Leute mit Erfahrung im Fertighausbau gesucht... inkl. Finanzierung evtl.

Ja, das Problem betrifft Solar wie PV gleichermaßen. Im Winter sind beide anlagen nicht sonderlich effizient. Wie man das genau berechnet, das weiß vermutlich dein Berater besser. Du musst tagsüber den Strom produzieren, den du tagsüber und auch nachts brauchst. Generell sollte die Fläche so groß wie möglich sein, was wiederum die Kosten nach oben schraubt. Da muss man schon ziemlich mit angespitztem Bleistift rechnen und alle Förderungen mitnehmen, die dir geboten werden.
So richtig lohnen tut es sich nach meinem Rumgerechne nicht. Andererseits wird das Thema von Jahr zu Jahr interessanter, da die Strompreise seit Jahren nur eine Richtung kennen, nämlich rauf. Ich warte aber wohl noch ab, bis der Stromspeicher günstig wird.

Was du noch machen kannst ist deinen produzierten Strom, den du nicht selbst verbrauchst und nicht selbst speichern kannst in eine Cloud laden. Dort hast du ein Konto und speist deinen überflüssigen Strom dorthin. Davon kannst du dann an schlechteren Tagen und im Winter etwas zehren. Natürlich ist die Cloud nicht kostenlos. Alles ein Rechenexempel.
 
Moin

Unsere Sommer werden immer heißer, also die Klimatisierung nicht vergessen.

Gruß
Nobsi
 
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laurooon schrieb:
Und ist das Haus aufgebraucht kommen die Kinder dran, die dürfen dann weiterzahlen. Da spring ich lieber zeitig in die Kiste. :(

Mit wem baust du jetzt eigentlich? Das hattest du noch gar nicht gesagt, oder?


Das lässt sich zum Glück durch ein wenig "kluges Überschreiben" recht gut schützen, davon jetzt aber hier nicht mehr ;)

In der Sache stimme ich dir aber zu: lieber abtreten so lange man keinem zur Last fällt, als am Ende langsam vor sich hin zu vegetieren...
Habe es beruflich als Sozial- und Rehaberater im klinischen Umfeld selbst schon zu oft erlebt. Will ich für mich und meine Lieben, wenn möglich, nicht so!


Mit wem gebaut wird:
Bester Freund seit Sandkastenzeiten und dessen Frau.
Und ja- Geld und Freundschaften, das Thema hatten wir schon hier :)



Heute ist der erste Termin im Musterhauspark und bei einer konkreten Firma.
Will mir dann zu dem genannten Preis von 386k € die Bauleistungsbeschreibung geben.
Und gleich fragen, was an Kosten noch dazukommt. Kran? Sperrung? Aufschottern für die Stellfläche vom Kran?
Was noch?
Woran würdet ihr noch denken?
 
@laurooon
ah nice in StromCloud xD direkt mal kucken

@eshoxx
Bodengutachten, Architekt vllt., Anschlusskosten für Strom/Gas/Internet fällt mir noch ein.
Uh und noch Abfallgebüren für Bauabfälle und Bauklo
 
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Ich wollte wissen, mit welcher Firma du baust, oder darfst du es nicht sagen?

Baunebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar, Wertermittlungsgutachten, Grundbucheintrag, Grundschuldeintrag (!!), Bauantrag, etc. hast du auf dem Schirm? Baustrom, Dixi-Klo etc. sind drin im Preis? Bodengutachten nötig? Bei mir war es nicht nötig.

Kran sollte vom Bauträger kommen, dieser hat den mit einzupreisen wenn er ihn braucht. Nicht jeder in unserer Siedlung hatte einen Kran. Besonders die Billigheimer lassen gerne irgendwelche Polen und Ungarn mit den Steinen die Treppe rauf laufen.

Du wirst außerdem auf viele Mikrokosten treffen, wie z.B. in meinem Fall die Bürgersteinnutzung zwecks Überfahrung mit Baufahrzeugen. Da wollten die Säcke 70€ für haben. Ruhig mal was auf die hohe Kante packen.

