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News KI & Spieleentwicklung: Vibecoding bringt Spieleklassiker in den Browser

AbstaubBaer

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Wenn Studios oder Programmierer KI nutzen ist das Slop und Dreck und zerstört die Kreativität, Arbeitsplätze und die Umwelt sowieso.

Wenn Modder KI nutzen (um Simpsons Charaktere in Call of Duty einzubinden) ist es ein nützliches Werkzeug, dass die Entwicklung maßgeblich beschleunigt und ungeahnte Möglichkeiten bietet.
 
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ich finde es absolut faszinierend wie wenig KI als tool verstanden wird, wenn man es wie jedes andere einsetzt und nicht wie der Hersteller einem vorschlägt für alles
Die ganze diskussion ergibt auch bei Studios keinen sinn. Es war vorher schon möglich und einfach einfallslos assets aneinander zu reiehn mit einem tool, aber damit was ordentliches raus kommt braucht es die kreativen, mit KI ist das ganze nicht anders
 
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Ich hoffe, dass man damit auch bald anfängt, alte Spiele auf andere Plattformen zu konvertieren. Endlich Day of the Tentacle auf dem Amiga zocken - das wäre doch mal was...
 
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Das heißt GTA 6 wird im November auch für alle Browser kommen. Das Jahr ist gerettet :D
 
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Funktional sind diese Projekte in der Regel nicht, sondern ein Versuch, Aufmerksamkeit zu generieren – sie taugen nur, um ein paar Bilder zu erzeugen.
Ein wundervoller Satz, der den bisherigen Einsatz von LLMs zur Erzeugung von "kreativen" Werken treffend beschreibt.

Und wenn man sieht, an welche Leistungsgrenze die Modelle langsam stoßen, wird da auch in absehbarer Zeit nicht mehr draus werden.
 
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Der letzte Absatz trifft es für mich ziemlich genau. Die Mashups und die Ports fremder Spiele sind Spielerei bzw. schlicht Urheberrechtsverletzung, darüber muss man nicht streiten. Spannender finde ich die Frage, was jemand wie ich damit anfangen kann.

Ich bin IT-Berater, kein Programmierer. Seit ein paar Wochen baue ich mit KI ein eigenes Spiel: Schiffe versenken im Kalten Krieg, 3D, US Navy gegen Sowjetflotte, vier Seegebiete. Eigene Idee, eigene Regeln, keine fremden Marken.

Mit „ein Prompt und fertig“ hat das nichts zu tun. Ich gebe vor, die KI setzt um, und dann wird geprüft. Ein kompletter Regelsatz flog nach dem Probespielen wieder raus, weil er einfach keinen Spaß gemacht hat. Eine Küste wurde x-mal neu gebaut und verworfen. Für die Balance laufen Millionen simulierter Partien, und jede Grafikänderung wird auf meiner Grafikkarte gerendert und verglichen. Gestern hat genau so ein Vergleich gezeigt, dass meine Schiffsmodelle sehr unterschiedliche Qualität haben. Jetzt gibt es feste Stilregeln, und es wird nachgearbeitet.

Die KI nimmt mir das Handwerk ab, das ich nicht kann. Die Entscheidungen, der Geschmack und das ständige „nein, nochmal“ bleiben bei mir. Ohne KI gäbe es dieses Spiel nicht. Ohne mich aber auch nicht.

Ich verstehe die Skepsis, viel von dem, was gerade unter KI läuft, ist tatsächlich Schrott. Aber das Werkzeug ist nicht das Problem, sondern wie man es benutzt. Wenn es so weit ist, zeige ich das Ergebnis gerne hier.
 
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Tevur schrieb:
Und wenn man sieht, an welche Leistungsgrenze die Modelle langsam stoßen, wird da auch in absehbarer Zeit nicht mehr draus werden.
Die Modelle stossen seit Jahren an Leistungsgrenzen, weiss man doch.

Vor drei Jahren hat man LLMs belächelt, weil sie kein Shellskript mit mehr als 100 Zeilen fehlerfrei generieren konnten, und heute, weil sie nicht auf Knopfdruck ne komplette Office-Suite rausspucken.
 
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Axxid schrieb:
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Wenn Studios oder Programmierer KI nutzen ist das Slop und Dreck und zerstört die Kreativität, Arbeitsplätze und die Umwelt sowieso.

Wenn Modder KI nutzen (um Simpsons Charaktere in Call of Duty einzubinden) ist es ein nützliches Werkzeug, dass die Entwicklung maßgeblich beschleunigt und ungeahnte Möglichkeiten bietet.
Ist beides korrekt. KI ist halt Fluch und Segen zugleich. Manchmal ist das eben so. Was zählt ist der richtige Umgang damit.
 
