Krankenkasse wechseln?

COI3RA

Lieutenant
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Jan. 2007
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hallo!
mal ne allgemeine frage zur momentanen krankenkassen-situation.

ich bin seit geburt bei der DAK versichert. ich brauchte nie wirklich mal "sonderleistungen", wie z.b. kuren etc., die groß genehmigt werden mussten, daher kann ich nicht sagen, ob meine krankenkasse gut oder schlecht ist... man ging zum arzt, es wurde immer gezahlt und fertig.

nun ist es jedoch so, dass meine DAK stets die fast teuerste KK war und ich schon damals deswegen mal wechseln wollte, hatte aber auf den aufwand keine lust. aktuell ist es zur zeit so, dass die DAK die erste KK ist, die die 8 € erheben wird. hierzu habe ich schriftlich bereits einen überweisungsträger bekommen.

was mich stört, ich habe nicht wirklich eine gute begründung der DAK gehört, warum erhöht wird. nur standard: "alles wird teurer..." und vor allem die aussage, dass ja eh alle erhöhen finde ich frech, denn das ist in meinen augen kein grund, zumal einige dieses jahr nichts erhöhen (TKK, AOK...).

nun überlege ich wirklich zu wechseln. im auge habe ich die TKK, die sehr gute bewertungen hat oder auch die AOK. wie seht ihr das? habt ihr gewechselt, wollt ihr? wie steht ihr zu der sache?

mfg
 
Nun wegen 8 Euro, wenn du mit den sonstigen Leistungen zufrieden bist und andere dir nicht mehr leistungen bieten oder deutlich günstiger sind, würde ich nicht den Aufwand des wechselns auf mich nehmen.
 
ich habe bisher das Glück, das meine KK bisher keine Allüren zeigt teurer zu werden.
bis einschließlich 2011 hat se es auc hnicht vor.

bin auch schon immer da ( BARMER ), aber wie du sagst, hatte ich auch nie etwas gebraucht.

meine Eltern allerdings mussten schon öfter mal zu einer Kur usw., und dort gab es nie etwas


die Aussage von blubberbrause find ich persönlich überflüssig.
die 8euro sind immer 8euro, also keineswegs unscheinbar.
und das man zufrieden ist, wie gesagt, konntest du ja bisher nicht rausfinden, da du keine Sonderleistungen bisher beansprucht hast.

allein das Argument, das die DAK eh schon immer eine der teuersten KK war, würde mich zum wechseln bewegen. und da ist gar nichts dabei, soviel Bearbeitungskram gehört da nicht zu.

ob man so mittendrin wechseln kann, oder ob KK zu der Sache gehören, welche man bis spätestens November im Vorjahr erledigen muss, kann ich nicht sagen
 
Zuletzt bearbeitet:
@te. sei froh das es nur 8 euro sind. feststeht: es werden alle Kassen einen Zusatzbeitrag erheben ob du willst oder nicht.

du könntest jetzt natürlich wechseln mit dem sonderkündigungsrecht. darf ich dich fragen was du machst wenn deine neue kasse dann auch einen Zusatzbeitrag erhebt?


ich habe bisher das Glück, das meine KK bisher keine Allüren zeigt teurer zu werden.
bis einschließlich 2011 hat se es auc hnicht vor.

gut die kasse wird dieses jahr evtl ohne 8 euro auskommen. dafür wird sie dann nächstes jahr 16 € oder noch mehr von den Mitgliedern verlangen.




kurz und knapp: es lohnt sich nicht zu wechseln. (und nein ich arbeite nicht bei der dak^^)
 
richtig, 8 € sind 8 € und wenn ich das mal auf knapp 10 monate ausrechne sind es schon 80 €. weiter ist es noch nicht 100%ig raus, dass ALLE kassen erhöhen werden. sowas wird immer gern von kassen gesagt, damit sie "nicht allein dumm darstehen". klar, die gefahr ist immer da, aber ich denke mal, dass einige kassen auch widerum nicht erhöhen, weil sie angst haben, dass ihnen dann auch so viele mitglieder abspringen.

ich habe von einem bekannten erfahren, dass allein in unserer region hier die DAK bereits ca. 5000 mitglieder verloren hat. weitere abspringer folgen und auch andere kassen werden folgen und mitgleider verlieren.

