News Kostenlose Notiz-App: Obsidian 1.11.4 will Nutzung deutlich vereinfachen

Für meine persönlichen Anliegen finde ich Obsidian recht überladen bzw. unübersichtlich.

Kennt jemand eine Alternative zu Milanote, die man selbst hosten kann? Dort ist das Erstellen von Mindmaps/Vernetzen von Grafiken mit Sub-Boards etc. extrem intuitiv.
 
Überladen bzw unübersichtlich? Also ich kann verstehen wenn man kein Bock hat sich Markdown anzueignen, aber wenn Obsidian eins nicht ist, dann ists "überladen bzw unübersichtlich".

Obsidian muss nicht für jeden was sein, das kann ich durchaus nachvollziehen. Ich werf aber ein paar OpenSource Alterantiven in den Raum:

  • Joplin
  • Logseq
  • QOwnNotes (war lange mein To-Go weildie Nextcloud Integration ziemlich gut ist)

Vielleicht für jemanden Interessant der mit Obsidian nicht warm wird.
 
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Mondgesang schrieb:
Jetzt mal völlig abseits vom eigentlichen Thema (guter Start was?). Habe nur ich das Gefühl oder wird Software immer "gamier"? Als ich diese Überschrift und das Logo gesehen habe, dachte ich... ist das ein Spiel? Ein Tool für Spiele? Etwas aus dem Minecraft-Universum? Das Logo würde passen. Obsidian...ein Mineral. Vielleicht irgendwas für CPUs oder Hardware? Ein Benchmarktool?

Was in aller Welt hat Obsidian mit Notizen zu tun? Wenn ich mich in einen DAU versetze, dann würde ich bei Notepad wohl drauf kommen, dass es irgendwas zum Reinschreiben ist. Notes, Word. Obisidan?

Das soll jetzt nicht direkt ein Schuss in Richtung Obsidian gehen sondern generell an Publisher von Software. Der KDE Desktop wird ja oft für seine "alberne" Namenspolitik kritisiert, wo eindeutig die Entwickler (ganz eingeschworener Personenkreis) auch gleich Marketingmenschen sind (eigentlich das Bindeglied zwischen unverständlicher Technik und dem DAU). Wer soll bitte entziffern was diese ganzen Begriffe wie Kate, Krita etc sollen?

Bei MS war das seinerzeit echt verständlich. Internet-Explorer mit so einem Orbitring ist der Browser. Paint als Farbpalette mit Pinsel ist was zum Malen. Notepad als Block mit Stift ist irgendwas zum Notieren. Obsidian mit einem augenscheinlichen Brocken? Notizapp?
Versteh dein Problem nicht. Ist doch nur ein Name und ein Logo, beides schick und eingängig. Was hat das mit "gamier" zu tun?
 
Mondgesang schrieb:
Jetzt mal völlig abseits vom eigentlichen Thema (guter Start was?). Habe nur ich das Gefühl oder wird Software immer "gamier"? Als ich diese Überschrift und das Logo gesehen habe, dachte ich... ist das ein Spiel? Ein Tool für Spiele? Etwas aus dem Minecraft-Universum? Das Logo würde passen. Obsidian...ein Mineral. Vielleicht irgendwas für CPUs oder Hardware? Ein Benchmarktool?

Was in aller Welt hat Obsidian mit Notizen zu tun? Wenn ich mich in einen DAU versetze, dann würde ich bei Notepad wohl drauf kommen, dass es irgendwas zum Reinschreiben ist. Notes, Word. Obisidan?

Das soll jetzt nicht direkt ein Schuss in Richtung Obsidian gehen sondern generell an Publisher von Software. Der KDE Desktop wird ja oft für seine "alberne" Namenspolitik kritisiert, wo eindeutig die Entwickler (ganz eingeschworener Personenkreis) auch gleich Marketingmenschen sind (eigentlich das Bindeglied zwischen unverständlicher Technik und dem DAU). Wer soll bitte entziffern was diese ganzen Begriffe wie Kate, Krita etc sollen?

