Leute mit Erfahrung im Fertighausbau gesucht... inkl. Finanzierung evtl.

Über viele Fragen musst "DU" Dir erstmal selbst klar werden. Die kann keiner für Dich beantworten. Willst Du zB ein Doppelhaushälftenhaus bauen? Da interessiert erstmal nur, was Du willst! Ich würde das zB nie haben wollen! Aber das ist meine Meinung.
Welcher Anbieter? Das kommt doch auch darauf an, was Du haben möchtest, was Dir gefällt. Man kauft doch nicht nur nach Firma, sondern schaut erstmal, welches Haus optisch gefällt und guckt dann, ob die Firma auch passt (Erfahrungswerte). Wie schon geschrieben wurde, würde ich mich auch eher an den "Großen" orientieren und die Musterhäuser vorher anschauen (idealerweise bei einer Ausstellung). Natürlich kann man sich dazu auch an Firmen orientieren und deren Angebot durchstöbern, aber erstmal würde ich schauen, was mir gefällt.

Keller / Bodenplatte? Hat beides Vor- und Nachteile. Aber Dein Budget macht dir da vermutlich schon einen Strich durch die Rechnung. Das hängt m.E. auch vom Baugrund ab. Wenn das Grundwasser sehr hoch steht, würde ich vermutlich davon Abstand nehmen, schon um nicht später mit nassen Wänden zu kämpfen. Alles was man unterirdisch bauen kann, kann man auch oberirdisch bauen und wenn es um Sanierung/Pflege etc. geht, ist die oberirdische Bebauung wahrscheinlich immer einfacher und günstiger. (Alleiniger Grund für einen Keller wäre aus meiner Sicht, wenn nur ein oder zwei Geschosse erlaubt wären) Aber ich bin absolut kein Experte, sondern habe nur eine Laienmeinung. Aber Google doch mal nach Vor und Nachteilen von mit oder ohne Keller. Da gibt es bestimmt viele Überlegungen zu.

Ansonsten hinsichtlich Budget: Also ich würde auch erstmal warnen, denn das ganze scheint doch recht "spitz" kalkuliert zu sein. 200k für ein EFH das ist wohl eher unrealistisch und allenfalls mit viel Eigenleistung möglich. Vergiss nicht, dass man auch bei Eigenleistung Material und Installationen braucht. Ich würde vermuten, dass selbst 250k sehr knapp sind, insbesondere wenn sich das Haus nicht an 110qm, sondern eher Richtung 140qm entwickelt. Bauen ist aktuell recht teuer, weil der Bedarf gerade sehr hoch ist. Aber gut realistische Werte wirst Du bekommen, wenn du die ersten Angebote einholst.

Hinsichtlich Finanzierung. Achte auf langfristige Zinsbindung. Mindestens 15 besser 20 Jahre. Nicht dass Du in 10 Jahren dastehst und eine Anschlussfinanzierung brauchst und die Zinsen wieder bei 5% liegen.
Achte auch darauf, dass die Tilgung nicht zu niedrig ist (das hängt natürlich von vielen Faktoren ab: Darlehenshöhe, deinen wirtschaftlichen Verhältnissen, d.h. was kannst Du stemmen, ohne nur noch fürs Haus zu arbeiten bzw. zu leben, aber nur Zinsen zu zahlen, von der Zinsrate, die Du bekommst, Sondertilgungsmöglichkeiten etc., ich würde aber nicht unter 3% Tilgung gehen. Eher 4-5% bzw. dann mit Sondertilgungen arbeiten), Wichtig ist, dass Du aber die Möglichkeit hast, die Tilgung nachträglich runterzusetzen (wenn Du mal in eine wirtschaftliche Schieflage wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit kommst). Normalerweise hat man hier Vorgaben, wie oft und in welchem Zeitraum man das machen kann.

Je nach Lebenslage würde ich vielleicht auch über eine Lebensversicherung nachdenken, für den Fall, dass ein Lebenspartner stirbt und der andere das Darlehen dann alleine stemmen muss (nur als Gedanke, natürlich auch von vielen Faktoren abhängig).
 
Sodele,


komme gerade vom Bauamt.

Hat sich leider erledigt.

Die GRZ ist nicht, wie gedacht, 0.5... sondern lediglich 0.35.

Das macht bei 400qm Grundstück, keinen Sinn als ZFH.

Vielen herzlichen Dank euch jedoch noch einmal für die guten und ausführlichen Postings, die ich in jedem Fall fürs nächste Mal beherzigen werde.
 