ich könnte mir denken, dass dieser mitglieder-zuwachs, der den KKS, die nicht erhöhen, passiert, dazu führen könnte, dass sie die extra-beiträge gerade nicht erhöhen, da es massenweise neue mitgleider und somit neue einnahmen geben wird.

nicht jeder hinterfragt die leistungen der neuen KK und schaut, welche vor- und nachteile eine neue KK hat. viele werden einfach auf grund der neuen regelungen (+8 €) wechseln und das zu den, die nicht erhöhen (TKK, AOK...).

naja, ich bin ja mal gespannt, wann erste zahlen bekanntgegeben werden. allerdijngs denke ich auch nicht, dass zahlen bekannt werden. kassen, wie die DAK, wollen nicht die hosen runter lassen und kassen, die massiv zuwachs bekommen werden, werden auch nicht groß trommeln. ich denke mal, der neue "warme mitgliederregen" wird still grinsend hingenommen, denke ich mal ;)

und ja, klar kann es sein, dass die anderen kassen dann auch erhöhen und nachziehen. aber: dann kann ich immernochmal wechseln, denn sobald eine kasse die beiträge erhöht und ich mehr zahlen muss, habe ich ein sonderkündigungsrecht und kann sofort raus, wenn man dies unbedingt möchte.

ist zwar ne menge heck-meck, aber hier geht es mir irgendwie ums prinzip. schauen wir mal, was da noch kommen wird. bin mal gespannt...

mfg
 
aber: dann kann ich immernochmal wechseln, denn sobald eine kasse die beiträge erhöht und ich mehr zahlen muss, habe ich ein sonderkündigungsrecht und kann sofort raus, wenn man dies unbedingt möchte.
Das machst Du allerdings auch nicht so oft, denn dann wird Dich keine Kasse mehr aufnehmen. :lol:
 
als erstes mal. bitte informiert euch vorher über das was ihr schreibt, wenn ihr mit namen großer firmen rumschreibt und diese mehr oder weniger schlecht macht.

so dann mal los...

richtig, 8 € sind 8 € und wenn ich das mal auf knapp 10 monate ausrechne sind es schon 80 €.
das ist richtig. bei arbeitnehmern mit einkommen +-1500€ sind 8 € zwar auch 8€ aber zu verschmerzen und wie gesagt, es muss gezahlt werden.
leute die sich über die 8 € aufregen könnten evtl. Arbeitslosengeldbezieher sein und bei Arbeitslosen wird der Zusatzbeitrag von der arge getragen.

weiter ist es noch nicht 100%ig raus, dass ALLE kassen erhöhen werden. sowas wird immer gern von kassen gesagt, damit sie "nicht allein dumm darstehen".
das ist einfach nur falsch. es steht zu 100% fest das alle kassen einen Zusatzbeitrag erheben werden. wenn du was anderes glauben willst, ok.


ich könnte mir denken, dass dieser mitglieder-zuwachs, der den KKS, die nicht erhöhen, passiert, dazu führen könnte, dass sie die extra-beiträge gerade nicht erhöhen, da es massenweise neue mitgleider und somit neue einnahmen geben wird.
milchmädchenrechnung.
kasse a bekommt 5000 neue mitglieder. kasse a hat jetzt insgesamt 50000 mitglieder. davon gehen 48000 zum arzt oder z.b. ins krankenhaus.
meinst du diese Leistungen lassen sich mit 40000€ (5k +8€) monatlich mehr bezahlen, so dass am ende +-0€ auf dem konto der kasse ist?:p

und ja, klar kann es sein, dass die anderen kassen dann auch erhöhen und nachziehen. aber: dann kann ich immernochmal wechseln, denn sobald eine kasse die beiträge erhöht und ich mehr zahlen muss, habe ich ein sonderkündigungsrecht und kann sofort raus, wenn man dies unbedingt möchte

das stimmt.


