Linux für die tägliche arbeit?

als grafiker kann ich das gerede in richtung "anderer style druff und es ist wie photoshop" nicht mehr hören respektive lesen. das ist einfach totaler bullsh*t. gimp ist ein tolles programm - man kann echt viel machen (ich habs mal nen paar monate paralell benutzt, wenn ich zu faul war auf windows umzubooten). aber es ist KEIN photoshop ersatz und wird es auf jahre hin nicht sein. jedenfalls nicht, wenn man damit professionell (print) arbeiten will. auch am illustrator führt kein weg vorbei. das gilt auch für viele andere tools. linux ist für graphiker definitiv das verkehrte OS. gibt ein paar nischenbereiche, wo man als graphiker auch unter linux klar kommen kann - das will ich nicht bestreiten. aber darum gehts hier ja nicht.

ps6+7 und illustrator10 bekommt man zwar irgendwie (ziemlich hässlich) zum laufen mittels wine oder crossoveroffice. aber mit den aktuellen cs2-versionen ist dann wieder schicht im schacht. und über flash unter linux sollten wie eh lieber nicht reden (peinlich adobe, peinlich!)
 
Wenn es denn keine floating Menus sein sollen - Da ist ja noch pixel in der Entwicklung:

linux.jpg

In gross: http://www.kanzelsberger.com/img/linux.png

Gerade steht die 1.0beta7 vor der Tür - sieht schon mal vielversprechend aus - kostet allerdings auch etwas ($32).

Features, Ausschnitt:
Image editing

* support for layers, paths, channels, masks and selections
* Color Management support for RGB, CMYK, Grayscale and CIE Lab modes (8-bit and 16-bit)
* support for HDR (High Dynamic Range) images with 32-bit/channel precision, HDR images in Pixel are editable in full HDR quality, not in 8-bit RGB as in competiting programs
* realtime live effects for layers (adjustments, effects), sets of live effects can be saved as layer Styles
* image browsing and searching

Retouching

* includes variety of brushes, including full-color brushes and animated brushes
* brush retouching tools including special effects
* retouching set of filter plug-ins
What will be in final release 1.0 (and not yet available in current beta)

1. Vector paths with SVG support (almost done)
2. PSD import/export support (not yet stable)
3. Photoshop plugins support (not yet stable)
http://www.kanzelsberger.com/pixel/?page_id=12

Zum unverbindlichen Testen kann man die Demo auch mal schnell mit klik installieren:
http://pixel.klik.atekon.de/


gruss, limoni
 
Rolf_1985 schrieb:
@ Engelskind




Jetzt meine Frage: Wie kommst du darauf das ubuntu ein anfänger system ist??

Ich kann des jetzt aus Erfahrung sagen: ich habe 2 Jahre lang mit Debian gearbeitet und jetzt bin ich auf Ubuntu umgestiegen. Es gibt kaum ein unterschied zwischen den beiden Distributionen!

Das einzige was mir aufgefallen ist, dass Debian ein XFree benutzt und Ubuntu sowie jeder andere moderne Distribution auf X.org setzt.

Nur weil Ubuntu einen Installer mit einer grafischen Oberfläche besitzt und man mit diesen es auch leicht installieren kann....

Du kannst mit jeder Distribution Probleme beim z.b. Installieren, etc. bekommen.

ps: SUSE 10 ist noch verspielter als Ubuntu es ist!


Das sehe ich wiederrum anders, in Debian muss man viel sogar sehr viel in der Textkonsole machen und hat nicht von anfang am eine GUI. Vor allem Ubuntu ist weit öfter und aktualisiert und vor allem die Pakete sind zum grösten teil sogar aktuell.

Meiner Meinung nach ist SuSE der letzte dreck! --> sry an die entwickler.
SuSE patcht an seinem system herum bis zum geht nicht mehr. Wenn man selst sachen kompilieren will steht man meist vor problemen ohne ende das ist bei Debian usw. nicht so!

Eigentlich ist es wirklich so das wenn man unter GNU/Linux was machen will was man vorher nur in Windows gemacht hat ist man teilweise aufgeschmissen. Graphikbearbeitung sehe ich da noch als ein Problem, denn es gibt Photoshop nicht für linux. Aber ich bin mir sicher wenn linux bekannter wird und vor allem wenn es mehr und mehr leute nutzen dann gibt es irgendwann auch die programmme für die Systeme.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Engelskind

was meinst du mit viel konsole. nenn mir bitte mal ein beispiel wo du nur über die konsole arbeiten musst.

meiner meinung nach gibt es genug gui´s die man sich installieren kann.
wenn ich zum beispiel was schnell machen will nehm ich natürlich die konsole.