Du darfst die Zufahrt, Terassen, etc. nicht außer Acht lassen. Das zählt auch alles zur GRZ. (je nach Bebauungsplan - das müsste man sich ganz genau ansehen)
 
eshoxx schrieb:
Die GRZ ist nicht, wie gedacht, 0.5... sondern lediglich 0.35

Das bedeutet, dass du pro Etage 140 m² haben darfst, d. h. mit 2 Vollgeschossen und einer Dachetage (und die Option Keller mit Hobbyraum oder 3. Zimmer) würdest du theoretisch auf deutlich über 140 m² Wohnfläche pro Einheit (jetzt als Doppelhaushälfte) kommen. 140 m² sind in der heutigen Zeit als Doppelhaushälfte schon Luxus. Falls die anderen Dinge gut geklärt wären, könnte es schon eine Option sein.

Heutzutage sind die Bauordnungen eigentlich nicht mehr so streng wie früher.

Gruß
 
Und wieder gibt es Neuigkeiten :)

Mehrere lange Gespräche mit versch. Fertighausherstellern, morgen Besichtigung bei einem Anbieter.

Pro Wohneinheit wären es saubere 116QM, bei freier Raumaufteilung. Schlüsselfertig, mit Bodenplatte, 386k.
Lasse ich mir morgen alles mit der Bauleistungsbeschreibung geben.
Freitag um 10Uhr Gespräch mit dem Bauberater bei der LBS, um alles mal von fachmännischer Seite prüfen zu lassen.

Was schon fast Fügung ist:
die überbaubare Grundfläche beträgt bei 0,35 ja 142QM (hier zählen laut Nutzungsschablone Garagen, Carports etc. nicht mit. Diese inkludiert geht die GRZ bis 0,5 --> wahrscheinlich kam von da meine Annahme von 0,5 :), die vom Haus genutzte Fläche wären 141,8QM :)
Dann:
Satteldach mit 25-30° sind vorgeschrieben, Dach hat "von der Stange weg" 28° :)
Preisgarantie auf die o.g. 386k wäre bis 07/2020.

Also, erst mal gefühlt eine frohe Wendung!
Die Freunde wären auch einverstanden.

Ich halte hier auf dem laufenden...


Was ich jetzt überlege:
Wie die 116qm am "sinnvolsten" aufteilen.
2 Kinder, Mama+Papa, ein kleines Gäste-/Arbeitszimmer.
Je Zimmer Kind+Eltern 3x15qm =45qm
Gäste-/Arbeitszimmer 10qm
Wohn-/Esszimmer 25qm - ggf. [halb]offen an Küche anschließend?
Küche 8qm
Bad 10qm
HWR+Technik 6qm
für Wände/Diele/Flure 10qm (je nach Raumaufteilung?)
-------------
114qm

Nur mal aus der Lamäng heraus...

Was aber kommt da an Fluren, Wänden etc realisitsch noch dabei?
Oder: lieber ein größeres Zimmer solange die Kids kleiner sind und die anderen Zimmer etwas kleiner?




Edit1: Nutzungsschablone angehängt. Hier maßgeblich li. oben WA1

Edit2: Oder entspricht die Differenz von „überbauter Fläche=141,8qm“ abzgl. der frei zur Verfügung stehenden 116qm den Wänden und Fluren?
 

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Also wir haben letztes Jahr gebaut.
Die Kosten ob Fertig Haus oder Stein auf Stein sind in etwas gleich. Das macht keinen Unterschied mehr.
Wir haben uns damals für DanWood entschieden. Ich hatte bestimmt 20 Gespräche mit Hausanbietern. Aber uns konnte keiner ein wirklich schlüsselferitges Haus anbieten außer dieser Anbieter. Hier musst man im Haus absolut nichts mehr machen. (ok lampen musst noch aufhängen). Wohnen jetzt 7 Monate im Haus und können bis jetzt nicht negatives berichten. Die Planung vom Haus war Horror aber das war der Architekt. Beim nächsten mal gibts nen anderen. Ansonsten lief beim Bau vom Haus alles nach Plan und der Zeitplan wurde eingehalten. 6 Wochen ab Bodenplattenfreigabe hat das Haus gebraucht. Also ich würde wieder mit der Firma bauen.

