Kind wurde beruflich belastet

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Naja will ich auch mal was dazu schreiben^^

Also zu meiner Zeit wo wir praktikum gemacht hatten, hatten wir von der Schule immer ein Formular bekommen, wo alles zwecks Arbeitszeit, die Arbeit die man machen darf...... stand.

Bei mir waren es Damals 8 Stunden Arbeitszeit pro tag (mit 16 Jahren). Die 8stunden durften nur eine gewisse zeit pro Tag überschritten werden und am ende der woche abgesetzt werden.

Wenn jedoch diese zeit drastisch überschritten wurde und es in der zeit zu einem unfall kommen sollte, hat man da ziemlich Probleme mit der Versicherung.

Aber das könnte diese person die es betrifft auch noch mal mit seinem lehrer besprechen.

Und körperlich schwere Arbeit wie, schwere Sachen tragen und der sonstigen Art die die gesundheit gefährdet darf man als praktikant auch nicht machen.

Da bleibt leider meist nur putzen in manch Firmen.
 
Nur definier mal körperlich schwere Arbeit, auch ein 14 jähriger sollte in der Lage sein n paar Kupferrohre von A nach B zu tragen oder einfach nur festzuhalten wenn der Kollege schraubt oder sägt. Wenn ernicht alles auf einmal tragen kann muss er halt merhmals laufen und von A nach B zu laufen ist nun wirklich nichts was unter körperliche Arbeit fällt.
 
Naja beim Bau zum Beispiel Zementsäcke mit 20Kilo aufwärts.

ein Kupferrohr wiegt nun nicht die welt^^ Aber Zementsäcke, Irgendwelche schweren Ziegel.....
 
Ich lebe in der Schweiz. Aber das spielt jetzt keine Rolle.

Ich hab auch als Informatiker im Supporterbereich ein Praktikum gemacht für 3 Tage. Jeden Tag musste ich 8 Stunden arbeiten. Aber die Arbeit hat mir so spass gemacht, dass ich keine Pause wollte oder etwas länger bleiben wollte. Aber das haben sie abgelehnt, weil das so nicht Recht ist. :P

Von mir aus gesehen darf man schon 8 Stunden arbeiten gehen. Man sollte ja wissen wie es ist, an einen bestimmten Beruf "richtig" zu arbeiten. Das ist eine viel bessere Erfahrung als das, wenn man nur 2 Stunden arbeitet. Man kann sich so einfach kein Bild vom Arbeitsleben machen, was aber sehr wichtig ist, von mir aus gesehen.

Wenn der Sohn/die Tochter damit nicht klar kommt, muss man halt nach etwas anderes suchen.
 
Lord Quas schrieb:
nein es gibt gesetze die hier den praktikanten schützen, eine maximale stundenzahl und die ist sicher nicht bei 10 :freak:

der fakt, dass praktikanten als volle kraft eingesetzt werden, dabei überstunden amchen müssen und kein geld bekommen ist einfach nicht richtig. auch wenn das argument ist, mal in den beruf herrein zu schnuppern, kann es nicht sein das ein 14jähriger die gleiche arbeit machen muss wie udo der schweißer.

am dem tag der offenen tür wenn die feuerwehr in den kindergarten kommt, fangen die auch nicht an ne brand zu löschen, wenn eins der kinder dann brandwunden bekommt -> tja so isses halt als feuerwehrman, hättest du vorher wissen müssen !!

es gibt regeln, die es einzuhalten gilt. ich selbst hab es dann einfach hingenommen und hab gebuckelt ohne zu murren, wenn ihr euch aber so fühlt als ob ihr was unternehmen wollt wie schon erwähnt dokumentieren und verklagen .. zeichen setzen.

vergleich mal net tag der offenen tür mit praktikum ...

dabei geht es darum, dem praktikanten klar zu machen wie die vollzeitarbeit da aussieht ...

wem es net passt solls lassen -.-

wasn los wenn er zivi oder bund macht ?!

überleg ma ... 40 stunden woche, teilweise bis 50 stunden ...

macht 160-2oo stunden im monat bei 500 euro ... rechne da noch den stundenlohn aus ...

ist das alles ungerecht :D bissel lachen muss ich ja schon ...
 
Als ich damals in meiner Berufsausbildung mein Baustellenpraktikum absolviert habe (bzw. absolvieren musste) wurde ich auch direkt gefragt: "willste mit anpacken oder lieber nur zugucken?". Hab mich dann für ersteres entschieden, was ich auch nicht bereut habe.
Klar wars teilweise hart (aufm Bau Steine schleppen, volle Schubkarren fahren usw.), aber glücklicherweise wurde ich recht schnell "aufgenommen" und sehr fair behandelt.

