News Kostenlose Notiz-App: Obsidian 1.11.4 will Nutzung deutlich vereinfachen

TheBeastMaster schrieb:
b: Ja, Obsidian hat ein Importer Plugin. Wie der Import funktioniet: https://help.obsidian.md/import/evernote
Hat erstmal einwandfrei geklappt, auch wenn der Evernote Export etwas frickelig war (man muss da tatsächlich jedes. notebook. einzeln. exportieren, jesus! Bin ich froh das mistding hoffentlich nie wieder nutzen zu müssen)
Obsidian macht erstmal einen sehr guten Eindruck, so überladen find ich's auch nicht, hat halt funktionalität... :)

TheBeastMaster schrieb:
Über Sync Dienste wie: OneDrive, Gdrive oder Syncthing
Verstehe ich das richtig, dass ich dazu nur den Vault Ordner z.B. in mein OneDrive schieben/anlegen muss und den Obsidian Sync Dienst nicht brauche (weil in dem Fall ja OneDrive das Sync macht)?
 
tusen_takk schrieb:
Ich tippe schnelle Notizen gerne bei Signal ab, dies ist dann leider ziemlich ungeordnet via Smartphone.

Joplin ist verschlüsselt, bedauerlicherweise komme ich mit Markdown am Smartphone nicht gut klar. Vermutlich würde es Obsidian nochmals komplizierter machen, oder?

Es geht um Notizen im Alltag, kleine To-dos, Einkaufslisten etc.
Notion war mir ebenfalls zu „dick aufgetragen“.
Gibt es da noch etwas aus dem FOSS-Bereich?
Ich nutze seit einer Weile Anytype.

Das kann man auch selber hosten und hat damit die Hoheit über die eigenen Daten.
Vielleicht auch etwas zu dick, weil es ähnlich wie Notion ist, aber es ist auch open source
 
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Snapuman schrieb:
den Obsidian Sync Dienst nicht brauche (weil in dem Fall ja OneDrive das Sync macht)?
Ja das verstehst du absolut richtig. Einziger Nachteil könnte sein, dass Onedrive eben tlw. nicht vollständig instant die Änderungen überträgt und du vielleicht bei deienr Sync aufpassen musst, dass du nicht ausversehen irgendwelche Dateien Konflickte generierst. Ich nutze Nextcloud als Sync und unter 2 Desktops funktioniert das auch super, aber wenn ich am Handy was brauche muss ich (aufgrund der mMn fehlerhaften Sync App von NC) jedes mal explizit NC syncen bevor ich die aktuellsten Daten auf dem Handy habe. Da ich nur selten Obsidian am Handy benutze ist mir das egal aber ich würde verstehen wenn es leute gibt die das nervt.
 
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@Pyrukar wobei das am Nextcloud/Android liegt. Ich habe den Sync auch erst über den Nextcloud Client versucht, aber hatte Long-Term immer irgendwelche Probleme.

Deshalb bin ich auf das Plugin Remotely Save umgestiegen. Das verwendet ebenfalls meine Nextcloud, aber der Zugriff/Sync läuft über WebDAV. Was man dann aber bedenken sollte: Den Ordner in dem die Vaults liegen, auf der Client Sync entfernen. Der Zugriff sollte Ausschließlich über WebDAV erfolgen. Das funktioniert hier sehr zuverlässig.

Können wir aber kurz drüber Reden, das die Macher von Obsidian zwar eine Kostenpflichtige Syn Lösung bieten und solche Plugins Dennoch im Communitystore erlaubt sind? Wie entspannt muss eine Firma sein? Sehr sehr Kunden freundlich :)

Selbiges gilt auch für die Nutzung im Unternehmen, die seit letztes Jahr keine Lizenz mehr benötigt. Awesome!
 
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Lakmusluk schrieb:
Ich nutze seit einer Weile Anytype.

