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News KI & Spieleentwicklung: Vibecoding bringt Spieleklassiker in den Browser

Laut einem Bericht von Kotaku ist das Dekompilieren eine Spezialität von Claude Opus 5.5. Das Modell produziere Quellcode in „Rekordzeit“.
Wie soll das genau funktionieren? Dekompilieren ist doch nichts was eine KI oder LLM direkt macht.
Falls es den Dekompiler schon gibt ist das keine KI Sache mehr.

Ich habe einfach nur den Eindruck das hier am Ende kein Quellcode dekompiliert wird sondern einfach nur der KI gesagt wird das sie neuen Quellcode für das Spiel generieren soll.

Web browser ports haven’t been limited by RAM usage for quite some time—the difference here is that Claude Opus 5.5 is an AI you can leave running overnight to decompile a game instead of painstakingly working your way through the code, like your grandpappy used to.
Die Quelle auf kotaku.com ist auch nicht besonders genau...
 
Yosup schrieb:
Die Modelle stossen seit Jahren an Leistungsgrenzen, weiss man doch.

Vor drei Jahren hat man LLMs belächelt, weil sie kein Shellskript mit mehr als 100 Zeilen fehlerfrei generieren konnten, und heute, weil sie nicht auf Knopfdruck ne komplette Office-Suite rausspucken.

Noch brauchen Sie etwas länger.

Paar Knopfdrücke mehr und man hat etwas dass sich Artcraft nennt.

https://getartcraft.com/

Heute erst Photocraft benutzt und als Gut befunden.

Die Leute unterschätzen in einem absurden Level welch brachiale Fortschritte die Modelle machen

KI hat quasi in kurzer Zeit Adobe kopiert.
 
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Ich frage mich ja, wie teuer das ganze im Schnitt dann so ist, das ist ja beachtlicher Aufwand (Tokens), der betrieben werden muss.
 
Tulol schrieb:
Naja, KI würde es können. Aber was wir heute als KI bezeichnen ist eigentlich nicht mal Ansatzweise intelligent. LLM sind keine KI im eigentlichen Sinne.

Es ist eher sowas wie eine vorgegebene Inselbegabung. Und damit wir menschen damit gut interagieren können hat das ganze "nebenbei" eine gut funktionierende schnittstelle welche den Eindruck von Intelligenz vorgaukelt.
Ich lese hier öfter, KI sei nur ein Chatbot, der Intelligenz vorgaukelt. Ich beschreibe mal ganz nüchtern, wie das technisch bei meinem Spielprojekt läuft. Danach kann sich jeder selbst überlegen, ob das noch ein Chatbot ist.

Die KI (Claude) arbeitet in einer eigenen Linux-VM in der Cloud, mit vollen Rechten auf der Shell. Dort liegt eine Kopie meines privaten GitHub-Repositorys. Sie liest und ändert den Code, installiert sich fehlende Pakete selbst, baut das Spiel mit einem Python-Bauskript und pusht jeden Stand mit Commit-Beschreibung zurück auf GitHub. Das Projekt hat inzwischen 64 Module mit gut 21.000 Zeilen JavaScript auf Three.js, verpackt mit Electron als Windows-Installer samt Steamworks und als Linux-Build fürs Steam Deck.

Damit eine neue Sitzung nicht bei null anfängt, liegt das Projektwissen in Markdown-Dateien im Repo: Leitlinien mit Fahrplan und Arbeitsregeln, eine Architektur-Datei mit allen Konventionen im Code, ein Änderungsprotokoll pro Version, eine Liste offener Punkte und eine Übergabedatei für neue Sitzungen. Die liest die KI zuerst und arbeitet dann auf dem Stand vom Vortag weiter. Macht sie einen Fehler, wird er als neue Regel in den Leitlinien festgehalten, damit er nicht wieder passiert.

