Wahrscheinlich sind damit die Akteure in anderen Ländern gemeint. Im benachbarten Luxemburg geht es mehr voran, obwohl auch dort jede Menge Bürokratie und Richtlinien beachtet werden müssen und es auch teuer ist.MDM schrieb:Wer ist "andere"?
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Bericht Leitung vorhanden, Anschluss nicht: Wie starre Regeln den Glasfaserausbau auf dem Land erschweren
Alternativ halt vom NVt für den Hof aus einen Splitterausgang im HK zurückführen zur Muffe und dort abzweigen. Falls da nicht Längenbeschränkungen/Dämpfungsgrenzen dagegen sprechen.GIubschi schrieb:Das ist ja technisch nicht unmöglich, auch wenn der Aufwand höher ist als viele meinen.
Dort läuft ja nur HK vorbei. Du brauchst also eine Muffe, einen NVt, ein Extra PON mit einem eigenen OLT-Port etc.
Wahrscheinlich, weil das immer noch die kürzeste oder zumindest günstigste Lösung ist. Ich hatte auch schon NVt mit 15km Kabel bis zur Vermittlungsstelle.GIubschi schrieb:Wobei ich an der Sache nicht verstehe, warum man unbedingt an der Versorgung aus der 8km entfernten VSt festhält. Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.
Ergänzung ()
Warum? Genau das ist Marktwirtschaft. Besonders, wenn man Monopol hatSurtur schrieb:Ich warte übrigens seit zwei Jahren auf einen Anschluss,seit einem Jahr liegidie Rohre.
Marktwirtschaft sieht anders aus.
Wer machts denn sonst, besonders in dünn besiedelten Gebieten.Surtur schrieb:Brauchen wir steuern und einen Staat um Straßen zu bauen? Ich denke NEIN!
Da geh ich noch mit. Aber hat ja Gründe, weil der Markt eben nicht alles super regelt. Ob man das jetzt über Förderungen oder doch lieber gesetzliche Vorgaben/Zwänge regelt kann man sicher gut streiten.Surtur schrieb:Subventionen heben den Markt auf.
Vom Sozialismus sind Förderungen mMn sehr weit entfernt.Surtur schrieb:Das ist dann Sozialismus (kenn ich noch).
Das ist in einer Solidargemeinschaft halt so.Surtur schrieb:muss ja die Steuern für Sachen zusammen bringen die ich NIE wollte.,🥴
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Das liegt daran dass hier nicht einzelne Ausbaustrecken gefördert werden, sondern Adressen.senf.dazu schrieb:Ich versteh auch nicht warum überhaupt eine Förderung für die lange Ausbaustrecke der Telekom genehmigt wurde.
Der Landkreis Gießen hat (laut Breitbandatlas) 948 Adressen (oder "Teilnehmer") verteilt im ganzen Landkreis zur Erschließung mit FTTH ausgeschrieben. Das waren offensichtlich abseits liegende Adressen, sowie einige Schulen. Die Telekom hat für dieses Gesamtpaket ein Angebot abgegeben und den Zuschlag erhalten. Hätte ein anderer Anbieter für die Adressen ein günstigeres Angebot abgegeben, wäre die Entscheidung eben anders gelaufen.
Hipplch
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Bei uns im Dorf wurde auch unten Glasfaser verlegt. Was bei uns hier auf dem Berg wird, weiß niemand. Nachbar, der beim Bau arbeitet, sagt, dass es wahrscheinlich nie wird. War ja damals beim Abwasser und Gasleitung das gleiche. Telekom ist hier nicht vorhanden, macht alles Sachsenenergie.
DLMttH
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Was soll denn immer der Spam zu E.on? Die Preise über zwei Jahre liegen bei etwa 35 Euro mtl., was überhaupt nicht teuer ist. Westconnect macht ziemlich viel richtig, indem sie nach wie vor kostenlos den Hausanschluss bauen, du verunsicherst durch diese Aussagen hier nur Andere, bei denen Westconnect vielleicht auch bauen möchte.wagga schrieb:aber von EON würde ich Glasfaser sofort bekommen möchte aber deren salzigen Preise nicht zahlen
Wieso soll ich auf Techniker warten?rezzler schrieb:Nein, weil rate mal, wer das dann bezahlt und auf die Techniker warten darf...
.
Wartest du bei Strom und Wasser auch?
Straßenbau ist auch Privatsache?
