News Linux vermehrt in Deutschlands Verwaltungen

karuso schrieb:
...
Und Linspire würde ich nicht als vertreter für Linux heranziehen, das ist eher ein schlechtes beispiel für die möglichkeiten die man hat ;)
Warum nicht? Auch Linspire ist absolut und 100% Linux und "wird nunmal so ausgeliefert" und da hat der Nachbar auch nicht die nötige Ahnung um das umzustellen. Aber der Nachbar sagt sich "Linux ist sicherer, weil in jedem Thread in Computertechnik-Foren sagen glaubwürdige Leute, dass Linux per sé sicherer ist". Ist das der Effekt den du setzen willst? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann ich nur zustimmen.

Linspire nimmt sich den Anspruch so sicher zu sein wie jedes andere Linux, aber so kompatibel und komfortabel wie Windows.

Leider ist Linspire ein wirklich unsicherer Vertreter der Linux-Welt. :(
 
MountWalker schrieb:
Warum nicht? Auch Linspire ist absolut und 100% Linux und "wird nunmal so ausgeliefert" und da hat der Nachbar auch nicht die nötige Ahnung um das umzustellen. Aber der Nachbar sagt sich "Linux ist sicherer, weil in jedem Thread in Computertechnik-Foren sagen glaubwürdige Leute, dass Linux per sé sicherer ist". Ist das der Effekt den du setzen willst? ;)
weil:
linspire != linux

linspire: 1 von hunderten distris. Nur weil jemand meint er müsse eine unsichere distribution erstellen ist linux nicht unsicher.

Wenn es darum geht das Distributionen unsicher sind: da gibt es leider genauso Schwarze Schaafe wie M$. Nur dass man bei Windows nicht NT 5.1 von verschiedenen Anbietern bekommt sondern nur diesen einen, damit liegt der anteil hier bei 100%, während linspire vll 5% der linuxbasierenden distris ausmacht. Und schon die Tatsache dass es eben Verschiedene Hersteller linuxbasierender Distris gibt verhindert dass massenweise Systeme missbraucht werden können da es eben immer nur einen Teil betrifft(so wie plagegeister bei Mischwäldern und die reinkulturen).
 
Ich meine Xandros wäre ähnlich unsicher, weil es als Standard den Root als User nimmt, also wie bei Windows den Admin.

Klar, die Quote ist bei Linux Distris besser als bei Windows.
 
Das finde ich nett von IBM, man sollte aber nicht vergessen wie IBM in letzter Zeit mit den Kunden umgegangen ist.
Richtigen IBM-Anhängern (auch bekannt als Fanboys) hat der Lenovo-Deal wirklich die Laune versaut, mir auch, ich habe zwar noch eine richtige "IBM" (genauer gesagt ein ThinkPad), aber wenn ich dann daran denke dass mein Laptop in Tschechien repariert wird, also deswegen habe ich nicht beim absoluten Premiumhersteller gekauft (neben Apple versteht sich).
Und dass der Support in Tschechien so ziemlich gar nichts auf die Reihe bekommt hat (nichts gegen Tschechien) hat sich nunmal unter beweiß gestellt, zumindest ist es ein sehr schlechtes Zeichen wenn sogar schon die SZ anfängt über den bombenschlechten Support bei IBM zu schreiben...ist ja auch verständlich, muss man die teuren Deutschen Mitarbeiter nicht mehr bezahlen, die übrigens nur entlassen wurden weil amerikanische Steuergesetze das belohnen. Jaja, von wegen "eigentlich" zu viel eingestellte Kundenberater, verarschen kann ich mich selber.

Ändert aber nichts daran dass die orginal IBM-Produkte (vorsicht bei angeboten zu ThinkPads und Co. die sind inzwischen alle nicht mehr von IBM) doch als recht gut gelten. Mit anderen Worten, ich will so einen Server :D
Nur ohne Suse bitte, ist meiner Meinung nach nicht gerade die beste Distro ;)
 
also auf meinen nächsten rechner kpmmt auch linux drauf...XP ist ja bald ein auslaufmodell und vista kommt mir nicht ins haus mit seinem digital rights management..und was da alles für späße verbaut sind..
 