Auf jeden Fall sollte man sich an einen Ansprechpartner wenden. Wenns ein Schulpraktikum ist an den Lehrer, bei der Berufsausbildung an den Chef...
 
wenn es doch ach so schlimm war (vergangenheitsform im text ;)) ... warum hat er sich nicht während der praktikumszeit beschwert?
oder hat er vielleicht irgendwo gelesen, dass man da noch n bissl kohle abzocken könnte, wenn man nur genug jammert?

es war ein praktikum
er hat sich bewusst diese firma und diese branche ausgesucht
es hat ihm nicht gefallen

das wird noch viel öfter passieren, aber gleich verklagen, nur weil die eigenen erwartungen nicht erfüllt wurden, die man an die welt stellt, geht schon ins lächerliche.

psychische belastung stell ich mir persönlich lustig vor bei gericht: "herr richter, der polier hat nicht bitte und danke gesagt, nun habe ich einen psychischen schaden davongetragen und hätte gerne *hier betrag einsetzen* als entschädigung!"

und dass man blasen bekommt wenn man statt mit der maus zu klicken mal was arbeiten soll, ist wohl auch logisch und (siehe punkt "bewusste entscheidung") wurde in kauf genommen.

das ganze dient ja auch dazu, erfahrungen zu sammeln. wenn man gegen alles, was einem nicht supidupidoll gefällt gerichtlich vorgeht, sollte man eine gute rechtsschutzversicherung, reiche eltern oder sonstwie massig kohle haben - man könnte sich aber auch einfach daran gewähnen, dass sich die welt nicht um einen selbst dreht, sondern man selbst sich an die welt anzupassen hat.
 
Wie mein Meister schon 1985 sagte: Das Leben ist kein Ponnyhof...........

Olli
 
und zwar wurde ein Bekannter von mir, 14 Jahre alt geseteswidrig behandelt.
Von den Rechtschreibfehlern abgesehen die weiteren Fehler.
Zuerst ist es absolut unsinnig wenn durch Dritte irgendetwas mitgeteilt wird. Die betroffenen Personen
dürfen sich hier gerne selber melden. Das gilt nicht nur in diesem Thread, bzw. Forum. Oder gehst du für
deinen Bekannten zum Arzt, Anwalt oder zum Sport usw.?
Wenn hier gesetzeswidrige Behandlung als feststehende Tatsache hingestellt wird, benötigt man noch
nicht einmal ein Richter der dieses feststellen müßte. Ferner zäht man als 14 Jähriger nicht mehr als Kind.
Also noch einmal, sachlich bleiben. Mit polemischen Einleitungen kann man durchaus Zweifel an den weiteren
Darstellungen haben.
 
Danke für alle Antworten



wie sagte Jesus, auf dem der Friede sei sinngemäß so schön...

"Suche nicht den Fehler im Auge deines Bruders, hole erst einmal den Balken aus deinem hinaus..."​

soviel zu deiner Aussage phil.
Ferner zäht man als 14 Jähriger nicht mehr als Kind.
 
§2 des Jugendarbeitsschutzgesetz
(1) Kind im Sinne dieses Gesetzes ist, wer noch nicht 15 Jahre alt ist.
(2) Jugendlicher im Sinne dieses Gesetzes ist, wer 15, aber noch nicht 18 Jahre alt ist.
(3) Auf Jugendliche, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen, finden die für Kinder geltenden Vorschriften Anwendung.
Was Kinder dürfen steht im Jugendarbeitsschutzgesetz:
http://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/index.html

Als ich 14 war begann ich meine Ausbildung, am 1.4. 1968, da hat kein Hahn danach gekräht ob ich abends Blasen an den Fingern hatte oder ob der Sack Zement 40 oder 50 Kg gewogen hat. Angefangen wurde um 6:00 Uhr, Fahrt zur Baustelle, Ankunft ca. 7:30 Uhr gearbeitet bis 16:00 Uhr, dann Rückfahrt, Ankunft in der Halle war 17:30 Uhr, Sachen zusammenpacken für den nächsten Tag, Halle aufräumen, Feierabend ca. 19:00 Uhr (während der Zeit von 17:30 bis 19:00 Uhr haben die Gesellen Bier getrunken :lol:).
 
Tja das ist aber auch 40 Jahre her und heutzutage wird so Arbeit nicht mehr gerne gemacht.
 
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