Bericht Kia EV9 angeschaut: Eine Ansage an die deutsche Automobilindustrie

TheManneken schrieb:
Das ist zwar süß, allgemein gesehen aber doch eher irrelevant.

Das hier schon eher (aktuell):

Große Abhängigkeit vom China-Geschäft bei deutschen Autobauern: Im Jahr 2022 wurden etwa 36,6 Prozent aller Fahrzeuge der deutschen Fahrzeughersteller Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW in China abgesetzt. Damit liegt der Anteil Chinas weiterhin auf einem hohen Niveau.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1084191/umfrage/absatz-deutscher-premium-modelle-in-china/#:~:text=Große%20Abhängigkeit%20vom%20China%2DGeschäft,weiterhin%20auf%20einem%20hohen%20Niveau

Man sieht, der Export nach China ist wenn überhaupt gestiegen, nicht gesunken :rolleyes:
 
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DiePalme schrieb:
Wir sind mitten im Boom. Tesla muss Preise senken, weil es immer mehr Konkurrenz gibt die für weniger Geld weitaus mehr bieten. Vor allem verliert Tesla massiv im asiatischen Markt. Denn dort wollen die Leute immer weniger Tesla und schon gar nicht die deutschen E-Autos die technisch den Asiaten immer mehr hinter her hinken.

Und was den Wiederverkaufswert angeht..... wie kommst du darauf das er nach 5 Jahren signifikant abnimmt? Schau dir doch mal die Gebrauchtwagenpreise alter Tesla an. Die sind immer noch wahnsinnig hoch. Die Akkukapazität nimmt auch nach 10 Jahren nicht signifikant ab. Außer man ist zu blöde zum laden. Aber einen Benziner kann man auch nach 10 Jahren tot fahren wenn man ihn nicht pflegt. Und da gibt es weitaus mehr zu pflegen als beim E-Auto.

Wo sind denn die super günstigen KIA und Hyundai etc. pp. Modelle, die man für 30.000 bis 40.000 Euro
vollelektrisch bekommen kann?!?

Meinst Du China? Wo sind da die günstigen Modelle, die Mittelklasse bereits für 30.000 bis 40000 Euro bieten?!?

Die sind alle im Hochpreis Segment. Es wären schön, wenn die Asiaten die deutschen Preise um 50% unterbieten im Vollelektro Bereich. Tatsächlich liegen die auch nicht mehr als 10 bis 20% unter deutschen
Herstellern.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Ich weiß nicht inwiefern ein kia als Statussymbol durchgeht für das Geld gibt es bessere Optionen. Hier werden wohl eher die zugreifen die eine dritte Sitzreihe brauchen

Ein Auto für das Geld (Schätzungen 45.000 € Neuwert ist ja noch nicht auf den Markt)
Ist ein Statussymbol. Kann sich Frieda und Klaus mit Mindestlohn und 4-5 Kindern nie leisten… Selbst bei mittleren Einkommen und 2-3 Kindern geht monatlich sehr viel Geld für das Fahrzeug drauf. Wüsste nicht ob ein anderer Hersteller mehr Fame einbringt, ich sehe eher den Sachwert.

Mit der Zielgruppe oder dem wer es kauft ist doch lächerlich. Wozu ein Sportwagen in der Innenstadt??? Ach ja auf dem Kuhdamm bisschen schneller fahren…
 
bit_change schrieb:
Ein Auto für das Geld (Schätzungen 45.000 € Neuwert ist ja noch nicht auf den Markt)
Ich schätze das kannst du für die Karre hier eher verdoppeln. Das dürfte sehr sehr weit weg von allem sein was sich Mindestlohn Klaus und Frida leisten können.
 
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1stSlave schrieb:
Jein, auch ein Verbrennermotor verliert mit der Zeit an Leistung basierend auf Wartung undundund. Das Thema Batterie ist aktuell noch ein Faktor, welcher sich jedoch besser entwickelt als von vielen gedacht. Und auch die Entwicklung wird nochmals einiges bringen. Was aber viele Verbrenner nicht miteinbeziehen was wieviel Energie ihr Benzin/Diesel für die ganze Herstellung, etc. benötigt.