Was ich beim Bau aber gelernt habe ist wirklich alles was in den Bauvorschirften steht wie z.b. die GRZ, Farbe des Hauses, welches Dach usw. alles zu hinterfragen wenn man gern etwas anderes hätte. Bei uns stand z.b. eine GRZ von 0,4 drin daran haben wir uns gehalten. Jetzt sind aber auch Häuser dort im Bau die eine GRZ von 0,8 locker überschreiten und die wurden genehmigt. Die Frabe weiß war auch verboten aber wenn man gefragt hätte wäre die Frabe keine Problem gewesen. Also man bekommt wenn man fragt viel genehmigt :)

Haben ein Haus auf Bodenplatte 180qm mit doppelgarage und sind jetzt bei 444345€ angekommen. Das steigt aber jetzt noch da Außenanlagen noch dazukommen. Kannst es dir gern mal anschauen kommen wenn du willst. Sind aber ca. 110km von dir in den Süden.
 
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eshoxx schrieb:
Hallo haunt,


Und wieso das Ganze?
Weil der FH Hersteller ordentlich aufschlägt?
Problem das ich sofort sehe:
Vergebe ich an Gewerke, dauert es mindesten einen Monat länger. Eher deutlich mehr.
Das muss durch gleichzeitig Miete und Abtrag auch wieder berechnet sein...

Der Hausbau sollte nicht so knapp kalkuliert sein. Wenn es für dich finanziell ein Problem ist, evtl. ein oder zwei Monate länger Miete zu zahlen, würde ich genau überlegen, ob ich das Thema Hausbau überhaupt angehen sollte. Wir haben gerade gebaut (Massivbau, Architektenhaus, Gewerke einzeln vergeben) und ich kann dir sagen, das 5-10k€ Puffer bei einem Hausbau NICHTS sind.

Bei einem Handwerker vor Ort bekommt man IMHO immer die besseren Preise. Auch gibt es die Möglichkeit Papier zu sparen. Wenn es schon ein Fertighaus sein muss, dann würde ich nicht unten ins Regal greifen, sondern einen mit guter Reputation nehmen. Unser Nachbar hat sich einen Billigbunker hingestellt und jetzt nur Rennerei und Probleme mit Undichtigkeiten und mittelprächtiger Verarbeitung.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg mit der Planung. Ist eine sehr interessante Phase. 113qm sind etwas knapp, wenn Kinder noch dabei sind oder geplant werden.
 
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@laurooon
Kein Problem, aber eben unnötig- wenn vermeidbar(er) durch Fertighausbau.
Puffer haben wir bisher ca. 20-25k eingeplant, pro Partei.

Was mich aber wundert: wieso sollen 116qm knapp bemessen sein?
Wir wohnen jetzt auf knapp 100qm, mit 4 Zimmern und separatem WC. Klappt wunderbar. Jetzt wären es 16qm mehr für eben besagtes Gäste-/Arbeitszimmer.
Wahrscheinlich alles eine Frage des Anspruchs...

Zu Studienzeiten hatte ich in Frankfurt knapp 10qm mit Schräge unter´m Dach.
Auch das ging- würde ich aber keinem antun :)
Ergänzung ()

FilDeR schrieb:
Also wir haben letztes Jahr gebaut.
Die Kosten ob Fertig Haus oder Stein auf Stein sind in etwas gleich. Das macht keinen Unterschied mehr.
Wir haben uns damals für DanWood entschieden. Ich hatte bestimmt 20 Gespräche mit Hausanbietern. Aber uns konnte keiner ein wirklich schlüsselferitges Haus anbieten außer dieser Anbieter. Hier musst man im Haus absolut nichts mehr machen. (ok lampen musst noch aufhängen). Wohnen jetzt 7 Monate im Haus und können bis jetzt nicht negatives berichten. Die Planung vom Haus war Horror aber das war der Architekt. Beim nächsten mal gibts nen anderen. Ansonsten lief beim Bau vom Haus alles nach Plan und der Zeitplan wurde eingehalten. 6 Wochen ab Bodenplattenfreigabe hat das Haus gebraucht. Also ich würde wieder mit der Firma bauen.

