Ladegerät für div. Consumer Elektronik Bedürfnisse

RedIvan

Lt. Junior Grade
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Aug. 2020
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371
Hallo Allerseits,

Anwendungsfall:
Es gibt diverse Geräte, die per USB-A oder per USB-C geladen werden müssten. Bis jetzt war das alles kein Problem. Aber inzwischen sind es mehr Anwender im Haushalt und dementsprechend mehrere Geräte, die geladen werden müssten. Damit das nicht alles kreuz und quer in der Wohnung verteilt ist, wollte ich mir fürs Wohnzimmer ein Tischladegerät besorgen.

Geräte um die es hauptsächlich geht (gibt noch andere Geräte, die werden aber seltener benutzt und dementsprechend seltener geladen):
  • Anio 6 Smartwatch | 5V/1,5A
  • R36S | 5V/1,5A
  • Iphone 11 & 16
  • Redmi Pad Pro 5G
  • Sony WH-1000XM6
  • Lenovo Thinkpad E14 Gen3

Ich habe mir jetzt folgende Ladegeräte ausgesucht:
Anker 112W
Anker 200W
UGREEN 100W
UGREEN 200W

Alle 4 Geräte scheinen auf den ersten Blick das Benötigte zu liefern.

Frage zu den Anker Geräten: Sind die angegebenen Werte der Ports die Maximalleistung und er regelt selbstständig runter, zu dem was maximal benötigt wird? Auch bei den USB-A Ports oder macht er das nur dort wo das IQ Logo ist? Da das IQ Logo nur bei dem 200W Gerät bei den USB A & C Ports erscheint, wäre das vermutlich die sicherere Wahl für meine Geräte?

Bei den UGreen Geräten, scheint es den Schutz für beide Geräte zu geben.

Ich will am Ende nicht, dass 1. die R36S irgendwann hochgehen und 2. dass der Akku der Anio Smartwatch schnell an Leistung verliert.

Habe mich mit der Thematik von Mehrfachladegeräten bis dato noch nicht auseinandergesetzt und fürs Schnelladen immer das Netzteil vom Lenovo genommen 🙈 und die USB-A Geräte mit älteren Smartphone Ladegeräten geladen.

Freue mich über Hilfe und danke im Voraus.
 
Das sind alles nur Maximalwerte, die stehen potentiell auch nur in bestimmten Kombinationen zur Verfügung, bei "modernen" Geräten, wird sowas über USB PD (Power Delivery) ausgehandelt.

Bei den alten USB-A Geräte, kommt es drauf an was da wirklich unterstützt wird, es kann auch gut sein, dass die nur 5V, 0.5A laden werden, die 1.5A Variante ist auch wieder etwas speziell, nämlich USB-BC.

Qualitativ und funktional nehmen die sich alle nicht viel. Das ganze IQ Zeug ist Ankers eigene Entwicklung, da würde ich weder drauf zählen noch meine Entscheidung von abhängig machen.
 
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RedIvan schrieb:
Sind die angegebenen Werte der Ports die Maximalleistung und er regelt selbstständig runter, zu dem was maximal benötigt wird?
Andersrum - die angeschlossenen Geräte ziehen nur soviel wie sie können / brauchen.
 
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Wird bei Ladegeräten, wie hier #2 bis #4, der Port kurz ausgeschaltet/getrennt wenn auf eine andere Ladeleistung gewechselt wird beim Anstecken/Trennen eines weiteren Gerätes? Oder können die on-the-fly wechseln?
 
Wichtig für Dich ist, dass fürs Notebook mind. einer der Anschlüsse immer 60-65W liefert, auch bei Vollbelegung. Das Ugreen 200W kann das z.B.: Viele Ladegeräte schalten dann nämlich teilweise auf 45 oder 30W herunter.
Edit: Das hier (https://www.amazon.de/dp/B0CQYPSYH) habe ich, das ist auch nicht schlecht und hat auch einmal fest 65W, allerdings sind die anderen Ausgänge bei Vollbestückung dann etwas niedriger beschalten (65/35/20/20/20/20 + 15W beide USB-A zusammen)

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RedIvan schrieb:
Ich will am Ende nicht, dass 1. die R36S irgendwann hochgehen und 2. dass der Akku der Anio Smartwatch schnell an Leistung verliert.

Habe mich mit der Thematik von Mehrfachladegeräten bis dato noch nicht auseinandergesetzt und fürs Schnelladen immer das Netzteil vom Lenovo genommen 🙈 und die USB-A Geräte mit älteren Smartphone Ladegeräten geladen.

Freue mich über Hilfe und danke im Voraus.
Schnellladen und Langlebigkeit von Akkus ist ein Gegensatz.
Langsames Laden schont den Akku, Schnellladen belastet ihn.

Gerade wenn die Geräte über Nacht am Netz hängen, sollte die Ladung so langsam wie möglich sein.
Zum Aufladen von Notebooks reicht schon 18W über USB-C.
Und für Kleinstverbraucher wie Smartwatces eignet sich ein Ladekabel mit USB 2.0 und somit <5W Leistung am besten zur schonenden Ladung.

Ladegeräte mit Display helfen auch den Verbrauch einzuschätzen.
https://geizhals.de/?cmp=3880585&cmp=3538044&cmp=3358418&cmp=3843391&cmp=3889800&active=0
https://geizhals.de/?cat=gsmzublg&x...ab+2&pagesize=100&sort=p&promode=true&hloc=de

Die Frage ist also, was ist dir eigentlich wichtig?
 
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In folgendem Subreddit sind ein paar Geeks, die regelmäßig solche Ladegeräte testen. https://www.reddit.com/r/ChargingSheet/

Unpassend für dich, aber dank deren Empfehlung, bin ich bei einem NOVOO 100W USB C Ladegerät GaN Ⅲ 3-Port USB C gelandet. NOVOO hatte ich bisher auch nicht auf dem Schirm.
Ergänzung ()

commandobot schrieb:
Schnellladen und Langlebigkeit von Akkus ist ein Gegensatz.
Langsames Laden schont den Akku, Schnellladen belastet ihn.
Gab es hier auf CB nicht kürzlich einen Artikel, bei welchem Stand, dass dies heute kaum noch eine Rolle spielt? Ich finde ihn gerade leider nicht.

Gefunden:
"Die Ergebnisse
Unterm Strich gibt es Entwarnung für jene, die befürchten, dass ihr Akku unter der Schnellladefunktion leidet. Die verbliebene Akkukapazität war bei den Probanden mit schnellem und langsamem Laden nahezu identisch bei weniger als 1 Prozent Differenz. Dafür zeigte sich die Gruppe, in der stets zwischen 30 und 80 Prozent geladen wurde, als beständiger. Das Ent- und Aufladen in diesem Bereich schont den Akku also auch in der Praxis, sodass dieser im Falle der iPhones eine um 4 Prozent höhere Kapazität als beim vollständigen Schnellladen besaß. Bei den Android-Phones lag die Differenz bei 2,5 Prozent."
 
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RedIvan schrieb:
Ich will am Ende nicht, dass 1. die R36S irgendwann hochgehen
Bei den meisten Geräten sollte das heutzutage kein Problem mehr sein, die regeln das selbständig, bei den günstigen China Handhelds gab es aber durchaus vereinzelte Berichte über Überhitzungsprobleme mit zu starken Netzteilen. Das können natürlich Monatgsmodelle oder billige Klone gewesen sein, meinen R36S lade ich aber sicherheitshalber deshalb unbeaufsichtigt auch nur mit einem alten 5V 1A Ladegerät, das ich noch von einem älteren Smartphone herumliegen hatte.
 
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