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Pana schrieb:
Der letzte Absatz trifft es für mich ziemlich genau. Die Mashups und die Ports fremder Spiele sind Spielerei bzw. schlicht Urheberrechtsverletzung, darüber muss man nicht streiten. Spannender finde ich die Frage, was jemand wie ich damit anfangen kann.

Ich bin IT-Berater, kein Programmierer. Seit ein paar Wochen baue ich mit KI ein eigenes Spiel: Schiffe versenken im Kalten Krieg, 3D, US Navy gegen Sowjetflotte, vier Seegebiete. Eigene Idee, eigene Regeln, keine fremden Marken.

Mit „ein Prompt und fertig“ hat das nichts zu tun. Ich gebe vor, die KI setzt um, und dann wird geprüft. Ein kompletter Regelsatz flog nach dem Probespielen wieder raus, weil er einfach keinen Spaß gemacht hat. Eine Küste wurde x-mal neu gebaut und verworfen. Für die Balance laufen Millionen simulierter Partien, und jede Grafikänderung wird auf meiner Grafikkarte gerendert und verglichen. Gestern hat genau so ein Vergleich gezeigt, dass meine Schiffsmodelle sehr unterschiedliche Qualität haben. Jetzt gibt es feste Stilregeln, und es wird nachgearbeitet.

Die KI nimmt mir das Handwerk ab, das ich nicht kann. Die Entscheidungen, der Geschmack und das ständige „nein, nochmal“ bleiben bei mir. Ohne KI gäbe es dieses Spiel nicht. Ohne mich aber auch nicht.

Ich verstehe die Skepsis, viel von dem, was gerade unter KI läuft, ist tatsächlich Schrott. Aber das Werkzeug ist nicht das Problem, sondern wie man es benutzt. Wenn es so weit ist, zeige ich das Ergebnis gerne hier.

Hört sich nett an. Könnte man evtl. sogar easy über Googles neues "Playground" realisieren:

https://www.theverge.com/tech/1006477/google-playground-unity-spark-ai
 
Axxid schrieb:
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Wenn Studios oder Programmierer KI nutzen ist das Slop und Dreck und zerstört die Kreativität, Arbeitsplätze und die Umwelt sowieso.

Wenn Modder KI nutzen (um Simpsons Charaktere in Call of Duty einzubinden) ist es ein nützliches Werkzeug, dass die Entwicklung maßgeblich beschleunigt und ungeahnte Möglichkeiten bietet.
Das erste ersetzt Kreativität und möglicherweise Arbeitsplätze.
Beim zweiten ist es ein freies Werkzeug um Kreativität umzusetzen.

Der Hintergrund warum und wie KI genutzt wird ist der Unterschied.

Im Grunde ist KI als Werkzeug zum Coden gut, da kein Menschen Millionen von Zeilen an Code "mal eben" perfekt schreiben kann. ABER man sollte Kenntnisse vom Code haben und ihn nicht 1:1 kopieren, da ansonsten sich auch Fehler einschleichen.
Aber als Werkzeug um Kunst zu ersetzen ist es schlecht. Nicht nur weil die meisten Daten in der Richtung geklaut sind, sondern weil es auch die künstlerische Vielfalt einschränkt.
 
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Pana schrieb:
Ich bin IT-Berater, kein Programmierer.

Pana schrieb:
Die KI nimmt mir das Handwerk ab, das ich nicht kann. Die Entscheidungen, der Geschmack und das ständige „nein, nochmal“ bleiben bei mir. Ohne KI gäbe es dieses Spiel nicht. Ohne mich aber auch nicht.

Ich verstehe die Skepsis, viel von dem, was gerade unter KI läuft, ist tatsächlich Schrott. Aber das Werkzeug ist nicht das Problem, sondern wie man es benutzt. Wenn es so weit ist, zeige ich das Ergebnis gerne hier.

Aber das ist doch genau der Punkt. Du betreibst hier etwas als Hobby-Projekt. Angestellte Entwickler und Designer sollten den ganzen Kram beherrschen, immerhin werden sie genau dafür bezahlt. Und bei größeren Projekten erwartet man dann auch, dass sie hier ihr eigenes Können und Kreativität einbringen und umsetzen.
Du wirst dein Spiel vermutlich auch mit einer anderen Zielsetzung entwickeln als eine breite Audienz zu erreichen und damit deinen Lebensunterhalt zu bezahlen.

