Lebensmittelrecht. Legitimation zur Verbrauchertäuschung?

Idon schrieb:
Du verharmlost meiner Ansicht nach Leid von Tieren
Im Gegenteil; das tust du, indem du implizierst, dass die Tiere bei jeder Tierhaltung leiden würden - und damit das Leid der Tiere in der Massenhaltung gleichstellst mit artgerechterer(!) Haltung.

Idon schrieb:
indem du darstellst, dass es "glückliche" Schlachttiere gibt.
Die gibt es halt auch - ist eben so. ;)
Darüber, dass sie am Ende im Schlachthof landen, sind sie natürlich nicht glücklich - aber darüber wissen die Tiere ja in der Zeit ihres Lebens nichts.

Idon schrieb:
Entweder man bekennt sich dazu, dass es glückliche Schlachttiere nicht gibt
Kann man tun, geht aber halt dann an der Realität völlig vorbei.
Nochmal: Es mag ja sein dass du bestreiten möchtest, dass es einem Tier, das sich kaum bewegen kann, kaum Tageslicht sieht, keine Wiese kennt und stets Verletzungen/Entzündungen hat genau so gut geht wie dem Tier, das gesund ist, das jeden Tag mehrere Stunden raus und sich großzügig bewegen kann. Hat aber nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun.

Idon schrieb:
Das ist für mich so, wie nur manche Menschen (z. B. aufgrund von Geschlecht, Religion, Rasse, Beruf...) zu hassen oder zu töten oder auszugrenzen.
Das ist dann eben nicht "so", sondern das wäre Rassismus und Diskriminierung - etwas völlig anders.
Mal wieder Äpfel und Birnen, hm? ;)
 
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Es genügt jetzt zu dem Thema!!
Sonst kommen keine Garnelen aus Aquakulturen sondern eure Beiträge in die selbige.
 
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Das ehrlichste Lebensmittel, was man in Deutschland kaufen kann, ist das Wasser aus dem Wasserhahn.

Alles andere müsste man sich dann selbst Anbauen, oder Verarbeiten, um ganz sicher zu sein, was drinnen ist.
Ich selbst bin auf jeden Fall kein sehr heiliger. Ich versuche zwar etwas mit Vernunft zu konsumieren, aber mein Einsatz könnte sicherlich größer sein.

Was ich machte war, von Fanta auf Kalorienarmen Sirup umzustellen. Mir ist bewusst, dass da dann sicherlich andere Geschmacksstoffe drinnen sind, aber mir ging es damals Primär um die Kalorien und was mir auffiel war, dass ich auf jeden Fall mein Gewicht besser halten kann und mit das alte Zuckergetränk jetzt nicht mehr schmeckt.

Dann bin ich auch auf länger Haltbare H-Mich umgestiegen, weil ich selbst ein Liter gelegentlich nicht rechtzeitig verbrauchen konnte und gerade bei Milchprodukten schmeckt man es wirklich schon nach ein paar Tagen über das Datum.

In letzter Zeit versuche ich auch öfters Bioprodukte, wobei auch selbst hier heißt, dass dies nicht unbedingt das Allerheilsmittel ist. Aber immerhin schmecken mir Bioprodukte wie Käse oder Schokolade wirklich besser.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass Fleisch ruhig etwas teurer sein darf, wenn die Tiere dafür besser gehalten werden. Neulich sah ich in einer Doku, dass es in Deutschland erlaubt ist, das Ferkel ohne Betäubung kastriert werden dürfen und das nur, weil es mit Betäubung teurer wäre.

Auch versuchte ich mein Fleischkonsum etwas zu drosseln, oder wenn mehr Fisch zu essen. Aber trotzdem gehe ich auch mal zum Mc, um dort ein paar ChickenNuggets zu essen.

Allgemein würde ich sagen, dass der Durchschnittdeutsche weniger Fleisch essen sollte (im Durchschnitt isst der Deutsche nun mal zu viel Fleisch. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich müsste auch mal wirklich darauf achten, ob ich dazu gehöre). Deshalb muss er nicht gleich zum Vegetarier werden, aber weniger Fleisch würde jedem gut tun. Dem Menschen selbst, den Tiere (die werden zwar trotzdem geschlachtet, aber ich hoffe, dass sie dann mehr Platz bekommen) und der Umwelt.
 