Was ich beim Bau aber gelernt habe ist wirklich alles was in den Bauvorschirften steht wie z.b. die GRZ, Farbe des Hauses, welches Dach usw. alles zu hinterfragen wenn man gern etwas anderes hätte. Bei uns stand z.b. eine GRZ von 0,4 drin daran haben wir uns gehalten. Jetzt sind aber auch Häuser dort im Bau die eine GRZ von 0,8 locker überschreiten und die wurden genehmigt. Die Frabe weiß war auch verboten aber wenn man gefragt hätte wäre die Frabe keine Problem gewesen. Also man bekommt wenn man fragt viel genehmigt :)

Haben ein Haus auf Bodenplatte 180qm mit doppelgarage und sind jetzt bei 444345€ angekommen. Das steigt aber jetzt noch da Außenanlagen noch dazukommen. Kannst es dir gern mal anschauen kommen wenn du willst. Sind aber ca. 110km von dir in den Süden.


Wenn es nicht so weit weg wäre :) Danke für das Angebot aber...

Wie heizt ihr? PV? Bei dem Preis sicherlich gut augestattet?
 
eshoxx schrieb:
Was mich aber wundert: wieso sollen 116qm knapp bemessen sein?
Wir wohnen jetzt auf knapp 100qm, mit 4 Zimmern und separatem WC. Klappt wunderbar. Jetzt wären es 16qm mehr für eben besagtes Gäste-/Arbeitszimmer.
Wahrscheinlich alles eine Frage des Anspruchs...

Ja, absolut eine Frage des Anspruchs. Manchmal möchte man sich ja von der Fläche her verbessern. Wenn man dann Wünsche hat, wie Gästezimmer, separate Ankleide, großes Wohnzimmer, dann geht's halt schnell nach oben. Wir haben 158qm für 2 Personen, wobei ein Kind unterwegs ist. :) Zuvor haben wir auf 68qm gewohnt zu weit, was auch ging. Wir dachten aber, wenn wir schon bauen, dann sollte es auch eine sehr deutliche Steigerung sein. Auch wir hatten Glück mit dem Grundstück, da die Stadt ein Neubaugebiet erschlossen und bevorzugt an "junge Familien" vergeben hat.

Wenn du sagst, dass dir 116qm ausreichen, ist das natürlich umso besser und du sparst Geld. Die 386k sind aber hoffentlich für beide Haushälften zusammen. :schluck:
 
laurooon schrieb:
Ja, absolut eine Frage des Anspruchs. Manchmal möchte man sich ja von der Fläche her verbessern. Wenn man dann Wünsche hat, wie Gästezimmer, separate Ankleide, großes Wohnzimmer, dann geht's halt schnell nach oben. Wir haben 158qm für 2 Personen, wobei ein Kind unterwegs ist. :)

Wenn du sagst, dass dir 116qm ausreichen, ist das natürlich umso besser!

Natürlich, (mehr) haben ist besser als (mehr) brauchen :)

Ich kann halt nur mit den Pfunden arbeiten, die mir anvertraut sind...

Was wir als Familie in den kommenden Jahren halt nicht wollen, ist alles immer spitz auf knapp kalkulieren müssen.
Kein Urlaub planen, wenn die Große wirklich mal reiten lernen will (Stoßgebet gen Himmel sendet... g) oder im Krankheitsfall anfangen müssen zu schwitzen.
Daher rechnen wir mit ähnlichem Abtrag, über 30 Jahre Zinsbindung, wie wir es jetzt schon als Miete haben.
Wobei ich demnächst (morgen Arbeitsvertrag abholen) mehr verdienen werde und Frauchen irgendwann ja auch die % wieder aufstocken kann (Große 4, Zwerg 0,8Jahre).

Sollte in 5-10Jahren alles gut laufen, kann dann immer noch ein Nachbauantrag gestellt werden.
Da sind sie im Bauamt hier, wenn ich in der Nachbarschaft schaue, sehr großzügig.
Dann kommen zwei Zimmer + Küche und Bad für die Oma dazu.
Später mal für die Kids oder als kleine Mietwohnung... mal sehen.


Für uns ist es halt so, dass über 1000€ Miete auch schon ein guter Abtrag sind und mir als Schwabe da das Herz blutet, es de facto zu verbrennen...
 
@eshoxx
hm würde jetzt nicht sagend das es gut ausgestattet ist. Normal würde ich sagen.
Wir heizen mit einer Wärmepumpe. ca. 100€ im Monat Stromkosten dafür. PV hab ich noch nicht auf dem Dach lasse ich grad berechnen ob es sich lohnen würde. (Vorbereitung vom Dach in den Technikraum ist schon )

Unsere Baukosten sind ca. 50k mehr gewurden druch Mehraufwand bei den Bodenarbeiten/Fundament (Beton) und eine Stützmauer die nicht geplant war. ca. 40m. Architekt war der Meinung die braucht man nicht. Hatte mir dann eine Steigung der Grageneinfahrt von 15% eingeplant. Da ich das nicht wollte musste alles tiefer und dann musst die Mauer hin. Gut ich hatte schon 10% Mehrkosten eingeplant (würde ich immer machen ) als Puffer. Der war dann natürlich weg und ich muss jetzt Außenanlagen alles selber machen und meine Treppe die ich wollte ist auch nicht mehr drin gewesen.
 
