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BerichtLeitung vorhanden, Anschluss nicht: Wie starre Regeln den Glasfaserausbau auf dem Land erschweren
Na quasi jeder - allen voran die USA und Trump - es braucht ne beschleunigte Zulassung für AI Datacenter ? Kein Ding - Trump regelt damit instant weiter gemacht werden kann.
Intel gehts wirtschaftlich schlecht ? Kein Ding, Trump kauft sich mit der US Regierung ein und regelt erneut.
Wieso geht sowas in vielen anderen Ländern binnen Tagen/Wochen was hier Jahre braucht oder erst gar nicht passiert ? Das ist vorprogrammierter Stillstand was in DE abgeht - so wird man nie mithalten geschweige denn führend sein können - man wird immer nur das hinterherhinkende Schlusslicht bleiben.
DE wurde über die letzten 50 Jahre totverregelwerkt und damit handlungsunfähig gemacht - das betrifft alle Bereiche, sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen.
Was mich am Bericht wundert: Das Problem ist doch eigentlich der Anschluss dieses Hofes und nicht des Flugplatzes. Man hätte als Kommune ja auch mal überlegen können, welche Infrastruktur eine schnelle Anbindung vorrangig braucht und da wäre mir der Flugplatz wohl vor dem Hof eingefallen.
Es handelt sich hier um einen geförderten Ausbau des Landkreises Gießen. Der Hof liegt im Landkreis Gießen, der Flugplatz im benachbarten Vogelsbergkreis. Die Glasfasertrasse führt nur aufgrund historischer Netzstrukturen der Telekom an dieser Adresse im Vogelsbergkreis vorbei. Das war bei der Ausschreibung sicher nicht klar. Da war ja auch noch nicht mal klar dass die Telekom die Ausschreibung gewinnen würde.
Du schlägst letztlich vor dass der Landkreis Gießen bei der Erstellung der Ausschreibung hätte entscheiden sollen: lass uns doch diesen Adresspunkt aus unserem Landkreis weglassen, und dafür willkürlich diesen Adresspunkt aus dem Nachbarlandkreis mit aufnehmen. Sowas würde wahrscheinlich schon zur Ausschreibung zu entsprechenden Artikeln führen wenn die Presse davon Wind bekommt.
Für einen geförderten Ausbau des Flugplatz müsste eben die zugehörige Gemeinde im Vogelsbergkreis eine Ausschreibung ihrer unterversorgten Adressen starten, oder der gesamte Vogelsbergkreis. Netzbetreiber die Angebote abgeben können bei der Erstellung auch die jetzt vorhandene Leerrohrtrasse die an der Adresse vorbei führt mitberücksichtigen. Die muss die Telekom ja jedem Anbieter zur Verfügung stellen.
Für einen geförderten Ausbau des Flugplatz müsste eben die zugehörige Gemeinde im Vogelsbergkreis eine Ausschreibung ihrer unterversorgten Adressen starten, oder der gesamte Vogelsbergkreis.
Der Witz an der Sache ist, das man den Flugplatz durch die Maßnahme ja recht einfach zu einem "Homes passed" hätte machen können. Die 800€ für den Hausanschluss würd ich dann als verkraftbar für den Flugplatz ansehen.
Aber dann müsste der geförderte Ausbau ja wieder neu durchgerechnet werden, was mMn zwar nachvollziehbar ist, aber wohl unnötig komplex.
Wir brauchen eindeutig mehr Projektmanager, Projektleiter, Planer, Gutachter, Leute in der Verwaltung, (externe) Berater und natürliche jede Menge Anwälte. Dann ist das Geld schon aufgebraucht bevor ein Spaten den Boden berührt hat.
Dann ärgert sich auch keiner, das ein Glasfaserkabel ein paar Meter an der eigenen Immobilie vorbeiläuft ohne das es angeschlossen wird.
Woher wussten es denn die Leute vom Hofgut, als sie den Antrag stellten? Von einem Bauernverband? Haben die Segelflugvereine denn keinen eigenen Verband?
Es gibt einen Unterschied zwischen selbst initiativ tätig werden und warten, bis jemand auf einen zukommt.
Wenn man erst agiert, wenn bemerkt, dass bereits Bauarbeiten im Gange sind, ist eben viel zu spät.
Ein Problem dürfte darin liegen, wie die Unternehmen aufgestellt sind. Dort die professionelle Geschäftsleitung, hier der Vereinsvorstand, der seine Freizeit opfert. Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Aber um genau diese muss man doch wissen, wenn man ein Unternehmen oder wenn man einen Verein führt.
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Surtur schrieb:
Einfache Frage: Wer ist der größte Aktionär der Telekom? Der Rest ergibt sich .
@rezzler:
Frage: laut Artikel ist es eine Hauptkabeltrasse. Wie machst du aus dieser "mal eben" ein Hausanschluss und wie soll sich der ausführenden Betrieb hier rechtfertigen, Dinge gebaut zu haben, die nicht ausgeschrieben waren?
Landkreis X kann nicht irgendwen beauftragen, mit Fördermitteln eine Adresse im Landkreis Y zu versorgen.
rezzler schrieb:
Der Witz an der Sache ist, das man den Flugplatz durch die Maßnahme ja recht einfach zu einem "Homes passed" hätte machen können. Die 800€ für den Hausanschluss würd ich dann als verkraftbar für den Flugplatz ansehen.