vista ist im grunde wie die stasi in der ddr
rund-um-die-uhr-überwachung

ich würde gerne komplett auf linux umsteigen, so is das nicht
bloß... was spiele ich dann?
die meisten spiele und programme die unter windows laufen, laufen nicht unter linux
schade eigentlich:freak:
 
hmmm na die spiele kannste dann ja eventuel über ne virtuell machine spielen...habe sowas nur noch nie gemacht... ich werde dann eben nix mehr weiter spielen..mach ich eh jetzt schon kaum mehr...da wird sich shcon was finden lassen...wenn nach und nach die linux gemeinde immer größer wird, denken vlt auch die progger und publisher um und bringen vlt auch mal paar spiele für linux raus...natürlich parallel zu denen für windows
 
Was ist daran nun so toll?
Ich weiß nur, daß eine Bekannte von mir auch im öffentlichen Dienst(Bibliothek) arbeitet und da wurde es mal kurz mit Linux versucht. Da kein Mensch mit klarkam, wurde wieder auf Windows gesetzt.

Sorry aber Linux ist nach wie vor nicht für den 0815-Anwender geeignet.
Die wirklich guten Sachen erfordern immer noch die Konsole.
Nennt mich faul, aber ich habe nach ein bißchen Herumprobiererei mit diversen Linux-Distros beschlossen, doch lieber ein Windows-Mausschubser zu bleiben, da mir meine Zeit einfach zu kostbar ist, mich mit einem fummeligen OS zu befassen, wo nicht mal meine Spiele anständig laufen und 95 % der Software eh nicht.
Ich sehe auch keinen Grund das zu ändern, denn ein ordentlich konfiguriertes Windows läuft immer.
 
das ist natürlich totaler müll. ich kann ja verstehen das man als gamer oder uninteressierter bastler(=normaler desktop benutzer ;)) mit linux nich viel anfangen kann. aber für ein büro ist es super geeignet. schließlich haben die angestelten in einem büro die finger vom system zu lassen. die sollen benutzen, nicht administrieren. wenn ein linux system erstmal eingerichtet ist, ist es genauso einfach zu benutzen wie jedes andere moderne system.

wer nichtmehr in der lage ist zu lernen das der button zum drücken nun ein menü weiter ist als früher der sollte sich überlegen ob er für einen büro job geeignet ist.
 
Siberian..Husky schrieb:
das ist natürlich totaler müll. ich kann ja verstehen das man als gamer oder uninteressierter bastler(=normaler desktop benutzer ;)) mit linux nich viel anfangen kann. aber für ein büro ist es super geeignet. schließlich haben die angestelten in einem büro die finger vom system zu lassen. die sollen benutzen, nicht administrieren. wenn ein linux system erstmal eingerichtet ist, ist es genauso einfach zu benutzen wie jedes andere moderne system.

wer nichtmehr in der lage ist zu lernen das der button zum drücken nun ein menü weiter ist als früher der sollte sich überlegen ob er für einen büro job geeignet ist.

Sehe ich absolut genauso.

Meine Schwester hat nix am Hut mit Linux, aber auf ihrem Notebook haben wir Ubuntu aufgespielt, denn sie brauche nur folgende Dinge:

- OpenOffice
- Miranda oder Gaim (lieber Trillian über wineEx)
- Gimp
- E-Mail (vllt Thunderbird)
- Firefox

Die Sachen nutzt sie so schon und die gibt es alle unter Linux oder kommen sogar von dort.

Ich frage mich echt, was ein Büro-User außer dem M$-Produkten haben muss, damit er Windows benutzten muss !? :rolleyes:

Lächerlich.

Womit sind die denn nicht klargekommen @Foltergrill
 
ich würde gerne komplett auf linux umsteigen, so is das nicht
bloß... was spiele ich dann?
die meisten spiele und programme die unter windows laufen, laufen nicht unter linux
schade eigentlich

bis dahin ist es ja noch ein bisschen. vielleicht hat sich die spieleunterstützung für linux bis dahin gut gebessert :)
 
Dafür gibt es doch schon lange WineEx.

Es keine eigentliche Emulation, sondern die Windows API selbst wird portiert.

Zudem laufen doch viele Spiele sogar nativ auf Linux. Von UT2004 weiß ich es. Wie es mit Quake und Doom aussieht weiß ich nicht, aber WineEx macht es auf jeden Fall.

Wenn jetzt jemand kommt mit, ja, das läuft bestimmt viel langsamer vergisst, dass Linux schon sehr lange von 64 Bit UND DualCore richtig ordentlich profitiert.

Außerdem sind eurer Rechner wahrscheinlich eh so schnell, dass es nix macht.
 
es läuft zwar nicht langsamer .. aber es läuft nicht alles .. außerdem ist die installation weit schwerer als unter windows
 
Das ist natürlich wahr.

