News kino.to startet unter anderer Adresse neu

Tuetensuppe schrieb:
Das stimmt nicht.

In Deutschland sieht man ebn jeden Kram, der in Deutschland gedreht wurde. Aber wieviel prozent von den Serien und >Filmen, die in den USA fabriziert werden, kommen denn nach Deutschland? Das sind doch bestimmt nicht mehr als 1 %.

Der Anteil an schlechten Darstellern ist in den USA vielleicht noch wesentlich höher, da diese Leutchen fast alle keine Sprechkultur haben. Höre mal eine normale Serie auf englischem O-Ton an, da kann man oftmals nur die Augen verdrehen ...

Und die hier bekannten Sachen aus den USA sind doch nur das Sahnehäubchen, der ganze andere Mist wird hier nie gesendet. und es gibt ja auch genug Serien, die recht schnell beendet werden weil sie Null Niveau haben.
Und du wirst doch nicht ernsthaft einen 250 Millionen teuren Hollywood-Film mit einem Deutschen Film vergleichen wollen, der allerhöchstens 2 Millionen Euro gekostet hat?

90% der amerikanischen Serien, die meist in den Privatprogrammen gesendet werden, ist doch reinste Volksverdummung ...

Hast wahrscheinlich recht aber ich kann nur davon reden was ICH hier im TV sehe. Mir hat einfach noch nie so ein Film gefallen. Schauspieler sind schlecht, die Kameraaufnahmen finde ich nicht so Filmmässig. Man sieht einfach, dass der Kameramann gerade daneben steht. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. :D
 
@lordnaikon:
lordnaikon schrieb:
Die Frage ist ja auch ob nicht auch Leute "betroffen" sind, die eigentlich davon "profitieren" sollten. Der "Normalverdiener" wird es sich wohl noch leisten können und nicht davon profitieren, diese Umverteilung, von Mittel nach Unten, brauchen wir nicht.
Ich sehe das allerdings ähnlich. In Deutschland, um die Zeit von 1840, hat sich durch das intensive ignorieren des Urheberrechts ein immenser wirtschaftlicher und kultureller Aufschwung aufgetan. Dieser zur Folge hatte, dass sich Deutschland von einem Bauernstaat binnen eines Jahrhunderts ebenbürtig mit so Großen Kolonial Mächten wie den Briten aufsteigen konnte - die zu dieser Zeit ein funktionierendes Urheberrecht hatten und aufgrund dessen weit weniger Buchpublikationen - Zu dieser Zeit war es in Deutschland üblich, zwei Versionen eines Buches zu verlegen. Eine besonders toll und wertvoll gebundene für die Wohlhabenden und billige Taschenbücher für den "kleinen Mann". Somit konnte man sich der Gefahr der Plagiate erwehren, die das praktisch nicht vorhandene Urheberrecht mit sich gebracht hat.
In meinem Bekanntenkreis sind viele "Normalverdiener" die ca. 100/150 Euro mehr haben als ein Hartz IV Empfänger. Die müssen wirklich jeden Euro zweimal umdrehen.
Das sich Deutschland durch ein schlecht funktionierendes Urheberrecht gut entwickeln konnte, sehe ich genau so. Ich war im MM Softwaredisponent, und hatte so einen Einblick über Vertriebswege. Mein Kollege meinte vor 10 Jahren, dass für jede Palette verkaufter Rohlinge, der Umsatz im Softwarebereich sinkt. Verkauft wird heute aber genau soviel Software wie früher. Im Gespräch mit den Vertretern stellt sich heraus, dass die Raubkopien selbst nicht das Problem sind. Die Vertreter sahen das Problem im eigenen Marketing.
P.S.hatte mich beim Urheberrecht verschrieben

@nobbinator:
nobbinator schrieb:
Und, gibt es durch Harz 4 jetzt einen Anspruch auf Raubkopien?
Ja,ja, der wird bald eingeführt.:D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und, gibt es durch Harz 4 jetzt einen Anspruch auf Raubkopien?
 
Nein, niemand hat Anspruch auf "Raubkopien"

Ich nutze keine Streaming-Dienste, finde aber trotzdem, daß es toleriert werden soll. Kann sich halt nicht jeder nen Kinobesuch oder neue Film-DVDs leisten. Haben solche Leute dann kein Recht dazu, auch mal neue Filme zu sehen? Wobei es aber auch sicherlich Leute gibt, die es sich sehr wohl leisten können... aber zu geizig sind.

Als ob es keine dringerenden Probleme auf der Welt gibt :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Frage wurde ja bisher noch nicht beantwortet:

Wo ist denn der Unterschied zwischen kino.to und goldesel?