Bei MS war das seinerzeit echt verständlich. Internet-Explorer mit so einem Orbitring ist der Browser. Paint als Farbpalette mit Pinsel ist was zum Malen. Notepad als Block mit Stift ist irgendwas zum Notieren. Obsidian mit einem augenscheinlichen Brocken? Notizapp?
Mein Gott man braucht halt einen Namen für seine Software:freak:. Viele Namen sind auch schon "vergeben".

Nutze Obsidian seit vielen Jahren sowohl privat als auch beruflich. Bei mir sind ganze Seminare mit Zeitplan, Themenübersicht, Notizen und allem was dazu gehört in Obsidian hinterlegt. Genauso vieles im Privaten Bereich. Nutze auch das bereits vorher schon erwähnte System von Tiago Forte, ist um ein paar Ergänzungen erweitert die sich im laufe der Zeit als nützlich erwießen haben.

Alles was schnelle Notizen (Einkaufszettel, Erinnerung etc.) sind kommt in Apple Notes. Aufgaben landen in Things 3. Obsidian ist dann noch mit Readwise Reader verknüpft (Read-it later App). Alles was markiert wird oder mit Anmerkungen versehen ist landet in einem extra Ordner und wird dann als ausgearbeitete Notiz weiter in mein "Zweites Gehirn" übertragen.
Funktioniert bei mir extrem gut. Gerade beruflich hat das ganze sich als sehr nützlich erwießen.
 
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Also ich nutze Obsidian jetzt auch seit einer ganzen Weile ... leider scheint die aktuellste apk auf der Website für mein e/os Fairphone nicht zu funktionieren ... musst die App einmal mit der alten Version neu installieren und meine Vaults neu verknüpfen. Hat jemand eine Idee, warum die APK bei mir nicht funktioniert bzw. hat jemand auf seinem Androiden die selbe thematik gehabt? Liegts vielleicht an den Fehlenden google Services? wie gesagt laufen die Alten varianten problemlos.
 
Mondgesang schrieb:
Das soll jetzt nicht direkt ein Schuss in Richtung Obsidian gehen sondern generell an Publisher von Software. Der KDE Desktop wird ja oft für seine "alberne" Namenspolitik kritisiert, wo eindeutig die Entwickler (ganz eingeschworener Personenkreis) auch gleich Marketingmenschen sind (eigentlich das Bindeglied zwischen unverständlicher Technik und dem DAU). Wer soll bitte entziffern was diese ganzen Begriffe wie Kate, Krita etc sollen?
Versuch, dich mal weniger über Kleinigkeiten aufzuregen, dass macht das Leben viel entspannter.
Zumal es auch handfeste Vorteile hat, wenn ein Programm keinen generischen Namen hat. Das Googeln nach Problemen oder Hilfe bei der Benutzung ist dann viel einfacher. Stell dir einfach nur vor, wie viel irrelevante Treffer du hättest, wenn das Zeichenprogramm Krita nicht Krita heißen würde, sondern einfach nur „Zeichnen“. Jedes mal bei einem Problem mit „Zeichnen“ hättest du alles mögliche als Ergebnis bei Google, aber nicht das was für dein Problem relevant ist.


tusen_takk schrieb:
Joplin ist verschlüsselt, bedauerlicherweise komme ich mit Markdown am Smartphone nicht gut klar.
Joplin hat doch mittlerweile WYSIWYG für die Smartphone-Apps
 
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M@tze schrieb:
Ich habe Obsidian hier über die News mal "kennengelernt" und ausprobiert. Finde es sehr nett gemacht und nutze es auch, allerdings ist mir schleierhaft wer genau die Zielgruppe für den doch recht großen Funktionsumfang sein soll.
Ich nutze Notion da ich privat schon viel Wissen verwalte. Geht auch teilweise ins berufliche…
 