Getestet wird automatisiert. In der VM läuft Playwright mit einem Headless Chromium und Software-Rendering. Die KI startet das Spiel ohne Bildschirm, steuert es per Skript und misst. Gestern hat sie zum Beispiel alle vier Untergangsarten durchlaufen lassen und dabei gezählt, ob jeder Effekt auslöst, ob Shader fehlerfrei kompilieren und ob die neuen Wellen an der Wasseroberfläche wirklich messbar sind. Sie macht Screenshots und wertet sie selbst aus. Vor jeder Auslieferung muss eine feste Prüfung über alle Karten grün sein. Fürs Balancing hat sie einen Simulator geschrieben, in dem die Spiel-KI massenhaft Partien gegen sich selbst spielt.

Was echte GPU-Leistung braucht, läuft auf meiner Workstation mit RTX 5080. Die KI schreibt dafür Prüfseiten und PowerShell-Einzeiler. Ich starte sie, ein lokaler Node-Server liefert das Spiel aus, die Seite rendert jedes Modell aus fünf Blickwinkeln oder misst die Bildrate der Effekte. Die Ergebnisse gehen per Git zurück ins Repo, die KI zieht sie sich in ihre VM und wertet sie aus. So sind auch Trailer-Szenen, Menübilder und Steam-Grafiken auf meiner Karte gerendert worden. Die Flugzeugträger hat sie in Blender nach Risszeichnungen modelliert und als Geometrie ins Spiel exportiert.

Heute Nacht hatte ich einen Totalabsturz, Monitor schwarz. Die KI hat mir PowerShell-Befehle gegeben, um das System-Eventlog, die Windows-Fehlerberichte und die LiveKernelReports auszulesen. Aus den Rohdaten hat sie drei LiveKernelEvents mit Code 141 und die zugehörigen Watchdog-Dumps herausgelesen, also eine hängende GPU mit gescheitertem Treiber-Reset, und daraus die nächsten Schritte abgeleitet.

Fehlerfrei ist das nicht, und am Ende entscheide ich. Aber ein Chatbot, der Antworten vorgaukelt, baut keinen Code, der kompiliert, keine Tests, die durchlaufen, und keine Diagnose, die man im Eventlog nachprüfen kann. Ob man das Intelligenz nennt, ist mir egal. Es arbeitet.

Wenn MICH jemand fragen würde: Es ist gewaltig, was KI Systeme heute können und mit "Vorgaukeln" hat es nichts zu tun.
 
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eSportWarrior schrieb:
Alter Verwalter... Abends im dunklen auf großem Bildschirm -> Spirale des Todes dieses Design - mir dreht immer noch alles
Hat 'ne kleine Weile gedauert bis der Text in der Mitte aufgehört hat sich zu drehen ohne zu drehen, aber geiler Kurztrip auf jeden Fall! :D
 
könnte ich mir dann so gemurkse wie virtual machine ersparen, um win95-klassiker zu spielen?
 
Irgend jemand muss Vermeer und Kaiser als Browserspiel bringen.
 
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Axxid schrieb:
Merke:

Wenn Studios oder Programmierer KI nutzen ist das Slop und Dreck und zerstört die Kreativität, Arbeitsplätze und die Umwelt sowieso.

Wenn Modder KI nutzen (um Simpsons Charaktere in Call of Duty einzubinden) ist es ein nützliches Werkzeug, dass die Entwicklung maßgeblich beschleunigt und ungeahnte Möglichkeiten bietet.
Der Vergleich passt so aber nicht ganz. Man muss hier schon die Motivation dahinter trennen.

Firmen nutzen KI, um Umsatz zu generieren und Kosten zu sparen.
Modder machen das rein hobbymäßig in ihrer Freizeit, um Sachen umzusetzen, für die ihnen einfach das Budget oder die Zeit fehlen.