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Khaotik schrieb:
Gepaart mit astronomischen Strafen bei Missachtung oder Betrug.
Danach kann man in Deutschland lange schreien.

Es wäre z.B. sehr einfach, die Strafen für Verstöße gegen das Kartellgesetz (insb. Preisabsprachen) so zu gestalten, dass da am Ende eben "verursachter Schaden + X" auf der Rechnung steht ... und nicht wie bisher "ein paar prozent des Schadens".
Das solche Regelungen niemanden abschrecken, hat fast ausschließlich damit zu tun, dass sich in Deutschland auch aufgeflogene Kartelle noch gelohnt haben (weil die Strafen nicht ansatzweise den durch die Absprachen erzielten Umsatzsteigerungen entsprechen).
Wenigstens die, die man erwischt, sollte man wirtschaftlich zerstören ... einfach als Exempel für alle Überlebenden.
 
CCIBS schrieb:
Was ich machte war, von Fanta auf Kalorienarmen Sirup umzustellen. Mir ist bewusst, dass da dann sicherlich andere Geschmacksstoffe drinnen sind, aber mir ging es damals Primär um die Kalorien und was mir auffiel war, dass ich auf jeden Fall mein Gewicht besser halten kann und mit das alte Zuckergetränk jetzt nicht mehr schmeckt.
:D
Eine ähnliche Umstellung hatte ich ebenfalls, aber etwas extremer. Vor über 3 Jahren habe ich meine Ernährung ziemlich radikal umgestellt - ursprünglich alleine mit dem Ziel, etwas Gewicht zu verlieren. Habe davor sicher 10 oder 15 Jahre ausschließlich(!) Cola getrunken. Gut, die letzten zwei/drei Jahre davon bin ich dann auf Cola Light gehüpft.
Als ich aber dann die Ernährung umgestellt habe, wechselte ich auf Wasser - und trinke seit dem auch nichts anderes mehr, ohne Außnahme (abgesehen von alkoholischen Getränken ab und an).

Und, ja: Normale Cola schmeckt mir überhaupt nicht mehr - auch Cola Light finde ich mittlerweile viel zu süß, einfach unangenehm süß.

Mittlerweile nasche ich zumindest Abends wieder fast jeden Tag. Ein Jahr habe ich aber auf Süßes generell und konsequent verzichtet (keine Kuchen, keine Schoki, keine Pralinen, keine Kekse, nichts) und... das ist - für mich - bis zum Schluss immer wieder mal sehr sehr hart gewesen. ^^

Aber mit der Umstellung insgesamt, zu Beginn, weil ich ohnehin alles nach Kalorien/Fett/Zucker abgesteckt habe, zog auch der Wandel (Bio, Qualität, Herkunft) insgesamt mit ein.
 
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@Idon
Zitat: Du verharmlost meiner Ansicht nach Leid von Tieren, indem du darstellst, dass es "glückliche" Schlachttiere gibt.


Ich weiß jetzt nicht so wirklich was es da zu verharmlosen gibt?
Der Mensch ist von NATUR AUS ein Allesfresser, und dazu gehört eben auch Fleisch. Und um daran zu kommen muss ein Tier getötet werden. Also kann prinzipiell an der Tötung von Tieren nie etwas unnatürliches sein. Lediglich die Art und Weise "wie" es geschied.
Die größte Sorge "aller" Tiere ist "fressen" und der jedem Lebewesen angeborene Überlebensinstink, egal ob Wildtier oder domestiziertes Hausschwein, erst danach dürfte wohl der Paarungstrieb eine größere Rolle spielen.
Von daher kann es nicht gleichgültig hingenommen werden, ob ein Tier 0,5m² Platz hat oder 500km².