Das kann man auch selber hosten und hat damit die Hoheit über die eigenen Daten.
Vielleicht auch etwas zu dick, weil es ähnlich wie Notion ist, aber es ist auch open source
Danke für den Tipp! Ich nutze aktuell Joplin mit Nextcloud, aber das UI und die Funktionen fühlen sich etwas ... altbacken an und in der Entwicklung tut sich nur in Bezug auf Sicherheit und Bugfixes etwas. Vor allem doof, wenn man genau weiß, dass es besser geht: Obsidian, Anytype, Notion/Outline/Affine. Aber keiner bietet die einfache Verbindung/SelfHosting mit Nextcloud an. Werde mir Anytype mal ansehen. Schade, dass auch hier kein Hosting über Nextcloud angeboten wird, da mir das SelfHosting-Setup als Laie doch etwas komplizier als ein Nextcloud-Setup scheint. Dass andere Cloud-Provider nicht unterstützt werden, ergibt aus Datenschutz-Grundsatz natürlich Sinn. Local-Storage bei Anytype auf Nextcloud-Ordner zu setzen, geht zwar auf den Desktops und wenn man es nur selbst verwendet, das ist aber meist mobil ein Problem und erst recht, wenn man Sharing und Funktionen zur Zusammenarbeit nutzen will (Wie @Pyrukar hier auch umschreibt).

Ich werde auf jeden Fall keinem Anytype, Obsidian oder sonst wem meine Gedanken-Inhalte synchronisieren lassen (inb4: Nextcloud kann E2EE und Server-side Encryption und nur aktiv entwickelte Open Source-Software bekommt Zugriff über API). Natürlich ist mir klar warum (Bequemlichkeit, Integration(en), fehlendes Know-How), aber seit ich privat meine Daten in meiner Nextcloud habe, wundere ich mich schon immer wieder, warum nicht jeder seine eigene Cloud verwendet. Zumal es auch noch günstiger ist.

EDIT: @TheBeastMaster danke für den Hinweis, das ist wirklich sehr entspannt. Aber können wir kurz darüber reden, dass Obsidian nicht open source ist und sie sich auch jederzeit dazu entscheiden könnten, das Plugin aus dem Communitystore zu entfernen oder die Nutzung zu untersagen? Ich sage nicht, dass mit Open Source alles besser ist (siehe XZ Utils), und es braucht trotzdem eine große Kraftanstrengung und Aufmerksamkeit, OSS sicher zu bekommen, aber nur mit Open-Source haben Nutzer überhaupt erst die Möglichkeit, zu erkennen, ob fragwürdige Geschäftspraktiken oder Datenabflüsse stattfinden.

EDIT2: Außerdem sehe ich gerade, dass Remotelysave.com nur noch bis voraussichtlich 01.07.2026 kostenfrei bleibt und auf Github der letzte Commit vor 2 Jahren stattgefunden hat (bei einer 0.#.# Version). Nicht unbedingt sehr vertrauenswürdig, meiner Meinung nach.
 
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TheBeastMaster schrieb:
wobei das am Nextcloud/Android liegt.
Absolut ... ich dachte ich hätte das auch klar formuliert das mir das bewusst ist. Das ist kein Problem von Obsidian und auch wenn ich es nicht ausprobiert habe, vermute ich stark dass die Kostenpflichtige Sync von Obdsidian derartige Probleme nicht hat.

Aber wie gesagt reicht es für meine Zwecke allemal, und ich weis ja wie ich es beheben kann. (Indem ich meiner NC app unter Android in den Arsch trete)
 
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@fr0ntb0t
Schau dir gern mal any-sync-bundle an. Damit habe ich es bei mir eingerichtet und die Einrichtung würde ich vergleichbar, wenn nicht sogar leichter als die einer Nextcloud Instanz bezeichnen.
 
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fr0ntb0t schrieb:
EDIT: @TheBeastMaster danke für den Hinweis, das ist wirklich sehr entspannt. Aber können wir kurz darüber reden, dass Obsidian nicht open source ist und sie sich auch jederzeit dazu entscheiden könnten, das Plugin aus dem Communitystore zu entfernen oder die Nutzung zu untersagen? Ich sage nicht, dass mit Open Source alles besser ist (siehe XZ Utils), und es braucht trotzdem eine große Kraftanstrengung und Aufmerksamkeit, OSS sicher zu bekommen, aber nur mit Open-Source haben Nutzer überhaupt erst die Möglichkeit, zu erkennen, ob fragwürdige Geschäftspraktiken oder Datenabflüsse stattfinden.