Und wenn ich bei einer Batterie nach 200tkm 15% Reichweiteneinbusse habe, ist das für mich aktuell in Ordung. Das sollte einfach jedem E-Käufer bewusst sein. Und wieviele fahren effektive ihre Autos so lange? Wenn ich sehe wieviele ihre Autos bereits nacht 100tkm wechseln, tangiert es die sowieso nie. Also wo liegt genau das Problem. Auch werden die aktuellen Batterien nach ihrem Auto-Einsatz weiterverwendet und nach dem dann auch recyclet.

Nimm es nicht persönlich, ich weiß ja was Du meinst, weniger Energie in der Herstellung,
damit Klima freundlicher in der Herstellung.

Der hervorgehobene Satz ist der Schlüssel, das ist mir und der Mehrheit egal.

Die Energie zur Herstellung einer Komponente gehört zu den Idealisten Begründungen.
Allerdings nicht zu den praktischen Fahreigenschaften.
Das ist es was ich mit den Füßen abstimmen meine. 10% kaufen aus Idealismus, 90% vergleichen einfach
Eigenschaft für Eigenschaft in den Antriebskonzepten und treffen darauf basierend ihre Entscheidung.

Der Vollelektro würde dann Mehrheitlich gekauft werden, wenn man bei sagen wir den wichtigsten
10 praktischen Eigenschaft den Vorteil bei dem Vollelektro sieht. Davon ist man aber noch weit entfernt.
Es ist aktuell vor allem eine Idealismus Begründung im Kauf enthalten.
 
lazsniper schrieb:
schon bisl oberflächlich oder? kenne genügend menschen die ihren r8 oder gt3 nicht fahren, um das selbstbewusstsein aufzubessern, sondern einfach weil sie bock drauf haben. und die sind weder arrogant, noch so oberflächlich wie deine these ;)

Menschen nehmen Menschen unterschiedlich wahr. Ich kann nichts über deine Bekannten sagen.
Ich kenne Leute mit alten Ibiza oder Astra die Arrogant sind.
Im Einzefall ist das natürlich nicht ans Fahrzeug geknüppelt.
Zudem solltest du den Internetpreis gewinnen. Jemand einfach Informationen vor den Latz knallen die er nicht prüfen kann und sich dann als Gewinner der Situation darstellen.
Natürlich ist man oberflächlich im Internet mal stellt seine Gedanken rein um ein Statment zu setzen oder anfangen zu diskutieren.
Ergänzung ()

BOBderBAGGER schrieb:
Ich schätze das kannst du für die Karre hier eher verdoppeln

Soweit habe ich nur bei Auto Zeitung eine Schätzung gefunden. Da schrieb man ab 50.000$ (ca. 45.000€) ich denke mal da bekommt man nicht viel Ausstattung und geringere Reichweite.
 
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engineer123 schrieb:
Alle drei Punkte sind beim Elektro ein Problem schon nach mittelfristiger Nutzungsdauer.
Wäre schön, wenn man aus der "Ich mach mir die Welt, wie sie mir Gefällt"-Ebene ausbricht, bevor man in eine Diskussion einsteigt.

Bei den E-Fahrzeugen ist der Durchschnittliche Maximalladungsverlust pro Jahr, selbst bei schädlichstem Ladeverhalten (immer mit höchster Leistung, immer auf 100%) bei max. 0.75-1.25 % gemessen, wobei dazu gesagt werden muss dass die meisten der Erfahrungswerte von frühen Akkus kamen, da wurde auch nicht stehen geblieben, denn die meisten (seriösen) Anbieter von E-Fahrzeugen geben mal min. 8 Jahre bzw. 100.000 - 200.000 km Kapazitätsgarantie auf die Akkus.