Warum soll so etwas wie ein Breitbandanschluss, ohne welchen du heute nicht arbeiten kannst, keine grundlegende Infrastruktur sein?
Wer bezahlt den Anschluss denn im Moment? Ausgebaut wird da wo es Fördermittel gibt. Also am Ende ebenfalls Steuergelder. Nur fließen die in private Unternehmen mit Vorständen welche Millionen bekommen.
Dazu haben wir dann einen Flickenteppich was die Technik angeht. Kupfer, Koaxialkabel, Glasfaser und LTE als Ersatz.
Es gibt genug Länder in welchen die örtlichen Grundversorger auch das Breitbandnetz stellen. Nur bei uns ist das unmöglich.
Unser Grundversorger legt immer die entsprechende Glasfaser sobald z.b. Fernwärme angeschlossen werden soll.
Die Telekom kannst du bei uns vergessen. Ebenso die Stadtverwaltung. Die haben andere Probleme und die Telekom war bisher der alleinige Netzbetreiber.
Mag bei euch besser laufen, bei uns habe ich fünf Jahre lang keinerlei Antworten von der Stadt oder Telekom erhalten.
Betrifft aber nur einen relativ kleinen Anteil der ausgebauten Haushalte.RcTomcat schrieb:Wer bezahlt den Anschluss denn im Moment? Ausgebaut wird da wo es Fördermittel gibt. Also am Ende ebenfalls Steuergelder.
Laut BREKO-Verband wurden nur 8% der 22,5 Mio Homes Passed bis Ende 2024 mit Unterstützung von Bundesfördermitteln gebaut (Seite 6). Dazu kommen vielleicht noch ein paar Prozentpunkte durch Förderprogramme der Länder, aber die machen heutzutage eigentlich ausschließlich Kofinanzierung mit dem Bundesförderprogramm.
Diejenigen, die dir die Leitung ins Haus bauen. Von selbst legen sich die Leitungen und Rohre auch bei Strom & Wasser nicht.RcTomcat schrieb:Wieso soll ich auf Techniker warten?
Ist er ja, siehe Vorgaben. Es gibt halt nur diverse Wege zum Ziel.RcTomcat schrieb:Warum soll so etwas wie ein Breitbandanschluss, ohne welchen du heute nicht arbeiten kannst, keine grundlegende Infrastruktur sein?
Schon lange nicht mehr nur dort.RcTomcat schrieb:Wer bezahlt den Anschluss denn im Moment? Ausgebaut wird da wo es Fördermittel gibt.
In staatlichen Unternehmen, mit Vorständen welche Millionen bekommen, läuft auch nicht alles sauber.RcTomcat schrieb:Also am Ende ebenfalls Steuergelder. Nur fließen die in private Unternehmen mit Vorständen welche Millionen bekommen.
Das kannst du aber keinem der Netzbetreiber oder jemanden vorhalten. Die meisten Techniken sind ja schon älter und gerade Mobilfunk läuft da ja eh separat.RcTomcat schrieb:Dazu haben wir dann einen Flickenteppich was die Technik angeht. Kupfer, Koaxialkabel, Glasfaser und LTE als Ersatz.
Das gibts bei uns auch. Wird aber kaum genutzt bzw. lieber überbaut. Ob es so gut wäre, wenn immer der örtliche Grundversorger dafür zuständig wäre, mit eigenen Preisen & Regeln, mag ich auch zu bezweifeln.RcTomcat schrieb:Es gibt genug Länder in welchen die örtlichen Grundversorger auch das Breitbandnetz stellen. Nur bei uns ist das unmöglich.
Kenn ich aus dem Raum München auch so. Aber wer mietet sich dann darauf ein? Bei München war es meist Pyur, ausschließlich. Und die sind ja nun auch nicht so attraktiv.RcTomcat schrieb:Unser Grundversorger legt immer die entsprechende Glasfaser sobald z.b. Fernwärme angeschlossen werden soll.
Die macht klar nur das, womit sie Geld verdient. Für geförderten Ausbau ist sie eh der falsche Ansprechpartner.RcTomcat schrieb:Die Telekom kannst du bei uns vergessen.
Deutlich, wenn auch so schon lang genug.RcTomcat schrieb:Mag bei euch besser laufen,
Mal auf ner Stadtratssitzung beim passenden Tagesordnungspunkt nachgefragt? Oder den Bürgermeister bei einer Versammlung vom Verein befragt?RcTomcat schrieb:bei uns habe ich fünf Jahre lang keinerlei Antworten von der Stadt oder Telekom erhalten.
