.

Den Schätzungen nach dürften die Kosten für den Konflikt die zusätzlichen Zolleinnahmen 2026 auffressen. Das heißt, sie stehen für nicht militärische Infrastruktur-Projekte in den USA, für Steuersenkungen und Subventionen nicht mehr zur Verfügung.

Gleichzeitig destabilisiert dieses Gebaren langsam die komplette Weltwirtschaft, einschließlich in den USA, was wiederum viele andere Wirtschaftszweige schwächt, in dem die Inflation angeheizt wird.

Der als ein Kernelement festgelegte Wettlauf um KI-Systeme, insbesondere in Konkurrenz zu China, gerät damit auch ins Stocken, weil dann doch alles irgendwie miteinander zusammenhängt.
Man kann das einfach zusammenfassen, eine Politik welche die Wirtschaft schwächt und alles teurer macht erhöht die Wahrscheinlichkeit das der KI-Kram kollabiert.
 
raychan schrieb:
Will nicht wissen was 2027 auf uns zu kommt.
2027 lebendig zu erreichen, ist ja schon mal nicht schlecht.
2026 hat noch fast 9 Monate, in denen gaaanz viel schiefgehen kann. ._.
 
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Mensor schrieb:
In der Solarindustrie gibt es riesige Überkapazitäten, schätzungsweise im Faktor 2-3... Nur ist es schwer mit einem Solarpark Rechenzentren in der Größe zu betreiben. Tagsüber toll, wenn die Sonne nicht scheint ein Problem.
Aber wie ist wohl die Lastverteilung in so einem Rechenzentrum?
Die AI-Anwendungen, die ich benutze, benutze ich tagsüber. Wenn man diese Rechenzentren schön über den Globus verteilt, könnte der höchste Bedarf einigermaßen zu den Sonnenzeiten passen.
Andererseits wäre man als Betreiber auch froh, wenn man nachts freie Kapazitäten mit Anfragen von anderswo auf der Erde abkassieren könnte...

STM64 schrieb:
Zumal viele KKWs relativ viel Downtime haben (in meiner Zeit beim TSO hatten einige Reaktoren teils wirklich 30 % Downtime, ein Fest für die Reservehaltung). Für einen Quasi-Inselbetrieb ist das auch nicht ideal.
Deshalb baut man am besten immer direkt zwei AKWs!
 
STM64 schrieb:
Gerade weil KKWs schwer kalkulierbare Großprojekte mit 10–20 Jahren Bauzeit und einer Abschreibungsdauer jenseits der 40 Jahre sind. Das clasht gewaltig mit der Schnelllebigkeit der Techbranche. Zumal viele KKWs relativ viel Downtime haben (in meiner Zeit beim TSO hatten einige Reaktoren teils wirklich 30 % Downtime, ein Fest für die Reservehaltung). Für einen Quasi-Inselbetrieb ist das auch nicht ideal.
Wobei es Projekte gibt die das ganze schneller realisieren wollen was der riesigen Nachfrage geschuldet ist. Mal sehen was kommt.

STM64 schrieb:
Was gerade vor allem gemacht wird ist, alte KKW die schon vom Netz gegangen sind, wieder zu restaurieren und ans Netz zu bringen. In den USA sind in den letzten 20-25 Jahren viele Reaktoren kosten- oder altersbedingt vom Netz gegangen.
Joar, ist nunmal einfacher und schneller. Der Trend in welche Richtung es in der Zukunft geht hinsichtlich Energiebereitstellung ist jedoch klar.


M@tze schrieb:
Die brauchen den Strom in 10-20 Monaten - nicht Jahren... :freak:
Kurzzeitig werden zur Überbrückung verschiedene Technologien eingesetzt und bereits auf Eis gelegte Anlagen zum einen wieder reaktiviert und zum anderen neue Anlagen geplant.

Ciero
 
BOB52 schrieb:
Wenn ich das lese überkommt mich ein Negatives Gefühl was die nahe Zukunft angeht.

Oder anders gesagt: Und so Beginnt die große Weltwirtschaftskrise
Wenn die KI Blase platzt wird's finster.
 
Ciero schrieb:
Kurzzeitig werden zur Überbrückung verschiedene Technologien eingesetzt und bereits auf Eis gelegte Anlagen zum einen wieder reaktiviert und zum anderen neue Anlagen geplant.
und das Ganze wird wie übertragen? Auf Leitungen/Trafo, die heute bereits entweder ausgelastet oder nicht vorhanden sind? Die USA sind nun nicht für ihr stabiles Stromnetz bekannt.
 
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Ciero schrieb:
Kurzzeitig werden zur Überbrückung verschiedene Technologien eingesetzt und bereits auf Eis gelegte Anlagen zum einen wieder reaktiviert und zum anderen neue Anlagen geplant.
Also uralte schrottreife Umweltsäue.
 
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Ciero schrieb:
Der Trend in welche Richtung es in der Zukunft geht hinsichtlich Energiebereitstellung ist jedoch klar.
Kernenergie ist halt lahm und sackteuer. Nichts für kurzfristige Lösungen. Und löst auch keine Abhängigkeiten, weder beim Bau, noch bei der Energiequelle.
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China hängt da alle anderen satt ab.

Um die Probleme steigender Strombedarfe für u.a. Rechenzentren zu lösen, sind eher schnell realisierbare Lösungen gefragt. Und da ist Solar und Wind aktuell kaum zu toppen. Mit den Gestehungskosten je Output-Einheit wollen wir gar nicht erst anfangen.
 
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Ciero schrieb:
Wobei es Projekte gibt die das ganze schneller realisieren wollen was der riesigen Nachfrage geschuldet ist. Mal sehen was kommt.
Gerade sind das primär Luftschlösser, um Gelder von Regierungen und Investoren einzusacken.
Insbesondere bei der Wirtschaftlichkeit sind manche dieser Konzepte hanebüchen.
Ciero schrieb:
Der Trend in welche Richtung es in der Zukunft geht hinsichtlich Energiebereitstellung ist jedoch klar.
Nicht unbedingt. Bisher ist die KKW-Renaissance primär eine Ansammlung an Absichtsbekundungen, die bisher nicht einmal das abdeckt, was in den nächsten Jahren an KKW altersbedingt vom Netz geht.

Den riesen Durchbruch, um Kohle und Gas als primäre Energieträger für die Verstromung abzulösen, sehe ich bisher nicht. So bleibt es erstmal eine Nische. Selbst Windkraft und Solar sind da (größtenteils durch China) weiter. Der freie Kostenfall von Batteriespeichern rückt mittlerweile auch in durchaus relevante Gefilde.
 
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