Linux Mint 22.3 und Oracle virtual Box

siebengescheit

Lt. Junior Grade
Registriert
Juli 2024
Beiträge
268
Hat es jemand geschafft, Oracle virtual Box auf Linux Mint XFCE 64 bit in der aktuellen Version 22.3 zu installieren ?

ich scheiterte bei zwei PCs, bei denen die Platte gelöscht und komplett neu installiert wurde, auf beiden Wegen:

Weg 1: Anwendungsverwaltung
Weg 2: Herunter laden und installieren bei Oracle

es war jeweils eine GPT Festplatte und secure Boot war deaktiviert. Auf dem einen PC lief Oracle virtual Box in der Version 21.3 problemlos.

es kamen viele für Linux unspezifische Fehlermeldungen und ich tat Stunden damit rum, den Fehler zu beseitigen; ich glaube, dass Oracle virtual box noch nicht mit dem Kernel von LM 22.3 in Einklang steht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Das Thema finde ich spannend, weil ich wollte auch auf Linux Mint wechseln. Inklusive Virtualbox aber wenn Virtualbox gar nicht erst läuft, hat sich Linux vorerst für mich erledigt. Leider.
Ich benötige zwar Virtualbox nicht täglich, aber für Windows Xp und WIndows 98 dann doch mindestens 2-4 mal im Monat für Retrospiele. 16 Bit Spiele und 32 Bit Spiele Windows 95/98 mit 16 Bit Installer.
Ich hatte eigentlich die Hoffnung das ich unter Linux nicht die Probleme haben werde die ich unter Windows 11 24H2/25H2 hatte Virtualbox 7.2.4 unter Windows 11 vor 1 Jahr zum laufen zu bekommen. :( Liebe Grüße.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tanzmusikus, ququ und wagga
die Probleme sind nicht neu, und wahrscheinlich seit Kernel 6.14 drin....
nun ist neuer 6.17 da und ich hatte Probleme beim Installieren weil da noch module von Virtualbox drin waren

sudo apt purge virtualbox-dkms löste das Problem.

Sehe überhaupt keinen Grund Virtualbox zu nutzen, habe mein Win10 image nach KVM überführt/konvertiert und vermisse nichts.... ist sogar schneller.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tanzmusikus und wagga
Ich habe Virtual Box auch regelmäßig genutzt. Aber seit in den neuen Versionen Windows XP und 7 nicht mehr unterstützt wird, bin ich zu KVM gewechselt. Da kann man sogar Grafikkarten zum Gast durchreichen, Virtualbox macht das ja immernoch nicht
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rollmoped, Tanzmusikus und wagga
Hatte selbiges Problem auch, nutze VMWare Workstations, das schön länger kostenlos ist.


Die neuste Version 25H2 sollte funktionieren
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Jacek Pavlovski
AGB-Leser schrieb:
Ich habe Virtual Box auch regelmäßig genutzt. Aber seit in den neuen Versionen Windows XP und 7
Danke für die Info dann werde ich bei 7.2.4 bleiben und nicht mehr updaten.
Habe PCem als Alternative darüber bekomme ich aber Windows XP nicht zum laufen.
 
siebengescheit schrieb:
Hat es jemand geschafft, Oracle virtual Box auf Linux Mint XFCE 64 bit in der aktuellen Version 22.3 zu installieren ?
Ja - auch Xfce, ich hatte aber mit 22.1 oder so begonnen (in VirtualBox unter Linux).
EFI-Modus ist oftmals etwas frickelig, kann aber dauerhaft umgestellt werden, falls es nicht sofort startet.

Welches Betriebssystem nutzt du (Windows, Linux, MacOS, ...)?

wagga schrieb:
Ich benötige zwar Virtualbox nicht täglich, aber für Windows Xp und WIndows 98 dann doch mindestens 2-4 mal im Monat für Retrospiele. 16 Bit Spiele und 32 Bit Spiele Windows 95/98 mit 16 Bit Installer.
Dafür gibt's WINE, PROTON usw. mittels HGL/Lutris/Steam-fremde Spiele ...

