Ich bin hier letztes Jahr über eine News auf Obsidian aufmerksam geworden (danke hier nochmal an
@mischaef ). Wie der Zufall es so wollte, war ich da gerade auf der Suche nach einer Lösung für das Ablegen meiner Notizen. Mir ging es darum, dass ich gerne jede Art von Notiz - ob Einkaufsliste, Geschenkideen, Buchnotizen, Dokumentation meiner Projekte, Leselisten von Buchreihen (Warhammer Leser werden sicher mitfühlen, wenn es darum geht hier den Überblick zu behalten), Business-Ideen, To-Do-Listen, "Projektmanagement", Schlaftagebuch, etc. an einem Ort haben wollte.
Vorher hatte ich ein Chaos an Notizen in der iPhone App, Post-Its auf dem Schreibtisch oder in Büchern, To-Dos in Microsofts To-Do App für Windows oder auch mal einzelne Dateien in diversen Ordnern.
Ich habe da schon lange gemerkt, dass mir das eigentlich in der Form kaum bis gar nicht hilft und ich jedes mal überlegen musst: "Wo habe ich das nochmal abgelegt?".
Mit dem Hinweis zu Obsidian (ich hatte vorher kurz notion getestet aber ich wollte eine offenere Lösung) habe ich mich dann auch mit dem PARA-Modell von Tiago Forte befasst und damit mein Obsidian Setup aufgebaut.
Das hat für mich ziemlich vieles verändert - im positiven Sinne natürlich. Ich weiß genau, welche Anwendung ich öffnen muss und wo ich welchen Gedanken einzutragen habe. Genauso kann ich diese Gedanken dann auch wiederfinden.
Dass ich das alles auch noch gegenseitig verlinken und dank hilfreicher Plugins in der Nutzung für mich anpassen und "automatisieren" kann, ist ein Segen.
Ja, es hat mich einiges an Einarbeitungszeit gekostet (Dank geht raus an ChatGPT), aber damit spare ich in Zukunft wertvolle Lebenszeit im Vergleich zu meinem chaotischen System. Darüber hinaus hilft es mir mein angeeignetes Wissen zu "konservieren" und ich muss nicht immer wieder die selben Dinge bei Google und Co. eingeben um an wertvolle Infos zu kommen.