Linux für (ahnungslose) Knauser sinnvoll?

Tharful

Lieutenant
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Hallo ihr Cracks!

Habe in einem anderen Post ein Link zu güstigen Notebooks gefunden https://www.computerbase.de/forum/threads/officenotebook-fuer-max-350-euro.1112483/#post-12712197

Hatte die Frage da auch gestellt, aber glaube sie ist hier besser aufgehoben:
Hallo,
danke für den GH Link, suche grad ähnliches für meine Freundin zum Surfen und so.

Hab ne Frage zu dem Linux bei den billigeren Geräten. Weiß wer ob das angepasste Versionen sind? Also im Sinne alles mit vorinstallierten Treiber von PB/Dell, usw... ??
Oder haben die da einfach irgend ein eh kostenloses Linux draufgehauen und man darf dann zusehen wie man die Hardware zum laufen bekommt??
Frage weil ich 0,0 Ahnung von Linux habe. Trau mir lediglich zu Firefox, OpenOffice und Wlan einzurichten/installieren. Hoffe ich stelle mir das zu einfach vor?

Spezifisch gehts halt um die ersten 2-3 Geräte der Liste. ÜBer Google hatte ich nur Shops und unpacking Videos gefunden...:freak:
 
Nein, da ist MeeGo installiert, was nicht mehr weiterentwickelt wird.

Besser wäre es (K-/X-)Ubuntu oder Linux Mint zu installieren. Out-of-the-Box läuft da deutlich mehr als unter Windows.
 
kannst dir irgendein linux installieren (gibt ja genügen varianten ;))
 
Danke für die schnelle Info...
Mmmm trau mich nicht so recht an Linux ran... Naja, habe ja einen Monat Zeit bis meine Freundin Geburstag hat. Und zur Not Kann ich ja dann immer mal wieder euch mit Fragen und Hilfegesuchen belästigen :D

Dann such ich mir mal ein Notebook ohne Betriebssystem raus.
Schönen Abend noch.
 
lad dir ein linux runter, das kann man ohne installation testen.
einfach beim starten des laptop/pcs dvd einlegen -> bootreihenfolgen ändern: dvd vor hdd -> dann auf "testen" klicken wenn die startauswahl erscheint

oder in einer virtualbox testen
 
Tharful schrieb:
Danke für die schnelle Info...
Mmmm trau mich nicht so recht an Linux ran... Naja, habe ja einen Monat Zeit bis meine Freundin Geburstag hat. Und zur Not Kann ich ja dann immer mal wieder euch mit Fragen und Hilfegesuchen belästigen :D

Dann such ich mir mal ein Notebook ohne Betriebssystem raus.
Schönen Abend noch.

Ich würde dir raten, Ubuntu 12.04 zu installieren. Das geht genau so einfach wie Windows.
Die mitgelieferten Linuxsysteme sind bestenfalls veraltet. Acer gibt sogar nur ein Kommandozeilensystem mit. Kann man total vergessen. Auspacken, einschalten, Ubuntu installieren. Dann hat man einen vollwertigen, modernen Desktop.

Ist es erstmal installiert, musst du Firefox gar nicht mehr installieren, das ist bereits installiert. Ebenso Office, Libre Office ist mitinstalliert.
Treiber musst du im Regelfall auch nicht nachinstallieren, das ist alles schon dabei. Das W-Lan sollte auch direkt funktionieren.
Also 15 Minuten installieren, und man kann direkt loslegen.

Updates installieren geht auch sehr einfach.

Auch ein Videoplayer, Musiksoftware ist dabei.

Mit dem Software Center kannst du alle mögliche Software mit wenigen Klicks nachinstallieren.

Ich glaube, Ubuntu ist für Leute mit weniger Ahnung von Computern einfacher zu bedienen als Windows. Sicherer ist es allemal.

