Leserartikel Lesertest zum Cooler Master MasterCase MC600P

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#1
LESERTEST des COOLERMASTER MASTERCASE MC600P



Hallo zusammen,
ich möchte mit euch meine Erfahrungen zum Coolermaster Mastercase MC600P teilen.

„An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Coolermaster, die mir diesen Tower zur Verfügung gestellt haben.
Ein spezieller Dank geht an die Marketing Abteilung für den super Kontakt.“



Kleine Vorgeschichte: Ich war auf der Suche nach einem neuen Case und habe mit dem Mastercase MC600P von Coolermaster einen würdigen Kandidaten gefunden.

Meine persönlichen MUST HAVES bei der Gehäusewahl:

• 140mm Heck & Front Lüfter möglich
• Front Anschlüsse und Schalter oben (PC steht unterm Schreibtisch)
• Möglichst viel Platz für CPU Kühler und lange Grafikkarten (für Silentbetrieb)
• Modularität um sich neuen Gegebenheiten anzupassen
• Seitenteil aus Glas (keine Kratzer mehr)


Natürlich wollte ich mich so gut wie möglich vor dem Kauf informieren und habe nach Reviews Ausschau gehalten. Als ich selbst auf der Herstellerseite nicht fündig wurde, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Zustand zu ändern und Coolermaster direkt angeschrieben.
Nach kurzem Austausch einiger Daten und Referenzen sendeten sie mir das Gehäuse zu.

Ihr könnt versichert sein, dass meine Meinung dadurch unangetastet bleibt und falls Kritik entstehen sollte, dass es gerecht ist, solang diese konstruktiv ist. Auch einige Lösungsansätze werden zugleich genannt.

Doch kommen wir nun zum eigentlichen Test.


LIEFERUMFANG

Das Gehäuse kommt sehr gut verpackt in seiner eigenen Tragetasche und einem ausreichend mit Styropor gepolsterten Karton. Trotz des leicht ramponierten Originalkartons hat das Gehäuse nichts abbekommen. Beim Auspacken fällt gleich auf, dass durch das Echtglas Seitenteil dieses Gehäuse mit 13 kg Leergewicht nicht zu den leichtesten gehört.
Auch die Abmaße des Gehäuses machen mit 235x548x544 mm (BxHxT) deutlich, dass hier jede Menge Platz vorhanden ist. CPU Kühler können in einer Höhe von bis zu 190mm verbaut werden,
Grafikkarten bis zu 412mm Länge wenn der modulare Festplattenkäfig nicht im Weg ist.
Sollte der Festplattenkäfig der Grafikkarte nicht weichen können, z.B. bei einem SLI Gespann, sind es mit 296mm immerhin noch knappe 30cm - was die Wahl an Grafikkarten kaum einschränkt.



Der Hinweis auf dem Karton zeigt, dass man das Gehäuse nur an bestimmten Stellen anheben sollte. Darauf komme ich später im Text zurück.
Außer dem Gehäuse findet man noch folgendes im Karton:



- Tragetasche für das Gehäuse
- Reinigungstuch für die Glas-Seitenwand
- Infoblatt zur Garantie
- Anleitung mit detaillierten Bildern (in Englisch)
- Adapter für den 3. Lüfter/360mm Radiator in der Front
- Adapter für eine Blende/Lüftersteuerung im 5,25“ Schacht
- Tüte voll Schrauben inkl. Hilfsmittel um die Abstandshalter einzuschrauben
- 10x schwarze Kabelbinder
- 2x schwarze Kabelbinder mit selbstklebenden Sockel
- RGB Verlängerungskabel, 4pin
- 3x 12V 4pin Molex auf 3pin Lüfter Adapter

Anbei ein Ausschnitt der bebilderten Umbau-Anleitung



Dieser Ausschnitt der beigelegten Anleitung macht deutlich wie detailliert diese ist. Deshalb ist es unerheblich, dass die Anleitung nur in Englisch gehalten ist. Das Beispiel zeigt ein Teil des Einbaus eines 360mm Radiators in der Front.


AUßEN



Das MC600P kommt in einem markanten Design, dass durch seine Linienführungen an ein Heck eines Sportwagens erinnert und trotzdem nicht aufdringlich wirkt. Farblich ist der Materialmix gut gelungen. Das Grundgerüst des Gehäuses besteht aus Stahl und ist in schwarz gehalten. Abgesehen vom Glas Seitenteil, das ebenfalls einen Rahmen aus Stahl besitzt, sind die Verkleidungen in der Front, Top und im Heck aus Kunststoff in dunkelgrau metallic lackiert.