Die sind effektiv dran interessiert, dass die Akkus erstmal so lange halten wie möglich. Und selbst wenn der Akku getauscht werden müsste ist das rein ökologisch bei weitem nicht so ein Desaster wie das was du mit deinem Verbrenner in der gleichen Lebensdauer an Sprit verbrennst. Von den Rohstoffen lässt sich ein sehr hoher Prozentsatz rezyklieren und wieder in den nächsten Akku verfrachten. Die hohen Kosten für den Tausch (davon geh ich zumindest aus) werden auf absehbare Zeit auch sinken wenn Angebot vs. Nachfrage sich besser ausnivelliert.

Ganz zu schweigen dass es gut möglich ist, dass man in 15-20 Jahren wenn der Tausch dann notwendig sein könnte, ganz andere Akkutechnologien vielleicht schon Marktreife erreicht haben und du plötzlich statt 400km entweder sehr viel mehr Kapazität bekommst, oder eventuell einen Akku der viel weniger Kritisch zu betrachtende Rohstoffe benötigt. Siehe bspw. Ansätze wie dieser: https://www.ingenieur.de/technik/fa...erwasser-batterie-mit-erstaunlicher-leistung/

Ich bin überzeugter E-Fahrzeughalter und nein, ich sage nicht dass E-Fahrzeuge keine negativen Aspekte haben, ich glaub auch nicht dass sie die Endgültige Lösung für das Thema Mobilität sein werden. Aber gemessen an der aktuellen Situation, sind sie einfach die deutlich bessere Alternative.

Und solange ich (hier in der Schweiz) 100% Ökostrom für ~ 9-11ct zum Niedertarif Nachts tanken kann, Spar ich damit sowohl langfristig auch noch Geld und rein von der CO2 Bilanz bin ich nach ca. 2-3 Jahren (je nach Kilometer die ich runter reisse) auch schon wesentlich im Plus ggü. alten Verbrenner behalten, von neuen Verbrenner kaufen brauchen wir gar nicht reden.

engineer123 schrieb:
Gut erkannt, ja das meinte ich, die Batteriekapazität entspricht der Fahrkapazität pro Ladung. Und die nimmt
beim Verbrenner genau 0.0% ab, auch nach 15 Jahren ist der Tank nicht kleiner.
Stimmt, aber der Spritpreis wird in den nächsten 15 Jahren mit ziemlicher Sicherheit noch viel stärker steigen und uns/euch in DE immer mehr in die Abhänigkeit von Despotenstaaten treiben. Strom schaffen wir irgendwie in DE genug erzeugen, langfristig wenn man endlich mal eine Sinnvolle Energiepolitik vorantreibt (Mehr dezentralisieren, stärkerer Fokus auf alternative Lösungen zu Kohle/Öl/Gas, und damit meine ich nicht ausschließlich Wind/Wasser/Solar).

Persönlich wäre ich ja für eine Abgabe auf den Niveau von Zigaretten bis 2030. einfach 5€ on Top auf den Liter. Es gibt sehr viel wichtigeres als Fortbewegung wofür wir das Öl das uns bleibt noch brauchen werden in der Zukunft.
 
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Das Ding ist für mich keine Ansage, sondern eine Bankrotterklärung. Solche dämlichen SUVs sind (im Regelfall) kompletter Unsinn, egal ob als E-Auto oder Verbrenner und unabhängig vom Hersteller. Hier wird einfach alles mit Material erschlagen. Ich wünsche mir lieber effiziente Autos statt riesige Akkus. Das hilft auch dem Kunden, den jedes Kilowatt an Mehrverbrauch muss auch bezahlt werden. Hyundai ist da ziemlich gut, insbesondere der Ioniq (die Limosine) war echt sparsam und kam (vergleichsweise) weit, ohne 1,5 Tonnen an Akku :-)