Gab es bei der Privatisierung der Telekom damals nicht die Vorgabe, dass der Bund das große Aktienpaket nur dann nicht verkaufen muss, wenn er sich aus der Firmenpolitik heraushält?Surtur schrieb:Und Aktionäre haben keinen Einfluss?
Hab ich in BWL anders verstanden.
Wohl aufgrund von Protesten entweder der Wettbewerber oder der EU, damit der deutsche Staat nicht die Strategie der Telekom bestimmen kann.
... oder so ähnlich ...
Die Möglichkeiten zur Einflussnahme durch den Staat sind somit die gleichen wie er sie auch auf jede andere telco Firma hat, zB über die Regulierung, Lobbyarbeit usw.
Was haben Kabelanschlüsse mit dem Glasfaserausbau zu tun?Und Effizienz ist beim Glasfaserausbau ohnehin nötig. Generell geht es voran, laut der BREKO-Marktanalyse 2025 liegt die Ausbauquote mit Homes-Passed-Anschlüssen Mitte 2025 bei 52,8 Prozent. Nimmt man noch die gigabitfähigen Kabelanschlüsse mit dazu, steigt der Wert noch weiter.
Sie hinzuzurechnen ist eine Verzerrung und falsch.
Hinzuzurechnen sind sie ggf. beim "Gigabitausbau".
Ergänzung ()
Das hättest du eher tun sollen. Dein Kommentare sind zusammengestückelt ohne Zitate/Verweise, das ist wirr.Surtur schrieb:Und sorry, ich muss erstmal ins Bett, Nachtschicht, muss ja die Steuern für Sachen zusammen bringen die ich NIE wollte.,🥴
h00bi
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dann ist das aber schon sehr sehr sehr abgelegen.Hipplch schrieb:dass es wahrscheinlich nie wird. War ja damals beim Abwasser und Gasleitung das gleiche
Diesen Hybrid Mist wollte man mir vor 5 Jahren auch andrehen, lehnte ich ab 9,99 monatlich allein für den Router oder 590 Euro einmalig habe ich abgelehnt nahm dann DSL 100 mit einer eigenen 7590. Liebe Grüße.Casillas schrieb:Ich finde die Hybrid Tarife teilweise ne Frechheit. Ich wohne in einer Kleinstadt, bei der nur in meinem Stadtteil Glasfaser nicht ausgebaut wird, trotz vorhandener Leerrohre in den Straßen.
auch bei meinem betreffenden DSLAM weigert sich die Telekom diesen mit entsprechenden Komponenten auszustatten, so dass mehr als 100 mbit möglich sind. Aber den Hybrid Tarif. Den darf ich natürlich haben.
und wenn man dann noch von solchen Problemen liest. Nein danke.
Ergänzung ()
Bei mir baute EON aus leider bin ich kein EON Kunde und die Neukundenpreise sind mir zu teuer so bleibe ich weiterhin bei DSL 100 MBit/s. Noch ist mir Glasfaser zu teuer.Tuetensuppe schrieb:Das Hauptproblem liegt eher darin, dass sich jede Gemeinde aussuchen kann, welche Firma Glasfaser verlegt.
Liebe Grüße.
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Bürgermeister, Stadträte etc. Konnte man "knicken".rezzler schrieb:Mal auf ner Stadtratssitzung beim passenden Tagesordnungspunkt nachgefragt? Oder den Bürgermeister bei einer Versammlung vom Verein befragt?
Stadt hat kein Geld und ganz andere Sorgen.
Was am Ende geholfen hat war den Verantwortlichen des örtlichen Netzbetreibers bei diversen Info Veranstaltung (welche eigentlich für kleine Ortschaften im Umland gedacht waren) abzufangen und anzusprechen. Am Ende war ich auf vier solcher Veranstaltungen und habe dem Herrn Interessenbekundungen von über 30 Parteien vorgelegt. Daraufhin gab es dann die Umfrage und den geplanten Ausbau.
Was ich an Zeit in das Thema reingesteckt habe....
Hipplch
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Wenn 400m bis zur unteren Straße abgelegen ist? Sind auch nicht allein hier, sondern 6 Haushalte.h00bi schrieb:dann ist das aber schon sehr sehr sehr abgelegen.
