Das PvE haben sie schlicht und ergreifend dadurch versaut, dass jeder Vollidiot mit ner Perma-Assa alles farmen konnte. Jeder Dungeon wurde nur noch durchgerusht und alles ohne Verstand einfach leergefarmt. Es gibt Spieler, die bis heute den Zusammenhang der Fertigkeiten nicht raffen, das Build aber dennoch weiterspielen. Für eine einigermaßen korrekte Balance der Fertigkeit hat es über ein Jahr gedauert.
Guter Punkt. Wobei man da sagen muss . Irgendwelche farm Builds gibt es immer.
Früher der 55 HP Monk, dann der 600 HP Monk dann der Perma Assa insofern sollte man auch nicht vergessen das durch steigende Anzahl an Skills auch das Balancing schwieriger wird.
Ich fand z.B. auch die Änderungen von Blutmagie und dem Mesmer Änderungen ziemlich ätzend, aber gut man findet bei dem reichhaltigen Angebot immer Wege.
Dann, nächster Kritikpunkt - die Welt. Sie wurde durch die Addons einfach zu groß, die Spielerzahlen stiegen aber nicht im gleichen Maße - leere Außenposten, tote Missionen, jedes andere Singleplayer-RPG bietet mehr Konversationen.
Okay, die Städte werden leerer das ist blöd ohne Frage, aber das die Welt selbst zu groß ist... Wenn du durch die Welt durch bist gibt's doch eh nichts was groß reizt.
Sprich was sollte die Leute in den Außenposten halten?
Überpowerte PvE-Fertigkeiten. Klar, das Spiel ist noch nicht einfach genug, machen wirs noch einfacher. Man kann im HM so hirnlos mit einer 8er-NPC Gruppe durchmetzeln ohne Nachzudenken. Früher war wenigstens etwas Taktik nötig.
Jo stimmt, dass macht es echt langweilig... führt letztlich dazu das nur die "Elite"-Instanzen spannend sind, andererseits wieder das gleiche wie zuvor. Nur weil das ganze schwerer wird macht es die Missionen nicht wirklich interessanter.
Und die Helden - oh man. Das Spiel mutiert immer mehr zum Solo-Abenteuer, und dann kamen die Helden... wozu brauchte man da noch andere Spieler. Und bald wird das Heldenlimit aufgehoben und man kann mit 7 Leuten rumlatschen. Ab dem Zeitpunkt wird das Spiel richtig untergehen.
Das sehe ich ehrlich gesagt anders. Guild Wars lebt davon das man Teil einer Gilde ist. Andererseits hat man bedingt durch einen gewissen Spielerschwund teilweise überhaupt keine Chance gehabt ohne Helden und ohne Gilde Missionen zu bestehen.
Und letztlich löst es auch ein Problem welches bedingt durch die Instanzierung besteht:
Wenn du mit Spielern unterwegs bist und einer abhaut, kannst du dir nicht mal eben jemanden dazu holen...
Und in anbetracht der Vielzahl "jüngerer" Mitspieler ist das je nach Uhrzeit nicht sonderlich selten.
Zum PvP kann man auch genug erzählen... Stichwort RR-Day, schlussendliche Entfernung der Heldenkämpfe UND Teamarena, unbalancierte Builds, und seit 3 Jahren verbuggte PvP-Kämpfe (Jadesteinbruch, Fort Espenwald). Die Klassen sind auch teilweise sehr sehr unausgewogen. Es gibt z.B. keine wirkliche Alternative zu einem Krieger - jedenfalls keine, die mindestens ebenbürtig ist.
Jo Teamarena entfernen war absolut mist, andererseits waren die Teamarenen irgendwann auch verdammt ätzend, weil man A selten in Teams rein kam und B wenn man in einem Team mit weniger Erfahrung war direkt im ersten Spiel auseinandergenommen wurde.
Und zwecks Geld durch Spielfähigkeit... Nimm mal einen Account ohne Ruhm und versuch in ein GvG oder AdH Team zu kommen...
Ich habe frühe mit einer kleinen Gilde verdammt viel Team Arena gezockt und nur sehr wenig AdH(bedingt durch die Größe) würde also durchaus von mir behaupten PvP grundsätzlich zu können aber ohne Ruhm hast du überhaupt keine Chance in ein entsprechendes Team zu kommen.
Insofern ist doch wenig verwunderlich das die meisten ihr Geld durch farmen zusammen sammeln - wobei ich schon immer eher das Handeln bevorzugt habe