ps: Deine Meinung über SUSE stimme ich vollends zu :D

MfG
Rolf
 
Ist schon faszinierend, was zu dem Thema immer alles hochkommt.
Wenn man sich mal erinnert, womit der "Durchschnittsdepp" vor gar nicht so vielen Jahren (vor Windows)
arbeiten musste,
fragt man sich schon, wieso das heute so ausschlaggebend ist.
Ich empfinde heute, wie damals, das Arbeiten an einem Amiga oder C64 (um mal bekannte Namen zu nehmen) wesentlich
anstrengender und barrierebehafteter, als auf einem Linuxsystem.
Wenn die Nutzer früher weitgehend ohne Internet, ohne Wikipedia, ohne Foren, ohne Chats ohne Telefonhotline,
ohne Computerzeitschriften bis zum Abwinken, in der Lage waren sowohl
Grafik, Text, "Mathematik" (Finanzkram etc.), als auch Software auf den damaligen Systemen zu entwickeln,
frag ich mich wo wir heute sind.
Die Sache sollte doch eigentlich recht simpel sein.
Entweder mal zahlt für die Arbeit (Windows) oder man leistet sie selbst.
Alles weitere ist ein Tradeoff dazwischen.
Windows lebt weitgehend von 2 Dingen
1) Jeder kennts und hat "Ahnung"
2) Es wird von den Entwicklern für "benutzerkritische" Software vorgezogen.

zu 1)
Wer sich mal wirklich eine Weile mit Linux beschäftig,anstatt sich damit zu beschäftigen,
wie toll er sich mit Linux beschäftig, wird merken, dass es durchaus mehr, als genug Information
und Unterstützung gibt.
Vor allem sollte man sich vor Augen führen, dass man beim "Basteln" an einem Linuxsystem meist
Dinge tut, die einem Windowsnutzer nie über den Weg laufen.
Sicher ist es komplexer und anstrengender Quellen runterzuladen, einen Kernel zu patchen,
ein Modul zu kompilieren und die Startskripte anzupassen, um seine Soundkarte zu benutzen,
als ein Windows zu verwenden, wo man 5 mal auf "weiter" klickt.
Wer das nicht schafft, kann es nicht benutzen.
Das ist kein unfreundlicher Spruch, sondern einfach eine Tatsache.
Ich benutze Gentoo als Standard und mache "solche Sachen", trotzdem gibt es auch bei mir Dinge, die
nicht laufen, oder die ich nicht hinbekomme.
Wer aber heute nicht in der Lage ist ein Ubuntu zu installieren, und danach Abiword zu verwenden,
der sollte sich evtl. mal überlegen, dass die Nutzer "früher", auf umständlicheren Systemen
schon anspruchsvolleres geleistet haben....
und dass diese Menschen es heute mit einem Anfängerlinux wohl immernoch könnten/können.

mfG

-- -- muckelzwerg
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich denke dass sich linux oftmals besser für anfänger eignet als windows.
Meine Mutter hat mich beispielsweise ziemlich oft genervt weil irgendwas nicht mehr ging/
sie nicht wusste wie sie etwas macht.
Ich hab ihr dann irgendwann mal ubuntu draufgespielt und alle icons gelöscht außer denen die sie braucht.
und siehe da: sie surft und ließt email und chattet und ... und ich muss nicht mehr helfen :)
 
dieHenne schrieb:
Also ich denke dass sich linux oftmals besser für anfänger eignet als windows.
Meine Mutter hat mich beispielsweise ziemlich oft genervt weil irgendwas nicht mehr ging/
sie nicht wusste wie sie etwas macht.
Ich hab ihr dann irgendwann mal ubuntu draufgespielt und alle icons gelöscht außer denen die sie braucht.
und siehe da: sie surft und ließt email und chattet und ... und ich muss nicht mehr helfen :)

Ich tue das nie wieder meiner Mum linux auf dem rechner, sie hat es geschafft es schon nach 10 min. zu zerschiessen. Naja also das ist immer abwägungssache *gg* :evillol:
 
Ubuntu/Kubuntu sind mit ihrem grafischen Installer per Live-CD einer Windows-XP Installation massiv voraus, bei der ich - auch wenn ich sie nun sicher schon 20 mal ausgeführt habe, immer mal wieder einen Fehler mache, weil sie so unübersichtlich ist. Die Ubuntu-Installation fühlt sich im Gegensatz dazu etwa an, als würde man unter Windows ein Programm installieren....
Stichwort Programme: Die Paketmanagements von Ubuntu/Kubuntu sind einem Windows punkto Einfachheit ebenfalls meilenweit voraus: Nicht jedes Programm muss mühsam von Inet geholt werden, und installiert werden - Das erledigt das Paketmanagement von alleine. Auch werden Packetupdates über ein einziges Interface gemeldet und erledigt - nicht jedes Programm schreit einzeln alle 2 Tage mal wieder, dass es geupdatet werden will....

Was Linux-Distris angeht kenne ich mich seit vielleicht 1-2 Jahren nur noch mit Kubuntu bzw. Ubuntu aus - zumindest die machen in der Benutzerfreundlichkeit mit jedem Release (alle 6 Monate) enorme Fortschritte.