DVDs werden vom Preis her gesehen mittlerweile fast schon verschenkt. Was ist denn noch an schlechter Qualität interessant?
 
Nen Film schauen können, ohne in die Videothek gehen zu müssen?

Was Goldesel macht, weiß ich nicht... noch nie gehört :) Ich kenn höchstens den Esel... aber das ist ja nicht wirklich interessant für solche Zwecke.
 
Dann bin ich ja zufrieden, dass Du den ...esel... nicht kennst...

Es gibt aber auch viele freue Filme im Netz. Ansonsten gibt es wohl immer einen, der einem einen Film auch mal ausleihen kann. Straftaten können auch umgangen werden.
 
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Ich als Österreicher würde sofort MONATLICH bis zu 20€ für eine Internet Videostream Flat Rate bezahlen, dafür müssten aber alle Filme/Serien/Dokus/Shows/Musik(Videos) seit 1950 darin ohne Werbung und ohne Zensur/Cuts usw enthalten sein.

Zahle GIS, das sind 23,06 € für Wien pro Monat
Zahle Internet Gebühr ca. 30€ pro Monat das sind zusammen:

über 53€ im Monat, also mehr als genug, und dann kommen noch max. 20€ für mein Flat-Rate Vorschlag zusammen, also das sind dann insgesamt:

73€, da soll keiner mehr sagen das wäre wenig, und das ist es auch nicht.

um diese insgesamt 73€ möchte ich daher ALLES was es an Content zu konsumieren gibt auch nutzen, ohne Einschränkung, ich denke das ist fair und gerecht.
 
Oli_P schrieb:
Kann sich halt nicht jeder nen Kinobesuch oder neue Film-DVDs leisten. Haben solche Leute dann kein Recht dazu, auch mal neue Filme zu sehen?

Solange es sich manche leisten können (jetzt unabhängig von Hartz4 o.ä.) das sie jeden Tag eine Schachtel Zigaretten verpaffen können o.ä. .... nein. Dann müssen sie mit ihren Finanzen aushalten. Gerade einige Raucher die ich kenne beklagen sich darüber das ja alles so teuer ist usw - aber das sie 100-150€ pro Monat wegrauchen ist dann kein Problem. :freak: Dafür ist dann das Geld da.

Oder hier im Forum: Für die teuerste Hardware und andere Kinkerlitzchen ist Geld da, beim Thema Software oder Unterhaltungsgeschichten wird dann eben die Kopie verwendet, da sind ja die Preise überzogen tritra trulalala ... aber 350€ für ne Grafikkarte sind drin. :freak:
 
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Danke @PiPaPa.

Um mehr geht es bei diesem Thema gar nicht (Der letzte Absatz).
 
Zuletzt bearbeitet:
hätte ich nicht gerade die news gelesen wäre ich sicher nie auf dieser Seite gelandet, danke ^^ ;).
 
PiPaPa schrieb:
Solange es sich manche leisten können (jetzt unabhängig von Hartz4 o.ä.) das sie jeden Tag eine Schachtel Zigaretten verpaffen können o.ä. .... nein. Dann müssen sie mit ihren Finanzen aushalten. Gerade einige Raucher die ich kenne beklagen sich darüber das ja alles so teuer ist usw - aber das sie 100-150€ pro Monat wegrauchen ist dann kein Problem. :freak: Dafür ist dann das Geld da.

Oder hier im Forum: Für die teuerste Hardware und andere Kinkerlitzchen ist Geld da, beim Thema Software oder Unterhaltungsgeschichten wird dann eben die Kopie verwendet, da sind ja die Preise überzogen tritra trulalala ... aber 350€ für ne Grafikkarte sind drin. :freak:

Deine Sichtweise davo ist aber schon sehr beschränkt...
Da ja mittlerweile glücklicherweise die Raucherquote in der Bevölkerung abnimmt, dürfte auch ein großer Teil der Leute, die solche Streamingangebote wahrnehmen, keine Raucher sein.

Auch deine zweite Vermutung ist maßlos übertrieben. Jeder weiß, dass besagte Grafikkarten in dem Preissegment nur ein Nischendasein fristen - selbst hier im Forum verfügen nicht viele über absolute Enthusiastenhardware solch einer Preisklasse.

Dein Argument im Kern ist natürlich, dass die Menschen besser haushalten könnten und sich dann auch mehr "Entertainment" leisten könnten, da sie nach dir das Geld dafür locker haben, es meisst nur anderweitig ausgeben und "Entertainment" dann umsonst haben wollen...