Checke mal die Hausanschlusskosten für Strom, Gas, Wasser, Telekom. Bei mir fielen an:
Wasser 4.602,46€, Elektro 107,87€, Gas 249€, Telekom 799€. Lege also mal 6.000€ zurück. Bedenke auch, dass das nur die Anschlusskosten sind! Da sind keine Erdarbeiten mit bei, die du aber brauchst, denn sonst kommst ja nicht an die Kabel und Schächte ran. Kostet dann nochmal so 1.500€. Dieses Thema ist besonders verzwickt, weil die Bauträger dir meist die ganze Arbeit aufbürden. D.h. du darfst dann zusehen, dass Gas, Telekom, Wasser und Strom idealerweise am gleichen Tag anschließen kommen (Mehrspartenhauseinführung), weil das Loch nicht tagelang aufstehen darf und du anderenfalls die Kosten für die Bodenarbeiten multiplizierst. Auf, zu, auf, zu... Viel Spaß damit. ;)

Als guter Bauherr und Zwecks Motivation der Arbeiter (zufriedene Arbeiter arbeiten besser) plane eine Grundversorgung der Arbeiter mit Wasser und isotonischen Getränken mit ein. Außerdem ab und zu mal ne Kiste Fritten, oder eine Pizza. Was man gut auf der Hand essen kann. Oder Brötchen mit Pulled Pork und Käse. Da freuen die sich wie Bolle. Richtfest kann man machen, muss man nicht. 50€ pro Arbeiter auf die Kralle, da sind die glücklicher mit.

Denke außerdem an die Gerüste und prüfe ob die mit drin sind. Kostet ca. 2.500€ für 6 Wochen. Eventuell brauchst du das Gerüst zweimal. Einmal für den Bau und einmal für die Putz. Es sei denn deine Wände kommen verputzt. Kommen sie unverputzt empfehle ich den Putz im Folgejahr, damit dein Bau austrocknen kann.

Checke außerdem was mit den Vermessungskosten ist. Es muss das Grundstück vermessen werden und das Gebäude muss außerdem nach Fertigstellung eingemessen werden. Alles Geldschneiderei, aber ist halt so. +1.400€

Küche, Garage und Außenanlagen (ca. 22.000€) sind auch zu beachten.
Ebenso die eventuellen Baumfäll-Arbeiten, die anfallen, wenn dein Grundstück bewachsen ist. Das kommt extra. Hast du Hanglage musst du Hangabsicherungsmaßnahmen treffen.

Das wird alles lustig, aber du wirst es meistern! Haben andere vor dir auch geschafft! :schluck:
 
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die 22k reichen dafür aber nicht aus.
Bei uns wars:
Küche - 13500€ incl. Geräte und Montage
Garage - 25466€ 6,5m x 7m, 3m hoch, incl. Bodenplatte (Garage bisschen größer weil kein Keller)
Außenanlage - würde ich mit min 5k Material rechnen. - Garage pflastern, ggf. Weg ums Haus, Terrasse.

Die anderen Werte kommen sehr sehr gut hin :)
 
Die 22k bezogen sich auf die Außenanlagen. Für Küche habe ich 9.000€ bezahlt (ist natürlich open End).
Viel zu teuer ist IMHO deine Garage, da stimmt doch was nicht!? Ich habe glatt 11.000€ bezahlt. Meine Garage ist 9m lang und 3m breit sowie 2,50m hoch und massiv gebaut mit Zugang zum Haus. Ich verstehe das deine teurer ist, da Doppelgarage, aber so viel teurer!?! Was ist denn da der Kostentreiber? Etwa das Garagentor? Da kamen bei mir 1.500€ für ein Hörmanntor hinzu.
Ergänzung ()

hallo7 schrieb:
Nette Umschreibung für Bier :p

Nene! Bier am Bau trinken die heute nicht mehr. Meine Handwerker waren zumindest immer trocken. Feierabendbier haben die in der Kneipe getrunken.
 
@laurooon

Das eben zu dem Thema Anschlusskosten rausgesucht...


Dixiklo? Brötchen? Bin ich die Wohlfahrt :p:stacheln:
:)

Nee...machen wir jetzt auch immer so, wenn mal ein Handwerker kommt.
Natürlich muss das im Rahmen bleiben, aber eine freundliche "Grundversorgung" finde ich mehr als angemessen

Was ich jetzt noch überlege ist, ob ich mir zwei Angebote geben lasse.
Mit Keller und ohne. Wobei der Keller halt echt ein Kostenfaktor ist. Aber Platz ist halt Platz...
 

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Der Keller ist das teuerste und dabei am wenigsten genutzte Stockwerk in einem Haus. Da würde ich bei einem EFH mal 50.000€ ansetzen.

Dein gefundener Passus besagt, dass die sich um Wasser und Abwasser kümmern. Du kümmerst dich um alles andere. Dennoch hast du EIN Kopfloch am Haus zur Mehrspartenhauseinführung und darfst die Koordination übernehmen. Sicherheitshalber frage nach. Ich würd denen ein Loch in den Bauch fragen und ganz sicher gehen.

