News Kostenlose Notiz-App: Obsidian 1.11.4 will Nutzung deutlich vereinfachen

mischaef

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Nachdem es in Version 1.9.10 vor allem um die Einführung des neuen Bases-Plugins und dessen erweiterte Möglichkeiten ging, bringt Obsidian 1.11.4 nun zahlreiche Neuerungen, die vor allem die Nutzung verbessern sollen. Das Update fällt dabei nicht weniger umfangreich aus, enthält aber auch eine Reihe von Fehlerkorrekturen.

Zur News: Kostenlose Notiz-App: Obsidian 1.11.4 will Nutzung deutlich vereinfachen
 
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Jetzt mal völlig abseits vom eigentlichen Thema (guter Start was?). Habe nur ich das Gefühl oder wird Software immer "gamier"? Als ich diese Überschrift und das Logo gesehen habe, dachte ich... ist das ein Spiel? Ein Tool für Spiele? Etwas aus dem Minecraft-Universum? Das Logo würde passen. Obsidian...ein Mineral. Vielleicht irgendwas für CPUs oder Hardware? Ein Benchmarktool?

Was in aller Welt hat Obsidian mit Notizen zu tun? Wenn ich mich in einen DAU versetze, dann würde ich bei Notepad wohl drauf kommen, dass es irgendwas zum Reinschreiben ist. Notes, Word. Obisidan?

Das soll jetzt nicht direkt ein Schuss in Richtung Obsidian gehen sondern generell an Publisher von Software. Der KDE Desktop wird ja oft für seine "alberne" Namenspolitik kritisiert, wo eindeutig die Entwickler (ganz eingeschworener Personenkreis) auch gleich Marketingmenschen sind (eigentlich das Bindeglied zwischen unverständlicher Technik und dem DAU). Wer soll bitte entziffern was diese ganzen Begriffe wie Kate, Krita etc sollen?

Bei MS war das seinerzeit echt verständlich. Internet-Explorer mit so einem Orbitring ist der Browser. Paint als Farbpalette mit Pinsel ist was zum Malen. Notepad als Block mit Stift ist irgendwas zum Notieren. Obsidian mit einem augenscheinlichen Brocken? Notizapp?
 
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Mondgesang schrieb:
Was in aller Welt hat Obsidian mit Notizen zu tun? Wenn ich mich in einen DAU versetze, dann würde ich bei Notepad wohl drauf kommen, dass es irgendwas zum Reinschreiben ist. Notes, Word. Obisidan?
Excel ist ein exzellentes Werkzeug für die Tabellenverarbeitung.
Google müsste eigentlich Googol heißen - sinnbildlich für die Menge an Suchergebnissen.
Obsidian steht sinnbildlich für ein scharfes, präzises Werkzeug zur Wissensarbeit.

So könnte man es auch sehen.
 
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Das Tool ist mir zu Hardcore, das ist was für Leute die Notizen programmieren wollen. Für alle anderen die nur mal ebend was reinslappen wollen und für die die Notiz selbst im Vordergrund steht ist das glaube ich eher weniger was. Da bleib ich lieber bei Onenote.
 
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Ich habe Obsidian hier über die News mal "kennengelernt" und ausprobiert. Finde es sehr nett gemacht und nutze es auch, allerdings ist mir schleierhaft wer genau die Zielgruppe für den doch recht großen Funktionsumfang sein soll.
 
Mondgesang schrieb:
wird Software immer "gamier"? Als ich diese Überschrift und das Logo gesehen habe, dachte ich... ist das ein Spiel? Ein Tool für Spiele? Etwas aus dem Minecraft-Universum? Das Logo würde passen. Obsidian...ein Mineral.

Was in aller Welt hat Obsidian mit Notizen zu tun? Wenn ich mich in einen DAU versetze, dann würde ich bei Notepad wohl drauf kommen, dass es irgendwas zum Reinschreiben ist. Notes, Word. Obisidan?

Das soll jetzt nicht direkt ein Schuss in Richtung Obsidian gehen sondern generell an Publisher von Software.
Es ist eine Metapher:
Gedanken sind instabiles Lava und Obsidian ist kristallisiertes schönes Wissen.

https://forum.obsidian.md/t/why-is-obsidian-named-so/4837/7
Official reason: it’s a metaphor. If your raw, unstable thoughts are lava, then Obsidian is… well, Obsidian. It is your crystallized (and beautiful) knowledge.


Other reasons: we like Minecraft and Obsidian is (as Licat told me) the hardest block in the original Minecraft (he started playing during alpha I think). Also Obsidian sounds cool to me, personally.


Coincidentally, Fallout and the Outer Worlds, some of Licat’s favorite games, are related to the game studio called Obsidian Entertainment. I say “related” rather than “developed by” because most of the better Fallout games are developed by Bethesda (and Black Isle), not Obsidian.
Obsidian ist für mich genial und hat manch anderes Tool ersetzt. Einziges Manko: Es ist eine Elektron basierte Software.

