Kenn ich.
Haus 2017 gebaut und damals ganz normal mit VDSL angeschlossen. Gleichzeitig wurde ein Glasfaser-Leerrohr bis ins Haus und bis zum Verteiler vorbereitet und auf die gegenüberliegende Straßenseite geführt – genau dorthin, wo auch unser Kupferanschluss liegt.
Das Leerrohr endet dort direkt neben dem Glasfaserverteiler, also technisch an genau der Stelle, an der ein Anschluss ohne weiteren Tiefbau möglich wäre.
Ein paar Jahre später wurde die komplette gegenüberliegende Straßenseite mit Glasfaser ausgebaut. Unser vorhandenes Leerrohr wurde dabei trotzdem nicht berücksichtigt. Hintergrund ist einfach, dass das Haus formell auf der „anderen Straßenseite“ liegt und daher nicht zum definierten Ausbaugebiet gehört.
GlasfaserPlus sollte die Erschließung übernehmen, aber der Ausbau wurde inzwischen mehrere Jahre hintereinander verschoben.
Als der Ausbau für die Innenstadt damals beauftragt wurde und viele in der Nachbarschaft die entsprechenden Schreiben bekommen haben, habe ich direkt nachgefragt – sowohl bei der Telekom als auch bei der Gemeinde (Der gute Breitbandpate

. Die Rückmeldung war überall ähnlich: ein eher ratloses „geht so nicht“, ohne eine klare, nachvollziehbare Begründung
Unterm Strich habe ich seit Jahren ein vorbereitetes Glasfaser-Leerrohr direkt am Verteiler, komme aber nicht in den Ausbau, weil Zuständigkeiten und Gebietseinteilungen das nicht vorsehen. Verständlich ist das nicht – die komplette Vorbereitung liegt vor –, dennoch bleibt es so, weil der Ausbauplan unser Haus formal nicht umfasst.