Khaotik schrieb:
Auf der anderen Seite kann man mal drüber nachdenken, was an Aromen prinzipiell so schlimm ist. Das die z.B. am Beispiel Erdbeerjoghurt aus Birkenrinde gewonnen wird – so what? Ist mir lieber als aus Bärenhoden oder Rinderhufen. Für mich ist Birkenrinde jetzt erstmal nichts verwerfliches.

Sofern das Konzentrat nicht aus Birkenrinde aus Tschernobyl stammt, sicherlich. Bei "natürlichen Aromen" geht es mir speziell ja darum, dass viele Verbraucher die Liste der "möglichen" natürlichen Aromen gar nicht kennen. Wer kennt sich denn ganz genau damit aus?
Das es da aber viele verschiedene und unterschiedliche Abstufungen gibt, wissen viele auch nicht, und wer schaut "immer" ganz genau hin? Der Kern was ich damit sagen will ist, dass man die Produkte auch dann als ein Produkt X benennen darf, obwohl Null X in dem Produkt ist. Man bezeichnet das Produkt als Erdbeerjoghurt... aber es enthält gar keine Erdbeere. Eine Kalbsleberwurst ohne Kalbsleber ist dennoch als Kalbsleberwurst deklariert... Ich erhalte also nicht das, was der Produktname ausdrückt, sondern lediglich eine Illusion dessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum man zu einer bewussteren Ernährung findet, ist doch letztlich irrelevant.
Bei mir war das mit dem Vegetarismus auch eher "Zufall".
In meinem Elternhaus gabs täglich Fleich (nur zum Frühstück nicht) und ich hatte mich daran eigentlich gewöhnt.
Ein Jahr nach meinem Auszug habe ich dann gemerkt, dass ich nie Fleisch gekauft habe, welches ich sebst zubereiten musste (ich mag die Zubereitung einfach nicht ... ich hantiere halt nicht gerne mit Leichenteilen), und ich mich seit fast 12 Monaten ohnehin schon vegetarisch ernährt habe.
Und dann habe ich es eben zum Prinzip erhoben ... welches ich allerdings nicht zu 100% konsequent durchziehe ... wenn mir bei jedem Fleischgericht, an dem ich vorbeikomme, das Wasser im Mund zusammenläuft, dann werte ich das als Zeichen meines Körpers, das wohl mal wieder ein bischen Fleisch dabei sein sollte.
Das passiert allerdings nur alle paar Wochen bis Monate mal ... ein ganz anderes Leben, als in meinem Elternhaus ... und nebenbei ist mein Gewicht von 90kg bei Auszug auf einigermaßen stabile 75kg runter (aber das ist nur ein Nebeneffekt) obwohl ich weiterhin auf gesüßte Getränke stehe ... ich trinke das nur nicht gegen den Durst (da ist Wasser sowieso viel effektiver), sondern als leckere Erfrischung zwischendurch.
Cola, Fanta und Co. sind mir aber noch immer viel zu süß ... das mochte ich schon als Kind nicht so gerne.
Lieber Wasser mir Sirup ... gerne auch mit Kohlensäure ... und sehr oft mit einem Schuss Zitronensaft (damit es nicht so süß ist).

Bei Erdbeerjoghurt fällt mir immer nur auf, dass das Zeug nicht wirklich nach Erdbeeren schmeckt ... allgemein finde ich Erdbeer-Aromen nicht mehr so lecker ... Echte Erdbeeren hingegen schon (am besten Walderdbeeren - also wilde).
 
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Scrypton schrieb:
Als ich aber dann die Ernährung umgestellt habe, wechselte ich auf Wasser - und trinke seit dem auch nichts anderes mehr, ohne Außnahme (abgesehen von alkoholischen Getränken ab und an).
Etwas Geschmack muss es bei mir schon haben
 
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Tiu schrieb:
Der Kern was ich damit sagen will ist, dass man die Produkte auch dann als ein Produkt X benennen darf, obwohl Null X in dem Produkt ist. Man bezeichnet das Produkt als Erdbeerjoghurt... aber es enthält gar keine Erdbeere. Eine Kalbsleberwurst ohne Kalbsleber ist dennoch als Kalbsleberwurst deklariert... Ich erhalte also nicht das, was der Produktname ausdrückt, sondern lediglich eine Illusion dessen.
Der Kunde wird aber stellenweise auch in die "andere Richtung" verarscht.

