News Lexar Ares Pro: Die SSD mit dem Kriegsgott lässt eine Waffe missen

MichaG

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Lexar hat eine weitere M.2-SSD mit PCIe 5.0 vorgestellt. Die Ares Pro bringt es auf maximal 14 GB/s und 2 Millionen IOPS. Sie besitzt damit nahezu dieselben Leistungs­werte wie die NM1090 Pro. Angeboten wird sie ebenfalls mit Speicher­kapazitäten von 1 TB, 2 TB und 4 TB. Technisch könnte der Unterschied aber kaum größer sein.

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Mal ne Frage:
Ist denn das eigentlich "schlimm", wenn da kein DRAM verbaut ist? Die SSD ist doch auch so extrem schnell, braucht man dafür noch extra Arbeitsspeicher?
 
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Krik schrieb:
Ist denn das eigentlich "schlimm", wenn da kein DRAM verbaut ist?
Grundsätzlich nicht, Nein. Du wirst es als normaler User oder Gamer quasi gar nicht merken, aber wenn du viele Daten hin und her schieben musst und die volle Geschwindigkeit ausnutzt sollte die SSD DRAM besitzen. Also im Endeffekt sind SSDs mit solchen Geschwindigkeiten und DRAM nur interessant für "spezielle" Szenarien.
 
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Die sollten lieber endlich bezahlbare 8TB SSDs mit PCI-E4 rausbringen, anstatt sinnlos immer schnellere, die das doppelte kosten, auf den Markt schmeißen.
 
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Genau das. Von noch schneller und noch schneller hat doch im Alltag überhaupt keiner mehr was. Die meisten werden schon den Unterschied von PCIe3 zu PCIe4 nicht merken.

In Zeiten, wenn Spiele schnell mal über 250 GB groß sind und die Foto-Sammlung mit 4K Video-Aufnahmen vermischt wird, hätte ich hingegen auch gern endlich mal 8 TB zu bezahlbaren Preisen. Das Teil muss dann auch nicht High-End-schnell sein, aber zuverlässig, robust, sparsam und eben mit viel Speicher.
 
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Reaper75 schrieb:
Die sollten lieber endlich bezahlbare 8TB SSDs mit PCI-E4 rausbringen...
Diesen feuchten Traum haben wir wohl alle. Allein die Hersteller scheinen auf unser Flehen nicht hören zu wollen. Mittlerweile ist die Technik eigentlich weit genug um das möglich zu machen.
Allein es fehlt der Herstellerwille.
 
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Krik schrieb:
Mal ne Frage:
Ist denn das eigentlich "schlimm", wenn da kein DRAM verbaut ist? Die SSD ist doch auch so extrem schnell, braucht man dafür noch extra Arbeitsspeicher?

DRAM ist wesentlich schneller als der Umweg über das Mainboard (Hauptspeicher) oder NAND, kann man sehen wenn man z.B. schreibintensive Aufgaben durchführt und mehrere Prozesse gleichzeitig schreiben und lesen wollen wie z.B. Directstorage. Schlimm ist das nicht und auch keine besondere Einschränkung. Vorteil ist die geringere Hitzeentwicklung weil weniger Stromverbrauch, also ideal für Klapprechner, günstiger sind diese LW auch.

Ich werde keine Lexar LW mehr einsetzen. Nachdem mein Vorrat an günstigen NVME von Samung, WD und Kioxa aufgebraucht war, habe ich letztes Jahr vor allem diverse 2TB Lexar LW verbaut von denen ich inzwischen 4 von 15 tauschen musste weil Totalausfall (gekauft bei MF, Alternate und Amazon)
 
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G.Skill hat auch so 'n Kriegsgott-Produkt in seinem Sortiment und die viel zu häufige Inkompatibilität jener Ares-DIMMs besagt etwas darüber, wie engstirnig jener Kriegsgott sein kann. Oder... worauf wir uns bei diesen SSD-Modulen einzustellen haben.
 
SSDs die als "Gamer"-SSDs bezeichnet werden gibts doch schon? Aber das bezieht sich wohl eher auf seltsame Gehäuse(kühler) und viel RGB

Da CB aber die Ares noch nicht hat sind vieles scheinbar nur Vermutungen.

Sinn würde die SSD nur machen wenn sie preislich deutlich unter der 1090 liegt.

Lexar war mal interessant weil diverse Modelle wie die NM620 und NM790 immer mal zum Schnäppchenpreis, besonders bei Mindfactory, gab.

Zum Normalpreis sind die aber wenig interessant, zumal SSDs mit MAP1602 und YMTC-TLC gibts billiger z.B. mit der Patriot Viper Lite
 
Lan_Party94 schrieb:
Du wirst es als normaler User oder Gamer quasi gar nicht merken

Aber als ein Jemand, der große Dateien kopiert.
Für solche SSDs ohne DRAM-Cache bietet sich der RAPID-Modus an, der in kurzweilig die Datenübertragungsrate anschnellen lässt.
 
Wo genau ist das Problem? Bei großen Dateien sollte ein pSLC-Cache für ordentliche Kopierleistungen sorgen.

Bei kleinen Dateien mag es anders aussehen, aber hunderte GB an kleinen Dateien sollte man selten haben, außer man kopiert täglich den Steam-Ordner
 
VRAM schrieb:
DRAM ist wesentlich schneller als der Umweg über das Mainboard (Hauptspeicher) oder NAND
Zudem funktioniert DRAM immer!

Der Umweg über den Hauptspeicher muss auch vom Betriebssystem unterstützt werden und wenn ich die SSD extern (in einem entsprechenden Gehäuse) über USB oder Thunderbolt anschließen möchte, schaut es ganz düster aus mit entsprechenden Geschwindigkeitseinbrüchen bei intensiver Nutzung (zB Betriebssystem mobil mit allen wichtigen Programmen und Daten immer in der Hosentasche dabei).
 
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Bei extern kommt auch noch die USB-Bridge dazu die schon anhand des limitierten Stromes über USB nicht die Leistung eines NVME-Controllers haben kann.

Ob DRAM da viel hilft?
 
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@Staubwedel Thunderbolt hilft... Zumindest aus Software Sicht hängt die SSD dann an PCIe wie jede interne auch. Hat schon was wenn NVMe CLI einfach funktioniert :evillol:

Einziger Hacken die USB4 / Thunderbolt Gehäuse kosten deutlich mehr und sind größer als USB3 Gehäuse
 
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Krik schrieb:
Ist denn das eigentlich "schlimm", wenn da kein DRAM verbaut ist?

Ja, und Nein. Hängt halt vom Anwendungsfall ab.

Entscheidend ist vor allem, ob Du die SSD in einem Host-System einsetzt, dass auch HMB unterstützt. Ohne wird es doof.

Staubwedel schrieb:
Ob DRAM da viel hilft?

Ja, da über USB kein HMB funktioniert.
 
VRAM schrieb:
Ich werde keine Lexar LW mehr einsetzen. Nachdem mein Vorrat an günstigen NVME von Samung, WD und Kioxa aufgebraucht war, habe ich letztes Jahr vor allem diverse 2TB Lexar LW verbaut von denen ich inzwischen 4 von 15 tauschen musste weil Totalausfall (gekauft bei MF, Alternate und Amazon)
Aus Neugierde: Welche Lexars haben die Grätsche gemacht?
 
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