Ich will niemandem eine Linuxdistri aufschwatzen :), aber ich empfehle euch schwer, ins nächste (K)Ubuntu "Edgy Eft" 6.10 mal reinzuschauen. Erscheinungstag ist der 20 Oktober, wenn ich mich nicht irre. Die - bereits jetzt imho absolut stabile - Beta kann man sich jetzt schon ziehen. Für die Mutter empfehle ich eher Ubuntu, für euch Kubuntu. ;)
Für (K)Ubuntu gibts ausserdem ein geniales, einfaches Wiki/Forum auf www.ubuntuusers.de.


So, jetzt hab' ichs gesagt. :)

Grüsse
Joedl
 
ich finde das mit dem flash player ist fast ne news wert jetzt kann ich endlich alle seiten und vidios angugen :cool_alt: :D :D
 
Heute haben wir von einem Kunden einen Rechner bekommen der als Linux 10.0 Server aufgesetzt werden soll. Er besteht aus einem Conroe 6600, Zalmann 95000, 2048MDT DDRAM, und einem Asus P5. Der Rechner ist absolut überdeminsoniert, aber da sieht man halt das es auch Leute gibt die halt was besonderes wollen.;) Mal schauen ob Suse alles alles erkennt.
 
Überdimensioniert für solch Hardware glaube ich nicht, denn ich habe schon mal gesehen einen Linuxserver mit Multiprozessoren, gemeint hier mehr als 2 und über 8 GB RAM.
Na ja, wenn es nur als Heimserver dient, dann kann man doch überdimensioniert sagen, aber wenn's um großes Firma mit mehrere Abteilungen angeht, dann ist wohl zuwenig. :evillol:
 
Um auch mal was zum Thema zu sagen:

Ich nutze Gentoo x86-64 jetzt seit mehr als einem halben Jahr konsequent im täglichen Einsatz. Zuvor habe ich damit lange experimentiert, mir hin und wieder das System zerschossen (wegen einer RAM-Inkompatibilität, etc.)... Um zum Punkt zu kommen: Wenn man einmal die Mechanismen intus hat, keywords, mask/unmask usw., dann gibt es schlicht und einfach nichts Komfortableres und Einfacheres als als das Portage-System. Mit einem simplen emerge werden Packages heruntergeladen, compiliert, installiert, konfiguriert. Natürlich treten hin und wieder Konflikte auf, die sich schnell beheben lassen - wenn nicht, steht sofort ein mehr als kompetentes Forum zur Verfügung, wenn man des Englischen mächtig ist.

Imo ist Gentoo durchaus für den "fortgeschrittenen Anfänger" zu empfehlen, der sich nicht davor scheut, sich in das System einzulernen. Ich selbst habe den Schritt zu Gentoo direkt weg von SuSE vollzogen, für das ich mich nie länger begeistern konnte als es die Schulstunde erforderlich machte.
 
Meiner Meinung nach ist Linux problemlos für die tägliche Arbeit einsetzbar. Ich nutze ausschließlich Linux zum arbeiten...schon seit Jahren! Nur zum Zocken bleibt windows drauf.

Wenn man Umsteiger ist von Windows und sich nicht wie der letzte DAU anstellt, ist linux einfach zu erlernen und zu beherrschen. Ich für meinen Teil freu mich immer wieder an dem System. Zum einen weil es bis ins kleinste Detail anpassbar ist (schon alleine die Auswahl an Windowmanagern :D ) als auch weil man immer und zu jeder Zeit den vollen Überblick haben kann, was im System passiert.

Ich sehe keinen Grund, warum linux für das tägliche Geschäft nicht passen sollte...im Gegenteil. Wenn man eingearbeitet ist, geht alles deutlich schneller und komfortabler von der Hand. Ist aber natürlich auch immer Geschmackssache....wenn man schon immer Klicki-Bunti gewöhnt ist und die Tastatur nur zum CS zocken hernimmt, dann muss man schon etwas Bereitschaft zeigen, sich in linux einzuarbeiten.

so, zum Abschluss noch nen screenshot einer sauberen Arbeitsfläche :evillol:
klick
:D

clumsy

EDIT: Bin übrigens Archlinux-Nutzer ( www.archlinux.org )...aber eher nix für Anfänger, ausser sie sind mutig :D Es gibt weder grafische Konfigurationstools noch ne richtige grafische Installation :D Aber wer brauch das schon....dafür ist´s schön schlank und rennt ;)
 
lord_clumsy schrieb:
EDIT: Bin übrigens Archlinux-Nutzer ( www.archlinux.org )...aber eher nix für Anfänger, ausser sie sind mutig :D Es gibt weder grafische Konfigurationstools noch ne richtige grafische Installation :D Aber wer brauch das schon....dafür ist´s schön schlank und rennt ;)

Ich bin Debian und Gentoo benutzer ;) gentoo rennt genauso *gg* ich finde die meisten linux/unix systeme laufen recht gut, bei SuSE eher schlecht als recht -.-
 
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