News KI-Tempo drosseln?: Was Anthropic beim neuen Top-Modell Opus 5.5 ändert

Phear schrieb:
Alle Leute, die heute noch rumpoltern, dass KI in ein paar Jahren tot ist und alles gegen die Wand fährt, werden dann dumm aus der Wäsche gucken.
Jup Tatsache
 
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dermoritz schrieb:
Wobei man sagen muss die Unterschiede sind sehr klein. Das größte Problem mit Opus 5 war, dass es unmengen an kommentaren in code erzeugt - mehr als Code.
aber sowas kann man doch Claude Code über die md-files vorgeben...
er schreibt dann soviele kommentare oder nicht ins den Code wie du es möchtest
 
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Drahminedum schrieb:
@raychan So arbeitet man heute nicht mehr. Die KI ist nichts, was einem in der IDE ein bisschen beim Code formulieren hilft, das ist der Stand von vor Jahren. Die KI läuft heute selbständig über Deinen gesamten Code und arbeitet mit Dir sozusagen Hand in Hand statt wie früher Codevorschläge für einzelne Zeilen zu machen.
(PS: es heisst Pfusch, nicht Fusch)
Du solltest nicht das Agentic Slopcoding das du mit einem LLM treibst nicht auf andere projizieren dass die es genau so machen müssten. Youtube ist voll von Leuten die seit Jahren und Jahrzehnten programmieren und gegen vollautomatisches Programmieren sind. Ich übrigens auch. Wenn du den Slop im Quellcode nicht erkennen kannst, beweist das nur dass du kein guter Programmierer bist.
 
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Phear schrieb:
Du kannst an den Punkt kommen, wo du einfach nur Leute brauchst, die sich mit Prompting und dem Umgang mit KI auskennen, aber 0,0 Ahnung von Programmierung haben und trotzdem hast du am Ende eine saubere Lösung ;) SDD ermöglicht sowas z.B.
Das glauben auch nur Leute die 0,0 Ahnung vom Programmieren haben...
Natürlich wird es viel weniger Menschen brauchen die verstehen was Code macht, aber ersetzen kann man sie nicht ganz.
Nicht zum coden aber fürs Review.
Auch in 10 Jahren.
 
pioneer3001 schrieb:
Du solltest nicht das Agentic Slopcoding das du mit einem LLM treibst nicht auf andere projizieren dass die es genau so machen müssten. Youtube ist voll von Leuten die seit Jahren und Jahrzehnten programmieren und gegen vollautomatisches Programmieren sind. Ich übrigens auch. Wenn du den Slop im Quellcode nicht erkennen kannst, beweist das nur dass du kein guter Programmierer bist.
Du kannst entsprechende Regeln in Claude.md schreiben damit es sich an SOLID, IOSP bzw clean Code Regeln hält bzw entsprechende skill.md files gibt es auch auf github.

Refactoring vom code ist dann auch kein Problem. Ich lese und passe den Code entsprechend an wenn er mir nicht gefällt oder ineffizient ist bzw. Schreibe ein entsprechendes neues prompt wenn es eine größere Anpassung ist.

In meiner Software Firma sind ein paar hundert Entwickler und alle verwenden KI inzwischen, ich halte es daher für eine gewagte Behauptung das alle die KI zum coden verwenden keine guten Entwickler sind.
Ein guter Entwickler verwendet immer die besten Tools IMO.
 
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Phear schrieb:
Du kannst an den Punkt kommen, wo du einfach nur Leute brauchst, die sich mit Prompting und dem Umgang mit KI auskennen, aber 0,0 Ahnung von Programmierung haben und trotzdem hast du am Ende eine saubere Lösung ;)
Selbst das würde ich so nicht aus kennen. Je stärker die Modelle werden desto weniger ist Prompting wichtig. Wir haben schon Beispiele gesehen, in denen SEHR simple Prompts zur Lösung eines mathematischen Problems geführt haben.
 
Phear schrieb:
Du kannst an den Punkt kommen, wo du einfach nur Leute brauchst, die sich mit Prompting und dem Umgang mit KI auskennen, aber 0,0 Ahnung von Programmierung haben und trotzdem hast du am Ende eine saubere Lösung ;) SDD ermöglicht sowas z.B.
Ich bin sicher, dass der klassische Entwickler in 5-10 Jahren kein Job mehr hat, wenn er sich jetzt nicht aktiv im KI Umfeld weiterbildet
Ich denke alleine für das Audit wird es immer Programmierer brauchen. Sehe es eher so, wie in der Landwirtschaft: statt 100 Leute auf dem Feld fährt einer mit dem Traktor. Trotzdem musst Du Ahnung davon haben, wie Du dein Feld bestellst und vom Anbau selbst.

