Kleiner dedizierter Server teilen (Interessenten gesucht)

Bagbag

Commodore
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(Wenn das hier nicht erwünscht ist, bitte ich das zu entschuldigen, aber ich habe dazu keine Regel finden können)


Ein Freund und ich planen einen kleinen dedizierten Server zu kaufen, da momentan jeder ein eigener vServer hat und das in der Summe fast so viel ist, wie dort ein günstiger: https://robot.your-server.de/order/market (Hetzner)

Den Vorteil den wir darin sehen:
So ein dedizierter Server hat natürlich deutlich mehr Leistung als ein vServer bspw. bei Netcup.
Wenn wir dort nun mehrere VMs erstellen, kann jede einzelne auf die volle Leistung zugreifen, wollen aber mehrere VMs das System auslasten, wird die Leistung gerecht zwischen ihnen Verteilt.
Es gibt um einiges mehr Speicherplatz (auch wenn wir den nicht brauchen :D)
Wir können so viele VMs erstellen wie wir wollen.
...
...



Nun suchen wir jemanden (oder auch 2, 3), der/die hier gerne mit machen möchte(n).

Abgesehen von Verpflichtungen wie:
-monatliches Zahlen
-nichts illegales o.Ä.
-nicht fahrlässig sein bzgl. Sicherheit (bspw. kein SSH-Login ohne PW..)
gibt es keine.

Hat jemand Interesse?

Bei Fragen, nur zu ;)

Grüße
Bagbag
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war jetzt mehr spontan geschrieben, aber das sollte ja eigentlich selbstverständlich sein, ich werde es oben hinzufügen...
 
Kommt ein bisschen drauf an, was ihr da als VM Lösung nutzen wollt und was für eine Host Maschine es wird. Klingt ansonsten irgendwie interessant...
 
Wei wollt ihr dass dann mit den IP-Adressen machen?
Immerhin soll doch jeder euerer virtuellen Server auch erreichbar sein.
 
Ganz genau haben wir uns das noch nicht angeschaut, aber es wird wohl etwas in Richtung von Proxmox (->KVM<-, OpenVZ) oder VMWare ESXi werden.

Sofern Proxmox oder das VMWare Client zeugs das anbietet, bekommst du dann einfach einen Nutzer, wo du dann selbst VMs erstellen kannst.

Als Host dachten wir dort an einen, der um die ~35€ kostet, das wäre dann ein i7 der älteren Generationen sowie ~12GB RAM und Gbit-Anbindung.

Wenn es hier 2 oder 3 Leute werden, könnten wir natürlich auch was größeres mieten.


Sannyboy111985 schrieb:
Wei wollt ihr dass dann mit den IP-Adressen machen?
Immerhin soll doch jeder euerer virtuellen Server auch erreichbar sein.
http://wiki.hetzner.de/index.php/IP-Adressen

Edit:
Wenn es mehr als 3 IPs werden ist es natürlich doof (da man dann die Flexi Option (15€) braucht).
Und es gibt natürlich auch noch IPv6 (ein /64 Subnetz), da haben wir dann "einige" (18446744073709551616) IPs.

Ansonsten müssen wir etwas in dieser Richtung machen:
eine VM, die als Proxy dient, also je nach Port und Domain an eine andere VM einen Proxy/Tunnel erstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo, die arme Sau, die gegenüber Hetzner als Vertragspartner auftritt, kann einem nur leid tun.

Außerdem: Wo ist hier der Sinn?
Einen eigenen Server schnapp ich mir doch, weil ich dort zu 100% mein eigener Herr bin und somit vertrauenswürdige Dienste (VPN, OwnCloud, Mail,...) laufen lassen kann. Ich muss lediglich dem Hoster vertrauen, dass er nicht direkt die Hardware abhört. Bei so einer Virtualisierung muss ich zusätzlich dem Typen vertrauen, der den Root-Zugang der physischen Maschine hat.
 
Du musst da ja auch nicht mit machen.
Ob da jemand Vertrauen hat oder nicht soll jeder für sich selbst entscheiden.

Bitte nur noch Leute schreiben, die auch interessiert sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also findest du es nicht legitim, wenn wir deine potentiellen Interessenten auf juristische Implikationen sowie die Probleme hinsichtlich ihrer Datensicherheit hinweisen?
 
