News Langzeittest: Schadet schnelles Laden dem Smartphone-Akku?

Wireless Charging würde mich auch sehr interessieren. Aber das Problem ist hier ja wie bei Schnelladen vor allem die Temperatur, also vermute ich, dass der Einfluss ebenfalls nicht riesig sein wird
 
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Ich verstehe nicht warum Leute das immer wieder "testen" oder glauben diskutieren zu müssen. Lithiumzellen sind als Technologie, weil sie überall eingesetzt werden und nicht erst seit gestern, gut erforscht, sodass das recht triviales Wissen ist. Die Leute, und das meint die Kunden, sollten mal viel eher bereits vorhandenes Wissen nutzen.

Natürlich fördert schnelles laden den Verschleiß. Die Frage ist eher wie man schnelles laden definiert. 1C? 2C? Das ist kein schnelles laden.
Laden bis 80% ist vorteilhaft, sofern möglich versuchen die Hersteller aber auch in eigenem Interesse größere Zellen zu verbauen und nicht 100% der Kapazität als nutzbare Nettokapazität freizugeben. Das geschieht natürlich in dem Wissen, dass nicht alle Kunden darüber bescheid wissen und/oder das anwenden wollen. Wer dann bis 100% lädt, lädt nicht wirklich bis 100% und freut sich über erhöhte Zyklenfestigkeit.
 
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Viel wichtiger wäre die Frage, schadet laden über Nacht den Akku.
Da sofort nachgeladen wird, sobald ein paar Prozent verloren gehen.
 
Mein iPhone 16 lädt erst nur bis 80 % und dann, kurz vor dem Aufwachen, auf die 100 %. Ist für mich der beste Kompromiss.

Aber allgemein habe ich das Gefühl, dass sich nur die Leute am meisten darüber den Kopf zerbrechen, die ihr Smartphone nach 1 oder 2 Jahren gegen das neueste Modell eintauschen wollen. Natürlich spricht da nicht wirklich was gegen, möglichst viel Geld für ein Gebrauchtgerät zu bekommen, aber in der Zwischenzeit nutzen alle anderen ihr Handy halt und sind sorgenfreier.
 
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Flutefox schrieb:
Es wäre dennoch kein Problem, OS Seitig den Ladestrom selbst einschränken zu können. Mit USB-C, Power Delivery etc. alles möglich. Wenn ich mein Handy nur mit einem Watt laden möchte sollte mir das möglich sein.
Ja, manche (z.B. Fairphone) haben da ja zumindest einen Umschalter in den Settings, wo man auf "langsam Laden" umstellen kann. Ist für die Leute (wie mich), die es nachts am liebsten laden praktisch, da spielt es ja dann keine Rolle, wenn das Handy 5 Stunden braucht, um voll zu werden. ;)
 
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Grumpy schrieb:
Na jetzt bin ich mal gespannt wie lange es dauert, bis die ersten ankommen und sagen "Stimmt nicht! Diese Schnellladedinger machen meinen Akku innerhalb einer Woche kaputt! Alles Verschwörung! Die wollen nur, dass wir teuer neue Akkus austauschen lassen" ... Let's go!

Ansonsten vielen Dank für die News zum Test. Das bestätigt meine vorherige Ansicht dazu, dass man allgemein sagen kann, dass man sein Handy einfach laden soll und gut ist. Ein Akku nutzt sich mit der Zeit so oder so ab. Ärgerlich, aber mit Sicherheit wird das (hoffentlich) noch bisschen besser in der Zukunft. Früher (2010-2015) habe ich das bedeutend dramatischer wahrgenommen mit dem Akkuverschleiß bei Smartphones als heute.

Liebe Grüße
Irgendwie hat deine Aussage einen großen Logikfehler: wenn die ersten Kommentartoren kommen, die behaupten Schnelladen schädigt den Akku (das war die bisherige, verbreitete Annahme), dann macht es für diese keinen Sinn diesem Test abzusprechen, mit dem Hintergedanken einer Verschwörung, das die Hersteller doch immer wollen, das wir zeitnah die Akkus tauschen sollen. Genau das würde damit ja eben nicht passieren.

Entweder sie freuen sich, das die Behauptung der kapitalistischen Akku-Tausch-Mafia, faktisch im Alltag nicht stimmt und so ihre Akkus/Handys länger nutzen können, oder sie behaupten einfach weiter das es so ist - was sie weiterhin davon abhalten würde ihre Akkus im Alltag hoch und runterzuladen. Also so oder so spielt es keine Rolle und es macht sowas von keinen Sinn so einen Blödsinn zu schreiben.