Das machst Du allerdings auch nicht so oft, denn dann wird Dich keine Kasse mehr aufnehmen
ironie? wenn nein, sag mir eine kasse ,die zu einem sagt: ne sry, wir nehmen dich nicht.




hoffe konnte ein bisschen helfen.
 
ich wollte nun nicht alles zitieren. zumal du schon teilweise recht hast, jedoch eigene meinung hierbei nicht zählt, da dies subjektiv ist und jeder anders bewertet.

hier meine ich z.b. die 8 €. also ich beziehe kein alg II oder sonst irgend eine vergleichbare leistung. ich arbeite und habe eine moderates gehalt. trotzdem sind auch 8 € für mich 8 €. diese zu zahlen würde mir finanziell keine nachteile bringen, trotzdem sind es für dieses jahr 80 €, die ich auch woanders fütr verbrauchen kann. wie gesagt, ist für mich auch ne art prinzip-sache...

weiter redest du von "alle werden nachziehen und erhöhen". also ich habe bis jetzt noch keine allgemein verbindliche aussage diesbezüglich gelesen. lediglich vermutungen diverser politiker und vor allem "vermutende" aussagen der KKs, die bereits diesen beitrag erheben. also ist diese 100% erhöhungssache eine vermutung und für mich somit nicht relevant.

fakt ist, dass die TKK (nur als beispiel) versichert, dass sie dieses jahr nicht erhöhen wird => 80 € gespart. gleiches schreibt die AOK. das sind aussagen, die für mich zählen, nicht irgendwelche vermutungen "werden sicherlich nachziehen". da wird zur zeit viel erzählt...

und nochmal: wenn ich dann am ende des jahres feststellen muss, dass meine neue kasse auch erhöhen wird, kann ich immernoch von meinem sonderkündigungsrecht gebrauch machen, wie du es bestätigt hast. also, schauen wir mal...

mfg
 
in welcher form die 8€ für einen belastend sind hat jeder selbst zu entscheiden. war schlecht formuliert von mir in #8

fakt ist, dass die TKK (nur als beispiel) versichert, dass sie dieses jahr nicht erhöhen wird => 80 € gespart
wenn ich dann am ende des jahres feststellen muss, dass meine neue kasse auch erhöhen wird, kann ich immernoch von meinem sonderkündigungsrecht gebrauch machen,
dagegen sag ich ja gar nichts, das ist beides vollkommen richtig und auch dein gutes recht. :)

also ist diese 100% erhöhungssache eine vermutung und für mich somit nicht relevant.
evtl. liegt es daran, dass wir nicht die gleichen quellen etc. haben.

aber wie gesagt du kannst natürlich dann von deinem sonderkündigungsrecht immer wieder gebrauch machen.
wenns dir ums prinzip geht, wird das wohl dein weg sein. :)
 
@Lulu69

Bezüglich ALGII-Empfänger: Der Zusatz-Beitrag wird aber nur auf Antrag erlassen, und ich kenne schon mindestens eine Person, bei welcher dieser abgelehnt wurde.

Ich war auch ein Viertel Jahrhundert bei der DAK (davor AOK) und habe außer dem jährlichen Zahnarztbesuch keinerlei Leistungen in Anspruch genommen, also werde ich auch einen Teufel tun, denen jetzt noch monatlich zusätzlich 8,- € in den Hals zu werfen. Sparpotential gibt es an anderer Stelle genug. Warum z.B. gibt es überhaupt eine unüberschaubare Anzahl an gesetzlichen Krankenkassen, eine täts auch! Bisher habe ich außer für meine Beißerchen von der Krankenkasse nichts gewollt, also sehe ich auch nicht ein, noch mehr als den üblichen Pflichtbeitrag einzubezahlen. Vielleicht sollte an manchen Stellen mal honoriert werden, dass es auch einige "Fast-Nur-Zahler" gibt, soziales Gerechtigkeitsverständnis hin oder her. Hab auch bei der TKK angeheuert, auch wenn es schon als sicher gilt, dass nahezu alle Krankenkassen nachziehen, dieses Geld habe ich schon mal gespart, und die TKK gehört sicherlich zu einer der besseren Krankenkassen, weshalb ich eigentlich schon früher wechseln wollte, der Zusatzbeitrag mich nun aber letztendlich in den Arsch getreten hat.
 
