News KI-Rechenleistung: Google will die Kapazitäten alle 6 Monate verdoppeln

Blaexe schrieb:
"Viel mehr"? Von 20 Stunden 1991 auf 20,9 Stunden 2024 ist jetzt "viel mehr" und wichtiger als die Wochenarbeitszeit aller die deutlich stärker gesunken ist? Sorry, das ist reines Cherrypicking weil das Argument sonst nicht fliegt.
Screenshot_2025-11-25-13-29-19-086_com.android.chrome-edit.jpg
https://www.wsi.de/de/zeit-14621-teilzeitquoten-der-abhaengig-beschaeftigten-19912017-14748.htm

Die von dir genannten 34,X Stunden ergeben sich aus allen abhängig Beschäftigten. Der Anteil der Teilzeitler ist stark gestiegen, somit die durchschnittliche Arbeitszeit gesunken.
Ergänzung ()

Blaexe schrieb:
Das ist eine Möglichkeit von Vielen. Weder du noch ich noch irgendwer können vorhersehen wie es kommen wird.
Es war immer so und ist somit die einizige realistische Möglichkeit.
 
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@Blaexe

Ah cool. Wir hauen jetzt also Links ohne irgendwelche Texte raus. Sehr produktiv.
Davon ab, siehe edit
Die mittlere Arbeitszeit aller Erwerbstätigen wird dabei von dem steigenden Anteil Erwerbstätiger in Teilzeit beeinflusst. Dieser betrug 14,1 % von allen Erwerbstätigen im Jahr 1991 und stieg bis 2024 auf 30,8 % an.

Aus deinem Link.

Edit:
2024 arbeiteten Vollzeiterwerbstätige 40 Stunden pro Woche
Auch aus deinem Link
 
@Alphanerd

Und trotzdem arbeitet der durchschnittliche Deutsche heute ein gutes Stück weniger...abgesehen davon ist es doch etwas gutes für das Individuum das Recht auf Teilzeitarbeit zu haben. Das unterstreicht exakt die positive Entwicklung.

Ich arbeite selbst 35 Stunden, was schon angenehm ist. Und könnte jetzt auch ohne Probleme sagen, dass ich nur noch 28 Stunden arbeiten möchte. Das ist meine eigene Entscheidung.
 
Blaexe schrieb:
Und trotzdem arbeitet der durchschnittliche Deutsche heute ein gutes Stück weniger...
Der durchschnittliche Deutsche arbeitet lt destatis 40h. Wie viel du arbeitest ist total uninteressant/unerheblich.
 
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@Alphanerd

Auf einmal ist also doch der durchschnittliche Deutsche relevant? Die ganze Zeit hast du dieses Argument ja abgewiesen mit dem Verweis auf den Anstieg bei Teilzeit? Entscheide dich doch mal.

Insgesamt hat die gewöhnliche Wochenarbeitszeit seit 1991 (38,4 Stunden) um 4,1 Stunden abgenommen.
Dann hätten wir es ja jetzt endlich? ;)
 
Blaexe schrieb:
Auf einmal ist also doch der durchschnittliche Deutsche relevant? Die ganze Zeit hast du dieses Argument ja abgewiesen mit dem Verweis auf den Anstieg bei Teilzeit? Entscheide dich doch mal.
Es gibt mehr Teilzeitarbeiter als früher. Siehe unsere beiden Links.
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von den 34,x h setzt sich aus Vollzeit und Teilzeit zusammen. Vollzeitarbeit arbeiten 40h. Ist doch nicht so schwer.

Das mehr an Teilzeitlern liegt übrigens daran, dass im Gegensatz zu den 90ern oft mehr als ein Gehalt braucht. Und so 1,x Stellen pro Haushalt gearbeitet werden.
Ergänzung ()

Blaexe schrieb:
Dann hätten wir es ja jetzt endlich
Wow, 4h in 34 Jahren, bei einer Produktivitätssteigerung um wie viel? Und auch da wieder die Teilzeit drin.
 
Wenn wir vom "durchschnittlichen Deutschen" reden schließt das alle mit ein. Deine Aussage mit den 40h ist damit kappes.

Sehr merkwürdiges Framing machst du hier nur um ein Argument zu gewinnen. Belassen wir es dabei.
Ergänzung ()

Alphanerd schrieb:
Wow, 4h in 34 Jahren, bei einer Produktivitätssteigerung um wie viel? Und auch da wieder die Teilzeit drin.
Noch ein letztes mal: Gleichzeitig ist unser Wohlstand und unser Reichtum signifikant gestiegen. Ein Teil der besseren Produktivität ging in niedrigere Arbeitszeit. Ein Teil in mehr Wohlstand. In den letzten 30 Jahren haben wir große Fortschritte gemacht was das angeht.