EDIT2: Außerdem sehe ich gerade, dass Remotelysave.com nur noch bis voraussichtlich 01.07.2026 kostenfrei bleibt und auf Github der letzte Commit vor 2 Jahren stattgefunden hat (bei einer 0.#.# Version). Nicht unbedingt sehr vertrauenswürdig, meiner Meinung nach.
Zu Edit 1: Absolut, ich wurde es ebenfalls begrüßen wenn Obsidian den letzten Schritt gehen und auf ein OpenSource Lizenz setzten würde. Ob Datenabfluss aus Obsidian erfolgt, kann man allerdings auch anders prüfen, so ganz ohne Handhabe ist man nicht, auch wenn der Aufwand größer sein mag. Zum Comunitystore: Das wird nicht passieren, das Risiko halte ich hier für minimalat. Dazu muss man verstehen wie die Philosophie von Obsidian ist. Z.b. wusstes du das Obsidian so eng an der Communuty ist, daß sie einen der aktivsten User aus der Communuty zum CEO gemacht haben? Die Obsidian Plugins sind ausschließlich in Typescript/JavaScript geschrieben, liegen also nicht compiliert vor und können deshalb auch geprüft werden.

Edit2: Jap, das ist bekannt. Da ich Obsidian aber nicht im Team nutze, und über WebDAV synce reicht mir hier die Free Version absolut aus, ich brauche keines der Pro Features. Aber dennoch interessant das im Auge zu behalten, keine Frage. Aber es gibt ja noch andere Plugins die ein Sync ermöglichen. Die Versionsnummer ist übrigens kein Indikator für Vertrauenswürdigkeit, dennoch werd ich mal nach schauen wie da die aktuelle Situation ist.

Danke für den Hinweis, das hatte ich bisher nicht auf dem Zettel.
 
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Cl4whammer! schrieb:
Das Tool ist mir zu Hardcore, das ist was für Leute die Notizen programmieren wollen. Für alle anderen die nur mal ebend was reinslappen wollen und für die die Notiz selbst im Vordergrund steht ist das glaube ich eher weniger was. Da bleib ich lieber bei Onenote.
Harter disagree, nutze ich zu 90% dafür. OneNote ist dagegen ein absoluter Dumpsterfire an ich finde nie wieder was und die Usability ist grauenhaft. Aber ich mag Markdown und will auch mit meinen Notizen nicht von der App 100% abhängig sein. Das hatte ich einmal vor über 10 Jahren mit Evernote und musste dann alles irgendwie da raus ziehen, das mach ich nicht nochmal mit.

Aber nur um das auch mal dazu zu sagen, ich nutze wahrscheinlich auch nur 30% der Funktionalität, die grundsätzlich sonst da wäre. Backlinks, Graph etc. war mir bisher auch zu weitreichend/braucht zu viel Einarbeitung, aber das kann ich auch wunderbar einfach ignorieren und nicht nutzen :D
 
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Das ist die Magie von Obsidian. Ob lose Zettelsammlung oder komplexe Dokumentationsplatform mit Automatisierungen, Datenbanken, Vorlagen und Jira Anbindung..... Anything goes.

So kann jeder den Usecase abdecken den er benötigt. I love it
 
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Das schwierigste an Obsidian und generell allen Notetaking-Apps ist doch, die Disziplin aufzubringen, einem relativ strikten Workflow zu folgen (immer Backlinks, immer Tags, Properties, Vorlagen, Daily Notes, alles aufschreiben, sortieren) ... . Ich kann's auch nicht, dennoch liebe ich Obsidian und packe recht chaotisch mit Ordnern alles rein, was mir einfällt oder was ich finde. (Leider kann ich keine auf dem Kindle Scribe annotierten PDF bzw. die Notizen automatisch mit Obsidian syncen, Readwise ist was PDF angeht ziemlich schlecht ... und dafür aber 8 Dollar/Monat, nee)
 
Gibt es für diesen Workflow irgendwo eine gut verständlich geschriebene Anleitung für Einsteiger?
 
tusen_takk schrieb:
Ich finde die Bedienung von Joplin einfach „klobig“.
Weil es so "klobig" ist bin ich letztes Jahr auf Notesnook umgestiegen, allerdings zahl ich jetzt auch mehr als für Joplin.
 