M@tze schrieb:
(...) allerdings ist mir schleierhaft wer genau die Zielgruppe für den doch recht großen Funktionsumfang sein soll.
Auf welche Funktionen spielst du hier genau an?
Ich viele der Funktionens ehr zu schätzen gelernt. Meine Interessen, zu denen ich Notizen und Wissen speichere, sind aber auch sehr breit gestreut.
 
zett0 schrieb:
Joplin hat doch mittlerweile WYSIWYG für die Smartphone-Apps
Ja, weiß ich. Schwer zu beschreiben. Ich finde die Bedienung von Joplin einfach „klobig“. Gefühlt ist es immer ein Klick mehr, als bei solchen „Normalo-ToDo-Listen" aus Google Play.

Allein wenn ich bei einer Einkaufsliste etwas abhaken möchte. Die Artikel müsste ich per Hand löschen oder verschieben. Ein einfacher Kasten, den man anklickt, und der es automatisch nach „Erledigt“ schiebt, fehlt. Oder ich bekomme es einfach nicht korrekt eingestellt.
 
Kenpt2 schrieb:
Mein Gott man braucht halt einen Namen für seine Software:freak:. Viele Namen sind auch schon "vergeben".
"Notizen-App Nummer 4875" klingt halt blöd ;-)
 
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Cl4whammer! schrieb:
Das Tool ist mir zu Hardcore, das ist was für Leute die Notizen programmieren wollen
So verschieden sind Geschmäcker. Ich fand Tools wie Notion, devonThink, oneNote usf. immer unnötig komplex & liebe daher das einfache Obsidian. Ein Klick und ich haue Notizen rein (okay, inzwischen auch Webseiten, PDF usf.). Markdown macht süchtig. Zack und rasch sortiert. (Man kann, muss aber nicht alles nutzen.) Und genial ist die Offenheit, mit PlugIns wie dem Notebook Navigator kann man das Tool praktisch in was anderes verwandeln.

Einzig, wenn es um das live Rendering von Markdown geht, ist zB Typora noch immer besser.
 
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Ich hatte früher immer Evernote (free) benutzt, Obsidian sieht aber interessant aus... ich hab allerdings 2 Fragen, vlt. kennt jemand hier bereits die Antworten:

a) Funktioniert der geräteübergreifende Sync (wichtig) auch im free modus wenn ich die Datenbank selbst hoste (z.b. bei Onedrive/GoogleDrive)?
b) Gibt es eine Möglichkeit meine Evernote Notizen zu importieren?
 
@Snapuman a) ja, ich hoste meine daten über Nextcloud. Das funktioniert ganz ordentlich.

b) keine ahnung, nutzt evernote markdown files, falls ja ist die antwort vermutlich ja, falls nein brauchst du vermutlich einen converter um daraus markdown files zu machen.
 
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Snapuman schrieb:
a) Funktioniert der geräteübergreifende Sync (wichtig) auch im free modus wenn ich die Datenbank selbst hoste (z.b. bei Onedrive/GoogleDrive)?
b) Gibt es eine Möglichkeit meine Evernote Notizen zu importieren?
A: Hier hast du mehrere Optionen:
  • Kostenpflichten Sync service von Obsidian nutzen (damit verdienen die ihr Geld)
  • Das Plugin "Remotely Save" - Synct Obsidian über z.b. Nextcloud oder jeden beliebigen WebDAV Server
  • Über Sync Dienste wie: OneDrive, Gdrive oder Syncthing

b: Ja, Obsidian hat ein Importer Plugin. Wie der Import funktioniet: https://help.obsidian.md/import/evernote
 
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Perfekt danke für die Antworten, dann werde ich mir das mal ansehen. :)
 
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Cl4whammer! schrieb:
Das Tool ist mir zu Hardcore, das ist was für Leute die Notizen programmieren wollen. Für alle anderen die nur mal ebend was reinslappen wollen und für die die Notiz selbst im Vordergrund steht ist das glaube ich eher weniger was. Da bleib ich lieber bei Onenote.
Ich und andere die ich kennen brauchen nur einen Bruchteil der Funktionen.

