Linux auf gleichen Datenträger aber ohne GRUP Installieren

Gibts da irgendwo eine Anleitung? Die Festplatte hat aktuell 2 Partitionen (100MB System, Hälfte vom Rest Windows, andere Hälfte unformatiert) und ist MBR-formatiert, Windows 7 startet problemlos.

Was ich nicht verstehe: Das Ubuntu-Setup erkennt die bestehende Installation und würde mir Ubuntu+GRUB (würde aber gerne statt GRUB den Windows-BL nutzen, wie der Themenersteller) neben Windows installieren; warum erkennt aber das Kubuntu-Setup trotz gleicher, aktueller Version das nicht?!
 
Opa Hermie schrieb:
Was ich nicht verstehe: Das Ubuntu-Setup erkennt die bestehende Installation und würde mir Ubuntu+GRUB (würde aber gerne statt GRUB den Windows-BL nutzen, wie der Themenersteller)
Stellt sich die Frage warum? Grub ist absolut zuverlässig.
Problem ist der MBR, denn da kann es nur einen geben, der da drin hockt.
1. Möglichkeit. Du installierst Ubuntu und damit Grub in den MBR und bootest damit auch Win.
2. Du installierst Ubuntu und gibst bei der manuellen Installation den PBR der Systempartition, sda5 z.B., als Platzierung für Grub an. Mit dem Tool EasyBCD bindest du dann Ubuntu in den Win-Boot mit ein.
Bei nur einer Platte kannst das halt nicht mit Auswahl der Platte steuern. Es startet das was im MBR steht.

Mein Tipp: Nimm Grub und vergesse vor Löschung von Linux nicht, den WinLoader in den MBR zu schreiben. Geht auch mit Easy BCD.

Warum Kubuntu hier zickt, keine Ahnung.
Ergänzung ()

Edith: Bei Kubuntu die manuelle Installation starten via "etwas anderes". Die Partitionen sind dort aufgelistet.

https://wiki.ubuntuusers.de/Kubuntu_Installation/
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Würde nie grub sondern immer syslinux nehmen, wenn es um simple Sachen wie lokal Win+Linux laden geht. Der riesige Moloch grub lohnt sich nur für esoterische Konfigurationen.
 
mensch183 schrieb:
Würde nie grub sondern immer syslinux nehmen, wenn es um simple Sachen wie lokal Win+Linux laden geht. Der riesige Moloch grub lohnt sich nur für esoterische Konfigurationen.
Ein Umsteiger hat an sich andere Probleme als sich um die alternative Installation von Bootloadern zu kümmern. Nicht den 2. oder 3. Schritt vor dem ersten machen.
 
K-BV schrieb:
Stellt sich die Frage warum? Grub ist absolut zuverlässig.

Warum Kubuntu hier zickt, keine Ahnung.
Wenn es genauso funktioniert: Aus Gewohnheit, wie so oft. ;)
GRUB z.B. auf deutsche Sprache umzustellen, grenzt an eine Doktorarbeit. Warum wird der BL nicht in der gleichen Sprache konfiguriert wie das installierte Ubuntu? Genauso wie Browser und LibreOffice; alles behebbare Kleinigkeiten, aber sowas ist einfach nachlässig.
 
Die Sprache hat ja nichts mit der Zuverlässig zu tun!
Aber wenn das für dich persönlich ein Kritikpunkt ist, o.k, dann ist das eben so. Ich habe, ehrlich gesagt, darüber noch keinen Gedanken verloren oder wäre auch nur auf die Idee gekommen, das umzustellen.
Entscheidend ist die Funktionalität. Ohne Dualboot kriegst das Ding gar nicht zu sehen und mit ist es mir völlig wurscht, ob das oder die in jeder lateinischen Schriftsprache erkennbare/n BS in einem englischen Umfeld auftauchen. Es heißt überall Ubuntu und Windows.

Bei der Nutzung der GUI oder Apps gebe ich dir Recht. Aber Grub....!?

L.G. und ein gutes neues Jahr!
 
end0fseven schrieb:
Bis jetzt muss ich sagen, gefällt mit Kubuntu. Wenigstens hat das Design eine Linie, nicht so wie bei Windows.

Interessante Aussage, wenn man bedenkt, dass KDE gerne für seine inkonsistente Designsprache gerügt wird.

Aus einem Guss wirkt am ehesten Gnome.

Die Konfigurierbarkeit von KDE ist allerdings der absolute Wahnsinn.

Da ist aber auch Vorsicht geboten:
Man kann sich ein KDE auch gern mal kaputt verbessern und anpassen :).

Für Inspiration auf reddit unter Unixporn vorbeischauen.
 
Mit den GUIs ist es halt wie mit Unterhosen. Keine sitzt so richtig, mit Farbe und Form ist man selten glücklich und mitunter sind sie richtig beschissen. :cool_alt:
 
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