Ja, KI kann sicher Arbeit beim coden abnehmen. Aber alles was über ein Hobby hinaus geht, würde ich zumindest lieber coden lassen, statt mir anzumaßen, es mit KI selber zu bauen.

Bin auf jeden Fall auf Opus 5.5 gespannt und wie es sich im Vergleich zu GPT6 Astra macht.
 
Macht hier auch jemand knowledge work oder alle nur Programmieren, "IT" usw.?

Ich nutze es hauptsächlich im geisteswissenschaftlichen Bereich und bin mit Opus zufrieden. Nutze Claude jetzt seit 1,5 Jahren im Pro Abo.
Gefühlt werden die Modelle einfach immer besser und Rückschritte konnte ich noch keine feststellen.

Aber ist vom Aufwand / Anspruch wahrscheinlich auch ein Witz im Gegensatz zu Coding etc.
Trotzdem versteht es komplexe Sozialtheorien, die ja Wörter ganz anders besetzen als im "Mainstream", wenn man es richtig füttert. Reasoning ist überraschend gut, das war vor 1,5 Jahren noch ganz anders.
 
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JustAnotherTux schrieb:
@FabianX2 Irgendjemand muss die prompts schreiben und das geht besser wenn man technisches know how hat und gezielt prompten kann was gemacht werden soll IMO.

Deshalb wird es IMO weiterhin Software Entwickler geben die programmieren können aber Programmierer wird es nicht mehr geben ja.
Ergänzung ()

Zum Thema, ich habe es heute bei der Arbeit direkt verwendet (auf medium)
Jup klar und auch hier wird es unterschiedliche Qualitfikationen geben. Mit reduzierter Abhängigkeit reduziert sich aber auch der zu erwartende Stundenlohn. Siehe Web Design das ist jetzt schon tot. Ich würde mich als Programmierer jetzt entweder schnell der KI Seite der macht zuwenden und meine prozesse so optimieren dass einfach mehr und besserer output in der gleichen Zeit möglich ist oder direkt neu aufstellen in einem Bereich der möglichst AI unabhägig ist. Alternativ drauf hoffen das die Festanstellung auch eine solche ist und mich von den Kollegen möglichst postiv abgrenzen um dann als einer der letzten ürbig zu bleiben.

Ich bin auch der Meiung das es weiter Menschen braucht die das durchblicken die Frage ist wie lange das möglich ist sobald die KIs die Masse des Codes schreiben und in eigene Effizienroutinen und Delklinationen wie Nomenklaturen verfallen. Ob der Mensch da noch gut mitkommt ist die Frage.

Klar ist wenn mans ich nicht als absoluter Spezialist hervortut ist es mit den hohen Stundenlöhnen vorbei.
 
pioneer3001 schrieb:
Youtube ist voll von Leuten die seit Jahren und Jahrzehnten programmieren und gegen vollautomatisches Programmieren sind
Ich wäre auch dagegen, dass mir jemand meine Arbeit wegnimmt.
Mein Professor für Verbrennungsmotoren hat vor ein paar Jahren damals auch gemeint, der Verbrenner ist inzwischen so sauber, die kann man zum Luft reinigen nutzen und E-Autos braucht kein Mensch.
 
JaniC schrieb:
Macht hier auch jemand knowledge work oder alle nur Programmieren, "IT" usw.?
Ich bin Medienwissenschaftler, Soziologe und Theaterwissenschaftler. Nebenbei Hobby ITler mit eigener Firma. Nichts wild großes aber ich verwalte dort die Server Strukturen und die Arbeitsstationen. Als Medienunternehmen reden wir da von Datenbeständen um 200TB. Dazu kommen Design Sachen etc. halt ein typitscher breit aufgestellter ADHSler. Ich nutze das sowohl geisteswissenschaftlich als auch ganz praktisch im Alltag als auch für IT Kram. Überall schiebt es die Produktivität in neue Sphären. Es ist jetzt 15:30 ich hab est um 10:30 das Arbeiten angefangen. Heute habe ich schon:

  • komplexe Datenschutzvorgaben umgestetz der Hermes Bot hat dazu eine VM von einem Rootserver auf ein locales PVE System geclont dann die komplette umstellung der Zugriffsstrukturen, SSH Schlüssen, Hostname etc etc. übernommen, nebenbei noch die interne Firewall angepasst dann meine netbox gelesen und vorschläge für das PFSense setup gebaut danach das Subnetting und die Vlans angepasst und neue Firewallregeln geschrieben. Server in den Lokalen testbetrieb genommen. Ein System etabliert das eine Anaonymisierung der Daten auf dem Produktivserver zulässt ohne selbst zugriff zu haben
  • Nebenbei eine CAD Datei angepasst damit ich eine Lampe so drucken kann das sie perfekt in die Lücke an der Skadis wand vor mir passt die mich gerade stört dazu testdrucke gemacht die dann auf versuch 2 gleich gessessen haben und jetzt entspannt fertig laufen dürfen.
  • Meinen ganzen Verwalterischen Arbeitskram nebenher erledigt auch die kommunikation mit den Angestelltern
  • Ein neues System für unseren Materialverleih gebaut. Den ettikettendrucker direkt eingebunden der jetzt die ganzen scannbaren labels druckt. Den entwurf der ausleihschale zum scannen an die Ki für den späteren 3D Druck gegen
  • Ich schreib hier noch mit euch ganz ohne AI
  • Ich konnte zig telefonate führen weil gerade unsere Schulkurse anlaufen und dinge zu klären sind. Alle abspreachen hat mir die Ai sortiert und kategorisiert
  • Ich hab mir medienwissenschaftliche Gedanken zum Thema der Auratisierung von KI generierten Bildern gemacht und die KI meine Bezüge zu Walter Benjamin spezifisch auf diesen Kontext zugeschnitten auffrischen lassen
  • Ich hab nebenher gut gefrühstückt die Katz viel gestreichelt und was für die Frau erledigt
  • Ich hab unsere neuen Schulprojekte geplant und das Teamprotal erneuert
  • Ich hab viel Zeit darmit verbracht mit meinem Stellvertreter zu schreiben
  • Ich hab die Überwachung unserer Backups optimiert, der ki sind auffällig viele metadaten validierungen aufgefallen
  • Ich hab beschlossen welchen CNC Plasmaschneider ich baue
  • Ich habe die Optimierung der AI Workflows in unserer Arbeit vorangetrieben
Alles in weniger als einem halben Tag das wäre undenkbar gewesen früher. Und wenn ich gerade nicht kränkeln würde hätte ich noch ne runde auf dem MTB gedreht und der AI meine neuen Ideen ins Mikro geschriehen.
 
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@FabianX2 That's how you do ADHS! ;)
Bin auch Soziologie, ob es da eine statistische Signifikanz gibt?
Anyway, du bist verrückt produktiv.

Das ist auf der einen Seite total super, gesellschaftlich aber auch echt gefährlich. Leute, die mit KI gut und vielseitig umgehen können, werden in der Produktivität "den Rest" so abhängen, dass die kein Land mehr sehen. Oder es wird kaum Auswirkungen haben, weil bestimmte Branchen/Berufe, gerade im öffentlichen Dienst, weiter nach ihrem Tempo arbeiten werden. Eine Reisekostenantragsabrechnung dauert bei uns immer 6 Wochen. Kannst mir doch nicht erzählen, dass immer gleich viel los ist? Aber wenn die es schneller erledigen würden, würde vielleicht jemandem auffallen, dass man da eine Stelle streichen könnte. Clever girls. Luhmann lässt grüßen.

So, back2topic.

PS: überarbeite dich nicht. Man merkt's erst viel zu spät.
 
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seyfhor schrieb:
Du meinst die KI muss erst noch voll hochgefahren werden und ist noch im Sleep Mode? 🤣

Interessant, dass das günstiger ist. Ich bin mal gespannt wie teuer es irgendwann ist, wenn es keine Konkurrenz mehr gibt und die Kosten endlich wieder rein geholt werden müssen.

Bei KI wird es immer Konkurrenz geben und die Kosten für den normalen User werden günstiger, da die Hardwareleistung steigt, während die KI ab einem bestimmten Punkt nicht mehr Leistung benötigt.
 