Die Frage ist ja generell, ob Glasfaserleitungen immer an Kreisgrenzen enden / beginnen müssen. Darauf wollte ich hinaus. Ich wohne in einer eher dicht besiedelten Gegend und hier wird das ganze wesentlich pragmatischer gemacht. Dafür komme ich mit dem Bus nicht zum DB-Bahnhof, weil der ja hinter der Kreisgrenze liegt. Es ist also unabhängig von Förderprogrammen, Geldmitteln und Anbietern eine unglaubliche Kleingeistigkeit bei diesen Problemen anzutreffen.T1984 schrieb:Es handelt sich hier um einen geförderten Ausbau des Landkreises Gießen. Der Hof liegt im Landkreis Gießen, der Flugplatz im benachbarten Vogelsbergkreis. Die Glasfasertrasse führt nur aufgrund historischer Netzstrukturen der Telekom an dieser Adresse im Vogelsbergkreis vorbei. Das war bei der Ausschreibung sicher nicht klar. Da war ja auch noch nicht mal klar dass die Telekom die Ausschreibung gewinnen würde.
Siehe oben.rezzler schrieb:Alternativ halt vom NVt für den Hof aus einen Splitterausgang im HK zurückführen zur Muffe und dort abzweigen. Falls da nicht Längenbeschränkungen/Dämpfungsgrenzen dagegen sprechen.
Wahrscheinlich, weil das immer noch die kürzeste oder zumindest günstigste Lösung ist. Ich hatte auch schon NVt mit 15km Kabel bis zur Vermittlungsstelle.
Ergänzung ()
Warum? Genau das ist Marktwirtschaft. Besonders, wenn man Monopol hat
Wer machts denn sonst, besonders in dünn besiedelten Gebieten.
Da geh ich noch mit. Aber hat ja Gründe, weil der Markt eben nicht alles super regelt. Ob man das jetzt über Förderungen oder doch lieber gesetzliche Vorgaben/Zwänge regelt kann man sicher gut streiten.
Vom Sozialismus sind Förderungen mMn sehr weit entfernt.
Das ist in einer Solidargemeinschaft halt so.
Nein, müssen sie nicht. Sie gehen ja, wie man hier sieht, sogar durch. Das Problem ist halt das Anschließen von Gebäuden, die nicht im Fördergebiet liegen, weil anderer Kreis...Boimler schrieb:Die Frage ist ja generell, ob Glasfaserleitungen immer an Kreisgrenzen enden / beginnen müssen. Darauf wollte ich hinaus.
Im kleinen Maßstab gibts das auch, weil bspw. das Ende einer Straße gefördert FTTH bekommt, mangels Bandbreite, die Häuser auf dem Weg dorthin aber eben nicht mit erschlossen werden.
Bitte beim nächsten Mal einfach den Beitrag bearbeiten und, viel wichtiger, auch sachlich darlegen, wo für dich der Widerspruch ist. Ich verdiene meine Brötchen mit Gf-Netzen und nicht mit MarktwirtschaftSurtur schrieb:Siehe oben.
Is klar, wer lesen (und verstehen) kann ist auch 2025 klar im Vorteil...Nagilum99 schrieb:Was haben Kabelanschlüsse mit dem Glasfaserausbau zu tun?
Sie hinzuzurechnen ist eine Verzerrung und falsch.
Hinzuzurechnen sind sie ggf. beim "Gigabitausbau".
Ergänzung ()
Das hättest du eher tun sollen. Dein Kommentare sind zusammengestückelt ohne Zitate/Verweise, das ist wirr.
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Aber du verdienst deine Brötchen doch sicher IN der Marktwirtschaft? Oder habt ihr schon (wieder) Sozialismus?rezzler schrieb:Nein, müssen sie nicht. Sie gehen ja, wie man hier sieht, sogar durch. Das Problem ist halt das Anschließen von Gebäuden, die nicht im Fördergebiet liegen, weil anderer Kreis...
Im kleinen Maßstab gibts das auch, weil bspw. das Ende einer Straße gefördert FTTH bekommt, mangels Bandbreite, die Häuser auf dem Weg dorthin aber eben nicht mit erschlossen werden.
Bitte beim nächsten Mal einfach den Beitrag bearbeiten und, viel wichtiger, auch sachlich darlegen, wo für dich der Widerspruch ist. Ich verdiene meine Brötchen mit Gf-Netzen und nicht mit Marktwirtschaft![]()