News Linux-News der Woche: FSR 4 für Linux, sudo-rs für Ubuntu und FFmpeg mit APV

TechFunk schrieb:
Änderungen am Quellcode der unter der Apache-Lizenz stehenden Software müssen nicht zum Lizenzgeber zurückgeschickt werden

Der Punkt stört!!

My opinion!!
Sorry, aber die Autoren dieser Software haben sich gerade just für genau diese Lizenz entschieden - wahrscheinlich aus Gründen! Ich finde es total vermessen, das als Projektexterner besser wissen zu wollen als die tatsächlichen Copyrightinhaber - "your opinion" hin oder her.

Bitte akzeptiere, dass es die Copyrightinhaber - im Gegensatz zu Dir - offensichtlich nicht stört, wenn Dritte einen Closed-Source-Fork der Software erstellen und eine verbesserte Version sogar vermarkten dürfen. Das mag Dir zwar nicht schmecken, (vermutlich weil Du so nun nicht in den Genuss dieser Verbessungen kommst), geht aber nur die beiden Parteien etwas an.
 
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Randnotiz schrieb:
Das mit dem einstellbaren Ladelimit fürs Deck finde ich sehr gut.
Vermutlich dann auch andere SteamOS Geräte, in Plasma selbst kann man das schon eine Weile einstellen, zumindest auf ThinkPads.

Bei GNOME ebenso seit 48.

Ueber debugfs von Linux war das bei ThinkPads schon lange möglich. Das Laptop und die Batterie müssen es jedoch anbieten und der Kernel dafuer unterstuetzen, was bei ThinkPads sicherlich immer gegeben ist. Bei der billigen Geräten aus dem Consumerbereich, bin ich mir nicht sicher.
 
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Hm. Interessanter Blog. Klingt so, als würde FSR4 dann nicht für RDNA3 kommen - schade.
 
flaphoschi schrieb:
Ja? Der Differenzierung zu “normalen” Fehlern kann ich nicht folgen. Ein Fehler ist entweder sicherheitkritisch oder nicht.
FrozenPie hat meiner Ansicht nach trotzdem Recht, ihr meint nunmal zwei unterschiedliche Dinge.

Wenn ich mich bei der Konfiguration von meinem Webserver vertippe und ihn auf Port 442 laufen lasse, dann funktioniert er nicht. Wenn von diesem Webserver wichtige Dinge abhängen und dann was schlimmes passiert, ist das natürlich schlecht und an dem Fehler bin ich natürlich schuld, und es ist völlig egal, welche Sprache verwendet wird.

Wenn der Code von meinem Webserver aber ein Problom mit der Ressourcenverwaltung hat, dann ist er ggf. angreifbar und jemand könnte ihn potentiell hacken und die Kontrolle übernehmen und so mein Unternehmen angreifen.
Der Programmierfehler ist zwar prinzipiell auch meine Schuld, aber natürlich nicht einfach nur ein dummer Vertipper. Rust hätte mich vor z.B. einer NullPointerException schützen können und nichts wäre passiert.

Ein Grund für den Wechsel von C auf Rust ist somit, dass letztere Art von Bugs sehr viel weniger oder auch je nach Art des Bugs gar nicht mehr auftreten können.
Das sollte man schon von den "dummen" Fehlern durch Vertippen oder Programmlogik unterscheiden.
 
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Coole News.
Aber gab es eigentlich Bedarf nach einem neuen "sudo"? 😅
Stecke da nicht so tief drinne dachte aber immer das dieses alte "sudo" doch für seinen Zweck vollkommend ausreichend war und den Job doch getan hat.
 
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TechFunk schrieb:
Änderungen am Quellcode der unter der Apache-Lizenz stehenden Software müssen nicht zum Lizenzgeber zurückgeschickt werden

Der Punkt stört!!
Wenn ich selber ein OpenSource Projekt hätte würde ich es vermutlich auch unter die GPL stellen, weil mich das auch stören würde. Was andere machen ist mir egal.
Ergänzung ()

aid0nex schrieb:
Muss ich mir den sudo alias für sudo-rs dann selber anlegen oder kommt das per default mit?
Ich bin mir ziemlich sicher das binary wird sudo heissen, nur der name des Projektes ist sudo-rs.
Ergänzung ()

Bobartzer schrieb:
Stecke da nicht so tief drinne dachte aber immer das dieses alte "sudo" doch für seinen Zweck vollkommend ausreichend war und den Job doch getan hat.
Ist halt eine kritische Komponente und es gab da auch schon eine Sicherheitslücke mit der man zum root werden konnte ohne das Passwort (CVE-2021-3156). Ich glaube genau solche Fehler wie in diesem CVE können mit Rust nicht gemacht werden. (Habe von Rust aber nicht wirklich Ahnung).
 