LG

Micha
 
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bit_change schrieb:
Zudem solltest du den Internetpreis gewinnen. Jemand einfach Informationen vor den Latz knallen die er nicht prüfen kann und sich dann als Gewinner der Situation darstellen.
ich brauch keinen internetpreis, komm einfach her und schau es dir an wenn du meinst das ist notwendig :evillol:
 
Autos werden immer:
-hässlicher
-grösser
-eckiger
-schwerer/umweltschädlicher (Nein, damit meine ich nicht batterieelektrische Mobilität)
-unpraktischer
-teurer

Irgendwie hat mich die Autoindustrie mit Ihrem SUV-Zwang abgehängt. Selbst der Minivan der Minivans, der Renault Espace sieht in der neuesten Version wie ein Suv aus.
Ich komm echt nicht mehr mit wo das alles hin soll…
 
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michelthemaster schrieb:
. Ich wünsche mir lieber effiziente Autos statt riesige Akkus.
Das Ding ist spektakulär effizient.

Es spielt beim E-Auto auch dann nicht so eine riesige Rolle, da weitgehend unabhängig von der theoretischen Leistung des Motors bis zu 90% + Energierückgewinnung der Energie genutzt werden. Unser Model S fährt mit 16,6kwh, der Fiat 500 mit 15 und der E-Tron mit 23 (wohlgemerkt CH, nicht direkt mit D vergleichbar).
Also selbst der versoffene E-Tron braucht um seine 2,4 Tonnen zu bewegen keine 3l Benzinäquivalent und kostet damit keine 4CHF Strom /100kmh
 
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@bit_change
Der KIA EV9 wird in voller Panier eher gut 100.000€ kosten
DREHSITZE in der 2 Sitzreihe, Level 3 Autonom wie bisher nur Mercedes, 100kWh Akku
VtG, alleine die Wallbox dafür kratzt an einem 5-stelligen Betrag.
SUV dieser Größe gibt es als Verbrenner hierzulande kaum unter 100.000€
Egal ob Range Rover, Defender 130, Landcruiser, Q8, iX, Touareg, Cayenne, Tesla X,...
5,3s auf 100 noch ohne echte GT-Variante.
 
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Novasun schrieb:
Welcher Erfolg. In der EU schwanken der Marktanteil zwischen 3 und 5 Prozent..

Ja und?

Kia hat in der EU einen höheren Markteil als VW mit ihren Stromern in China, dem wichtigsten Markt für EUV's

BTW gibt es auch noch andere Kontinente als Europa...
 
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DerRico schrieb:
Das Ding ist spektakulär effizient.

Es spielt beim E-Auto auch dann nicht so eine riesige Rolle, da weitgehend unabhängig von der theoretischen Leistung bis zu 90% + Energierückgewinnung der Energie genutzt werden. Unser Model S fährt mit 16,6kwh, der Fiat 500 mit 15 und der E-Tron mit 23 (wohlgemerkt CH, nicht direkt mit D vergleichbar).
Also selbst der versoffene E-Tron braucht um seine 2,4 Tonnen zu bewegen keine 3l Benzinäquivalent und kostet damit keine 4CHF Strom /100kmh

Hey Kollege,

mich brauchst du nicht zu überzeugen, ich fahre selbst seit nun knapp 3 Jahren einen Opel Corsa-e (also elektrisch, Kleinwagen). Trotzdem bleibe ich dabei: Diese SUVs sind eine unfassbare Ressourcen-Verschwendung. Auch Strom muss produziert werden und wir können es uns eigentlich nicht leisten, so verschwenderisch mit unseren Ressourcen (Rohstoffe, Energie) umzugehen. Besser als ein Benziner oder Diesel ist es, ja. Aber das ist ein schwaches Argument...

LG

Micha
 
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1stSlave schrieb:
Und wenn ich bei einer Batterie nach 200tkm 15% Reichweiteneinbusse habe, ist das für mich aktuell in Ordung. Das sollte einfach jedem E-Käufer bewusst sein. Und wieviele fahren effektive ihre Autos so lange?
Wichtiger Punkt.