und habe außer dem jährlichen Zahnarztbesuch keinerlei Leistungen in Anspruch genommen, also werde ich auch einen Teufel tun, denen jetzt noch monatlich zusätzlich 8,- € in den Hals zu werfen
Bisher habe ich außer für meine Beißerchen von der Krankenkasse nichts gewollt, also sehe ich auch nicht ein, noch mehr als den üblichen Pflichtbeitrag einzubezahlen. Vielleicht sollte an manchen Stellen mal honoriert werden, dass es auch einige "Fast-Nur-Zahler" gibt, soziales Gerechtigkeitsverständnis hin oder her

das du keine Leistungen in Anspruch genommen obwohl du Beiträge gezahlt hast ist relativ (außer für dich) unrelevant und kein Argument, da die KK auf dem Solidaritätsprinzip basieren.
Stell dir vor: irgendwann wirst du ein Pflegefall, du hast bis zu diesem Zeitpunkt (z.b. 56 Lebensjahr) 100.000 € KK-Beitrag bisher gezahlt und noch nie was gebraucht (oder wenig..)
Nach 3 Monaten dich pflegen sind deine 100.000 € eingezahlten Beiträge aufgebraucht. Was dann? Dann wird das Geld derer genommen die gerade arbeiten +einzahlen +keine Leistung nehmen.

aber zurück zum thema. spätestens wenn alle Kassen den Zusatzbeitrag haben, musst du ihn auch zahlen, ob du willst oder nicht.

Warum z.B. gibt es überhaupt eine unüberschaubare Anzahl an gesetzlichen Krankenkassen, eine täts auch!
das gesetzliche sind nur die aufgaben der KK's, wie z.b. die aufgaben eines autoherstellers auch bestimmten gesetzlichen richtlinien unterliegen.
warum gibt es meherere Automarken? warum gibt es mehrere Lebensmittelhersteller etc. etc.

aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass wirklich nur eine kasse das ziel der politik ist. wobei der aufwand, die regionalen standorte etc. das wäre alles zu groß und zu viel.
 
Jetzt sollte man sich darüber informieren, welche Leistungen die jeweiligen Krankenkassen haben, wo die Beiträge bei allen Kassen gleich sind...
 
@Lulu69

Es ging mir auch nicht um die Krankenkassenbeiträge an sich, aber wofür soll ich nun auch noch den Zusatzbeitrag bezahlen, weil die Bundesregierung so einen tollen Gesundheitsfond verabschiedet hat, mit dem die Krankenkassen nicht auskommen können!? Ist es meine Schuld, dass eine dieser beiden "Parteien" nicht vernünftig kalkulieren kann? Es verläuft doch oft ähnlich, erst jammern, dass kein Geld da ist, später können sie sich vor Überschüssen kaum retten. Wie schon geschrieben, das Solidaritätsprinzip in allen Ehren, aber warum muss der kleine Mann immer ausbaden, was andere verbocken. Schön, dass sich die "Denker" des Landes auf ihrer Spielwiese austoben, aber warum auf unsere Kosten?

"Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung", dass ich nicht lache ... Was ergibt dieser Wettbewerb für einen Sinn? Wäre es nicht besser einen Ansprechpartner, mit gleichen Chancen, Angeboten, Leistungen für alle Pflichtversicherten zu haben? Was man sich damit allein an Verwaltungsaufwand sparen könnte ...
 
weil die Bundesregierung so einen tollen Gesundheitsfond verabschiedet hat, mit dem die Krankenkassen nicht auskommen können!? Ist es meine Schuld, dass eine dieser beiden "Parteien" nicht vernünftig kalkulieren kann

du sagst es, die Bundesriegierung. Die entscheiden etwas, ohne sich mit den Folgen 100% vertraut zu machen. Die Kassen müssen darauf reagieren und haben vorher gar keinen Einfluss auf die Entscheidung der Regierung. Deshalb versuchen die /müssen die Kassen mit dem Zusatzbeitrag die Fehler der Regierung ausbaden. Das dann natürlich in erster Linie die Kasse der "Buh-Mann" ist, kann man wohl verstehen aber nicht so stehen lassen.


Wie schon geschrieben, das Solidaritätsprinzip in allen Ehren, aber warum muss der kleine Mann immer ausbaden, was andere verbocken. Schön, dass sich die "Denker" des Landes auf ihrer Spielwiese austoben, aber warum auf unsere Kosten?

Da bin auch ich überfragt. Aber das ist denke ich nicht nur im Gesundheitswesen so. Über den kleinen Mann lässt sich am Ende halt doch alles steuern, weil da letztendlich das Geld herkommt.


"Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung", dass ich nicht lache ... Was ergibt dieser Wettbewerb für einen Sinn? Wäre es nicht besser einen Ansprechpartner, mit gleichen Chancen, Angeboten, Leistungen für alle Pflichtversicherten zu haben? Was man sich damit allein an Verwaltungsaufwand sparen könnte ...

Der Wettbewerb wurde defintiv gesteigert. Viele Kassen haben jetzt irgendwelche Zusatzangebote (oder noch mehr als vorher). Ich hab in den letzten Monaten so viele Vergleiche von Kassen gesehen wie nie zuvor.
Der Sinn von Wettbwerb? Wie schon geschrieben, da brauch man sich nur mal andere Bereiche (Auto, Lebensmittel) anschauen. Dort würde rein theoretisch auch ein Ansprechpartner ausreichen.
-> Es sind halt nicht alle Kassen gleich und bieten vor allem nicht die gleichen Leistungen an. Jeder soll für sich schauen wo er am besten aufgehoben ist, wo er seine Leistungen bezahlt bekommt und sich nicht von der Werbung, Zusatzbeiträgen etc. leiten lassen.

Ein Ansprechpartner für alle Leistungen etc. der Pflichtversicherten? Hast du dir schon mal die Deutsche Rentenversicherung Bund angsehen? Dort ist es ja so ähnlich, zumindest was die Rentenversicherung bundesweit angeht. Und die Wartezeit bis man irgendwelche Antworten kommt, ist meiner Meinung nach ziemlich extrem. Also an Verwaltungsaufwand kann man da eher draufzahlen als sparen.
 
Bin bei der TKK und kann mich nicht beklagen, bzw. habe ich nie Klagen seitens meiner Eltern gehört, scheint eine recht gute KK zu sein.

Von daher kannst du gerne wechseln, verschlechtern wird sich für dich wohl nix.
 
habe die letzten tage mal die printmedien "studiert" ^^ es ist erschreckend, wieviele mitglieder z.b. die DAK verloren hat. ich frage mich echt, ob die mit sowas nicht gerechnet haben oder wie sie es sich vorgestellt haben...

mfg
 
COI3RA schrieb:
nun überlege ich wirklich zu wechseln. im auge habe ich die TKK, die sehr gute bewertungen hat oder auch die AOK. wie seht ihr das? habt ihr gewechselt, wollt ihr? wie steht ihr zu der sache?


Ich bin bei der TKK seit ich ins Berufsleben eingetreten bin.

Ob ich mit deren Leistungen zufrieden bin, kann ich im Prinzip nicht sagen, da ich zu denen gehöre, die zwar munter monatlich die Höchstbeiträge in die Krankenversicherung einzahlen (seit 20 jahren jetzt), aber noch nie Leistungen in Anspruch genommen habe.
Irgendwann werde ich es wohl bereuen.
Da hat man dann hunderttausende in die Krankenversicherung einezahlt und bekommt dann nichtmal eine kleine Leistung ersetzt, weil sie inzwischen gestrichen wurde....

Aber back to topic ...

Die TKK gilt als sehr gute Krankenkasse und erhebt (momentan) keine Zusatzbeiträge.

Wenn Deine Krankenkasse Zusatzbeiträge erhebt, hast Du in jedem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Wenn Deine neue Krankenkasse dann ebenfalls Zustzbeiträge erheben will, hast Du dieses Recht erneut - da gibt es keine Mindestlaufzeiten.

Es spricht also grundsätzlich nichts dagegen, zur TKK zu wechseln.

Es sei denn, Du bist chronisch krank .... dann hätte ICH was dagegen ;) , weil Du deren Kosten nach oben schraubst ;)
 
Vielleicht geht das ja sogar positiv für DAK aus, jetzt, wo sie so viele Mitglieder verlieren, habe sie in Zukunft wohl auch nicht mehr so hohe Kosten. ^^

Ich habe dort heute noch mal angerufen, da meine Kündigungsbestätigung nach fast 2 Wochen immer noch nicht in meinem Briefkasten zu finden war. Die wirklich sehr nette Dame am Telefon hat bei mir den Eindruck erweckt, sie sei persönlich betroffen, ob der vielen Kündigungen. Sie wäre sehr traurig ... blabla ... nach so vielen Jahren ... blabla, naja, mit der Kündigungsbestätigung möchte sie noch ein wenig Infomaterial raus hauen. Mal sehen, wie sich das Ganze in Zukunft entwickelt.
 
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