Das leicht abstehende Echtglas Seitenteil macht es dem Nutzer einfacher dieses nach dem Entriegeln zu greifen.
Beim Öffnen dieser Seitenwand kippt dieses nur leicht nach außen und hält sich selbst.
Sollte das Verschließen der Seitenwand in Vergessenheit geraten kippt diese nicht einfach zu Boden. Beim Montieren des Seitenteils fällt positiv auf, dass dieses stramm sitzt und somit nicht zwingend verriegelt werden muss. Um es verriegeln zu können ist allerdings Werkzeug notwendig.



Die Erreichbarkeit der Staubfilter ist durch Magnetverschlüsse in der Front sehr gut gelungen.
Man kann die Front mit einem Ruck werkzeuglos demontieren und auch den Staubfilter direkt abnehmen und somit beidseitig säubern. Auch die zwei vorhandenen 5,25“ Laufwerkschacht-Blenden sind ebenfalls mit Mesh und Staubfilter versehen und passen sich nahtlos dem Design an.



Beim unteren Staubfilter für das Netzteil muss man zuerst die Blende im Heck entnehmen um an den Staubfilter zu kommen. Gleiches gilt auch, wenn man das hintere Seitenteil abnehmen möchte.
Bei einem angeschlossenen PC „stülpt“ man die Heckblende über die Kabel, um für ein kurzes Entstauben der Filter nicht alle Kabel entfernen zu müssen.
Einen bestimmten Platz hinterm PC von ca. 20cm brauch man, um den Staubfilter aus seiner Führung entnehmen zu können. Somit kann es möglich sein, dass man den Rechner dann ein Stück vorziehen darf um die Erreichbarkeit zu gewährleisten.
Sämtliche Frontanschlüsse wie 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, Kopfhörer Mikrofon und ein Schalter für die RGB Regelung sowie der Powerschalter befinden sich unter einer Klappe im vorderen Bereich des Gehäusedeckels.
Diese ist mit einem breiten Gummi am Deckel verbunden und hat in beiden Zuständen, ob offen oder geschlossen, eine magnetische Verriegelung. Diese hat den Vorteil, dass sie sehr einfach zu handhaben ist, praktisch keinen Verschleiß aufweist, trotzdem alles so anliegt und nichts klappert.
Die Klappe schützt vor eindringendem Staub und wertet das Design auf. Trotzdem ist man gezwungen (sofern man kein WakeOn USB nutzt) die Klappe immer zu öffnen um den Powerschalter zu betätigen. Hier kann es schnell passieren dass die Klappe dann immer offen bleibt.
Einen kleinen Durchbruch in der Klappe mit erhöhtem Powerschalter um diesen, unabhängig vom Zustand der Klappe, erreichen zu können wäre eine Lösung gewesen.



! Bitte das Gehäuse an dieser Stelle nicht anheben !

Hat man die Blenden entnommen kommt im Heck ein Kunststoffgitter für den Airflow zum Vorschein das wie ein Griff wirkt. Die Form ist dem Design geschuldet und sollte zur keiner Zeit als Griff verwendet werden.


INNEN

Der Innenaufbau ist im weitesten Sinne klassisch und in schwarz gehalten.
Die Festplatteneinschübe selbst sind aus Kunststoff. Alles andere ist aus Stahl wie auch die zwei Festplatten/SSD Halter, die entweder auf der Trennwand zwischen Netzteil und Mainboard ihren Platz finden oder auch hinter dem Mainboard verbaut werden können.
Es kann jeweils ein 3,5“ oder 2,5“ Laufwerk je Einschub verbaut werden.



Das Mainboard wird an der gewohnten Position verbaut. Durch kleine Umbaumaßnahmen, die in einer mitgelieferten Anleitung sehr genau beschrieben sind, fasst das Gehäuse bis zum E-ATX Formfaktor sämtlich Mainboards. Vorkonfiguriert kommt es für den ATX Standard daher für das Netzteil sowie Mainboard.

Sämtliche Laufwerkschächte können sehr variabel dem System sowie Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden.

Laufwerksschächte in der Übersicht

- 2x 5,25“ extern
- 4x 3,5“ / 2,5“ intern
- 2x 2,5“ (über Netzteil/hinter Mainboard)



BLAU = 3,5“/2,5“ Schächte in modularen 2fach Festplatten-Käfigen (optional 3fach)
GELG = 5,25“ Laufwerksschächte ebenfalls modular
GRÜN = 2x 2,5“ über dem Netzteil (Bauhöhe 9,5mm)
ORANGE = 2x 2,5“ hinter dem Mainboard (Bauhöhe 9,5mm)

Beispiel für ein etwas exotischeres Format:
4TB HDD in 2,5“ mit einer Bauhöhe von 15mm – passt nicht in den Rahmen.



