News Linux-News der Woche: Lossless Scaling für Linux, GuideOS und viel X11

BOBderBAGGER schrieb:
und ist in wayland by disng so wie es.
Ja, ich weiß. Deshalb kann auch nicht jeder was mit Wayland anfangen.

mibbio schrieb:
dass es auch unter Wayland prinzipiell möglich ist und damit die beiden Punkte von dir widerlegt sind
Da ist kein Punkt widerlegt, nur weil etwas prinzipiell mit einem bestimmten DE funktioniert. Das nützt @Ravensberger in seinem realen Alltag ja null. Und mir auch nicht.
 
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Kuristina schrieb:
Da ist kein Punkt widerlegt, nur weil etwas prinzipiell mit einem bestimmten DE funktioniert.
Doch, weil seine Aussage war, dass die 4 Punkte mit Wayland nicht lösbar wären - zumindes soweit er die Erfahtung gemacht hat. Dass es aber auch mit Wayland lösbar ist, zeigt eben das Beispiel mit KDE. Es ist also kein unlösbares Problem von Wayland sondern die fehlende Implementierung seitens der gewählten Desktopumgebung, des Compositors oder Windowmanagers.
 
mibbio schrieb:
Anders als bei X.Org werden die Funktionen bei Wayland halt nicht zentral vom Display-Server bereitgestellt, sondern dort an den jeweiligen Compositor,
Und das ist genau eines der Probleme von Wayland, es gibt viele unterschiedliche Compositors die nicht einmal vollständig untereinander Kompatibel sind.

Was viele nicht verstehen: die Compositors sind die verschiedenen Wayland Implementationen, Compositors sind nicht nur einfache Window Manager wie man sie von X11 kennt.

Der neue Phoenix X11 Server um den es hier im Artikel geht löst das mit der HW Unterstützung übrigens sehr clever: er setzt auf die Kernel Video Treiber genau wie Wayland:
https://github.com/external-mirrors/phoenix
Only relatively modern hardware (made/updated in the last ~15-20 years) with drivers that implement the Linux DRM and Mesa GBM APIs will be supported. There won't be a server driver interface like in the Xorg server.
This is similar to how Wayland compositors work.
Nur mit Nvidia könnte das eventuell problematisch sein aber mit AMD und Intel GPUs sollte dieser X11 Server damit genauso schnell sein wie Wayland, allerdings ohne die Nachteile von Wayland.

Die FAQ von Phoenix ist übrigens auch sehr interessant und bestätigt mir nur wieder das Wayland "broken by design" ist und das vieles was teilweise auch Wayland Entwickler negativ über X11 schreiben falsch ist: https://github.com/external-mirrors/phoenix?tab=readme-ov-file#faq

Doesn't X11 have fundamental issues with tearing/multiple monitors/hdr/security/etc that can't be fixed?​

No, most information about how X11 works online is wrong. Some of this misinformation has even been spread by Wayland compositor developers. These issues are related to the X.org server, not the X11 protocol.

Ergänzung ()

mibbio schrieb:
Doch, weil seine Aussage war, dass die 4 Punkte mit Wayland nicht lösbar wären
Es gibt nicht das eine Wayland, jeder Compositor ist eine andere Wayland Implementation, und genau das ist eines der Probleme von Wayland.
 
Zuletzt bearbeitet:
mibbio schrieb:
Doch, weil seine Aussage war, dass die 4 Punkte mit Wayland nicht lösbar wären
Das ist doch keine richtige Lösung. Und schon gar nicht für jeden. Wayland macht gewisse Dinge schwieriger, die mit X11 leichter sind. Und die Lösung kann ja wohl nicht sein, dass man sich erst mal seinen eigenen Windowmanager programmieren muss. :)
 
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SirSinclair schrieb:
Es gibt nicht das eine Wayland, jeder Compositor ist eine andere Wayland Implementation, und genau das ist eines der Probleme von Wayland.
Aber dann sind die angeführten 4 Punkte eben auch keine unlösbaren Probleme "mit Wayland", sondern letzlich der konkreten Wayland-Implementierung.
Ergänzung ()

Kuristina schrieb:
Das ist doch keine richtige Lösung. Und schon gar nicht für jeden. Wayland macht gewisse Dinge schwieriger, die mit X11 leichter sind.
Wayland verfolgt halt ein grundlegend anderes Konzept als X11, mit dem Hintergedanken, dass es dadurch der Code sicherer und wartbarer wird. Bei Wayland werden clientseitige Aufgaben und Funktionen eben auch vom jeweiligen Client implementiert, während X11 mehr oder weniger Server und Client zusammenwirft und Display-Server und diverse Zusatztools beides übernimmen. Dadurch funktioniert dann Vieles zwar unabhängig vom Windowmanager oder der Desktopumgebung, aber der Code von X11 wurde im Gegenzug über die Jahre auch immer umfangreicher und komplexer, was Wayland schon im Ansatz vermeiden will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ravensberger schrieb:
  • Keine Bildschirmfotos von Fenstern oder gar ausgewählten Bereichen.
  • Keine Bildschirmrotation
  • Keine Wacom Tablet- Unterstützung
  • Kein Farbmanagemen
Das wundert mich.