Tatsächlich bin ich skeptisch wie aussagekräftig die Kapazitätsberechnungen intern immer so sind. Bei einen Arbeits-Iphone habe ich permanent geladen, wenn es nicht gerade in der Hosentasche war. Ich hatte nach 5 Jahren immernoch über 90% Kapazität, aber der Akku hat kaum 1 Tag noch ohne laden gehalten oder massiv um 60-80% an einem kaum benutzten Tag (Wochenende) einzubrechen.
 
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Darauf zu achten wie ich lade, um ein bisschen Akku Kapazität zu bewahren ist mir meine Lebenszeit nicht wert. Ich nutze mein Smartphone und lade wenn ich Bedarf hab voll. Gibt genug andere Probleme die mich beschäftigen, da gehört das nicht dazu 😝
 
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Mein iPhone 16 Pro Max wird in der Praxis nur im Auto geladen - also langsam.

Das reicht, damit es in der Praxis immer irgendwo zwischen 20-80% dümpelt. In iOS ist zudem die 80%-Grenze gesetzt, weshalb es nur ganz gelegentlich mal die 100% sieht... (Laut Apple lädt es gelegentlich mal voll, um weiterhin genaue Schätzungen zum Ladezustand geben zu können)

Bin ich mal längere Zeit zuhause lade ich am 20W-Lader von Apple. Ist zwar genaugenommen der Schnelllader, allerdings könnte das iPhone auch bis knapp über 30W. Wenn ich die Möglichkeit unter iOS hätte, würde ich das Schnellladen aber ganz ausschalten. Ich brauche es nämlich schlicht nicht - und auch wenn der Schoneffekt geringer ist wie die Begrenzung des Ladevorgangs auf 80%, er ist da.

Was ich kategorisch meide ist induktives Laden... Die Wärmeentwicklung ist da so enorm, dass das definitiv nicht gut für den Akku sein kann.

Derzeit stehe ich nach knapp 14 Monaten und 185 Ladezyklen bei strammen 100%. :smokin:
 
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2,5% Differenz ist für mich bei so wenig Geräten nicht aussagekräftig genug. Dafür lade ich ganz sicher nicht 2x pro Tag für jeweils 50% ...
 
BmwM3Michi schrieb:
ok 2,5-4% bei 500 Ladezyklen zwischen 30-80% ist jetzt weniger, als erwartet. Lohnt sich kaum.

Akkus gelten unter 80% restkapazität oft schon als "hinüber". Man muss dann oft damit rechnen, dass das Gerät die Performance drosseln muss oder das Gerät ggf. schon mal bei 10% Restladung aus geht, wenn es draußen gerade kalt ist. Das muss nicht genau bei 80% passieren, Kann auch genauso gut sein, dass der Akku bei 80% einfach nur 20% weniger lange hält, ohne Nebenwirkungen. Das Risiko dass Nebenwirkungen auftreten ist aber stark erhöht.

Wenn man hier also bis zu 4 Prozentpunkte Unterschied sieht. Als z.B. 90% Restkapazität nach X ladezyklen statt 86% Restkapazität nach ebenfalls X Ladezyklen allerdings immer ganz vollgeladen, dann ist das schon ein enormer Unterschied.

Ich habs jetzt nicht hochgerechnet, aber alleine diese 4% Unterschied könnten schon bedeuten, dass der Akku z.B. nur halb so schnell altert (nein, die Restkapazität sinkt mit der Alterung NICHT linear!). Das sollte man also keinesfalls unterschätzen. Zumindest, wenn man ein Interesse daran hat, die Lebensdauer des Akkus zu erhalten.

Oder anders ausgedrückt: Die Lebensdauer eines Akkus spielt sich idr. zwischen 100% und 80% Restkapazität ab. Also nur 20 Prozentpunkte zwischen "neuwertig" und "sollte getauscht werden". Das ist die Lebensspanne die man ansetzen muss. Und Natürlich sind hier 4% sehr viel. Vor allem bei nicht linearem Kapazitätsverlust. Ich will das nur nochmal betonen...

Es hat schon seinen Grund, warum moderne Smartphones Ladelimits erlauben, z.B. bis max 80% zu laden.
Die Hersteller wissen natürlich schon seit vielen Jahren, was dieser YouTuber nachgetestet hat. Wäre ja auch schlimm wenn nicht...