Dafür aber in die Halter der Festplatten-Käfige



So sieht das Ganze dann schon besser aus ;)
(im Hintergrund nochmals der Höhenvergleich)



Da auch immer mehr SSDs im M.2 Format verbaut werden und die heutigen Boards meist gleich zwei Plätze anbieten sollte diese Vorkonfiguration den meisten Nutzern vollkommen ausreichen.
Coolermaster wirbt nicht umsonst mit dem Slogan „Make It Yours.“
So kann man doch allerhand optional erweitern.



Hier zu sehen sind die internen Anschlüsse für das Frontpanel. Der USB 3.0 Header ist ebenfalls in schwarz gehalten.


OPTIONAL

Falls wirklich mehr Platz für weitere Festplatten benötigt wird, kann man das vorhandene Gehäuse, je nach seinen Bedürfnissen, sehr einfach erweitern:

3x 3,5“/2,5“ HDD/SSD Käfig



Universeller Grafikkartenhalter (bis zu 2 Grakas)



Grafikkartenhalter für den vertikalen Einbau um ein besseren Blick durchs Window zu haben.



Wer nicht genug LEDs haben kann, sollte einen Blick hier drauf werfen:
Coolermaster Innenwand, transparent und beleuchtet




BELÜFTUNGSKONZEPT

Zum Thema Airflow bietet das Gehäuse, trotz der von Haus aus bereits gut ausgestatteten Belüftung, noch mehr Platz für weitere Lüfter oder eben auch Radiatoren.



GRÜN: bereits installierte Lüfter
BLAU: Platz für weitere Lüfter

Radiatoren kann das Gehäuse wie folgt aufnehmen:

• FRONT: 120/140/240/280/360mm
• TOP: 120/140/240/280mm
• HECK: 120/140mm

Zudem hat man die Möglichkeit die Front- und Topblenden anzuheben um einen erweiterten Airflow zu erhalten. Dadurch bietet das Gehäuse gleichzeitig für den Poweruser sowie dem Silentfreak eine Lösung an.



Die bereits verbauten 140mm Lüfter haben folgende Bezeichnung A14025-12CB-3BN-F1
Rahmengröße 140mm
Anschluss: 3 Pin
Drehzahl: 1200RPM
Lautstärke: 24dBA
Luftdurchsatz: 55CFM




MODULARITÄT



Die Explosionsgrafik zeigt die hohe Modularität des Gehäuses und lässt erahnen welche Freiheiten man mit diesem genießt ohne am Gehäuse rumbasteln zu müssen. Alle Schritte (außer das Seitenteil) können entweder werkzeuglos oder mit einem herkömmlichen Kreuzschlitz-Schraubendreher realisiert werden.


TEST

Testsystem

CPU: Intel Core i7-6700k @ 4,20 GHz allcore
Mainboard: ASRock Z170 Gaming K4
RAM: 16GB G.Skill DDR4 3200 MHz (F4-3200C16-8GVGB)
Graka: Gainward GeForce GTX 1070 Phoenix @ 2000/4300 MHz @ 1,0V
Netzteil: be quiet! Straight Power 11 550 Watt
Sound: FiiO E10K Olympus 2
SSDs:
- 525 GB 2,5“ Crucial MX300
- 256 GB M.2 Micron 1100 (SATA angebunden)
- 250 GB 2,5“ Crucial BX100
HDDs:
- 2TB Seagate Barracuda 3,5“
- 4TB Seagate Momentus 2,5“ (Bauhöhe 15mm)



Der Einbau der Hardware geht durch den großzügigen Platz im Gehäuse sowie die vielen gesicherten Thumbscrews sehr einfach von der Hand. Mir sind keine scharfen Kanten aufgefallen.



Der Adapter Hilft beim Einschrauben der Abstandshalter für das Mainboard.
(die Bilder sind auf dem Gehäusedeckel gemacht worden und zeigen die metallic Lackierung)



Die Erreichbarkeit des 8 Pin Steckers auf dem Mainboard. Manchmal sagt ein Bild einfach mehr als 1000 Worte ;)



Durch die leicht verdunkelnde Glas-Seitenwand hat man einen Blick auf das komplette System. Auch unter der modularen Trennwand zwischen Netzteil und Mainboard kann man alles einsehen. Eine Blende könnte hier einen Großteil der Kabel samt dem Netzteil verstecken. Vorstellbar wäre auch eine Folierung des Seitenteils mit evtl. eigenem Schriftzug um eine klare optische Abtrennung zum oberen Bereich zu schaffen.