Wir hatten als ich Kind war keinen Fernseher in jedem Zimmer. Und meine Eltern hatten auch keine 30 Tage+ Urlaub im Jahr. Die Wohnfläche pro Kopf ist auch deutlich gestiegen.

Du hast dank Recht auf Teilzeit die Möglichkeit zu leben wie in den 90ern bei einer 20 Stunden Woche. Wirf halt mal den ganzen Luxus raus und ziehe in eine kleinere Wohnung. Willst du das auch?
 
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Meine letzte Antwort.

https://www.sozialpolitik-aktuell.d...tsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/tabIV46.pdf

Von 91 bis 24 über 7.000.000 mehr Arbeitnehmer (um die Wende bereinigt), ein großer Anstieg in der Teilzeitarbeit. Daher (und nur daher) rührt die Senkung der durchschnittlichen Arbeitszeit, da AN in Vollzeit weiterhin 40h arbeiten.

Den Wohlstand oder (eher) nicht Wohlstand mit dir zu diskutieren bringt nichts, wenn es bereits am so einfachem scheitert
 
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wildfly schrieb:
Elon Musk unterstützt nicht direkt ein bedingungsloses Grundeinkommen, sondern spricht sich für ein "universelles hohes Einkommen" aus, das sich aus dem Wohlstand durch KI und Automatisierung ergeben soll. Er ist der Ansicht, dass KI und Roboter menschliche Arbeitskräfte ersetzen und die Wirtschaftsgüter so massenhaft produzieren, dass Geld an Bedeutung verliert und jeder ein hohes Einkommen erhalten kann, ohne arbeiten zu müssen.

Sehr glaubwürdig. Der reichste Mensch der Welt möchte das Geld an sich entwerten, aber sicher doch, am Ende ist er noch ein Philanthrop :D
 
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Bin immer wieder überrascht, was die Leute so alles glauben.

Musk, Bezos, Zuckerberg und Co. leben auf einem eigenen Planeten. Die drei Erstgenannten besitzen so viel Vermögen, wie die Hälfte aller US-Amerikaner. Gar nicht bedenklich :daumen:

Und kriegen den Hals dennoch nicht voll, weil es ja nie genug ist, selbst wenn man sich ganz dekadent Venedig für seine Hochzeit mieten und Zeitungen mal nebenbei aus der Portokasse kaufen kann.

Wenn diese Leute eine Technologie pushen, dann bestimmt nicht, weil der Durchschnittsbürger davon profitieren würde...

Ich finde Welten ala Blade Runner ja auch faszinierend. Aber nur als Film, darin leben möchte ich eigentlich nicht.
 
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SchwabiSabi schrieb:
Bin immer wieder überrascht, was die Leute so alles glauben.

Musk, Bezos, Zuckerberg und Co. leben auf einem eigenen Planeten. Die drei Erstgenannten besitzen so viel Vermögen, wie die Hälfte aller US-Amerikaner. Gar nicht bedenklich :daumen:
Die bauen nicht ohne Grund Bunker auf Inseln, deren Inhaber sie sind. Ich bin dafür, dass KI eine Möglichkeit erfindet, dass Milliardäre nicht auf Kosten von Milliarden leben.
Aber das wäre ja nicht im Sinne der 8 reichsten Menschen der Erde
 
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Blaexe schrieb:
Die gewöhnliche Wochenarbeitszeit in Deutschland ist von 38,4 Stunden 1991 auf 34,3 Stunden 2024 gefallen.
Vorsicht mit Statistik...
  • vor 36 Jahren hatte ich 36 Stunden Woche
  • jetzt habe ich 38 Stunden Woche
  • Kollegen die jetzt eingestellt werden haben eine 40 Stunden Woche

Es gibt auch sehr wenige Berufe wo die Wochenarbeitszeit tatsächlich bei <36 Stunden liegt, das wird eher Teilzeit o.ä. sein die den Durchschnitt so weit herunter zieht.
Dabei ist auch nicht erfasst wie viele Stunden für "lau" gearbeitet werden... - auch dazu gibt es Statistiken, diese sind aber allesamt aus der Luft gegriffen.