Dem kann ich nur begrenzt beipflichten. Mein Bekanntenkreis ist zwar längst nicht repräsentativ, aber vom Schüler bis zum Rechtsanwalt sind recht viele dabei. Jene, die sich ohne weiteres "Entertainment" leisten können greifen auch kaum bis gar nicht auf illegale Wege zurück, sich das "Entertainment" zu holen.

Niedrigverdiener, beispielsweise Friseure, um mal eine Gruppe zu nennen, Schüler am Existenzminimum lebender Familien, nicht sehr betuchte Studenten etc. pp.
Aus meinem Bekanntenkreis sind nur diese Personen, also welche mit wirklich niedrigem Einkommen, jene, die sich "Entertainment" auf illegale Weise besorgen.
Auch wenn ich dies nicht gutheisse, kann ich es schon nachvollziehen.
Selbst DVDs, was heutzutage qualitativ ja nurnoch belächelt werden kann, sind selten unter 5 Eur zu bekommen, viele noch für 7-13 Eur.

Wenn ich jetzt, wie viele aus diesem Bekanntenkreis, nach Abzug der monatlichen Kosten (und diese Kosten werden verursacht durch 1-2 Zi.Whg. oder WG in übler Wohngegend und Essen, was nur einem einzigen Zweck dient, möglichst billig über die Runden zu kommen) noch 100-400 Eur im Monat übrig habe, dann ist doch ganz klar, dass ich mir davon kaum Entertainment leiste...
Ich brauche schließlich auch mal neue Klamotten und was sonst noch so alles auf einen zukommt.


Selbst bei mir ist es teilweise grenzwertig...ich habe über 100 gekaufte DVDs, 50 gekaufte BluRays und auch sonst ist Softwaretechnisch der überwiegende Teil legal. Ab und zu frage ich aber schon auch noch einen Freund, ob er XYZ hat, einfach um es zu testen.

10-15 Eur für eine BluRay ist ja nun auch nicht gerade wenig Geld und viele Filme sind bedauerlicherweise einfach nur Trash. Was gut ist wird auch gekauft, das zeigt meine riesige legale Software und Filmesammlung. Ich bin aber nicht bereit "Scheisse" (auf gut deutsch) zu kaufen.

Und das betrifft ja, wie erwähnt, nicht nur die Filme. Auch bei Software, speziell Computerspielen gibt es doch in den letzten Jahren immer nur wenige wirklich gute Titel die man auch länger spielt.
Das meisste ist Trash und für 5-10 Std. SinglePlayer und einen halbfertigen MultiPlayer der Bugs hoch 10 enthält, was man dann vll. 12 Std. spielt, währenddessen sich nur über die vielen Fehler ärgert und danach auf nimmer wiedersehen im Schrank verschwindet...dafür die heutigen sehr saftigen Preise von 30-60 Eur zu zahlen bin ich einfach nicht bereit.
Und aussagekräftige gute Demos sind heute ja absolute Mangelware. Meistens gibt es ja nichtmal irgend eine Art von Demo.

Deshalb wirds "ausgeliehen" vom Freund. Ob nun Spiel oder Film. Ist's gut wirds gekauft, ist's wieder ein Mal nur Trash, wirds nicht gekauft.
Musik genauso: auf YouTube o.Ä. wird das komplette Album angehört in vernünftiger Qualität. Taugt's was wirds gekauft, ist es wieder nur Kommerz oder die 100.000 schlechte Coverversion, wirds nicht gekauft.


Der Schaden, der der lieben Entertainment-Branche so oft (meist ja von sich selbst) "errechnet" wird ist bestenfalls als imaginär zu beschreiben.
Die wirklich über wenig Geld verfügenden Leute, die könnten sich eh nicht so viel leisten, also legal kaufen, wie sie saugen.
Und selbst wenn sie nicht saugen könnten, haben sie so wenig, dass sie kaum wirklich Filme kaufen würden - sie nehmen das Angebot nur wahr, weil es kostenlos ist.
Geld was nicht da ist, kann auch nicht ausgegeben werden.

Und Leute wie ich, die kaufen nichts ohne Test. Wenn ich also nicht die Möglichkeit zum "Testen" hätte, würde ich ebensowenig kaufen...

Ich würde dann einfach nur das kaufen, was ich im Kino gesehen hab, wovon ich weiß das es gut ist oder was einen wirklich extrem guten überzeugenden Trailer hat...oder wenn ich den Film bei nem Freund gesehen hab...

Hier entsteht der Industrie also genausowenig ein Schaden. Was ich mag, dass kaufe ich auch. Was ich getestet habe und nicht kaufe, würde ich auch nicht kaufen, wenn ich es nicht hätte testen können^^
 
Da hat einer die Datenbank von kino.to gecrawlt um selber einen „offiziellen“ Nachfolger aufzusetzen.
 