Das ist ja technisch nicht unmöglich, auch wenn der Aufwand höher ist als viele meinen.
Dort läuft ja nur HK vorbei. Du brauchst also eine Muffe, einen NVt, ein Extra PON mit einem eigenen OLT-Port etc.
Wobei ich an der Sache nicht verstehe, warum man unbedingt an der Versorgung aus der 8km entfernten VSt festhält. Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.
Das sind nur die Eigentumsverhältnisse, das besagt doch überhaupt nichts über die Unternehmensstruktur und über die Unternehmensführung.
Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass der "Staat" darauf irgendwelchen Einfluss nehmen wollte, was sich in kommunaler Ebene abspielt? Hast Du überhaupt eine Ahnung, wie groß dieses Unternehmen ist?
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GIubschi schrieb:
Das ist ja technisch nicht unmöglich, auch wenn der Aufwand höher ist als viele meinen.
Dort läuft ja nur HK vorbei. Du brauchst also eine Muffe, einen NVt, ein Extra PON mit einem eigenen OLT-Port etc.
Und man braucht dazu Bauarbeiten, die zuvor EU-weit hätten ausgeschrieben werden müssen. Es ist ja alles genau reguliert, damit hier niemand bürokratisch, so ganz nach Gutsherrenart Entscheidungen treffen kann. Es muss alles eine ganz genaue, strukturierte Form haben und der Norm entsprechen.
Nö, alle doof außer ich.
Es geht auch nicht um irgendwelche Ebenen sondern um das System. Wo der Staat seine Finger drinn hat läuft es nun mal so wie es Jetzt ist.
Ich warte übrigens seit zwei Jahren auf einen Anschluss,seit einem Jahr liegidie Rohre.
Marktwirtschaft sieht anders aus.
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Und Aktionäre haben keinen Einfluss?
Hab ich in BWL anders verstanden.
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Und Aktionäre haben keinen Einfluss?
Hab ich in BWL anders verstanden.
Jemand will einen Anschluss ans Stromnetz und in der Nähe liegt eine Überlandleitung mit 110kV? Nimmt man dann einen Wurfanker mit angeschlossenem Draht und holt sich dann ganz einfach den Storm aus dieser Leitung? Oder jemand bekommt eine Autobahn in der Nähe und möchte auf dieser fahren. Also sagt man dem ausführenden Bauunternehmen Bescheid, dass diese mal kurz eine Aus- und Einfahrt zum eigenen Grundstück bauen?
Was ist im vorliegenden Fall anders, abgesehen von den Dimensionen?
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Surtur schrieb:
Und Aktionäre haben keinen Einfluss?
Hab ich in BWL anders verstanden.
Wann und in welchem Rahmen kann ein Aktionär Einfluss auf die Unternehmensführung nehmen?
Was, wenn er mit seiner Forderung die anderen Aktionäre gegen sich hat?
Und was bitte hat das mit den Aktionären der Telekom zu tun?
Brauchen wir steuern und einen Staat um Straßen zu bauen? Ich denke NEIN!
DAS ist KEINE MARKTWIRTSCHAFT!
Subventionen heben den Markt auf. Das ist dann Sozialismus (kenn ich noch).
BWL!
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Übrigens ist da das Lesen (und verstehen, wo die meisten an ihre Grenzen kommen werden) von Marx- Das Kapital von Vorteil um das System zu verstehen. Und Nein, ich bin kein Kommunist ( war Marx auch nicht).
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Und sorry, ich muss erstmal ins Bett, Nachtschicht, muss ja die Steuern für Sachen zusammen bringen die ich NIE wollte.,🥴
In unserem Dörflein (72 Ortsteile mit insgesamt so 2.700 Einwohnern) wird durch einen lokalen Anbieter das "Hauptdorf" größtenteils ausgebaut, aber auch nur, wenn man sich zwei Jahre an ihn bindet.
Die Quote dürfte bei gut unter 10% liegen, weil man eben keine freie Anbieterwahl hat und die Telekom hier mit flachendeckend 250 Mbit/s plus einem kleinen FFTH-Gebiet (alles Neubauten) plus fast perfektem 4G/5G Netz vertreten ist.
Jetzt warten wir einfach darauf, dass die Firma mit magenta Logo irgendwann einen Vollausbau starten wird.
Da können (und werden) aber noch so einige Jahre ins Land ziehen ^^
Jau. Aber du mußt dafür wohl noch auf dem (nicht zu zersiedelten) Land oder in einem EFH leben. Am besten Beides. (Bei mir trifft beides zu - da hat DG dann bei 40% Quote gern eigenwirtschaftlich ausgebaut - bis ca. 2m in den Anschlußraum, der Hauseigentümer hatte dabei keine Einwände)
MFH (wegen der widersprüchlichen Interessen hinsichtlich notwendiger Inhouse Bauarbeiten der Glasfaser in die Wohnungen) und zersiedelte Gegenden oder Hauslagen abseits von dem Kern"dorf" (viel teurer Tiefbau bzw. Förderprojekte dauern ..) machen die Sache dann richtig zähflüssig. Konkurrenz durch ordentlich schnelles DSL bzw. Kabel mit vielen preiswerten "reicht doch" Altverträgen ist auch nicht unbedingt hilfreich um die Aufpreise an die Frau zu bringen.