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Ich verwende Obisidian seit Oktober 2023 und ich möchte es nicht mehr missen. Die Einarbeitung hat ein wenig Zeit gekostet, allerdings habe ich das gerne gemacht. Gerade die internen Verlinkungen sind ultra mächtig für mich. Auch hat Obsidian kein proprietäres Format, sonder Markdown. Damit kann ich nahezu mit jedem anderen Programm meine Notizen öffnen.
 
WhiteHelix schrieb:
Harter disagree, nutze ich zu 90% dafür. OneNote ist dagegen ein absoluter Dumpsterfire an ich finde nie wieder was und die Usability ist grauenhaft.
Das ist halt der Trade-off dafür muss ich mir mit Markdown Code keine Finger abbrechen wenn ich eine Tabelle möchte dessen Rahmen unsichtbar ist. Das sind dann 5 Klicks und ich bin fertig. Gott bewahre wenn ich dann auchnoch Bilder verschieben oder vergrößern möchte...

Um Webseiten samt Bilder herunterladen zu können damit es offline geht muss ich auch irgendwelche Plugin-Akrobatik hinlegen...

Ansich nen cooles Tool, aber das ist mir zuviel gefrickel das die Basics funktionieren.
 
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Ich liebe Obsidian, wobei es eigentlich die Kombination aus Obsidian Workflow und dem .md Format ist. Bestes Format für technische Anleitungen, Notizen uvm...
Ergänzung ()

Dante2000 schrieb:
Ich bin von Obsidian zu Joplin mit eigenem Joplin Server gewechselt. Das Totschlag Argument war für mich die fehlende Möglichkeit Notizen mit anderen Benutzern zu teilen. Das erfüllt Joplin mit Joplin Server wunderbar und ist somit auch maximal Familientauglich.

Zudem ist die Benutzung auf dem Smartphone mit Joplin für mich deutlich angenehmer als Obsidian. Notizen lassen mittlerweile auch in Joplin verlinken nur ohne Map. Für alles andere habe ich bereits bewährte Tools.
Ich bin von Joplin zu Obsidian gewechselt. Im Endeffekt sind es ja nur .md Files, damit kannst du machen, was du willst. Bei Joplin bist du auf Funktionen angewiesen, da alles in einer PG Datenbank gespeichert ist. Mit der Obsidian Vault kannst du tun und lassen, was du willst.

Git brauchte ich täglich auf der Arbeit. .md Files auch, von daher liegt Obsidian nahe....
 
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Als Markdown Noob hat mich das Tab-Verhalten sehr genervt, zum Glück gibt es da ein Plugin welcher das Verhalten der Tab Taste auf den Standard eines jeden anderen Texteditors/IDE ändert.
Dass es in Obsidian per default scheinbar überhaupt nicht möglich ist, ein Tabulaturzeichen zu erzeugen, ausser per copy&paste von woanders her, ... das hat mich schon hart erstaunt.
-> Tab Taste = Tabulatur einfügen! (kann man u.A. differenziert für code/list/tables/inline/generell einstellen) -> Einrückung/Indent mit Tab funktioniert weiterhin wenn Text selektiert ist

Wofür man dagegen die Einrückung des gesamten Blocks in Markdown an jeder Stelle und überhaupt ständig braucht, hat sich mir dagegen noch nicht so richtig erschlossen...

Was ich aber sehr häufig brauche, ist eine einfache und schnelle Einrückung per Tabulatur / NACH einem Text in Textnotizen, weil es für die Lesbarkeit ungemein förderlich ist - das ist imho ne fundamentale Funktion.
Jedesmal eine Tabelle dafür zu erstellen erscheint mir sehr umständlich

Vielleicht hab ich ja aber auch was falsch verstanden und ein Markdown Profi kann mich aufklären...
 
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