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NewsLangzeittest: Schadet schnelles Laden dem Smartphone-Akku?
Um zu ermitteln, ob schnelles Laden einen Nachteil für die Alterung von Smartphone-Akkus bedeutet, hat der YouTube-Kanal HTX Studio ein Langzeitexperiment gewagt. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden zahlreiche Smartphones sowohl schnell als auch langsam geladen.
Na jetzt bin ich mal gespannt wie lange es dauert, bis die ersten ankommen und sagen "Stimmt nicht! Diese Schnellladedinger machen meinen Akku innerhalb einer Woche kaputt! Alles Verschwörung! Die wollen nur, dass wir teuer neue Akkus austauschen lassen" ... Let's go!
Ansonsten vielen Dank für die News zum Test. Das bestätigt meine vorherige Ansicht dazu, dass man allgemein sagen kann, dass man sein Handy einfach laden soll und gut ist. Ein Akku nutzt sich mit der Zeit so oder so ab. Ärgerlich, aber mit Sicherheit wird das (hoffentlich) noch bisschen besser in der Zukunft. Früher (2010-2015) habe ich das mit dem Akkuverschleiß bei Smartphones bedeutend dramatischer wahrgenommen als heute, geht schonmal in die richtige Richtung.
Hat das auch shcon wer durchgerechnet, das evtl. die lademenge, die ja pro Zyklus geringer ist mit der geringeren Abnutzung koreliert?
Meiner Meinung nach hätte Zwecks einem Gleichstand schaffen zu können entsprechend das weniger geladene (sind ja nur 50%) entsprechend doppelte Anzahl Zyklen hergenommen werden müssen.
Das bestätigt was ich von den LiPos aus dem Modellflugbereich kenne und daher auch immer auf Mobilgeräte übertragen habe: Laden in 30 Minuten von komplett leer auf komplett voll (Laden mit "2C") machen die meisten Akkus problemlos mit. Sie mögen es eher nicht zu lange voll zu sein oder zu tief entladen zu werden. Und beim Modellflug werden die Akkus deutlich mehr gequält als im Smartphone
Meiner Meinung nach hätte Zwecks einem Gleichstand schaffen zu können entsprechend das weniger geladene (sind ja nur 50%) entsprechend doppelte Anzahl Zyklen hergenommen werden müssen.
Kommt auch immer darauf an unter welchen Bedingungen geladen wird.
Ich lade entweder induktiv, was ja angeblich auch den Akku schrotten soll wegen mehr Wärme, ODER via Schnellladung wenn muss ODER über die gesamte Nacht mittels sehr langsamer intelligenten Ladung des Pixels.
Mein Pixel 8 wird beim induktiven Laden nicht wärmer oder nicht mal so warm wie bei der Schnellladung - das Argument ist irgendwie nicht nachvollziehbar.
Wenn ich aber sehe, wie manche ihr Gerät entweder halb unterm Kopfkissen / der Bettdecke oder so laden, dann wird das Thema Hitze vs Akku eher relevant.
Dazu noch die Ladezyklen. Ich erlebe genug Leute auf Arbeit, die haben noch vor Dienstende schon das Ladegerät dran. Die haben 1-2 Ladezyklen pro Tag. Ich hab 3 in der Woche, wenn überhaupt.
Ich hab mal gelesen, dass es die Akkutemperatur ist die zu vorzeitiger Degradation führen kann. Deshalb wird die Ladeleistung auch permanent an die Akkutemperatur angepasst. Schön beobachten kann man das mit Charge Meter (auf Android). https://play.google.com/store/apps/details?id=dev.km.android.chargemeter
Mein Oppo Find X5 Pro hat von 2022-2025 weit über 1000 volle Zyklen (~1500 Zyklen mit 80% Limitierung bei 18W und vielleicht 20-30 mit 100% und noch irgendwo dazwischen 100 Zyklen mit 80W) durchgemacht und hatte noch eine errechnete Kapazität von 88%. In dem Ladezyklusbereich, der nicht unrealistisch in einem Handyleben ist, wäre ich mit 4% mehr Verschleiß alle 500 Zyklen bei unter 80% gewesen. So habe ich bis zum Ende immer eine recht gleichbleibende Akkukapazität gehabt.
Natürlich sehr unwissenschaftlich, das ist mir bewusst. Aber ich finde alles größer 1% bei 1000 Zyklen durchaus erwähnenswert. Gerade jetzt, wo die neuen Smartphones alle ewig Softwareupdates bekommen.
Es wäre dennoch kein Problem, OS Seitig den Ladestrom selbst einschränken zu können. Mit USB-C, Power Delivery etc. alles möglich. Wenn ich mein Handy nur mit einem Watt laden möchte sollte mir das möglich sein.
Warum nur wusste ich das? Die meisten tauschen das Ding doch eh bevor der Akku überhaupt in den Bereich kommt, dass man nennenswert irgendwas negatives bezüglich der Kapazität merken würde.
Das ist für mich ein valider Punkt. Ich müsste mal genau schauen wie das hier gemacht wurde.
Allerdings zählen iPhones bei Teilladung nicht einen vollständigen Ladezyklus, berücksichtigen dies also.
Falls also der Zähler des iPhones genutzt wurde, dann sollte es "richtig" gemacht worden sein.
Bestätigt zumindest mein Bauchgefühl. Bei Akkus scheint ja noch immer das "kollektive Trauma" der Anfangszeit der Mobiltelefone vorzuherrschen.
Früher waren Akkus wirklich problematisch, nach wenigen Jahren komplett durch und Ersatzakkus waren oft weniger leistungsfähig weil sie gefälscht oder überlagert waren.
Heute halten meine Akkus auch bei sehr intensiver Nutzung mindestens vier Jahre und zur Not lass ich den Akku halt tauschen bzw. erledige das selbst.
Ich habe mir auch angewöhnt mein Smartphone über Nacht wireless mit einem langsamen Ladegerät (~4 1/2 Stunden von 10-100%) zu laden.
Der Langzeittest ist insofern interessant, dass ich das Thema zukünftig noch entspannter angehen werde und auch nicht mehr - wie früher mal gemacht - das Smartphone auf 80% Maximalladung zu begrenzen wenn es noch neu ist.
Ansonsten großen Respekt für den Ersteller des Langzeittests - zumal es nicht der erste Anlauf von ihm war. Das dann auch noch in ein kurzes knackiges Video von 7 min. zu packen und es nicht unendlich zu strecken und mit Werbung zu versehen, ist nicht selbstverständlich. Daher Daumen hoch!