Aber ja, das erste Einstellen von VirtualBox kann Probleme bereiten.
Ich hab einen Start-Parameter dauerhaft in GRUB hinzugefügt, damit es problemlos läuft bzw. aktualisiert wird.

Edit: kvm.enable_virt_at_load=0 ... und ggf. auch clearcpuid=514 für AMD-Prozessoren.
Also etwa so: GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="kvm.enable_virt_at_load=0 hier-sind-ggf weitere-parameter"
Die Parameter bzw. Startbefehle werden mittels Leerzeichen voneinander getrennt - wichtig!

Quelle: https://gnulinux.ch/virtualbox-please-disable-the-kvm-kernel-extension
 
Zuletzt bearbeitet: (Edit & Quelle hinzugefügt)
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Virt-manager ist (nur) eine GUI für QEMU/KVM.

Ansonsten gehen auch Qcow & Raw, wofür allerdings passende Terminal-Befehle benötigt werden.
Dafür ist es superschnell, da es keine GUI benötigt.

@Caramon2 kennt sich damit aus & hat diese Zeilen parat:
So bootet man ein Livesystem ("linux.iso" natürlich anpassen):

Code:
qemu-system-x86_64 -enable-kvm -cpu host -smp cores=4 -m 4G -vga virtio -display sdl,gl=on -drive file=linux.iso,if=virtio,format=raw
Dies wird unter Linux für Linux-Clients unterstützt.
Ob damit auch Windows XP gestartet/installiert werden kann, weiß ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: rollmoped und wagga
natürlich funktioniert virtualbox auch auf einem aktuellem mint mit aktuellem kernel. zu beachten ist, dass das kvm kernel-modul nicht geladen sein darf. also für kvm, kvm_intel bzw. kvm_amd einen blacklist-eintrag anlegen (+reboot oder rmmod benutzen) und dann läuft das auch. wobei der te noch immer nicht die genaue fehlermeldung gepostet hat?

auf dem server ist kvm natürlich besser, aber auf dem desktop ist virtualbox einfach angenehmer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tanzmusikus und phillow
cypher85 schrieb:
In den Release Notes steht, dass der Kernel Probleme mit VirtualBox macht.
Läuft aber mit diesen beiden Einstellungen problemfrei (unter Linux) in VirtualBox (neueste Version):

Display Settings
1. To prevent black screens change the VirtualBox graphics controller to "VMSVGA". Do this by opening up the settings for your VM and select Display -> Screen.
2. Use VMSVGA with no 3D acceleration. Increase the video memory to 128MB (oder 256MB unter Linux).

0x8100 schrieb:
also für kvm, kvm_intel bzw. kvm_amd einen blacklist-eintrag anlegen
Siehe meinem "Edit" in Beitrag #12.
 
Virtual Box ist notorisch bekannt dafür, weit hinter der Kernelentwicklung hinterherzuhinken. Und da es auf Linux-Systemen eh viel bessere Alternativen gibt - KVM/Qemu+virt-manager wurde bereits genannt - gibt es keinen Grund mehr für eine Installation.

Ich empfehle dieses Überblicks-Video.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rollmoped
wagga schrieb:
Ich benötige zwar Virtualbox nicht täglich, aber für Windows Xp und WIndows 98 dann doch mindestens 2-4 mal im Monat für Retrospiele. 16 Bit Spiele und 32 Bit Spiele Windows 95/98 mit 16 Bit Installer.
Sollten mit WINE/Proton laufen. Mittlerweile nutzt Linux WINE 11 mit WoW64-Architektur mit automatischer Kompatibilität zu 32-bit und sogar 16-bit. Das läuft dann meist wie nativ auf Windows oder besser.

Wer trotzdem VirtualBox bevorzugt, da wird von Win 3.1 bis Win 11 alles unter Linux unterstützt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rollmoped
@h2f Kernelvirtualisierung deaktivieren als "Problemlösung", um eine Virtualisierungssoftware starten zu können. 🤡
Vielleicht stattdessen eine andere Virtualisierungssoftware benutzen, die die Möglichkeiten von KVM auch ausnutzt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tanzmusikus und rollmoped
Zurück
Oben