Kosten für "Artzbericht" für Versicherung

PriestFan

Lieutenant
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Aug. 2009
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Ich bin seit über 2 Monaten krank geschrieben wegen einem Arbeitsunfall. Zum Glück habe ich eine Krankentagesgeldversicherung.

Für meine Versicherung musste der Arzt ein "Arztbericht" ausfüllen; eine fünf-Minuten Sache. Das meiste hätte ich selber ausfüllen können aber das Schreiben sollte vom Arzt ausgefüllt werden.

Na ja, Montag im Krankenhaus abgegeben, Donnerstag abgeholt. Alles schön und gut, aber, heute (eine Woche später) flattert eine Rechnung in Höhe von 65,- ins Haus vom besagtem Arzt. Auf der Rechnung steht Ziffer 80 Gutachten und Ziffer 95 Schreibarbeit.

Ich finde das unverschämt teuer, aber was mich noch mehr stört ist das die nichts gesagt haben das das Ausfüllen was kostet; weder bei der Abgabe noch bei der Abholung.

Ich will nicht unverschämt klingen, aber, muss ich das überhaupt bezahlen weil sie mir vorher gar nicht gesagt haben das das kostenpflichtig ist und wie teuer das wird?
 
Ich weiß nicht, ob du einen Anspruch auf Kostenersatz durch Versicherung oder sonst wen hast; aber grundsätzlich ist das schon in Ordnung: Man kann nicht davon ausgehen, dass ein Arzt kostenlos arbeitet. Eine Vergütung gilt in solchen Fällen als stillschweigend vereinbart.

Man schließt übrigens ständig Verträge mit Ärzten - man merkt es nur meist nicht, solange die Versicherung zahlt ;)

Ich kenne das Schreiben nun nicht, aber grundsätzlich kann auch die Höhe der Kosten in Ordnung sein. Das hat nicht allein mit der Zeit zu tun.
 
"Krankentagesgeldversicherung" sollte doch den Bericht auch bezahlen, auch die Fahrtkosten zu dem Arzt bezahlen sie Dir, sie wollten den doch haben.
 
Danke für die Antworten, ich werde mein Versicherungsvertreter morgen anrufen und fragen ob sie die Kosten übernehmen.
 
Es ist wichtig zu wissen wie du versichert bist .

Bist du in einer deutschen GKV? Dann sind solche Kosten in den DRG Pauschalen enthalten die deine gesetzliche Krankenkasse für deinen Aufenthalt in der Klinik bezahlt. Sollte der Arzt den Hals nicht voll bekommen, bleibt nur Privat zahlen ansonsten kann die Krankenkasse die Leistung ablehnen, da eine sachgerechte Beurteilung ohne die erforderlichen medizinischen Unterlagen nicht möglich ist.
 
Er möchte Geld von der "Krankentagegeldversicherung" haben und diese möchten nun den ärztlichen Bericht haben, um die evtl Tagegeld-Zahlungen zu leisten, da hat die GKV wohl nichts mit am Hut? Ausserdem war es ja ein Arbeitsunfall, da zahlt eigentlich die BG die Heilverfahren, evtl geht die GKV aber dafür in Vorleistung. Bei mir haben sie z.B. auch die Lohnersatzleistungen ausgezahlt.
 
Meine Krankentagesgeldversicherung soll die Differenz ausgleichen zwischen meinem normalen Verdienst und dem Krankengeld von der Berufsgenossenschaft; das ist also eine private Versicherung.
 
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