News Linux: Live-Medien von Debian 9 enthalten Fehler

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#2
War bei der Headline erst irritiert, weil mein Debian 9 seit Release wunderbar läuft, habs aber auch vom normalen Installationsimage über USB aufgespielt.
Wird wohl Zeit für 9.0.1 :D
 
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#4
Das Live-Image genießt bei Debian mutmaßlich keine Priorität, kann schon mal passieren. Rund um den Release wird auch genug anderes zu tun sein - da kann so ein Fix etwas dauern, selbst wenn es "nur" (Rattenschwanz -> implied) um eine Pfadangabe geht.
 
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#5
Ist sommer. Die QC ist offensichtlich geschlossen im Urlaub.
 

fethomm

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#6
Die Images wurden über einen Zeitraum von rund 12 Stunden gebaut und getestet. Dabei kann immer etwas übersehen werden. Dieser Fehler blieb aber bereits länger unentdeckt und existiert mindestens seit April. Das mag daran liegen, dass die Live-Images bei Debian nicht so häufig genutzt werden wie vielleicht bei Ubuntu oder Mint.
 
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#7
Ich denke die groesste Frage ist wie man in Zukunft so etwas verhindern kann.
Da wird wohl nicht ausreichend getestet.
Debian bietet meiner Meinung nach zu viele ISOs an, die man halt auch testen muss. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass Debian ein universelles Betriebssystem ist. Heute verstehe ich den Minimalismus und das KISS-Prinzip von Arch Linux, weil Ressourcen (Entwickler, Maintainer, Tester) begrenzt sind. Lieber eine minimale Install-ISO, die aber gut getestet wurde.


Ist sommer. Die QC ist offensichtlich geschlossen im Urlaub.
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Das ist doch eine sehr gute Gelegenheit beim Debian Quality Assurance Team und Debian CD Team mitzumachen :D:
1: https://qa.debian.org/
2: https://wiki.debian.org/Teams/DebianCd


Die Images wurden über einen Zeitraum von rund 12 Stunden gebaut und getestet. Dabei kann immer etwas übersehen werden. Dieser Fehler blieb aber bereits länger unentdeckt und existiert mindestens seit April. Das mag daran liegen, dass die Live-Images bei Debian nicht so häufig genutzt werden wie vielleicht bei Ubuntu oder Mint.
Seit ich von ein paar Jahren von Ubuntu auf Debian umgesteigen bin, nutze ich nur noch die Netinst -CD oder ich upgrade schon ein bestehendes Debian System. Daher kann ich deine Aussage nur bestätigen :).
 
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#8
Ein Installationsmedien, welches sich nicht installieren lässt. Ja, so etwas kann schon mal übersehen werden. 8-|
 
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#9
Ein Installationsmedien, welches sich nicht installieren lässt. Ja, so etwas kann schon mal übersehen werden. 8-|
Man muss aber fairerweise auch sagen, dass es sich um eine Live-CD handelt, die man aber auch für die Installation nutzen kann. Bei reinen Installationsmedien hatte ich noch keine Probleme mit Debian. Aber ich gebe dir Recht, dass zurzeit die Debian Live-CD ein suboptimales Installationsmedium ist :D.
 
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#10
Ein Installationsmedien, welches sich nicht installieren lässt.
Es sind in erster Linie Live-Medien. Die echten Installationsmedien funktionieren ja.

Trotzdem finde ich das System ziemlich verbuggt, zumindest wenn man es mit MATE installiert (es ist ja offiziell unterstützt). Es sind zwar Kleinigkeiten, aber es sind zu viele. Da ist wahrscheinlich sogar Fedora stabiler. Ich verstehe auch nicht, wieso man extra keine harten Deadlines etc. nutzt, um sich so viel Zeit wie nötig zu nehmen und dann später das komplette Release (inkl. Bauen und Testen aller ISOs) an einem einzigen Tag durchzuzieht und sich trotzdem noch quasi verspätet, weil man als Datum den Anfang dieses Prozesses angibt. Vielleicht wäre etwas wie ein RC vor dem echten Release nicht verkehrt.
 

joomoo

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#11
Trotzdem finde ich das System ziemlich verbuggt, zumindest wenn man es mit MATE installiert (es ist ja offiziell unterstützt).
Debian erhält keine Bugfixes, außer es ist sicherheitsrelevant. Daher sind alle Bugs, die nach dem Feature-Freeze von den Upstream-Entwicklern gefixt worden, trotzdem in Debian und das ist auch so gewollt.