Eine "#" = Text größer darstellen, mehr # wie ### macht den Text wiederum kleiner, aber größer als Standard
Ein "-" um Stichpunkte zu schreiben
Eine "1." um Stichpunkte mit fortlaufender Nummerierung zu schreiben
Die typischen "[[" Klammern ( [[Beispiel]] ), um daraus einen Link zu einer anderen Notiz zu machen
Oder "---" drei mal Minus, um einen langen Trennstrich zur Unterteilung einzufügen.

Diese Funktionen reichen bereits, um Obsidian produktiv nutzen zu können.
Alles andere ist ein Bonus, den man ignorieren kann.

Bei Excel nutzt man ja auch weniger als 10% der Funktionen und wahrscheinlich nur 1% der Formeln.

Zumindest kann ich mir sicher sein, dass ich die Notizen auch noch in 10 oder 20 Jahren nutzen kann und nicht wie bei anderen Apps ausgesperrt werde, weil ich plötzlich ein Abo abschließen muss oder weil das Format mit anderen App nicht kompatibel ist.
 
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FrAGgi schrieb:
Auf welche Funktionen spielst du hier genau an?
ZBsp die Funktion mit dem Graphen, welche Notiz mit welcher anderen eine Beziehung/Verknüpfung unterhält und solche Sachen.

Snapuman schrieb:
Funktioniert der geräteübergreifende Sync (wichtig) auch im free modus wenn ich die Datenbank selbst hoste (z.b. bei Onedrive/GoogleDrive)?
Ja, ich synce über iCloud.
 
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Snapuman schrieb:
a) Funktioniert der geräteübergreifende Sync (wichtig) auch im free modus wenn ich die Datenbank selbst hoste (z.b. bei Onedrive/GoogleDrive)?
Ja, weil die Dateien im .md Format gespeichert werden und diese ganz einfach über das Verzeichnis sogar mit einem Texteditor geöffnet und editiert werden können.
Eine Synchronisation ist also mit jedem Cloud Anbieter möglich, weil die Daten offen und frei zugänglich sind.
Snapuman schrieb:
b) Gibt es eine Möglichkeit meine Evernote Notizen zu importieren?
Habe ich nie genutzt, weil für grundlegende Funktionen ein Abo verlangt wird.
Lieber spende ich wann und was ich kann, anstatt Unsummen für den Zugriff auf meine Notizen zu verschwenden.
Außerdem will ich keinen Account erstellen müssen, der mich von meinen eigenen Notizen aussperren könnte.
 
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M@tze schrieb:
die Funktion mit dem Graphen, welche Notiz mit welcher anderen eine Beziehung/Verknüpfung unterhält
Nutze ich dauernd ... so kann man recht schnell und übersichtlich zusammenhänge sichtbar machen, vor allem weil man in Obdsidian diese Grafiken ja auch noch color coden kann in dem man #Tags vergibt :)

Ja ich verstehe, dass einige das nicht brauchen aber es tut dir doch auch nicht weh und die Software will eben zurecht, eine möglichst Breite Nutzerbasis ansprechen. Funktionen die du nicht brauchst, kannst du ja einfach ignorieren und das Programm ist mMn noch weit davon entfernt überladen zu sein.
 
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Für alle denen die Obsidian UX-mäßig zu mächtig erscheint (seinen wir ehrlich: ist es auch):

Kann euch die Extension "Notebook Navigator" sehr ans Herz legen. Sehr clean und schaut dann fast so aus wie Apple Notes oder so...

Nettes Tutorial Video auch vom Developer, was er vor 9 Tagen hochgeladen hat.

1768353504124.png
 
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