Der Vorteil ist, du kannst den Technikraum in den Keller auslagern, was dir mehr nutzbaren Platz bei deinen 116qm verschafft. Auch hast du Platz für Fahrräder, Heimkino, Hobbyraum, was auch immer. Wenn Geld keine Rolle spielt, mach das ruhig.
 
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@laurooon
ah ok 22k nur für Außenanlagen kommt hin wenn man alles machen lässt. Sry falsch verstanden.

Bei der Garage:
Garage ist eine Holzständergarage.
  • Schotter / Vorbereitung fürs Fundamen ca. 1000€
  • Fundament hat 3900€ gekostet
  • Garage selber 18500€ mit Montage - Ohne die Höhe und die Erhöhung der Dachlast auf 500kg/qm wärs glaub 3000€ billiger
  • Verputzen 850€
  • Dämmung innen ca. 450
  • MDF Platten innen ca. 500
 
Also meine Garage ist massiv, dafür jedoch ungedämmt, weil ich das nicht brauche. Garagenfundament war bei mir im Rohbau mit drin, es wurde gemeinsam mit dem Hausfundament betoniert. Kam deine Garage nachdem das Haus schon stand?
 
Jepp die ist danach gekommen. Da die Firma die das Hausfundament gemacht hat 2k mehr wollte fürs Fundament.

@eshoxx
wenn du gern Internet hättest beim Einzeig, beantrage die Anschluss am Haus früh genug. Die Telkom hat 20 Wochen Vorlauf für Neuanschlüsse ;)

Uh und vllt. brauchst ja noch eine Zisterne. Bei uns war es Bauvorschrift.
 
Hui...50k für den Keller, scheint aber realistisch zu sein.

Das ist ordentlich Geld. Verteilt auf beide Parteien aber sicherlich etwas, worüber man nachdenken kann/sollte.
 
Das war der Preis für ein Einfamilienhaus. Bei dir ist es nicht x2 da die Kosten nicht exakt skalieren, aber er wird wohl darüber liegen. Da kann man aber anfragen.

Thema Technikraum. Wo ist der jetzt bei dir? Weißt du, dass du dafür einen Raum brauchst? In meiner Mietswohnung, war der Raum im Keller, so dass mir nichts von meiner Nettowohnfläche abging. Da hab ich erstmal doof geguckt, als mir klar wurde, dass zwischen 8 und 10qm für den Technikraum abgehen würde. Irgendwo müssen Heizung, Waschmaschine, Trockner, Telefonanlage, Sat-Anlage, Elektrik, NAS, Switch und Router ja hin.
 
Genau, bisher habe ich dafür 10qm in der Wohnfläche eingerechnet gehabt.
WaMa kann sonst unterbau auch ins Bad, schön eingemauert ergibt das gleich Ablagefläche ;)

Aber ja, allein daher wäre ein Keller schon sehr praktisch.
Nicht zu vergessen der Kinoraum, wo Papa endlich seiner Leidenschaft nachgehen kann :D
 
also... wenn ZFH oder besser DHH, würde ich keine Holzbauweise nehmen. Du wirst immer unzufrieden sein dass man die Nachbarn hört. Spielende Kinder, laufender Fernseher oder gar einen Ansatz an Heimkino kann man vergessen. (IMO) In deinem Budget ist das einzig Realistische um einen gewissen Schallschutz zu haben Porenbeton und eine Kalksandstein Trennwand als DHH.
 
Heimkino wäre im Keller. Der ist i.d.R. Massiv.
Wenn er Holzständerbauweise hat, bieten die meist keine Keller mit an. Da wollen die nicht so recht ran. Daher beauftragt man da meist ein eigenes Unternehmen und das Fertighaus wird auf den Keller aufgesetzt. Nachteil ist, dass man zwei unterschiedliche Materialien hat und die auch anders arbeiten. Da hab ich schon von fiesen Rissen und Wölbungen gelesen.

Aber generell stimmt es schon, die Schallisolation ist Mist beim Holzhaus. Man kann sich auch innerhalb den Hauses durch die Wände unterhalten. Dafür ist halt der Wärmedämmwert super.
 
In dem Budget ist ein Keller mMn nicht möglich
 
Es wird auf jeden Fall spannend, was nachher im Gespräch mit dem Berater rauskommt.
Wenn der Keller für 50k mehr realisiert werden könnte, wäre es eine echte Überlegung!
Aber, erst mal die Bauleistungsbeschreibung abwarten und schauen was dann tatsächlich noch nicht enthalten ist - bei schlüsselfertig :) (kein definierter oder geschützter Begriff, ich weiß)
 
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