Die RGB Beleuchtung ist hier sehr dezent eingesetzt und unterstützt mit dem kompatiblen RGB Header (4pin) alle gängigen RGB Funktionen namhafter Hersteller wie:

- Asus AURA Sync
- ASRock RGB LED
- Gigabyte RGB Fusion
- MSI Mystic Light Sync

Ein Lüfterkabel schien anfangs zu kurz zu sein um es direkt am Board anschließen zu können.
Der Grund dafür war schnell gefunden. Der untere Lüfter in der Front wurde in der gleichen Ausrichtung wie der obere Lüfter montiert, was zu Folge hatte, dass der untere Lüfter mehr Kabellänge für denselben Weg benötigt.
4 Schrauben gelöst, unterer Lüfter um 90° gegen den Uhrzeigersinn wieder verbaut, schon gehen beide Kabel mit voller Länge durch den dafür vorgesehenen Kabelkanal, wodurch keine Verlängerungen von Nöten ist.



Die grünen Linien zeigen wie die Kabel vor der Korrektur liegen.
Die blauen Linien wie die Kabel danach liegen – Beide Lüfter Kabel verlaufen jetzt auf den kürzesten Weg Richtung Mainboard.
Beim ersten Systemstart sind die Lüfter aufgefallen das sie mit voller Drehzahl angesteuert wurden. Die Lüfter haben einen 3Pin Stecker und unterstützen somit kein PWM. Stellt daher sicher, dass euer Mainboard oder die Lüftersteuerung per Voltage regeln kann damit ihr 3 Kanäle zur Verfügung habt um alle individuell ansteuern zu können. Denkbar ist auch die beiden Frontlüfter mit einem Y-Adapter zu versehen und mit nur einem Anschluss am Mainboard anzusteuern.
Die angegeben 1200 U/min des Lüfters werden in einem Kurztest sogar übertroffen. Hier nutze ich hauseigene Tool von ASRock um das Drehzahlband der Lüfter abzufragen. Nach einer kurzen Wartezeit ergibt sich folgendes Bild:



10% = 428 U/min
50% = 936 U/min
100% = 1367 U/min

Bei voller Drehzahl spürt man den Luftzug deutlich. Die Lüfter geben ein sehr leichtes rhythmisches Schleifen wieder, das abhängig von der Drehzahl ist. Es ist nicht laut oder gar störend. Sobald man ab einer bestimmten Drehzahl die Luftbewegung hört, geht dieses Geräusch darin unter. Hörbar wird dieses Geräusch wohl nur in einem „only SSD“ System das auf dem Tisch steht.
Die verbaute Hardware arbeitet in diesem Gehäuse in jedem Last-Szenario sehr kühl. Durch Anpassung der Lüftersteuerung des Boards kann man die Drehzahlen der Gehäuselüfter weiter senken. Hier spielt natürlich eure verbaute Hardware einen großen Einfluss auf die Temperatur im Gehäuse bzw. CPU/GPU-Temperatur nach dem sich die Gehäuselüfter dynamisch regeln.

Anbei 2x Soundfiles
Drehzahl Test über das komplett Drehzahlband (Test des Mainboards)
Knapp 600 U/min (Silent Betrieb der Mainboard Lüftersteuerung)

Bei beiden Aufnahmen steht das Mikrofon direkt vor dem PC auf dem Boden. Die Frontblende wurde auch abgenommen. Beim eingesetzten Mikrofon handelt es sich um das Superlux E205U. Beim ersten Testaufbau war das Mikro 1,0m vom PC entfernt und gab bei der Aufnahme nur das eigene Grundrauschen wieder. Somit sind die Aufnahmen so zu betrachten als würde man direkt sein Ohr ans Gehäuse halten.

Die Festplatten wurden vom Strom getrennt um ein möglichst störungsfreies Hören der im eingebauten Zustand befindlichen Lüfter zu garantieren.



An dieser Stelle hat sich Coolermaster nicht lumpen lassen und sagt der Kabel-Unordnung den Kampf an. Nicht nur das drei bereits integrierte Klettbänder die internen Kabel aufnehmen und man weitere Kabel ebenfalls dort verstecken kann, nein neben den Ösen für Kabelbinder setzt man noch einen oben drauf und fertigt extra eine Blende an um die Kabel komplett zu verstecken. Vorbildlich! Diesen Enthusiasmus in Form einer extra Blende hätte ich auch gern auf der Vorderseite im Netzteilbereich gesehen, dann wäre es nahezu perfekt.