Labwc ist doch sehr vergleichbar mit Sway, was ich auch nutze.
Und auch laut Dokumentation müsste doch vieles da sein:

https://labwc.github.io/integration.html
https://manpages.debian.org/experimental/labwc/labwc-config.5.en.html

Also schon klar, dass du keine X11 Tools nehmen darfst?
Dann - wie in der Dokumentation vorgeschlagen - z.B. grim für Screenshots oder wlr-randr anstatt xrandr für Rotation klappt bei dir wirklich nicht?

Gut, Wacom Tablet hab ich keins ;). Aber sehe auch hier entsprechende Sektion in der Input Configuration.

Einzig Farbmanagement scheint mir tatsächlich noch nicht implementiert:
https://wayland.app/protocols/color-management-v1

@Kuristina
Und ja, natürlich darf man differenzieren, ob es ein grundsätzliches Problem des Wayland-Protocols ist. Oder ob entsprechende Protokolle existieren und standardisiert sind - nur eben von irgendjemanden noch nicht implementiert.
 
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mibbio schrieb:
Aber dann sind die angeführten 4 Punkte eben auch keine unlösbaren Probleme "mit Wayland", sondern letzlich der konkreten Wayland-Implementierung.
Jein, teilweise haben einzelne Compositors Workarounds für diese prinzipiellen Wayland Limitierungen, das fundamentale Problem sind aber trotzdem die Wayland Spezifikationen.

mibbio schrieb:
Wayland verfolgt halt ein grundlegend anderes Konzept als X11, mit dem Hintergedanken, dass es dadurch der Code sicherer und wartbarer wird. Bei Wayland werden clientseitige Aufgaben und Funktionen eben auch vom jeweiligen Client implementiert
Sorry aber das ist Quatsch, das verschieben von Code vom Server bzw. WM zu den Applikationen bzw. GUI-Frameworks (GTK, QT, usw.) macht den Code keineswegs sicherer und wartbarer, ganz im Gegenteil, bei X11 muß ein Fehler nur im X11 Server gefixt werden wahrend bei Wayland das in mehreren verschiedenen Compositoren oder in verschiedenen GUI-Frameworks und Applikationen gefixt werden muß.

Der neue Phoenix X11 Server löst auch das Problem der Wartbarkeit des Xorg X11 Servers da Phoenix von grund auf neu geschrieben ist.

Laut Phoenix FAQ ist es einfacher einen neuen X11 Server zu schreiben als einen Wayland Compositor:

Isn't it easier to write a Wayland compositor?​

Despite popular belief, writing a simple X server that works in practice for a wide range of applications is easier to do than it is to write a Wayland compositor (+ related software).
Not many people have attempted to write an X server from scratch or have a proper understanding of the protocol, but if you do you can see that it's quite simple.
https://github.com/external-mirrors/phoenix?tab=readme-ov-file#faq
 
Zuletzt bearbeitet:
DerAnnoSiedler schrieb:
Und ja, natürlich darf man differenzieren
Ja, wenn es nur um Recht behalten geht, kannst du differenzieren. Aber wenn dein Gegenüber anschließend sein Problem immer noch hat, nützt es ihm halt auch nichts. Geschenkt.
 
Kuristina schrieb:
Aber wenn dein Gegenüber anschließend sein Problem immer noch hat, nützt es ihm halt auch nichts. Geschenkt.
Doch. Wissen. Sprich, er weiß wo das Problem liegt und versteht die Ursachen besser.
Wem das nicht interessiert, geht es offensichtlich nicht um die Diskussion und die Sache.
Und sollte hier ein Missverständniss vorliegen: Das hier ist tatsächlich die Diskussions-Sparte zum Artikel. Keine Hilfe-Hotline (dafür gibt es separate Foren).
 