Beispielhaft ist "Laktosefrei" oder "Frei von Gluten" zu nennen. Mittlerweile meinen viele Menschen, Gluten wäre etwas per se schlechtes, etwas, das besser gemieden werden sollte. Nun wird damit hier und da schon bei Produktarten geworben, die sowieso - also grundsätzlich und noch nie - Gluten oder Laktose enthalten haben, einfach, weils kein Bestandteil ist und war.
Aber urplötzlich werden die gleichen(!) Produkte als gesünder oder "verträglicher" beworben, indem man das, was sie schon immer waren, extra dick auf die Verpackung schreibt.

//Edit:
Zum Joghurt; kann da den Erdbeerjoghurt von Emmi empfehlen, schmeckt nach frischen Erdbeeren und enthält absolut keine Aromazusätze. Wenn du ihn mal siehst, zugreifen und probieren. :D
 
Scrypton schrieb:
Zum Joghurt; kann da den Erdbeerjoghurt von Emmi empfehlen, schmeckt nach frischen Erdbeeren und enthält absolut keine Aromazusätze. Wenn du ihn mal siehst, zugreifen und probieren.
Werde ich machen, danke für den Hinweis.
Momentan gibts bei mir nur dann Erdbeeryoghurt, wenn in Brüderchens Garten Erdbeerernte war (gleiches gilt für andere Obstsorten, die der da anbaut) ... den Yoghurt dazu mache ich selbst (eigentlich ist es kein machen, sondern eher ein Multiplizieren). Da kommt dann auch kein Zucker rein (nur die Erdbeeren werden vorher leicht gezuckert).
Und natürlich ist das dann am Ende kein Sahne-Rühr-Yoghurt, sondern stichfester ... und ich habe auch keine Ahnung, wie die Yoghurtkulturen in dem Zeug drauf sind (links, rechts, konservativ ... keine Ahnung).
 
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Tiu schrieb:
Man bezeichnet das Produkt als Erdbeerjoghurt... aber es enthält gar keine Erdbeere. Eine Kalbsleberwurst ohne Kalbsleber ist dennoch als Kalbsleberwurst deklariert... Ich erhalte also nicht das, was der Produktname ausdrückt, sondern lediglich eine Illusion dessen.
Ich bin da völlig bei dir. Das ist eben wie erwähnt auch bei Wurstwaren mittlerweile sehr oft der Fall. Primär wird da dann Wasser reingepanscht um einfach Gewicht zu bekommen. Aber auch Separatorenfleisch usw. wandert da gerne rein.
Für mich auch eine bewusste Verbrauchertäuschung die man als "Normalo" kaum überall als solche Erkennen kann.
Was Fleisch und Wurst angeht habe ich früher zugegeben auch aus Preisgründen fast immer zur abgepackten gegriffen.
Mittlerweile kaufe ich so gut wie alles nur noch beim Metzger vor Ort. Dadurch nimmt mein bewusster Konsum allerdings auch ab. Dafür aber auch die Müllberge die man hinterlässt.
Scrypton schrieb:
wechselte ich auf Wasser - und trinke seit dem auch nichts anderes mehr, ohne Außnahme (abgesehen von alkoholischen Getränken ab und an)
Wäre für mich auch nichts. Ich bin da seit jeher ein Schorle-fan. Also ca. 80% Wasser mit einem Schuss Saft. Mittlerweile oft mit Apfelsaft aus heimischen Äpfeln. Kann man sich hier immer 5L-Beutel kaufen - finde ich ganz praktisch.
Von Light und Zero-Produkten halte ich prinzipiell überhaupt nix. Das ist das gleiche Märchen von "Zuckerfrei" wie mit den Erdbeeren im Joghurt. Das man sich mit dem Süßstoffzeug ggf. sein Erbgut zerballert juckt die Leute aber nicht. Hauptsache man kann "Zuckerfrei" und 0Kcal draufschreiben.
Musste ich immer schmunzeln, wenn manche Leute ein Doppelwoppermenü bestellen mit Extra Pommes aber dann nur ne Cola Light dazu - nicht das man der Cola wegen noch dick wird! :rolleyes:
 