Die Frontblende muss nicht zwingend abgenommen werden damit man sein optisches Laufwerk verwenden kann.
Gerade für mich optimal. 1x im Monat (DVD der Abo-Zeitschrift) Klappe nach vorne ziehen, diese bleibt dann in der gezeigten Position stehen. Medium rein und Klappe dank Magnetverschluss einfach wieder schließen.
Die Klappe hängt dabei an zwei Haken aus Metall die in der Frontblende verschraubt sind.




FAZIT

Ein modulares & stabiles Gehäuse mit fragiler Haut.

Das Gehäuse und dessen Konzept ist auf jeden Fall gelungen. Durch die ganzen Magnetverschlüsse kommt man super schnell an alles dran. Auch ist das Innenleben des Gehäuses sehr nutzerfreundlich anpassbar. So sind alle Festplatten/SSD Käfige modular und können genau dort montiert werden, wo sie gebraucht werden. Das Platzangebot im Tower ist wirklich riesig.
Alle drei vorinstallierten Lüfter können durch Langlöcher in ihrer Position variabel montiert werden. Die Langlöcher für 120/140mm eigen sich auch gut um Radiatoren von Wasserkühlungen zu verbauen. Im Lieferumfang sind auch 12 Schrauben für die Installation eines 360mm Radiator in der Front enthalten.
Vieles ist durch Thumbscrews werkzeuglos zugänglich. Außer an den Slotblenden sind alle Thumbscrews sogar gesichert womit man diese losschrauben und direkt an benötigter Stelle hängen lassen kann. Beim Glas-Seitenteil hingegen benötigt man ein Werkzeug/Hilfsmittel um es öffnen zu können. Sollte man öfters dran müssen, ist man nicht gezwungen dieses zu verriegeln da es sehr gut sitzt und sich nicht von alleine öffnen würde.
Trotz der stabilen Ausführung des Innenlebens sind Front, Top und die Blende im Heck lackierte Kunststoffteile und anfällig für Kratzer. Auch macht der Hinweis auf dem Karton - wie man das Gehäuse anzuheben hat - deutlich, dass es sich um ein Gehäuse handelt, welches einen festen Platz bei euch Zuhause bekommen sollte. Beim Transport des Gehäuses sollte man daher Vorsicht walten lassen.


Es gibt bestimmt Dinge, die der eine oder andere anders auffasst, doch hoffe ich euch hiermit einen guten Einblick geben zu können, um das Gehäuse besser kennenzulernen und Entscheidungen dadurch leichter fallen.

Pro:
Hohe Modularität
Magnetkontakte für einfache Handhabung
3x 140mm Lüfter vorinstalliert
Seitenteil aus Glas
Kann große CPU Kühler und Grafikkarten aufnehmen
Staubfilter in Front und Boden
Vorbereitung für das vertikale Verbauen der Grafikkarte
sehr gutes Kabelmanagement
gesicherte Thumbscrews


Contra:
Powerschalter unter einer Klappe
Zugang zum hinteren Staubfilter umständlich
Keine Blende im unteren Bereich (durch Seitenteil einsehbar)
Top und Front kratzanfällig
erhöhte Vorsicht beim Transport

Video mit einigen Impressionen des fertigen Systems, sowie die Handhabung der Staubfilter.

YouTube Video Link

Quelle nicht selbst gemachter Bilder:
Cooler Master: MasterCase MC600P
andere Bilder wurden mir freundlicherweise von Coolermaster zur Verfügung gestellt.​
 
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Moselbär

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Top.

Hast Dir viel Arbeit gemacht.
 

wetterauer

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Klasse, danke!
 

RaptorTP

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Bitteschön ... ja, wenn man meine Frau fragt war es ein wenig zu viel .... ;)
 

RaptorTP

Admiral
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#5
Mittlerweile hat sich das Gehäuse hier gut eingelebt und darf auch bleiben :)

noch ne kleine persönliche Note in Form von Waben-Aufkleber.

selbst der neue Brocken 3 CPU Kühler geht in diesem Gehäuse absolut unter .. einfach mega Platz <3





Danke Cooler Master

ach blöd ... Doppelpost ... bekomme es per Smartphone gerade nicht zusammengeführt ... sorry
 
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