Ja, das stimmt. Für mich war Hausbauen auch das richtige. Ich habe mir aber auch klar gemacht, das ein Haus keine "Altersvorsorge" ist, sondern halt ein Luxusgut. Noch während der Abtragungszeit von 30 Jahren werden wir renovieren müssen.
Ergänzung ()

FilDeR schrieb:
@eshoxx
hm würde jetzt nicht sagend das es gut ausgestattet ist. Normal würde ich sagen.
Wir heizen mit einer Wärmepumpe. ca. 100€ im Monat Stromkosten dafür. PV hab ich noch nicht auf dem Dach lasse ich grad berechnen ob es sich lohnen würde. (Vorbereitung vom Dach in den Technikraum ist schon )

PV lohnt nach meiner Rechnung nur mit dicker Batterie, damit du es für den Eigenverbrauch nutzen kannst. Was man für die Einspeisung bekommt ist ja ein Witz. Wir haben monatlich Stromkosten von 90€ für das ganze Haus inkl. NAS Server und 8 PoE Überwachungskameras. Das wäre also das, was man maximal einsparen könnte. Über PV denke ich nochmal nach, wenn das Elektroauto sich mal flächendeckend durchsetzt.
 
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@FilDeR
50k mehr wegen Bodenarbeiten? Hefitg... wurde denn vorher keine Bodenprobe gemacht? Oder verstehe ich es falsch?

@laurooon
Ich sehe es, trotz Investitionen, immer als Investition und Altersvorsorge.
Denn selbst wenn man investieren muss, so schafft man trotzdem einen Wert.
Vor allem für die, die nach einem kommen. Ehrlich gesagt habe ich dabei vor allem die Kinder im Kopf.

Mir ist Geld völlig humpe. Ich brauche es halt um das Leben bestreiten zu können.
Aber ob mir der Arsch zukneift mit viel oder wenig...juckt mich, uns, überhaupt nicht.
Das Rad muss sich halt drehen können :)
 
eshoxx schrieb:
Ich sehe es, trotz Investitionen, immer als Investition und Altersvorsorge. Denn selbst wenn man investieren muss, so schafft man trotzdem einen Wert.
Vor allem für die, die nach einem kommen. Ehrlich gesagt habe ich dabei vor allem die Kinder im Kopf.

Gerade deshalb ist ja KEINE Altersvorsorge. Eine Altersvorsorge käme dir zu gute. Das ist jedoch nicht der Fall, das Haus ist gebundenes Kapital, was zudem zwecks Werterhalt modernisiert und in Schuss gehalten werden muss. Nutznießer davon sind ausschließlich deine Erben, für die ist es ein Wert. Für dich/uns kann es im Alter sogar eine Bürde sein denn alle Probleme mit dem Haus hast du allein. Jetzt kannst du noch mit dem Finger schnippen und der Vermieter repariert, was auch immer anfällt.

Eine Altersvorsorge für dich wäre das Haus nur dann, wenn du es im Alter verkaufen würdest um von dem Geld deine Pflege bezahlen zu können. Ansonsten haben die Kinder irgendwann was davon, was ja auch nicht das schlechteste ist.
 
laurooon schrieb:
Gerade deshalb ist ja KEINE Altersvorsorge. Eine Altersvorsorge käme dir zu gute. Das ist jedoch nicht der Fall, das Haus ist gebundenes Kapital, was zudem zwecks Werterhalt modernisiert und in Schuss gehalten werden muss. Nutznießer davon sind ausschließlich deine Erben, für die ist es ein Wert. Für dich/uns kann es im Alter sogar eine Bürde sein denn alle Probleme mit dem Haus hast du allein. Jetzt kannst du noch mit dem Finger schnippen und der Vermieter repariert, was auch immer anfällt.

Eine Altersvorsorge für dich wäre das Haus nur dann, wenn du es im Alter verkaufen würdest um von dem Geld deine Pflege bezahlen zu können. Ansonsten haben die Kinder irgendwann was davon, was ja auch nicht das schlechteste ist.