Kurz gesagt, sind die eindeutigsten Erkenntnisse zu modernen Akkus:
1. Möglichst nicht voll laden oder voll entladen, sondern idealerweise zwischen 20 und 80% halten. Häufiges laden schadet nicht.
2. Hitze Vermeiden. Das schadet dem Akku ebenfalls extrem. Also nicht bei 35 Grad außentemperatur in die Sonne gehen, das Display auf max Helligkeit ballern lassen , irgend ein Game zocken oder 4K Videos aufnehmen und am schlimmsten dann zusätzlich noch laden. Wer seinen Akku möglichst schnell kaputt grillen will, macht genau das. So hab ich tatsächlich auch schon einen Smartphone Akku an einem Tag zerstört. Danach ist das Handy bei 20% Restladung immer abgestürzt... vorher nie Probleme.
 
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Flutefox schrieb:
Es wäre dennoch kein Problem, OS Seitig den Ladestrom selbst einschränken zu können.
Wäre sehr praktisch. Mein Nubia Z60U LE kann zwischen schnellem (50W bis 50% und danach 30W) und sehr schnellem Laden (80W, wobei thermisch ab 40°C Akkutemp stark gedrosselt wird) umgeschalten werden und das finde ich echt praktisch. Aber ich lade im Alltag mit 13-18W an einem anderen Ladegerät, weil es reicht. Ich würde auch hier gerne den Ladestrom komplett manuell (wie die Akkukapazität, die geht von 20-90% in 1% Schritten) einstellen können.
 
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^Dodo.bW schrieb:
Darauf zu achten wie ich lade, um ein bisschen Akku Kapazität zu bewahren ist mir meine Lebenszeit nicht wert.
Das stellt man einmal ein und gut ist. :)
 
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floq0r schrieb:
Ich hab mal gelesen, dass es die Akkutemperatur ist die zu vorzeitiger Degradation führen kann. Deshalb wird die Ladeleistung auch permanent an die Akkutemperatur angepasst. Schön beobachten kann man das mit Charge Meter (auf Android).
https://play.google.com/store/apps/details?id=dev.km.android.chargemeter
Eben, Laden bei gleichzeitiger Nutzung oder anderweitiges Grillen im Sommer auf dem Armaturenbrett, Handyhalterung etc sind die Killer.
Ansonsten bei meinetwegen >15 ans Ladegerät und ab dafür bis voll.
Pixels bilden wie immer die klägliche Ausnahme)
 
Gut, das ihr den Test mal zusammengefasst habt. Danke.
Mir sagt der Test eins: ich muss an meinem Ladeverhalten nichts ändern. Der minimale Vorteil bei 30-80Prozent-Ladung kann vernachlässigt werden.
Wenn ich bei 10-20 Prozent bin, lade ich schnell auf bis 100 Prozent und gut ist. Es gibt immer mal Akkus, die steigen vorher aus, manche halten länger. Da steckt man eh nicht drin.
 
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Was ich schon quasi immer hier schreibe, wenn man es hat nutzt man es, die Elektronik und Software die das ganze entsprechend regelt reicht aus.
Wenn man hier so manch einmal liest was Leute für ein Aufwand betrieben um ihre Akkus in den Geräten zu "schonen" muss man schon lachen und schmunzeln für was man alles unnötig Kompromisse eingeht oder gar Zeit verschwendet.
 
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Habe den Test die Tage schon gesehen, werd mein Handy aber dennoch weiterhin nicht mit über 5W Schnelladen wenn ich es nicht brauche. Better Safe than Sorry. Mein 5 Jahre altes Handy hat immer noch eine sehr gute Akkulaufzeit und das obwohl es mittlerweile über 1000 Ladezyklen haben müsste. Scheint also doch etwas zu helfen Schnellladen zu vermeiden ;)
 
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Der Test ist völliger humbuk.

Wieso iPhones 12? Die können doch gar kein Fast Charge!
 
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Der Vorteil ist, dass wir in Zeiten leben in denen der Akku mittlerweile so groß ist, dass man selbst mit ordentlich Verschleiß noch locker über einen Tag kommt. Und die Energiesparmodi sind auch viel intelligenter und besser als vor 10 Jahren. Selbst wenn ich am Ende des Tages nur noch 5% habe, dann geht es halt in den Ultra-Stromsparmodus und ich kann trotzdem noch stundenlang mit dem Wallet bezahlen oder Nachrichten annehmen.
 
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Habe das Video auch gesehen und werde an meinem Ladeverhalten nichts verändern, damit der Akku ein paar Wochen länger hält. Ich lade immer alle 2 Tage von 10/20% - 100%.
 
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30-80% nur Laden halte ich für eine unnötige Kastration. Nutz es wie benötigt und gut ist es.
 
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