Man muss aber keinen Debattierclub für Prinzipienreiterei daraus machen. Hier sind reale Menschen, die Linux nutzen und gewisse Dinge brauchen. Wenn das eine oder andere bei Wayland im Vergleich mit X11 für einen persönlich (noch) nicht gut genug funktioniert, dann darf man das kritisieren. Das ist tatsächlich erlaubt.

So langsam verstehe ich, warum sich Umsteiger von manchen Linux Usern abgeschreckt fühlen.
 
Naja, zuweilen empfinde ich das "getue" von manchen hier schlimmer als in einem Linux-Forum.

PS: wer sich nun den Schuh anzieht - selbst schuld.
 
Manchmal geht es nicht ums Diskutieren, sondern einfach nur um eine Lösung. Das Verständnis dafür kann ja später immer noch kommen. Man will Dinge erstmal einfach nur gelöst wissen ^^ Und im vorliegenden Fall wäre die Lösung Recht einfach gewesen, für den einen Satz ist nämlich auch in einer Diskussionsspalte Platz: labwc bietet auf seiner GitHub-Seite direkt Lösungen für viele genannte Probleme. Farbmanagement wird mit Kernel 6.19/7.0 grundsätzlich überarbeitet und Flameshot ist immer ne gute Wahl^^
 
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Also mal schauen, CB, also Kaito, schreibt eine Linux News, also was hatten wir denn alles schon, mal blättern
1) Linux Community ist ja so toxisch.... check!
2) Linux wird sich niemals durchsetzen, weil so fragmentiert... check!
3) Troll McTrollilol-Posts weil es geht... check!
4) Fününü Linux User haben mir vor 20 Jahren mal in einem Windows Forum Linux empfohlen, denen zeig ich's jetzt, egal ob das wer komplett anderes ist fününü ... check!
5) X11 ist tot/doof/stinkesaugemein und wayland viel besser, wer x11 nutzt ist doof... check!

Scheint, als hätten wir alles durch, was sowieso jedes Mal kommt, wenn irgendwo Linux steht. Und das schon auf Seite 17. Nicht übel, wir werden schneller.

2026 wird das Jahr des CB-Linux-Forenposts! Wünsche wohl zu schliddern!
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Nächstes Jahr gibts kein Weihnachtsrätsel, sondern ein Linux-*zensiert(fängt aber mit B an)-Bingo^^
Oder ein Rätsel rund um Detailfragen zu Linux (sowohl Kernel als auch Distributionen). Beispielsweise, welche Komponente des Kernels betraf die letzte Code-Einreichung, bevor für die Entwicklung auf Git gesetzt wurde? Natürlich als etwas kreativer und ausschweifender formulierte Frage.
 
Grimba schrieb:
Scheint, als hätten wir alles durch, was sowieso jedes Mal kommt, wenn irgendwo Linux steht.
Gibt noch einige Klassiker die zum Glück fehlen:
vi vs. emacs
linux vs. bsd ...ach da war ja was
extfs vs. *fs
Wobei wayland vs. xorg auch nicht besser ist.
 
Das Jahr des Linux-Desktops ist endlich angebrochen, wenn 2026 die CB-Linux-News-Artikel mehr Kommentare haben, als News zu neu erscheinenden Grafikkarten! :D
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Und im vorliegenden Fall wäre die Lösung Recht einfach gewesen, für den einen Satz ist nämlich auch in einer Diskussionsspalte Platz: labwc bietet auf seiner GitHub-Seite direkt Lösungen für viele genannte Probleme.
Jetzt schau mal, was ich bereits in Post #326 verlinkt habe :stacheln: .
Weder habe ich geschrieben, man darf Wayland nicht kritisieren noch dass man nicht helfen darf.

Meine Aussage ist: Nein, nicht jeder Post muss zwangsläufig eine Lösung sein. Insbesondere wenn der Ausgangspost letztendlich nicht um Hilfe bittet, sondern argumentieren will.
Ergänzung ()

Kuristina schrieb:
So langsam verstehe ich, warum sich Umsteiger von manchen Linux Usern abgeschreckt fühlen.
Einfach nicht so einen Stress aus Sachen machen.
@mibbio hat doch nur klar gestelltes, anders als behauptet ist das Problem kein grundsätzliches mit Wayland. Er hat ja nicht behauptet, das Problem würde nicht existieren oder er hätte eine Lösung.
Ich fand nur, #318 hätte man so stehen lassen, ohne da wieder eine Diskussion ohne Sinn anzufachen - was ja, sicherlich auch abschreckt.

Und ja, mir ist die Ironie bewusst, dass ich die Diskussion, durch meine Aussagen nur noch weiter unnötig weitergeführt habe. Hätte ich sicherlich auch besser handeln können.
 
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