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Scrypton schrieb:
Der Kunde wird aber stellenweise auch in die "andere Richtung" verarscht.
Das stelle ich auch jedes mal fest, wenn ich den "vegan" Aufdruck auf den Wasserflaschen in unserem Kühlregal sehe. Klar ist das Vegan ... aber das war es auch schon, als es noch nicht drauf stand.
Aber wenn der Markt ein Triggerword entdeckt hat, dann ist halt Polen offen, denn viele Kunden fragen eben nicht nach Sinn oder Unsinn dieser Etikettierung, die lassen sich scheinbar einfach triggern. Ich bin richtig froh, dass noch kein Kunde nach veganem Wasser gefragt hat ... ich weiß nicht, was dann aus mir heraussprudelt. "Höflich bleiben", könnte mir dabei aber durchaus schwer fallen.
 
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DerOlf schrieb:
Das stelle ich auch jedes mal fest, wenn ich den "vegan" Aufdruck auf den Wasserflaschen in unserem Kühlregalö sehe. Klar ist das Vegan ... aber das war es auch schon, als es noch nicht drauf stand.
Wobei ja z.B. Saft, Wein oder Bier nicht zwangsläufig vegan ist, von daher kann ich das wiederum ein wenig nachvollziehen.
 
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DerOlf schrieb:
Das stelle ich auch jedes mal fest, wenn ich den "vegan" Aufdruck auf den Wasserflaschen in unserem Kühlregal sehe. Klar ist das Vegan ... aber das war es auch schon, als es noch nicht drauf stand.
Jein... Es gibt ja bsw auch vegane Bananen... Habe ich vorher auch gedacht... Spinnen die jetzt? gab es schon einmal nicht vegane Bananen? JA

Für den Transport der Bananen von Mittel-/ Südamerika nach Europa werden Bananenstauden mit einem Mittel besprüht das sie vor Schimmelbefall etc schützt. Dieses Mittel wird aus Läusen gewonnen. Da auch Läuse Lebewesen sind... Gibt es jetzt Bananen und vegane Bananen... :D
 
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DerOlf schrieb:
Das stelle ich auch jedes mal fest, wenn ich den "vegan" Aufdruck auf den Wasserflaschen in unserem Kühlregal sehe. Klar ist das Vegan ... aber das war es auch schon, als es noch nicht drauf stand.

Ich bin selbst weder Veganer noch Vegetarier, aber hier geht es zum Beispiel auch darum, mit was für Kleber das Etikett auf die Flasche geklebt wird. Im ersten Moment klingt das völlig idiotisch, aber hinter Veganismus steckt ja noch mehr als die Ernährung.
 
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mental.dIseASe schrieb:
Ich bin selbst weder Veganer noch Vegetarier, aber hier geht es zum Beispiel auch darum, mit was für Kleber das Etikett auf die Flasche geklebt wird. Im ersten Moment klingt das völlig idiotisch, aber hinter Veganismus steckt ja noch mehr als die Ernährung.
Ganz Einfach wohl, Leder und Kunstleder bei Möbeln (nehme ich mal an). Aber als Fleischessen müsste ich dann das Naturleser nehmen, denn ich will ja, wenn man schon ein Tier schlachtet, dass es so weit wie möglich verwertet wird und nicht irgendetwas weggeworfen wird.
 
Khaotik schrieb:
Wäre für mich auch nichts. Ich bin da seit jeher ein Schorle-fan. Also ca. 80% Wasser mit einem Schuss Saft. Mittlerweile oft mit Apfelsaft aus heimischen Äpfeln.
Hätte ich gerne gemacht.
Aber ehe mein exzessiver Cola-Konsum Einzug hielt, habe ich davor - bis etwa 16-17 - ausschließlich Apfelschorle zu mir genommen. Das war wohl etwas zu viel, seit dem vertrage ich keinen Apfelsaft mehr, auch nicht verdünnt. Nen Liter Apfelschorle über den Tag und ich würde Nachts mit Sodbrennen kämpfen.