Guten Morgen,
ich möchte zum Thema "Entertainment trotz kleiner Kasse" auch noch was beitragen.

Wie schon viele sagten, fehlt ein legales Pendant zu Kino.to.

Ich für meinen Teil, gucke mir z.B. manche Filme nur einmal an bzw. gucke einmal MIT,
oder denke an eine alte Serie aus Kindertagen und möchte sie mir erneut EIN weiteres mal anschauen.

Die Preise für Serien Boxen finde ich ganz schön gesalzen und für einen Film,
den ich mir mit Sicherheit nur einmal angucken werde, finde ich 5€ schon recht hoch.

Darum bräuchten wir ein Angebot alá Maxdome mit entsprechendem Umfang.
(Ich muss dazu gestehen, dass ich Maxdome nur geringfügig kenne)

Also einfach etwas, wo ich eine gewisse Gebühr für ne Flat entrichte bzw. mir die Filme entsprechend günstig leihen/streamen kann.

Ich mein, wenn ich mir z.B. denke:
"Och ich hab' mir damals garnicht den Film Watchmen angeschaut, obwohl ich das doch wollte.
Hm, der steht bei Merkur für 7€ im Regal aber vielleicht find' ich ihn ja nicht so toll und dann ist das Geld weg...
Oh guck ma einer an, hier bei WatchLegalMovieOnline.org kann ich mir den in DVD Quali als Stream für nur 0,79€ anschauen. Wenn er gut ist, kann ich ihn mir danach ja immer noch kaufen"
Das wäre ein, für mich, vorstellbares Szenario ;).
 
PiPaPa schrieb:
[...]
Oder hier im Forum: Für die teuerste Hardware und andere Kinkerlitzchen ist Geld da, beim Thema Software oder Unterhaltungsgeschichten wird dann eben die Kopie verwendet, da sind ja die Preise überzogen tritra trulalala ... aber 350€ für ne Grafikkarte sind drin. :freak:

Dem gibt es nichts hinzu zufügen. Verdrehte Welt. :freaky:
 
Wie geil ist dass denn? Genau so muss das sein, immer weiter so.

Für Lau ist einfach Top :D
 
Sennox schrieb:
Wie schon viele sagten, fehlt ein legales Pendant zu Kino.to.
In Amerika gibts die auch bei uns Funktioniert das irgendwie nicht so recht. Auch weil das ganze Rechtesystem so endlos kompliziert sein muss bzw. soviele Leute mitreden können und keine Einigung zusammenkommt. Hulu gäbs bei uns doch auch schon lange wenn es nicht irgendwelche Hansln gäbe die glauben sie verdienen wie es ist besser.
Netflix gibts bei uns immer noch nicht.

iTunes gibts aber wer sich nicht mit Apple hardware eindeckt hat davon auch eher wenig.

Die Preise von so Sachen müssen eben auch irgendwie attraktiv sein. Ich kenne viele die sich es auch leisten könnten, aber wenn man den Film nicht so illegal bekommt dann wird halt drauf verzichtet. Wenns nicht kostet ist es so eine naja hab grad nix besseres zu tun Beschäftigung. Wenn es was kostet dann wirds eine na bevor ich 5-8 Euro für einen Film ausgebe geh ich lieber laufen, mach einen Spielabend oder sonst was. Verglich mit dem was man beim fortgehen jedes Wochenende ausgibt kostet es ja nicht viel. Der Wert dieser Art Entertainment ist aber eben auch richtig niedrig und wenns was kostet interessiert es weniger.

HD+ mit ProSieben und co interessiert mich auch absolut nicht. Wenn dann schalte ich zu Hause im Elternhaus vielleicht mal kurz auf einen der Sender. Wenn zufällig etwas interessantes läuft dann wird Aufnahme gedrückt und die Werbung vorgespielt. Nicht aufnehmen dürfen, Werbung nicht vorspielen dürfen und dafür auch noch 50€ im Jahr + HD+Modul, dass ist das Programm doch nie und nimmer Wert.

Ich schätze das es weniger am Geld liegt sondern einfach daran liegt, dass diese Art Entertainment einigen nicht wirklich Geld Wert ist und man nur darauf zurückfällt wenn man sich gerade keine bessere Beschäftigung findet oder für alles andere mehrere Personen nötig sind.
 