Eigentlich kenne ich nur einen Grund, weiter Windows zu installieren. Spiele. Damit meine ich nicht einfach Browserspiele, Facebookspiele oder sowas. Sondern halt State-Of-The-Art Spiele wie GTA4 usw. Die würden aber mit so einem einfachen Notebook eh nicht laufen, auch nicht unter Windows.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Antwort auf deine Frage lautet:

JA!

Es gibt nichts, wovor du dich fürchten müsstest :watt:
 
Hallo erstmal :-)

Ich bin als eingefleischter Windows Nutzer auch erst vor gut 7 Monaten zu Linux gewechselt und habe schon einige Distributionen ausprobiert.

Für dich als Anfänger würde ich Kubuntu empfehlen. Das ist erstens von Aussehen ähnlich wie Windows (nur viel cooler, wenn du das so willst), und (fast) alle Einstellungen sind über die grafische Benutzeroberfläche zu machen. Die Kommandozeile brauchst du dann kaum, aber du wirst sie zu schätzen lernen, wenn du etwas fortgeschritten bist.

Ein großer Pluspunkt der Ubuntu basierten Distributionen (da wäre natürlich zuerst Ubuntu, dann aber auch noch Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu und Linuxmint zu nennen) ist die sehr gute und einsteigerfreundliche Dokumentation und die riesige Nutzergemeinde, die dir zur Seite steht.

Welche Distribution du nimmst ist eigentlich in der Hauptsache davon abhängig, welche Benutzeroberfläche du haben möchtest. Die verbreitetsten Alternativen sind: Unity, KDE, Gnome, XFCE, LXDE und die neuen Mint Entwicklungen Mate und Cinnamon.

Am besten du schaust dir bei youtube mal ein paar Videos zu den xbuntu 12.04 und Linuxmint 13 Versionen an und entscheidest dich für das, was dir auf Anhieb am besten gefällt. Danach kannst du dann ja mit den Live CDs mal reinschauen, ob das wirklich was für dich ist.

Ich für meinen Teil habe auf allen Rechnern Linux als Betriebssystem und werde nicht müde, das jedem ans Herz zu legen.
 
mcflash schrieb:
Hallo erstmal :-)

Ich bin als eingefleischter Windows Nutzer auch erst vor gut 7 Monaten zu Linux gewechselt und habe schon einige Distributionen ausprobiert.

Für dich als Anfänger würde ich Kubuntu empfehlen. Das ist erstens von Aussehen ähnlich wie Windows (nur viel cooler, wenn du das so willst), und (fast) alle Einstellungen sind über die grafische Benutzeroberfläche zu machen. Die Kommandozeile brauchst du dann kaum, aber du wirst sie zu schätzen lernen, wenn du etwas fortgeschritten bist.
Kubuntu würde ich nicht empfehlen, da es eine Million Optionen zum einstellen hat und, meiner Meinung nach, deutlich unübersichtlicher ist, als Ubuntu mit Unity.
mcflash schrieb:
Ein großer Pluspunkt der Ubuntu basierten Distributionen (da wäre natürlich zuerst Ubuntu, dann aber auch noch Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu und Linuxmint zu nennen) ist die sehr gute und einsteigerfreundliche Dokumentation und die riesige Nutzergemeinde, die dir zur Seite steht.
Das stimmt, aber heutzutage ist es doch eigentlich so, dass aller Standardkram wie Browser, Musik, Video, E-Mail usw gar keine Hilfe mehr benötigt, weil alles funktioniert, wie es soll.
mcflash schrieb:
Welche Distribution du nimmst ist eigentlich in der Hauptsache davon abhängig, welche Benutzeroberfläche du haben möchtest. Die verbreitetsten Alternativen sind: Unity, KDE, Gnome, XFCE, LXDE und die neuen Mint Entwicklungen Mate und Cinnamon.