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Piktogramm schrieb:
Microsoft wird (aus gutem Grund) arg kritisch sein, wenn Dritte ankommen um am Grafiktreibern und dem DirectX/Vulkan-Stack Modifikationen vornehmen und das als Treiber signiert haben zu wollen.
stimmt , Erfahrungen der letzten Jahrzente haben gezeigt, Microsoft will ganz alleine Fehler einbauen :-)
 
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Danke für die News 👍
 
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Bobartzer schrieb:
Aber gab es eigentlich Bedarf nach einem neuen "sudo"? 😅
Vor allem ist es kürzer. Aber stecke da auch nicht drin um den Sinn zu verstehen.

Wenn dann noch FSR4 für RX6000er kommt :daumen: Aber emuliert wird es sicher nicht viel bringen. Trotzdem interessant, dass es da wohl ein paar Entwickler gibt, die wollen einfach, dass FSR4 mit ihrer Rx 7000 läuft. Egal ob es was bringt :D
 
@ Java-Sicherheitshistorie

Java hat gar keine ach so schlimme Sicherheitsgeschichte, sondern WebApplets der Sun/Oracle-Java-Laufzeitumgebung haben die und das genau wie ActiveX, Macromedia/Adobe Flash und was es noch so alles früher gab, um Webprogramme auf dem Userrechner auszuführen. Diese ganze Sicherheitswarnungsgecschichte der 00er Jahre drehte sich immer um WebApplets und nicht um die Programmiersprache. Weil "Java" aber eben auch nicht nur die Sprache bezeichnet, ist das im kulturellen Gedächtnis alles zusammenverwurstet worden. Und natürlich weil haufenweise Web-Zeitungsartikel lieber titelten "Lücke in Java", statt korrekt auszuschreiben: "Lücke in WebApplets".
 
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seyfhor schrieb:
Vor allem ist es kürzer. Aber stecke da auch nicht drin um den Sinn zu verstehen.
aid0nex schrieb:
Muss ich mir den sudo alias für sudo-rs dann selber anlegen oder kommt das per default mit?
Bobartzer schrieb:
Aber gab es eigentlich Bedarf nach einem neuen "sudo"? 😅

sudo-rs steht für eine Implementierung von sudo in der Rust Programmiersprache.

Mit Rust lassen sich Speicherfehler (fast) ganz vermeiden, daher haben solche Programme weniger Sicherheitslücken und das ist gerade bei sudo wichtig.
Ergänzung ()

TechFunk schrieb:
Änderungen am Quellcode der unter der Apache-Lizenz stehenden Software müssen nicht zum Lizenzgeber zurückgeschickt werden
Wenn die angepasste GPL Software im gleichen Unternehmen bleibt muss garnichts zurückgegeben werden (selbst wenn es AGPL ist).

Ansonsten muss der Quellcode auch nur an die Personen (inklusive juristische bzw. Unternehmen),
welchen die Software zur Verfügung gestellt wurde, entweder direkt bei der Auslieferung der Software oder erst auf Nachfrage (aber nachfragen dürfen nicht alle, sondern nur diejenigen, an welche es ausgeliefert wurde)) zur Verfügung gestellt werden.
 
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Vielen Dank für die News. Der neue Codec Namens APV ist mir noch nicht untergekommen. Wäre das dann quasi der "Nachfolger" vom AV1?
 
@BrollyLSSJ
Nein, das sind je andere Anwendungsgebiete. APV soll (nahezu) verlustfrei sein, minimale Latenzen bieten, minimierten (Rechen-)Aufwand während der Bearbeitung bieten. Das geht alles erheblich zu Kosten des Kompressionsgrades im Vergleich zu unkomprimierten Formaten.
AV1 hingegen legt einen viel höheren Stellenwert auf minimierte Datenraten und geht mehr Kompromisse bei qualitativen Verlusten, Latenzen ein. Zudem ist das Format von AV1 auf kontinuierliche Wiedergabe optimiert und nicht das gezielte Anspringen von Zeitstempeln/Bildern.

Mehr dazu: https://www.ietf.org/archive/id/draft-lim-apv-00.html
 
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Danke dir für die Antwort.
 
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Wo kann ich denn weiterverfolgen wann FSR4 verfügbar ist?
Ich hatte auf einem früheren Gaming Rechner Fedora laufen und möchte mit dem aktuellen PC auch wieder von Windows auf Fedora wechseln. Allerdings gebe ich FSR4 nur ungerne auf meiner 9070 her. Zumindest vorübergehend.
 
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