Lakmusluk schrieb:
Ich nutze seit einer Weile Anytype.
Das kann man auch selber hosten und hat damit die Hoheit über die eigenen Daten.
Vielleicht auch etwas zu dick, weil es ähnlich wie Notion ist, aber es ist auch open source
Danke für den Tipp! Ich nutze aktuell Joplin mit Nextcloud, aber das UI und die Funktionen fühlen sich etwas ... altbacken an und in der Entwicklung tut sich nur in Bezug auf Sicherheit und Bugfixes etwas. Vor allem doof, wenn man genau weiß, dass es besser geht: Obsidian, Anytype, Notion/Outline/Affine. Aber keiner bietet die einfache Verbindung/SelfHosting mit Nextcloud an. Werde mir Anytype mal ansehen. Schade, dass auch hier kein Hosting über Nextcloud angeboten wird, da mir das SelfHosting-Setup als Laie doch etwas komplizier als ein Nextcloud-Setup scheint. Dass andere Cloud-Provider nicht unterstützt werden, ergibt aus Datenschutz-Grundsatz natürlich Sinn. Local-Storage bei Anytype auf Nextcloud-Ordner zu setzen, geht zwar auf den Desktops und wenn man es nur selbst verwendet, das ist aber meist mobil ein Problem und erst recht, wenn man Sharing und Funktionen zur Zusammenarbeit nutzen will (Wie
@Pyrukar hier auch umschreibt).
Ich werde auf jeden Fall keinem Anytype, Obsidian oder sonst wem meine Gedanken-Inhalte synchronisieren lassen (inb4: Nextcloud kann E2EE und Server-side Encryption und nur aktiv entwickelte Open Source-Software bekommt Zugriff über API). Natürlich ist mir klar warum (Bequemlichkeit, Integration(en), fehlendes Know-How), aber seit ich privat meine Daten in meiner Nextcloud habe, wundere ich mich schon immer wieder, warum nicht jeder seine eigene Cloud verwendet. Zumal es auch noch günstiger ist.
EDIT:
@TheBeastMaster danke für den Hinweis, das ist wirklich sehr entspannt. Aber können wir kurz darüber reden, dass Obsidian nicht open source ist und sie sich auch jederzeit dazu entscheiden könnten, das Plugin aus dem Communitystore zu entfernen oder die Nutzung zu untersagen? Ich sage nicht, dass mit Open Source
alles besser ist (siehe
XZ Utils), und es braucht trotzdem eine große Kraftanstrengung und Aufmerksamkeit, OSS sicher zu bekommen, aber nur mit Open-Source haben Nutzer überhaupt erst die Möglichkeit, zu erkennen, ob fragwürdige Geschäftspraktiken oder Datenabflüsse stattfinden.
EDIT2: Außerdem sehe ich gerade, dass Remotelysave.com nur noch bis voraussichtlich 01.07.2026 kostenfrei bleibt und auf
Github der letzte Commit vor 2 Jahren stattgefunden hat (bei einer 0.#.# Version). Nicht unbedingt sehr vertrauenswürdig, meiner Meinung nach.