War zu Beginn durchaus etwas gewöhnungsbedürftig, einfach weil mir (noch immer) Wasser einfach "nicht schmeckt". Aber komme sehr gut damit klar, mittlerweile - wenn ich etwas schmecken möchte, esse ich. :D

Khaotik schrieb:
Von Light und Zero-Produkten halte ich prinzipiell überhaupt nix. Das ist das gleiche Märchen von "Zuckerfrei" wie mit den Erdbeeren im Joghurt.
Da bin ich zwiegespalten.
Ich finde, ne zuckerfreie "Limo" prinzipiell schon deutlich besser als eine mit dutzenden Zuckerwürfeln darin. Schlicht, was die Kalorien- bzw. Zuckerzufuhr betrifft - fürs Abnehmen sind die also der Zucker-Version schon vorzuziehen. Sind zwar nicht optimal (weit davon), aber immerhin besser.

Der negative Effekt an den Süßungsmitteln ist, meiner Meinung nach, eher der, dass sie den Hunger fördern. Wer sich also in ne strenge Diät begibt und dazu auf Getränke mit Süßstoff umschwengt braucht sich nicht wundern, wenn er Abends mit Heißhunger zu kämpfen hat...
 
BeBur schrieb:
Wobei ja z.B. Saft, Wein oder Bier nicht zwangsläufig vegan ist, von daher kann ich das wiederum ein wenig nachvollziehen.
Bei Mischgetränken ja ... aber bei naturbelassenem Mineralwasser?
Tiu schrieb:
Jein... Es gibt ja bsw auch vegane Bananen
Natürlich steht vegan nur dafür, dass keinerlei tierische Produkte verwendet wurden, und das betrifft eben auch nicht nur das Produkt selbst, sondern auch Verpackung und Transport

mental.dIseASe schrieb:
aber hier geht es zum Beispiel auch darum, mit was für Kleber das Etikett auf die Flasche geklebt wird.
Ich wage zu bezweifeln, dass die bei Volvic, Evian oder Carolinen ihre Etiketten aufkleben ... die laufen komplett um die Flasche herum und werden wahrscheinlich aufgeschrumpft ... das hält dann nur aufgrund der Form.
mental.dIseASe schrieb:
Im ersten Moment klingt das völlig idiotisch, aber hinter Veganismus steckt ja noch mehr als die Ernährung.
Stimmt ja ... das ist die nächste Evolutionsstufe des Menschen :lol:
Scherz beiseite ... natürlich geht es bei Vegaismus darum, Tiere nicht mehr auszubeuten, und dem Ziel kann ich mich durchaus anschließen ... ich habe auch weniger ein Problem mit dem Veganismus selbst, sondern nur mit einigen militanten Veganern, die sich scheinbar für die "Herrenrasse to come" hielten.

Ich verzichte z.B. nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf vegetarische Fleisch-Ersatz-Produkte ... ich habe mich entschieden, diese Produkte (z.B. Wurst) nicht zu essen, sie fehlen mir nicht und ich brauche auch nichts, was genauso schmeckt, riecht und aussieht ... im Grunde finde ich das nämlich mittlerweile eklig.
Aber das erlebe ich bei anderen Vegetariern und Veganern eben eher selten ... die wollen ihr veganes Steak mit rote Beete-Saft drin ... natürlich kann ich da nur spekulieren, aber ich denke dann oft, dass deren Veganismus oder Vegetarismus nicht so unbedingt freiwillig ist. Oder warum versuchen sie sich selbst zu verschaukeln, indem sie Dinge essen, die schmecken, riechen und sich manchmal sogar anfühlen, wie Tierleiche?
Ist das wirklich nur die Gewohnheit ... oder liegt das nur daran, dass die Hersteller sowas eben anbieten?
 
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