Das sind zwei komplett andere Voraussetzungen, oder nicht? 🤔
 
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Solus schrieb:
Ich hoffe, dass man damit auch bald anfängt, alte Spiele auf andere Plattformen zu konvertieren. Endlich Day of the Tentacle auf dem Amiga zocken - das wäre doch mal was...
Mit Parallaxeeffekten x12 🤤
 
In letzter Zeit sprießen auch Mods für VR Umsetzungen von bekannten Spielen.
 
dasbene schrieb:
Ich habe einfach nur den Eindruck das hier am Ende kein Quellcode dekompiliert wird sondern einfach nur der KI gesagt wird das sie neuen Quellcode für das Spiel generieren soll.
Evtl hilft das Video zu erklären?

 
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Aufmerksamkeit generieren. Tja wer darin erfolgreich ist der verdient sich dumm und dämlich. Um mehr geht es im Internet quasi nicht mehr.

Ist ja bei Computerbase nicht anders.

Oder Youtube.

Oder Tiktok.

Oder Reddit.

Oder alle soziale Plattformen.
Ergänzung ()

Haldi schrieb:
Evtl hilft das Video zu erklären?


Dat ganze Video ist AI Produziert btw. Von Stimme bis Grafiken.

Immer die selbe Art von Layouts, langweilig.
 
Snapuman schrieb:
geiler Kurztrip auf jeden Fall!
Das Alien Video hat mich gekillt, ich muss jetzt erstmal meinen Kaffee aufwischen :lol::D

Ist schon Wahnsinn was alles möglich ist, ich wurde jedenfalls vom Skeptiker von vor paar Jahren zum begeisterten Nutzer dieser Werkzeuge. Zwar alles rudimentär was ich mache, aber hey, mir spart KI Zeit im Job und eröffnet teilweise neue Möglichkeiten meine Arbeit effizienter und gleichzeitig besser zu erledigen.
 
Mein Gefühl sagt mir, dass die PC-Version von GTA VI ein bis zwei Wochen nach dem PS5 Release verfügbar sein und Open Source sein wird. Der Anreiz, sich diesem Projekt zu widmen, ist viel zu groß, um es nicht zu tun.
 
Pana schrieb:
Ich lese hier öfter, KI sei nur ein Chatbot, der Intelligenz vorgaukelt.
Das habe ich nie gesagt o_O
Ergänzung ()

Pana schrieb:
Mein Spiel "Bearing Unknown" hat bislang ca. 600 Euro Token verbraucht, dazu 120 Mann-Stunden (meine Arbeit).
dh, vom mindeslohn in DE ausgehend, 2400€ brutto. Finde ich sehr übersichtlich.
 
therealcola schrieb:
Dat ganze Video ist AI Produziert btw. Von Stimme bis Grafiken.

Immer die selbe Art von Layouts, langweilig.
KI generierte Videos gehören meiner Meinung nach alle ki gekennzeichnet, ist es nicht gekennzeichnet gibt es hohe Strafen.

Das Problem an solchen Videos ist, dass es die Wahrnehmung der Menschen kaputt macht. Sie wissen irgendwann nicht mehr was ist noch echt. Selbst wenn sie ein echtes Video sehen, denken sie es ist KI generiert. Sehen sie ein ki generiertes Videos, denken sie es ist echt. Oder sie wissen gar nicht mehr was sie denken sollen. Und selbst wenn das Video echt ist, fehlt ja die ki Kennzeichnung. Und hier werden viele trotzdem nicht mehr wissen was sie glauben sollen.

Das ist ein riesen Problem in Zukunft.
Machen wir es kurz, KI ausschließlich für Technik
 
Der Artikel ist ziemlich schwach, denn in der VR Modding Szene hat die KI Revolution schon längst krass durchgeschlagen. Nichts mit „Potential“, die Mods dort sind einfach nur teilweise atemberaubend. jüngstes Beispiel ist Titanfall 2. ich zocke aktuell F.e.a.r VR, was ebenfalls ein Mega guter Mod ist, quasi so als wäre F.e.a.r. damals mit VR im Blick entwickelt worden.
 
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Reaktionen: Taikaschi und Nahkampfschaf
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