@Spiro
Ich werde das noch einmal raussuchen ....
Was die Rechnung angeht liegst Du etwas falsch, alles was an Command-Overhead vorhanden ist, läuft im PIO Mode ab, auch für das mit UDMA laufende Gerät. Nur die reinen Datentransfers laufen dann bei diesem Gerät mit UDMA-Speed, das Problem ist, dass man den prozentualen Anteil nicht rausbekommt (meine Bücher u.a. auch die sogen. Bibel für IDE und SCSI aus dem Addison-Wesley-Verlag, gibt es nicht zweifelsfrei her), es steht auch nicht dabei welcher PIO-Mode es ist (es gibt deren 5). Es läßt sich daher nicht wirklich sagen wieviel von den nach Deiner Rechnung 116.6 MB wirklich übrig bleiben.
Es kommen noch andere Dinge hinzu wenn optische Medien Probleme machen, Device Resets und Bus-Timeouts, alles nagt an den 133 MB. Wenn man es genau wissen will, braucht man einen Protokoll-Analyser, sowas kenn ich allerdings nur für SCSI (übrigens schon verwendet, sehr spannend, würde ich daher gerne mal auf dem ATA-Bus sehen).
Der PIO-Mode steht ja auch im Zusammenhang mit erhöhter Prozessorlast, auch wenn es nur ein Paar Prozentpunkte sind (bis hin zu 10% habe ich in HD-Tach-Benches gesehen, allerdings nicht bei mir), damit steht für mich eine favorisierte Verkabelung fest.
Die ganze Geschichte ist allerdings und da liegst Du richtig, nicht mehr so dramatisch wie in der Vergangenheit (bes. wenn ich an die Beteiligung von Geräten miit Conner-Protokoll denke).
Ich werde aber der Sache auf den Grund gehen, das interessiert mich, auch wenn ich nicht der große ATA-User bin und die Zeit dazu habe ich ohnehin.