PiPaPa schrieb:
[...]
Oder hier im Forum: Für die teuerste Hardware und andere Kinkerlitzchen ist Geld da, beim Thema Software oder Unterhaltungsgeschichten wird dann eben die Kopie verwendet, da sind ja die Preise überzogen tritra trulalala ... aber 350€ für ne Grafikkarte sind drin.
wp7 schrieb:
Dem gibt es nichts hinzu zufügen. Verdrehte Welt. :freaky:

Doch es konterkariert nämlich die Annahme immaterielle Dinge seien wie materiellen Dingen gleich behandelbar. Das führt dann zu der seltsamen Annahme, das ich jemanden etwas stehlen würde, wenn ich es kopiere. Zum glück ist das auch in unserem Rechtssystem so geregelt, dass man nur eine "bewegliche Sache" stehlen kann. Die nach dem Diebstahl dem bestohlenen physisch nicht mehr zur Verfügung steht. Darum hingt auch jeder Vergleich der Art: ".... dann könnte ich in den Laden gehen und es stehlen ...". Schon der Begriff "Raubkopierer" zeigt die Verwendung der falschen Annahme ich würde durch kopieren rauben. Raub ist das stehlen (was schon nicht zutrifft) unter Androhung und oder Ausübung von Gewalt (was zum zweiten nicht zutrifft). Hier von Diebstahl oder gar Raub zu sprechen zeigt doch nur, dass man im Technologiezeitalter noch nicht angekommen ist und versucht alte "Lebensweisheiten" auf neue Gegebenheiten zu übertragen.

Grafikkarten sind, wie alle physischen Dinge, ressourcenbedingt knappt. Software und Filme sind es nicht, sie sind beliebig oft, ohne nennenswerten oder vergleichbaren Aufwand, kopierbar - die Verknappung hier ist künstlich. Darum ist diese Vorgehensweise, wie oben von PiPaPa beschrieben, schon fast immanent.

@matty2580: Ok dann haben wir vielleicht eine unterschiedliche Vorstellung von dem Begriff "Normalverdiener". Das ist aber auch nicht weiter schlimm, ich denke wir wissen beide auf was der anderen hinaus wollte. Sich an diesen unscharfen Begriff zu fessel ist irreführend. Interessant ist auch zu sehen, dass immer mehr Leute aus der Brache erkennen, was für Kuriositäten aus ihren Reihen verbreitet wird und bekennen sich öffentlich dagegen.
 
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@lordnaikon:
lordnaikon schrieb:
So schrieb Heinrich Heine am 24. Oktober 1854 in angesäuerter Gemütslage an seinen Verleger Julius Campe: "Durch den ungeheuer hohen Preis, den Sie angesetzt, werde ich schwerlich so bald einen zweyten Abdruck des Buchs erleben. Aber geringe Preise, liebster Campe, müssen Sie setzen, sonst sehe ich wirklich nicht ein, warum ich bei meinen materiellen Interessen so nachgiebig war."

Selbst Heinrich Heine erkannte schon damals was viele Heute nicht begreifen wollen oder vielleicht einfach nicht können!
Schön das Du hier H. Heine zitierst, und dass passend in den geschichtlichen Kontext einbindest. So etwas liest man selten auf CB.


lordnaikon schrieb:
@matty2580: Ok dann haben wir vielleicht eine unterschiedliche Vorstellung von dem Begriff "Normalverdiener". Das ist aber auch nicht weiter schlimm, ich denke wir wissen beide auf was der anderen hinaus wollte. Sich an diesen unscharfen Begriff zu fessel ist irreführend. Interessant ist auch zu sehen, dass immer mehr Leute aus der Brache erkennen, was für Kuriositäten aus ihren Reihen verbreitet wird und bekennen sich öffentlich dagegen.
Öffentlich kann natürlich kein Vertreter der Industrie zugeben, dass schlechte Umsatzentwicklungen andere Gründe haben, als die bösen Raubkopien.
Auch habe ich den Eindruck, dass das Thema kino.to jetzt etwas sachlicher diskutiert wird.
 
@nobbinator: Der Unterschied zwischen Goldesel und Kino.to bestehet darin, dass das Risiko abgemahnt zu werden bei Goldesel ca. 100% höher ist als bei kino.to :D
Also nicht beim Besuchen der Seite, sondern beim Runterladen der Inhalte.

Und ich bin mir sicher, dass das Streaming auch noch per Gesetzt verboten wird. Weil beim Streaming der Film auch auf der Festplatte landet. Und diesen Teil dann wegzukopieren und entsprechend umbzubennen kann ja wohl jeder. Bin mir sicher, dass viele Leute Portale wie kino.to auch genutzt haben um ihre Sammlung aufzustocken, weil sie eben wissen, dass man noch nicht dafür belangt wird.
 
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