Du hast auch recht gut gezeigt, wofür man KI gut nutzen kann. Viele Spielrunden simulieren für Balancing etc. Aber trotzdem würde das meines Erachtens niemals richtige Playtests ersetzen. Ob etwas Spaß macht oder viele Runden motiviert kann die KI bestimmt nicht so gut entscheiden wie Menschen, die Bock auf das Spiel / Genre haben.
 
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Axxid schrieb:
Wenn Studios oder Programmierer KI nutzen ist das Slop und Dreck und zerstört die Kreativität, Arbeitsplätze und die Umwelt sowieso.

Wenn Modder KI nutzen (um Simpsons Charaktere in Call of Duty einzubinden) ist es ein nützliches Werkzeug, dass die Entwicklung maßgeblich beschleunigt und ungeahnte Möglichkeiten bietet.
Wer den Unterschied nicht sieht, sollte nochmal stark überlgen ...
 
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Pana schrieb:
Der letzte Absatz trifft es für mich ziemlich genau. Die Mashups und die Ports fremder Spiele sind Spielerei bzw. schlicht Urheberrechtsverletzung, darüber muss man nicht streiten.
Da gehe ich sogar mit.
Aber man ganz trocken... ist Urheberrechtsverletzung nicht DAS Thema von KI?
 
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Ich liebe diese Entwicklung und hoffe auf tolle Remaster und generelle Verfügbarmachung von alten Perlen, die in irgendwelchen alten Konsolengenerationen festhängen. Ich nenne mal Spiele wie Jeanne D'arc (PSP), Lost Odyssey (Xbox 360) und Twisted Metal (PSX)- die Liste ist endlos, jeder hätte da Beiträge.

Astrobot wurde auch schon angegangen und ist auf der Meta Quest 3 lauffähig - das ist doch toll <3
 
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Ich bin sehr gespannt, was diese Technik ermöglichen wird. Das kann nur ein Erdbeben mit bisher ungeahntem Ausmaß werden. Das wird die gesamte Branche beeinflussen.

Edit: Auch wenn es sich hier nicht um ein Spiel handelt, ist das Prinzip ähnlich. Hier hat jemand alle wichtigen Adobe Apps für Windows, Mac und Linux von einer KI nachprogrammieren lassen. Einfach so.
 
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theGucky schrieb:
Aber als Werkzeug um Kunst zu ersetzen ist es schlecht. Nicht nur weil die meisten Daten in der Richtung geklaut sind, sondern weil es auch die künstlerische Vielfalt einschränkt.

Ja. Kunst ist ein soziales Phenomen. Kunst ist mehr als nur Daten.

Spätestens nachdem ich mal bei einer Ergotherapie mitgemacht habe, weiß ich, wie wertvoll und heilsam dieser Prozess im eigenen Gehirn sein kann.

image.png
 
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HardRockDude schrieb:
Das heißt GTA 6 wird im November auch für alle Browser kommen. Das Jahr ist gerettet :D
Für den Netscape Communicator ;)
 
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Eigentlich ist das eine De-Enshittification. Früher konnte man bei Spielen ja einfach Levels bauen und modden. Wir haben eigene Duke Nukem 3D Levels von unserer Schule oder von American Gladiators nachgebaut, teilweise mit den Köpfen unserer Lehrer auf den Monstern (eingescannt in der Bücherei). Gezockt im BNC Netzwerk. Heute wären wir deswegen in der Geschlossenen gelandet, aber aus allen ist was geworden. Dann schaut man sich mal Battlefield an, Piraten Mod, Desert Combat als Total Conversion wenn ich mich nicht täusche,… Counter Strike war Half Life Mod, gespielt seit der Beta 3.
Schaut Counter Strike an mit den Items. Schaut Battlefield an. Früher haben Freiwillige da geiles Zeug erstellt. Dann kam das Geld und Manager haben darauf abgezielt, Kids abzuzocken, ja gar süchtig zu machen.
Natürlich gab und gibt es links und rechts zahlreiche Ausnahmen davon.

Ist doch schön wenn die Leute heute wieder ähnlich kreativ sein können, ohne Modding Tools halt mit Claude. Ich meine wir haben mit 1-2 Jahren Schulenglisch, Mathe auf Babyniveau und ohne Physikunterricht als Kids 300-400 Seiten englisches Tutorial durchgearbeitet für Duke Nukem Leveleditor. Viel gelernt aber wir hatten nicht mal Google Translate geschweige denn Internet.
 
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KI ist die Prothese für alle mit blühender Phantasie. Sie wird eine unfassbare Content-Explosion auslösen - und leider ein paar Branchen beenden.

Ich erlebe im Beruf, wie man aus sechs Screenshots einer sehr teuren Anwendung und drei ergänzenden Sätzen eine eigene, bessere und nahezu kostenlose Variante erstellen kann.
 
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