Ich würde Debian (stable) einfach nicht als Desktop-System einsetzen.
 
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#12
Das kommt davon wenn man Entwickler rausmobbt ohne echte Alternativen zu haben. Früher wurden die images mit live-build gebaut. Um eine Alternative (live-wrapper) zu schaffen wäre dies überhaupt nicht nötig gewesen. Der Vorteil von Linux-Systemen ist schließlich, dass man gewöhnlich die Wahl hat und somit durchaus 2 Projekte für die gleiche Aufgabe parallel im Repo existieren können.
 

DiamondLucy

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#13
es wäre interessant zu wissen, ob der fehler schon bestand als es noch testing war, wenn ja hat die funktion ja sowieso keiner groß genutzt.
aber sind wir mal ehrlich, es gibt schlimmeres, zudem ich immer normale images nutze (BD).
wird ab version 9.1 oder 9.2 schon viel besser )
 

fethomm

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#14
Das kommt davon wenn man Entwickler rausmobbt ohne echte Alternativen zu haben. Früher wurden die images mit live-build gebaut. Um eine Alternative (live-wrapper) zu schaffen wäre dies überhaupt nicht nötig gewesen...
Der Entwickler, den du ansprichst, ist aber auch alles andere als pflegeleicht gewesen über die Jahre.
Ergänzung ()

es wäre interessant zu wissen, ob der fehler schon bestand als es noch testing war, wenn ja hat die funktion ja sowieso keiner groß genutzt.
aber sind wir mal ehrlich, es gibt schlimmeres, zudem ich immer normale images nutze (BD).
wird ab version 9.1 oder 9.2 schon viel besser )
Der Fehler bestand mindestens seit dem 11. April 2017.
 

fethomm

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#15
Artikel-Update: Steve McIntyre, Leiter von Debians CD-Team, erklärte auf der Mailingliste, er habe beim Durchsehen der Live-Images weitere Fehler entdeckt, von denen die meisten behoben, zwei aber noch offen sind. Er hat einen neuen Satz Debian-Live-Images mit der Version 9.0.1 veröffentlicht.
 

DiamondLucy

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#16
Der Entwickler, den du ansprichst, ist aber auch alles andere als pflegeleicht gewesen über die Jahre.
Ergänzung ()

Der Fehler bestand mindestens seit dem 11. April 2017.
ich sag mal so, selbst mit so einem kleinen fehler kann man leben, dafür ist für MICH debian immer noch die beste distri,
wenn ich mir ober peinliche bugs bei anderen ansehe ist es hier eigentich nicht mal der rede wert :)
selbst testing ist stabiler wie bei anderen die final versionen, ausserdem wird ja nachgepacht mit x.1 x.2 etc.

eure lucy :)
 

LMuschelS

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#18
Debian 9 kommt gut an.
Wer mal Debian ganz oben sehen möchte: http://distrowatch.com/index.php?dataspan=1

Gut, das ist eine Momentaufnahme, aber die Tendenz hin zu Debian und Archderivaten und weg von Mint und Ubuntu wird m. M. nach weiter anhalten.
Gerade bei den Archderivaten wird viel davon abhängen wie die sich anstellen. Ich habe in letzter Zeit einige (2, Antergos und Manjaro) versucht, beide sind bei der Installation daran gescheitert Grub in den Bootsektor zu schreiben. Debian und Ubuntu Server hatten keinerlei Probleme.
 
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#19
Ein Fall für Testautomatisierung. Installation durchlaufen lassen, per SSH einloggen, freuen wenn es geht. Zusätzlich vielleicht noch checken ob alle angedachten Pakete auch wirklich installiert wurden und alle benötigten Dienste laufen.
 
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#20
Gerade bei den Archderivaten wird viel davon abhängen wie die sich anstellen. Ich habe in letzter Zeit einige (2, Antergos und Manjaro) versucht, beide sind bei der Installation daran gescheitert Grub in den Bootsektor zu schreiben. Debian und Ubuntu Server hatten keinerlei Probleme.
Cinchi und Calamares sind noch nicht absolut perfekt.
Bis alle Installationsvarianten und Hardwarekombinationen durch getestet sind, wird noch etwas Zeit ins Land gehen.
Ich bevorzuge immer noch die manuelle Arch Installation, aber der Erfolg gibt den Projekten Recht.
Wenn jetzt 20 Distributionen offiziell Calamares nutzen, werden die möglichen Fehler wohl auch bald behoben sein.
 
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