Nun, eine Altersvorsorge ist es trotzdem. Wenn sicherlich auch nicht in dem Umfang, wie es Vorteile für die nachkommende Generation mitbringt. Denn im schlimmsten Fall, wenn es eben um Pflege geht, wird das Ding verscherbelt und die Kinder haben somit nichts an den Backen - ich aber die finanzierte Altersruhe.
Wenn es aber "gut läuft", man immer am Ball bleibt mit sinnigen Investitionen, Reparaturen etc. ... kann man durchaus auch selbst was davon im Alter haben.
Denn Miete bleibt Miete, bis zu letzt.
Wenn der Abtrag aber einmal geschafft ist...
Auch sind es immer zwei Parteien in dem Fall, die sich anfallende Kosten teilen.

Ich verstehe aber absolut was du sagst.
Ein Rentenzusatzversicherung ist auf jeden Fall eine planbar größere Altersvorsorge :)
 
@laurooon
so sehe ich es auch. Mein Gedanke ist jetzt wenn Finanzkosten für die PV = der ca. Stromkosten ist, dass ich dann lieber die PV abbezahle und dann irgendwann die PV auf dem Dach abbezahlt habe. Plane Sie mit nem Stromspeicher da man ja für den Strom nix bekommt:)

@eshoxx
es ist dann ca. der 3 fache Menge an Aushub gewurden. Dann musste größerer Bagger für die Bodenplatte ran. Dadruch also mehr Arbeitszeit. Dann kamm die Mauer die allein schon ca.20k gekostet hat. Dann Beton mehr für die Bodenplatte. Das läppert sich dann ganz schnell. Bodengutachten wurde vorher schon gemacht.
 
FilDeR schrieb:
@laurooon
so sehe ich es auch. Mein Gedanke ist jetzt wenn Finanzkosten für die PV = der ca. Stromkosten ist, dass ich dann lieber die PV abbezahle und dann irgendwann die PV auf dem Dach abbezahlt habe. Plane Sie mit nem Stromspeicher da man ja für den Strom nix bekommt:)

Bedenke auch, dass die PV nicht wartungsfrei ist und die PV-Zellen altern und die Effizienz der Anlage über die Jahre abnimmt. Die Hersteller versprechen zwar immer das blaue vom Himmel aber von wegen 20 Jahre Garantie gibt dann auch nicht. :D

Die Batterie sollte so groß gewählt sein, dass sie den Strom speichert, den du verbrauchst. Wieviel du im Durchschnitt im Monat/Tag verbrauchst verrät dir ja dein Zähler. Bei mir sind es 9kw am Tag. Danach sollte sich die Kapazität berechnen. Fasst sie zu wenig bist du nicht völlig autark und die Effizienz geht nach unten.

Ergänzung ()

eshoxx schrieb:
Denn im schlimmsten Fall, wenn es eben um Pflege geht, wird das Ding verscherbelt und die Kinder haben somit nichts an den Backen - ich aber die finanzierte Altersruhe.

Davon sollten wir besser nicht ausgehen. Wenn ich sehe, was bei uns in den Altersresidenzen und für betreutes Wohnen aufgerufen wird, hast du dein Haus in wenigen Jahren aufgebraucht. Gerade erst wieder in der ehemaligen Nachbarschaft gesehen. Furchtbar. Und ist das Haus aufgebraucht kommen die Kinder dran, die dürfen dann weiterzahlen. Da spring ich lieber zeitig in die Kiste. :(

Mit wem baust du jetzt eigentlich? Das hattest du noch gar nicht gesagt, oder?
 
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@laurooon
yes vollkommen richtig. Daher die PV so groß das ich mit 20% Verlust nach den Jahren immer noch meinen Strom Decken kann. Der aber auch abnehmen wird wenn Kind aus dem Haus xD obwohl dann hab ich mehr Zeit zum zocken xD

Ja hab dem Berater gesagt das ich großen Speicher will. Ich braucht im Winter ca. 30kwh am Tag für Allgemeinstrom + Heizung + Warmwasser. Mal kucken was er mir da hinstellen will. Aber Winter ist halt so eine Sache. Da werd ich soviel Strom nicht produzieren können. Denke das ich da eher auf einen Speicher mit 15kwh gehen werde um meinen Strom für die Heizung über die Nacht decken zu können. Für mehr hab ich keine Fläche für den Strom reinzubringen. Hast du damit Erfahrung?
 
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