FabianX2 schrieb:
Ich bin auch der Meiung das es weiter Menschen braucht die das durchblicken die Frage ist wie lange das möglich ist sobald die KIs die Masse des Codes schreiben und in eigene Effizienroutinen und Delklinationen wie Nomenklaturen verfallen. Ob der Mensch da noch gut mitkommt ist die Frage.
IMO sollte es reguliert werden, also das Menschen den Code final prüfen müssen
(vorher prüft natürlich wie bereits jetzt auch schon eine andere KI den Code) bzw. in wie weit der Code tatzächlich genau das macht was gefragt wurde bzw. auch richtig mit dem Datenschutz und anderen Richtlinien umgeganen wird.
Solange es möglich ist das die KI sich feindlich verhalten kann oder halizunieren kann sollten menschen den Code prüfen müssen zumindest in DSGVO und Sicherheitsrelevanten Bereichen aber auch wenn großer finanzieller Schaden entstehen kann.
 
JaniC schrieb:
Macht hier auch jemand knowledge work oder alle nur Programmieren, "IT" usw.?
Meine Firma forscht und produziert im Bereich autonome Drohnen.
 
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JustAnotherTux schrieb:
sollte es Reguliert werden
Und wer regulierte bisher, dass der Hobby Entwickler Manfred auch sauberen Code geschrieben hat, wenn er über Stackoverflow Copy & Paste, ganz ohne KI, ein super Tool geschrieben hat, was er online stellt?
 
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JustAnotherTux schrieb:
IMO sollte es Reguliert werden, also das Menschen den Code final prüfen müssen bzw. in wie weit der Code tatzächlich genau das macht was gefragt wurde bzw. auch richtig mit dem Datenschutz und anderen Richtlinien umgeganen wird.
Solange es möglich ist das die KI sich feindlich verhalten kann oder halizunieren kann sollten menschen den Code prüfen müssen zumindest in DSGVO und Sicherheitsrelevanten Bereichen aber auch wenn großer finanzieller Schaden entstehen kann.

Glaub den Scheiß nicht, was GPT, Google und Claude behaupten
Ergänzung ()

FrAGgi schrieb:
Und wer regulierte bisher, dass der Hobby Entwickler Manfred auch sauberen Code geschrieben hat, wenn er über Stackoverflow Copy & Paste ein super Tool geschrieben hat was er online stellt?

Wie willst du das generell regulieren? Und wer prüft das? Staatliche It´ler sind nicht gerade die besten
 
FrAGgi schrieb:
Und wer regulierte bisher, dass der Hobby Entwickler Manfred auch sauberen Code geschrieben hat, wenn er über Stackoverflow Copy & Paste ein super Tool geschrieben hat was er online stellt?
Niemand klar aber das dass nicht geprüft wurde ist auch klar bzw. niemand wird diese Software in sicherheits relevanten Bereichen einsetzen oder wenn anderer großer Schaden droht (Datenschutz, IT Sicherheit).
Ergänzung ()

Syntax_41 schrieb:
Glaub den Scheiß nicht, was GPT, Google und Claude behaupten
Ich verstehe jetzt nicht was du mir sagen willst ?
Das mit dem Regulieren ist meine Meinung.
Ergänzung ()

Syntax_41 schrieb:
Wie willst du das generell regulieren? Und wer prüft das? Staatliche It´ler sind nicht gerade die besten
Durch Richtlinen wie z.B. auch die DSGVO welche von den Unternehmen umgesetzt werden müssen weil sonst entsprechend hohe Strafen wie z.B. bei der DSGVO drohen.

Open Source und Hobby Projekte gehören natürlich nicht dazu das ist doch klar.
 
raychan schrieb:
Bestimmt unbezahlbar per API.

Ich hatte einmal Haiku 4.5 über VSCode verwendet, nach 3 Anfragen für C# waren 5,2$ weg.
Ja, die Abrechnung ist so intransparent, dass die vermutlich in Deutschland illegal ist. Ich hab 1x den Fehler gemacht, nach Aufbrauch des 5h-Tokenlimits Guthaben aufzuladen, damit der kurz vor dem Abschluss stehende, von Claude gestartete und praktisch fertige Workflow beendet werden kann. Was soll schon passieren, dacht ich mir. Claude gesagt, er soll nach dem Workflow pausieren. Ich ging essen und $107 waren weg. Wenn das der typische Preis sein soll, dann wüsste ich auch nicht, wer die API nutzen sollte.
 
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