Ich nutze Obsidian gerne. Danke für die Nachricht! Markdown in der die Texte geschrieben werden ist für mich klarer zu verstehen als Latex.

EDIT:
Zielgruppe sind z.B. Leute die viel Wissen oder Infos abspeichern und diese geschickt ineinander verknüpfen wollen.
Die Nutzer Plugins erweitern die Möglichkeiten drastisch aber ich brauche da nicht so viele von.
 
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Team Obsidian! 💪

Nutze Obsidian nun seit ein paar Jahren. Für mich ist es das Perfekte Tool um Notizen, Dokumentationen und Wissen festzuhalten.

Auch als IDE für mein Pen&Paper Kram ist Obsidian für mich nicht mehr wegzudenken.

Obsidian ist im Vergleich zu anderen Tools einfach das Nonplus-Ultra. Flexibel, anpassbar, erweiterbar. Ich kann das Tool perfekt auf mich abstimmen und das macht es so wertvoll.

Dazu kommen Dinge wie Dataview, Base, Templates..... Ein Traum.

Das die Macher auch extrem Nah an der Community ist, macht das ganze noch angenehmer.
 
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Ich benutze Obsidian sehr gerne für alle meine Notizen. Es schafft für mich die perfekte Balance zwischen gut bedienbar aber dennoch sehr tiefgreifend anpassbar.
Und Dateien im Klartext sind fantastisch falls ein Tool doch mal eingestellt werden sollte.
Freut mich, dass es weiterhin so aktiv entwickelt wird.
 
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Ich nutze Obsidian nun seit vier Jahren und bin sehr zufrieden mit dem Tool. Man kann es nach Bedarf mit umfangreichen Erweiterungen ausstatten.

Eignet sich sehr gut für die technische Dokumentation in Markdown und das anschließende Publishing eben jener ins Intranet.

Der Knowledge Graph und das Clustering basierend auf Schlagwörtern ist unschlagbar.
 
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Cl4whammer! schrieb:
Das Tool ist mir zu Hardcore, das ist was für Leute die Notizen programmieren wollen. Für alle anderen die nur mal ebend was reinslappen wollen und für die die Notiz selbst im Vordergrund steht ist das glaube ich eher weniger was. Da bleib ich lieber bei Onenote.
Wenn Du mit den Tücken von OneNote klar kommst dürfte Obsidian für Dich ein Klacks sein :D
 
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Obsidian nutze ich seit Jahren für fast alle Arbeitsnotizen und Privatprojekte.
Wenn ich mir etwas zusammenrecherchiere was nicht ganz intuitiv ist und was ich nochmal brauchen könnte schreib ich es darein.

5-10 Monate später such ich genau danach und finde in meinem Obsidian die Code Schnipsel + wesentliche Hinweise was zu beachten ist dazu. Spart mir sehr viel Zeit langfristig.

Gerade das nahtlose kombinieren von Code Snippets, Text mit Formattierung, Bildern und Links ist einfach mega. Was vielfältige Plugins angeht kratze ich da eher an der Oberfläche. Im Grunde reicht mir das Vanilla Zeugs + ein kleines Kanban gut aus.
 
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Zensored schrieb:
Es ist eine Metapher:
Gedanken sind instabiles Lava und Obsidian ist kristallisiertes schönes Wissen.
Wow....um wie viele Ecken muss man denken um da drauf zu kommen :D
 
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Ich bin hier letztes Jahr über eine News auf Obsidian aufmerksam geworden (danke hier nochmal an @mischaef ). Wie der Zufall es so wollte, war ich da gerade auf der Suche nach einer Lösung für das Ablegen meiner Notizen. Mir ging es darum, dass ich gerne jede Art von Notiz - ob Einkaufsliste, Geschenkideen, Buchnotizen, Dokumentation meiner Projekte, Leselisten von Buchreihen (Warhammer Leser werden sicher mitfühlen, wenn es darum geht hier den Überblick zu behalten), Business-Ideen, To-Do-Listen, "Projektmanagement", Schlaftagebuch, etc. an einem Ort haben wollte.

Vorher hatte ich ein Chaos an Notizen in der iPhone App, Post-Its auf dem Schreibtisch oder in Büchern, To-Dos in Microsofts To-Do App für Windows oder auch mal einzelne Dateien in diversen Ordnern.
Ich habe da schon lange gemerkt, dass mir das eigentlich in der Form kaum bis gar nicht hilft und ich jedes mal überlegen musst: "Wo habe ich das nochmal abgelegt?".

Mit dem Hinweis zu Obsidian (ich hatte vorher kurz notion getestet aber ich wollte eine offenere Lösung) habe ich mich dann auch mit dem PARA-Modell von Tiago Forte befasst und damit mein Obsidian Setup aufgebaut.