Nun überfordere ihn doch nicht gleich. Das gibt es alles, ist auch ein wenig geschmackssache. Ich glaube. mit einem Standard-Ubuntu wäre er mehr als gut bedient.

mcflash schrieb:
Ich für meinen Teil habe auf allen Rechnern Linux als Betriebssystem und werde nicht müde, das jedem ans Herz zu legen.
Bei mir läuft schon seit über 10 Jahren Linux, alles mögliche ausprobiert und bin bei Ubuntu hängen geblieben. Windows benutze ich so gut wie gar nicht mehr, wozu auch, ich bin kein Spieler. Ich starte es alle paar Monate mal, um alles upzudaten :D Wenn ich irgendwann mal neu formatieren sollte, wird es Windows wohl nicht mehr schaffen, auf meinen Rechner zu kommen. Unnötiger Ballast.

Außerdem ist mir Ubuntu schon lange deutlich symphatischer als Windows. Wenn ich mal Windows7 starte denke ich mir nur, wie schrecklich.
Besonders die Schriften, die sind ja kaum zu lesen und so hakelig (ja, habe den TrueType Kram so gut optimiert wie es ging).
 
Merke dir vorallem diese Seite:

http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite . Da ist so ziemlich alles Ubuntumäßige gut erläutert und hat bei mir schon so manches Problem gelöst :) (3 Jahre Ubuntu User)
 
Wow, nochmal danke für die vielen weiteren Tips.

Meine Fähigkeiten beschränken sich auf Rechenr zusammenbauen und Win drauf.
Und Probleme ergooglen.

In aller erster Linie muss nach dem alles Wichtige läuft, meine Freundin damit zu recht kommen.
Und ihre Fähigkeiten sind mit PC anmachen, OpenOffice/Browser öffnen und nutzen ausgereizt :D

Soll heißen: Wenn sie was verstellt oder so muss ich es wieder grade biegen :D

Aber wie schon gesagt, ich werds einfach mal ausprobieren und eure Tips studieren.
Bin jetzt natürlich mit der vielzahl an unterschiedlichen Versionen etwas erschlagen...

Dropbox ist ein muss...
https://www.dropbox.com/install?os=lnx
wenn da Ubuntu steht, gilt das dann auch für alle Oberflächen? (Muss mich noch mal einlesen wie sich das nu zusammenstzt)

ASK? Nicht so schnell, fang grad erst an mit dem Einlesen ^^
Glaub ich formatiere die Tage mal meinen Lappy und probiere bissl rum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dropbox läuft zumindest unter unity ... bei den anderen Oberflächen weiß ich es nicht.
 
dropbox bekommst du unter Ubuntu ganz einfach über: apt-get install nautilus-dropbox (als root) und es fragt dich nach der Installation nach allen weiteren Einstellungen ;) (kann man auch unter http://wiki.ubuntuusers.de/Dropbox nachlesen)
 
Tharful schrieb:
In aller erster Linie muss nach dem alles Wichtige läuft, meine Freundin damit zu recht kommen.
Und ihre Fähigkeiten sind mit PC anmachen, OpenOffice/Browser öffnen und nutzen ausgereizt :D

Dann wäre Ubuntu perfekt für sie.
Tharful schrieb:
Soll heißen: Wenn sie was verstellt oder so muss ich es wieder grade biegen :D
Das ist das gute, verrate ihr das root-passwort nicht. Also das Admin-Passwort. Dann kann sie am System selbst nichts ändern, nur was ihr Benutzerkonto betrifft. Damit kann sie praktisch nichts kaputt machen.

Beim installieren musst du ein root/Admin-Passwort eingeben und ein Benutzerkonto mit eigenem Passwort. Am besten, du klickst beim installieren gleich an, dass es ohne Passwortabfrage in den Desktop bootet.
Tharful schrieb:
Glaub ich formatiere die Tage mal meinen Lappy und probiere bissl rum.

Formatieren ist gar nicht nötig, falls du einen USB-Stick mit mindestens 1GB rumliegen hast.


Lade dir von Ubuntu.com das Ubuntu 12.04 runter. Ruhig mit Windows.