Hinweisen ist ok, aber bitte keine unnötigen Posts, die keinem was bringen (counter++, Eraz)

Juristische Probleme hätte dann ja nur ich (zumindest wüsste ich nicht, wieso 'Untermieter' da Probleme bekommen sollten).
Man kann die HDDs ja encrypten (ja, jemand der (sehr) gut ist, wird auch das Passwort aus ner VM rauskitzeln können).

Außerdem gibt es auch noch andere Dinge, die man auf einem vServer machen kann, als private Daten zu sichern, wie bspw. ein Gameserver.


Aber es scheint ja eh keine Interessenten zu geben, also hat sich das wohl erledigt.
 
Bagbag schrieb:
Man kann die HDDs ja encrypten
Was soll das bringen? In dem Moment, wo die VM läuft, muss auch das in ihr laufende Dateisystem entschlüsselt sein. Der Host hat immer Zugriffsmöglichkeiten auf den Gast, sobald selbiger läuft.
Da du ja OpenVZ angesprochen hast... kennst du schon vzctl enter ContainerID?

Außerdem gibt es auch noch andere Dinge, die man auf einem vServer machen kann, als private Daten zu sichern, wie bspw. ein Gameserver.
Gameserver auf ner VM ist Unsinn
 
Leute, akzeptiert doch einfach mal, dass es hier nicht darum geht, das Für und Wider des Angebots auszuloten. Es wurde gefragt, ob jemand Interesse hat, bei der Sache mitzumachen. Alle sich daraus ergebenden Konsequenzen müssen die Beteiligten eh untereinander ausmachen.
 
Mit OpenVZ kenne ich mich nicht allzu gut aus, daher habe ich auch -><- um KVM gemacht (ob man das daraus erschließen kann, dass das das bevorzugte ist oder nicht jetzt mal außen vor gelassen).
Zumindest bei KVM ist es nicht einfach: die Daten auf der HDD liegen verschlüsselt vor, möchte ich mit VNC auf die VM zugreifen, kommt eine Login-Shell, die einzige Möglichkeit meines Wissens wäre dann das (Encryption-)Passwort irgendwie aus dem Arbeitsspeicher raus zu lesen.

Wieso ist ein Gameserver auf einem vServer Unsinn? Bitte auch begründen. Das ist eine günstige Möglichkeit das mit möglichst viel Leistung laufen zu lassen.
Ein dedizierter Server für diesen Zweck und diesem Preis wäre mit Sicherheit nicht so Leistungsstark wie ein vServer.


@KillerCow
Danke :)
 
Bei virtuellen Servern weißt du nie, wie viel Leistung tatsächlich für deine VM übrig bleibt und was die anderen VMs gerade treiben. Was, wenn jemand auf der Nachbar-VM ein kleines Videostreaming-Portal betreibt, oder darauf nach Cryptocoins buddelt?
 
Mal abgesehen davon, dass das wohl nicht häufig vorkommt (ja, das denke ich und weiß es nicht), bleibt mir zumindest noch 1/2 der Leistung, sind es 2 andere die auslasten, dann 1/3... Jedoch auch nur, wenn man auf alle Kerne des Systems Zugriff hätte.

Bspw. bei Netcup bekommt man beim 2. größten vServer 2 Kerne, laufen tun sie auf einem Xeon E5 mit 10 Kernen.
Das heißt wenn einer seine VM auslastet, bekomme ich das gar nicht mit, da noch 8 weitere Kerne zur Verfügung stehen.

Und gute Anbieter wie bspw. Netcup verschieben Leute, die dauerhaft die CPU oder das Netzwerk auslasten auf andere Racks, wo ihresgleichen auf sie warten.

Und hier kommt jetzt der Vorteil meiner "Idee".
Jede VM bekommt Zugriff auf alle Kerne, das heißt sofern keine andere VM auslastet (was wohl die meiste Zeit so ist), die volle Leistung des i7.

Und Zahlen tut man dann (wenn man sich das teilt) auch nicht mehr als bei einem vServer Anbieter.


Und wenn dann jemand auf meinem Server Coins berechnen lassen will, dann wird er entweder runter geschmissen oder aber ich verringere einfach die niceness (priorität) des KVM-Prozesses (das ist ein großer vorteil bei KVM), sodass die VM nur die Leistung bekommt, wenn andere VMs sie nicht brauchen (noch ein Vorteil bei meiner "Idee").
 
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