Krankenversicherung für Studenten

C

Consideration

Gast
Hallo,

ich bin bald nicht mehr bei meiner bisherigen gesetzlichen Krankenkasse
familienversichert. Diese Kasse bietet mir aber die Mitgliedschaft in der studentischen
Kranken- und Pflegeversicherung an.
Der Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherug der Studenten ist gesetzlich vorgeschrieben
und bei allen gleich, wurde mir ebenfalls mitgeteilt und soll 47,53 € + 7,92 € (soziale
Pflegeversicherung) betragen.
Nur bei den Leistungen und beim Service soll es Unterschiede zwischen den Kassen geben.

Nun habe ich aber mal gelesen, dass eine private Krankenversicherung für Studenten günstiger
sein soll im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Kann mir da jemand Informationen, Links oder Ähnliches mitteilen, ob das wahr ist ?
Und welche (private) KV ist da für Studis am besten bzw. günstigsten ?

Falls das nicht stimmt, welche gestzliche KV bietet denn den besten Service ?

Wohne/Studiere in Niedersachsen.

VIELEN DANK im Voraus
 
Ich habe mich, nachdem ich aus der Familienversicherung ausgeschieden bin, weiter bei der gleichen Versicherung versichert. Die Studentenpreise sind wirklich absolut identisch [bis auf vielleicht 1-2€] -> wenn du also mit der Versicherung zufrieden warst, kannst du dich dort unproblematisch weiter versichern.

Leistungs-/ Qualitätsunterschiede: sind, meiner Meinung nach, zu vernachlässigen, weil es kaum Unterschiede bei den Anbietern gibt!

Privat versichern fäng bei etwa 80€ [mein Stand 2004] an.
 
Entscheidungshilfe

Bedenke, dass Du bei einer privaten KV in der Regel die Medikamenten- und Behandlungskosten in voller Höhe vorstrecken musst. Zumindest ist's bei meinem Vater so. Zum Jahresende bekommt er dann die Kosten von der Versicherung erstattet.

Edit:

Sorry, ich glaub ich hab mich vertan. Die Behandlungskosten müssen nicht vorgestreckt werden, wohl aber die Kosten für Arznei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Studenten sind grundsätzlich in der gesetzlichen kranken- und pflegeversicherung pflichtversichert, eine private Krankenversicheurng darf dann nicht gewählt werden
ausnahmen können nur bestehen, wenn man das 30. Lebensjahr vollende hat oder das 14. Fachsemester beendet hat und immer noch student ist
unter

http://www.1a-krankenkassen.de

kann man die preise und die freiwilligen zusatzleistungen der gestzlichen kassen vergleichen; das ganze gilt natürlich nur, wenn keine familienversicherung mehr möglich ist.
Wenn man nebenher arbeitet und viel verdient wird das da dann sicher auch noch mal anders, weil man dann über die arbeit pflichtversichert sein kann
 
@Nachtschatten

Du hast dich ja zum Glück schon fast wieder selbst korrigiert. Man bekommt vorgestreckte Medikamentenzahlungen nicht erst Ende des Jahres, sondern schon sehr bald nach Kauf. Die private bietet wesentlich bessere Leistungen zum gleichen Preis wie die gesetzliche. Zweibettzimmer, Chefarzt, wesentlich mehr Medikamente die bezahlt werden (nicht nur rezeptpflichtige), keine Praxisgebühr und und und.

Ich persönlich bin sehr froh privat versichert zu sein. Nur während meiner Zivildienstzeit durfte ich es nicht. Als Student geht das aber wunderbar.

Falls du nähere Informationen möchtest @Consideration, dann schreibe mir eine Mail mit ein paar Daten von dir und mein Vater (unabhängiger Versicherungsmakler) könnte dir die günstigste private Krankenversicherung raussuchen. Kostet auch nix. ;)
 
Wenn man aber einmal privat versichert ist kommt man nur ganz schwer oder gar nicht wieder in die gesetzliche KV zurück. In jungen Jahren sind die privaten vom Preis-/Leistungsverhältnis besser, aber wenn man dann mal alt ist, dann steigen die Beiträge immer weiter und man kommt wie gesagt nicht mehr von den Privaten weg.
Man sollte es sich gründlich überlegen, on man zur Privaten KV geht, am Anfang ist es billig, aber im Alter wirds richtig teuer.
 
Wenn man anfängt zu Arbeiten, kann man die Versicherung wählen, auch wenn man zuvor in einer Privaten war.
 
Ja ganz genau. Das mit "das man nicht mehr rüberkommt" ist nur eine billige Angstmache der Gesetzlichen. Weil du willst ja gar nicht mehr rüber. Die Leistungen sind bei gleichem Preis (auch im Alter) wesentlich besser. Warum sollte man dann überhaupt wechseln wollen? Und wenn man mal unter die Beitragsbemessungsgrenze fallen sollte als Angestellter, dann muss man ja wieder pflichtversichert werden in einer Gesetzlichen.

Deshalb ist dieses Argument Quark.
 
Hi!
Also wenn es irgendwie geht würde/ man es sich leisten kann sollte man sich immer privat versichern! Wenn ich sehen, was meine Ex- Freundin alles so selber bezahlen muss und wie schlecht die Leistungen des gesetzlichen Kassen gegenüber die der privaten sind, dann bin ich immer wieder froh privat versichert zu sein. Zum Beispiel habe ich mir letztens ein Stück vom Zahn abgebrochen, der dann noch ein wenig ausgiebiger saniert werden musste...;) Tja, musste eine Keramikkrone rein -->600€<--. Ich musste nur kurz bei meiner Kasse anrufen, um festzustellen, dass ich nicht erst irgend was einreichen muss, dann konnte das schnell über die Bühne gehen. Eine gesetzliches Kasse hätte gar nichts bezahlt. Eine normale Füllung, welche sie bezahlt hätten wäre nicht genug gewesen, ca. 1/3 des Zahns ist weg... ergo wäre der Zahn auf die Dauer ganz abgestorben, oder ich hätte das ganze, immerhin -->600€<-- selber bezahlen müssen. :freaky:
cu
 
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