Dann installierst du dir den "universal USB installer".

http://www.pendrivelinux.com/universal-usb-installer-easy-as-1-2-3/#button


Dort wählst du dann die Ubuntu iso und deinen USB-Stick aus. Dann wird das auf den USB-Stick geschoben, wovon du dann beim booten starten kannst, als wäre es auf der Festplatte installiert.
An deinem System ändert es nichts, du kannst danach den USB-Stick wieder rausnehmen und wieder normal Windows starten.

Musst eventuell im Bios auswählen, das vom USB-Stick gebootet werden soll, oder mit Tastenkombinationen beim Start, je nachdem wie das bei deinem Laptop ist.

Da es nur auf einem USB-Stick läuft, ist es natürlich viel langsamer als von Festplatte. Zum angucken reichts aber.

In Englisch steht es hier nochmal beschrieben

http://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows


Falls du keinen USB-Stick hast, kannst du die iso auch ganz normal auf eine CD brennen, von dort in den Desktop booten ohne Installation. Installieren kannst du sowohl mit USB-Stick und CD natürlich auch.
 
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Was sind Firefox Apps? Falls du die Erweiterungen meinst: Ja bis auf einige wenige ...
 
Hallo nochmal,

also,ich möchte hier nochmal für Kubuntu/KDE in die Bresche springen. Ja, KDE bietet eine Fülle an Möglichkeiten, die Oberfläche anzupassen, die den Einsteiger auf jeden Fall überfordern wird (nach Monaten intensiver Nutzung finde ich immer noch was Neues), aber man muss das ja nicht tun. Man kann! Die Voreinstellungen sind schon gut, um nicht zu sagen sehr gut.

Und KDE ist mittlerweile sehr stabil!Da musste ich auf einem alten Rechner mit Linuxmint mit Cinnamon für meine Frau gerade feststellen, dass der Rechner schonmal einfriert. Das ist mir bei Kubuntu noch nie passiert.

Dabei möchte ich noch erwähnen, dass KDE mit Dolphin den wohl besten Dateimanager mitbringt, und mit Gwenview das wohl beste Bildanzeigeprogramm. Und, und, und. Ich finde KDE super, und das nicht ohne Grund. Und auch für Einsteiger finde ich KDE iemlich gut. Meine Frau hat sich da sofort zurechtgefunden auf meinem 2. Rechner, den ich ihr kurzzeitig zur Verfügung gestellt habe). Nur fand sie meine alternative Konfiguration mit Cinnamon und einer Dockbar (AWN, wie bei Apples MacOS) und einem hell-grauen Theme (bei KDE habe ich ein Schwarz-graues Theme) auf Anhieb schöner.

Wenn meine Frau mit KDE auf Anhieb klarkommt, dann heisst das schon was. Die erwartet von einem Comuter nur, dass er wie erwartet funktioniert, und sie ihre Dokumente bearbeiten und Mails schreiben kann.

Und das kann Kubuntu absolut. Das ist Grundfunktionalität!

Übrigens für Firefox und Thunderbird funktionieren eigentlich alle Erweiterungen, die ich unter Windows auch hatte.

Das Problem bei Linux ist folgendes: wenn du dich zwischen z.B. Windows 7 und Windows 8 zu entscheiden hast, dann kannst du entscheiden, ob du mit der einen oder anderen Benutzeroberfläche klarkommst. Hast du dich entschieden, dann wirst du dich dran gewöhnen müssen, ohne wirklich viel Veränderung. Windows ist halt Windows (den Umstieg von 995, 98 , 2000, xp, 7 zu 8 klammer ich mal bewusst aus). Aber bei Linux hast du so viel mehr Möglichkeiten! Verschiedene Distributionen, verschiedene Oberflächen... Ich selbst habe Monate gebraucht, um zu entscheiden, dass ich bei Kubuntu bleibe.

Zum Problem der vielen Möglichkeiten, sich zu entscheiden, gibt es hier noch einen intereressanten Vortrag: http://www.ted.com/talks/barry_schwartz_on_the_paradox_of_choice.html. Auf Linux triffft das auf jeden Fall zu!
 
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