Leider kann ich das Gehäuse trotzdem für wichtige Daten nicht uneingeschränkt empfehlen.
Das liegt nicht einmal an der Firma Sharkoon, sondern an der Tatsache dass bei USB3-Geräten noch einige Ungereimtheiten vorliegen.
Vor allem am Zusammenspiel zwischen USB3-Host-Controller des Mainboards (NEC uPD720200 auf einem MSI P55A-GD65) und der USB3-SATA-Bridge im Sharkoon-Gehäuse (JMicron JMS539).
Im Auslieferungszustand waren alle Laufwerke nicht für den USB3.0-Betrieb zu gebrauchen (USB2 war kein Problem!). Der Controller im Sharkoon-Gehäuse wird kurzzeitig von Windows 7 erkannt und sofort darauf wieder verloren, mit dem Ergebnis, dass sich das USB3 Gerät permanent an- und wieder abmeldet ("xHCI Driver Unload Problem"). Zusätzlich treten Instabilitäten bei Datentransfers auf, sodass die Verbindung zum Rechner reproduzierbar abreißt - "Ding-Dong-Ding-Dong".
Abhilfe brachten folgende Schritte um das Gehäuse überhaupt verwendbar zu machen:
1) Sharkoon-Gehäuse an einem USB2.0 (!) Port anschließen und einschalten
2) Firmware-Update des JMicron JMS539 im Sharkoon-Gehäuse auf V.255.0.3.0.2 (FwUpdateTool_v1_16_00_T2 auf der Herstellerseite von Sharkoon)
3) Firmware-Update des NEC USB-Controllers uPD72020 auf dem Mainboard auf V.3025 (NEC_usb3_F302508FWUP1 z.B. station-drivers.com)
4) Aktualisierung der Treibersoftware Renesas Electronics (NEC) USB 3.0 Host Controller auf v.2.0.4.0 (z.B. Mainboard Hersteller oder station-drivers.com)
Ob damit alle Kinderkrankheiten ausgeräumt sind, bleibt abzuwarten (Stand 09/2010).