Und "Vielfahrer E-Autos" haben ein ganz anderes Thermomanagement und Akkugrösse als die Elektrohandtasche für die Stadt.
Oder anders: Model s schafft 200tkm mit 400 Ladehüben (geht ganz locker beim Schnarchladen mit 92+% SOH). Fiat 500 braucht dafür knapp 1000 Ladehübe, da ist der Akku natürlich weniger frisch.

Abgesehen davon ist auch das Problem gelöst: Moderne Akkutypen wie LFP schaffen dann schon 5.000+ Ladehübe. Toyota gibt bereits 1mio. Km Garantie. Die muss man erst einmal fahren...
 
aber speziell der EV9 wird ja viel aus recycletem Material gebaut.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Das dürfte sehr sehr weit weg von allem sein was sich Mindestlohn Klaus und Frida leisten können.
Mindestlohn Klaus und Frida sollten aber auch in der Regel besser gar nicht drüber nachdenken, einen Neuwagen zu kaufen, da das meist in einem Leasing ohne Anzahlung mündet und die Finanzielle Situation generell nicht unbedingt positiv beeinflusst.

Wenn man sich das aktuelle Ungleichgewicht bzgl. Teurung von Lebensmitteln und generellen Grundkosten vs. (ausbleibenden) Einkommensanpassungen vor Augen führt ist eher die Frage wie lange es noch Sinnvoll ist überhaupt ein privates Fahrzeug zu besitzen, wenn man nicht gerade zu den "Gutverdienern" gehört (was es in DE ja aus meiner Erfahrung eh nicht gibt, bei den Steuern).

Du kannst als Hersteller keinen Markt bedienen und dabei ein Klientel anvisieren, bei dem Neuware generell keinen wirklichen Sinn ergibt, weil Neufahrzeuge einfach Luxus sind, insb. wenn diese viele Early-Adopter Features in sich vereinen wollen.

Das ist als würde man Argumentieren dass der Preis ein Rolex oder Patek-Uhr am Markt vorbei geht, weil er zu hoch ist für Klaus und Frida, dabei aber übersieht dass Rolex allein jedes Jahr über 1 Mio. Uhren raushaut (nix da Exklusivität...). Einziger unterschied ist, dass du auch für 50€ eine brauchbare, neue (Quartz-)Uhr bekommst von Casio oder für 200€ eine Mechanische...
 
DerRico schrieb:
Toyota gibt bereits 1mio. Km Garantie. Die muss man erst einmal fahren...
Ohne zeitliche Begrenzung? Hast du dafür eine Quelle, das wäre schon ziemlich wahnsinnig für einen Hersteller …
 
Rockstar85 schrieb:
Seltene Erden wie Lithium oder was kommt da wieder für Qualitätsjournalismus?
Wenn die Leute wüssten, welche seltenen Erdenin PKW Bau so benutzt werden, müsste Deutschland ja direkt alles boykottieren. Tut man aber nicht, weil die Thematik einen egal. Es geht leider nur darum, Fortschritt schlecht zu reden. Manchmal sind wir halt doch wie Schilda...
Nein. Der Eingangstext zum Artikel lautet "Metalle wie Lithium, Kupfer oder seltene Erden sind das neue Öl der Industrienationen...." In dem Artikel geht es vor allem um die massive Abhängigkeit von China bei vielen dieser Rohstoffe ( im Artikel werden genannt: Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und seltene Erden wie Neodym und Praseodym) Es geht auch darum, dass die Aspekte wie Umweltschutz und Menschenrechte bisher egal waren, sich das aber gerade ändert.

Das grundsätzliche Problem das ich aber sehe (darum geht es nicht in diesem Artikel direkt), ist das Konsumverhalten jedes einzelnen von uns. Fortschritt wird leider oft nicht dazu genutzt um Ressourcen zu schonen oder Energie zu sparen, sondern Konsum auszuweiten. Stichwort Rebound-Effekt.
 
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