Das hat für mich ziemlich vieles verändert - im positiven Sinne natürlich. Ich weiß genau, welche Anwendung ich öffnen muss und wo ich welchen Gedanken einzutragen habe. Genauso kann ich diese Gedanken dann auch wiederfinden.
Dass ich das alles auch noch gegenseitig verlinken und dank hilfreicher Plugins in der Nutzung für mich anpassen und "automatisieren" kann, ist ein Segen.

Ja, es hat mich einiges an Einarbeitungszeit gekostet (Dank geht raus an ChatGPT), aber damit spare ich in Zukunft wertvolle Lebenszeit im Vergleich zu meinem chaotischen System. Darüber hinaus hilft es mir mein angeeignetes Wissen zu "konservieren" und ich muss nicht immer wieder die selben Dinge bei Google und Co. eingeben um an wertvolle Infos zu kommen.
 
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Ich tippe schnelle Notizen gerne bei Signal ab, dies ist dann leider ziemlich ungeordnet via Smartphone.

Joplin ist verschlüsselt, bedauerlicherweise komme ich mit Markdown am Smartphone nicht gut klar. Vermutlich würde es Obsidian nochmals komplizierter machen, oder?

Es geht um Notizen im Alltag, kleine To-dos, Einkaufslisten etc.
Notion war mir ebenfalls zu „dick aufgetragen“.
Gibt es da noch etwas aus dem FOSS-Bereich?
 
Als jahrelanger "Anhänger" rein .txt-basierter Infosammlungen hatte ich mich auch immer gefragt, für was ich OneNote, Evernote und wie sie alle heißen, langfristig brauchen könnte. Das (lokale) OneNote fand ich durchaus hin und wieder praktisch (Urlaubsplanung oder so), aber "irgendwie" bereits mit zu viel Freiheitsgraden behaftet.
Eine eigene Wissenssammlung aufzubauen und dauerhaft zu pflegen hatte ich schon vor Jahrzehnten als sinnlos verworfen, also blieb es für den Alltagsgebrauch bei der Sammlung an .txt-Dateien.

Tatsächlich hatte ich Obsidian für das Nikolausrätsel 2023 das erste Mal verwendet, weil mir da die Möglichkeit, strukturierte/unstrukturierte Listen mit Bildern, Links und Tabellen leichtgewichtig (Markdown und eben nicht irgendein Officeformat) kombinieren zu können, wirklich zupass kam. Seitdem habe ich den Großteil meiner .txt-Sammlung nach MD/Obsidian "migriert". Die tiefergreifenden Optionen, die Obsidian bietet, werde ich in Zukunft aber auch nicht nutzen.

Die nicht so leichtgewichtige HW-Ressourcennutzung durch die Basis Electron wiederum stört mich überhaupt nicht, da mein Rechner über ausreichend RAM verfügt, den ich ja zum Zwecke seiner Nutzung gekauft habe.
 
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FrAGgi schrieb:
mit dem PARA-Modell von Tiago Forte befasst und damit mein Obsidian Setup aufgebaut.
Danke für den Tipp. Den Speicher ich mir erstmal als Favorit und kümmer mich später drum :D
 
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Ich bin von Obsidian zu Joplin mit eigenem Joplin Server gewechselt. Das Totschlag Argument war für mich die fehlende Möglichkeit Notizen mit anderen Benutzern zu teilen. Das erfüllt Joplin mit Joplin Server wunderbar und ist somit auch maximal Familientauglich.

Zudem ist die Benutzung auf dem Smartphone mit Joplin für mich deutlich angenehmer als Obsidian. Notizen lassen mittlerweile auch in Joplin verlinken nur ohne Map. Für alles andere habe ich bereits bewährte Tools.
 
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"Standardmäßig zu öffnende Datei" festlegen... nicht bei mir, öffnet die Datei jedenfalls nicht automatisch bei Start.
 
japanology schrieb:
Ist das hier eigentlich Werbung?
Nein.
Cr4y schrieb:
Danke für den Tipp.
Das System ist an sich sehr simpel, was mir wichtig war. Dennoch lässt es viel Spielraum um sich darin verlieren zu können. Ich hab hier ChatGPT mit den Details zum PARA-Modell und meinen konkreten Use Cases gefüttert, um personalisierte Einschätzungen zu bekommen, wo ich wie was einordnen könnte.
Das hat mir sehr geholfen das Modell besser zu verstehen und es auf meine Bedürfnisse hin anzupassen.
Damit fahre ich jetzt seit einigen Monaten sehr gut.

Es gitb sicher unzählige andere Methoden die anderen leuten ggf. mehr liegen. Kommt am Ende immer drauf an, was man gerne machen will.
 
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