Die "KI" wird aber zwangsweise dafür sorgen, dass die Stunden tatsächlich runter gehen werden, allerdings mit dem kleinen Nachteil, dass viele Leute gar nichts mehr kaufen werden (können) was abseits vom Überleben notwendig ist.
Das wird dann auch das endgültige Ende unseres Wirtschaftssystems sein, so gesehen braucht sich auch kein Berufsanfänger irgendwelche Sorgen um die Rente machen^^
 
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Haxor schrieb:
Die AI-Systeme werden immer komplexer und sollen in Zukunft immer mehr Aufgaben übernehmen z.B. komplexe 3D-Modelle analysieren, verbessern und für den Menschen nachvollziebar erklären (siehe Chemie, Pharmazie und Materialwissenschaften usw.). Die Frage ist eher, ...
Meine Frage ist eher, ob die Unternehmen, die 3D-Modelle zu analysieren haben, diese 3D-Modelle in die Google-Cloud laden, oder ob sie diese 3D-Modelle intern analysieren wollen. Das gleiche mit Chemie und Pharmazie. Wollen die Unternehmen ihre Daten wirklich von Google analysieren lassen? Wen man das machen würde, dann braucht man keine Patente mehr, die KI von Google kann dann auch ein Wettbewerber anschmeißen und bekommt auch das Medikament von Pfizer zusammengebastelt, weil es ja daran gelernt hat.
Ergänzung ()

~Rake~ schrieb:
Seien es Fortschritte in der Biologie & Medizin (Proteinstrukturen/AlphaFold2, Medizinische Bildanalyse), Physik (Fusionsplasma-Kontrolle), genauere Wetter und Klimavorhersagen, Mathematik, Informatik ect. Und das sind erst die Anfänge.
https://www.golem.de/news/loesungen...en-mathematischen-durchbruch-2510-201349.html
 
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Convert schrieb:
Meine Frage ist eher, ob die Unternehmen, die 3D-Modelle zu analysieren haben, diese 3D-Modelle in die Google-Cloud laden, oder ob sie diese 3D-Modelle intern analysieren wollen. Das gleiche mit Chemie und Pharmazie. Wollen die Unternehmen ihre Daten wirklich von Google analysieren lassen?
Meine Antwort war primär auf das Thema AI und die damit verbundene Rechenleistung fokussiert, weniger auf einen bestimmten Anbieter. Es gibt offensichtlich immer noch viele Leute, die nicht verstanden haben, wie umfassend dieses Thema bereits in zahlreichen Unternehmen Einzug gehalten hat. Um dennoch auf deine Frage einzugehen: Inwiefern auch kleinere Unternehmen mit begrenzten Mitteln auf eigene Lösungen setzten können, hängt von vielen Faktoren ab (z.B. Komplexität des Modells, Budget, Häufigkeit der Workloads, Echtzeitanforderungen usw.).

Convert schrieb:
Wen man das machen würde, dann braucht man keine Patente mehr, die KI von Google kann dann auch ein Wettbewerber anschmeißen und bekommt auch das Medikament von Pfizer zusammengebastelt, weil es ja daran gelernt hat.
Ich glaube du hast das Konzept hinter Patenten nicht wirklich verstanden. Patente sind nicht dazu da, um etwas geheim zu halten. Ganz im Gegenteil! Mit einem Patent veröffentlichst du deine Erfindung und dadurch ist diese dann für die Nachwelt (nach Ablauf des Patentschutzes) festgehalten. Der eigentliche Schutz durch das Patent findet nur auf juristischer Ebene statt, dadurch, dass du ein exklusives Verwertungsrecht auf die geschützte Technologie/Erfindung hast. Außer ich habe dich falsch verstanden und du meintest den Entwicklungsprozess, bevor das eigentliche Patent veröffentlich wurde - da wäre die Gefahr sicherlich vorhanden. Betriebsgeheimnisse sind bei der Thematik auch kritisch.
 
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Alphanerd schrieb:
Außer Apple hat doch nie eines der Unternehmen große Bargeld Bestände gefahren. Und die haben mit AI nix am Kopf. Weder was Rechenzentren, noch die Integration in ihre Betriebssysteme anbelangt.


https://www.investors.com/news/technology/apple-stock-apple-joins-ai-data-center-race/

Loop Capital analyst Ananda Baruah late Monday said Apple is in the process of placing orders for about $1 billion in Nvidia (NVDA) GB300 NVL72 systems. That equates to about 250 servers at $3.7 million to $4 million each, he said in a client note.

Apple <> Samsung
Apple <> Samsung 2
3

:D Hmmmm.....
 
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https://www.tomshardware.com/desktops/servers/apples-houston-built-ai-servers-now-shipping

Apple muss halt super aufpassen nicht zu sehr zurückzufallen.

Denn sobald spätestens die China Phones bessere AI Funktionen haben nützt dort auch der Apple Name nichts mehr - die Chinesen sind stolz auf Hightech made in China siehe auch E-Autos.

Dann wird Apple ganz ganz schnell zum Phone für alten Säcke die auf facebook rumhängen xD Das geht halt in China über Nacht und Apple endet wie die dt Autohersteller.
 
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Und der Spiegel veröffentlicht im Jahr 2025 einen Artikel zum Thema Nexperia mit der Überschrift.
So funktionieren Chips im Auto – und deshalb sind sie unentbehrlich

Die guten alten Chips, ganz moderne Technik. xD
 
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