Ist bestimmt nicht einfach das ganze, weil es nicht einfach nur exe drücken ist.

Das kann ich an Linux auch einfach nicht leiden, warum es noch nicht so einfach gemacht werden konnte, wie bei Windows mit dem Installern.

Woran liegt das eigentlich?

Naja, WineEx für Trillian oder Microsoft Office (manchmal braucht man es z.B. für die Firma) wäre schon interessant. Ich würde es gerne mal unter Ubuntu ausprobieren.
 
Also die Einrichtung eines Linux-Arbeits-Rechners ist heutzutage bei weitem nicht mehr so kompliziert wie früher und durchaus mit der Installation von Windows zu vergleichen. Das habe ich erst letztens selber mit der Installation von Kubuntu vor Augen geführt bekommen. CD rein, installieren, ein paar Angaben machen (wie unter Windows auch, Zeitzone etc.) und das war's dann.
Und wann bitte schön muss denn der durchschnittliche User ein Programm installieren? Der bekommt doch den Rechner fix und fertig hingestellt und soll dann einfach nur damit arbeiten. D. h. von der ganzen "Arbeit" den Rechner einzurichten sind die Benutzer doch meistens gar nicht betroffen.

Allerdings scheitert es imo eh viel öfter daran, dass viele Leute nicht mit einem neuen System arbeiten können, weil sie schlicht und ergreifend nicht wollen oder einfach nicht sehen, dass die Programme nur anders aussehen, aber im Endeffekt das gleiche erledigen. Gutes Beispiel ist hier OpenOffice. Ich kenne durchaus einige Leute, die einfach nicht damit arbeiten wollen, auch nicht unter Windows, weil es nicht genau gleich wie Word aussieht und sich ein bisschen anders verhält.
 
Foltergrill schrieb:
Was ist daran nun so toll?
Ich weiß nur, daß eine Bekannte von mir auch im öffentlichen Dienst(Bibliothek) arbeitet und da wurde es mal kurz mit Linux versucht. Da kein Mensch mit klarkam, wurde wieder auf Windows gesetzt.
gibt es da ein paar mehr infos zu, woran es gehapert hat? am desktop mit sicherheit nicht. wenn man es drauf anlegt, kann man mit kde einen clone des windows-desktops erzeugen vor dem schon eine weile sitzen muss, um mitzubekommen, dass das eigentlich gar kein windows ist. wobei man dann die ganze schönheit von kde verliert...
foltergrill schrieb:
Sorry aber Linux ist nach wie vor nicht für den 0815-Anwender geeignet.
Die wirklich guten Sachen erfordern immer noch die Konsole.
die wirklich guten sachen liegen für mich fast alle am desktop. wobei die alle nicht in linux sonden an kde gebunden sind und das sind vor allem anderen kio, kparts, dcop. ok das letzte braucht der 08/15 nutzer nicht wirklich, aber es ist auch einer der gründe, warum ich nicht mehr zurück kann.
foltergrill schrieb:
Nennt mich faul, aber ich habe nach ein bißchen Herumprobiererei mit diversen Linux-Distros beschlossen, doch lieber ein Windows-Mausschubser zu bleiben, da mir meine Zeit einfach zu kostbar ist, mich mit einem fummeligen OS zu befassen, wo nicht mal meine Spiele anständig laufen und 95 % der Software eh nicht.
ich bin unter linux meistens auch ein mausschubser. wie gesagt kde. ok ich kann den ganzen stuß auch auf der konsole machen, nur geht mir das mit der zeit auf die nerven, dann schreib ich ein passendes skript (wozu gibt es schließlich ruby+rubyqt/kde)oder eine kommander-interface (ok da ist schreiben übertrieben. das würde sogar ein laie hinbekommen. ist nur zusammenklicken. ein blick auf kommander ist jedem mal zu empfehlen.)
wobei man da noch dazu sagen muss, dass es bei den dingen für die ich mir ein interface gebaut habe, nicht gerade um die dinge ging, die ein typischer nutzer jemals zu gesicht bekommen hätte bzw. ihn gestört hätte. es handelt sich vor allem, um dinge die meinen laptop und die nicht permanente integration in mein netzwerk zu hause angehen. also syncronisationen, nfs-einbindungen, wechsel der netzwerk einstellungen, erkennen ob ein internetzugang vorhanden ist und so weiter.
foltergrill schrieb:
Ich sehe auch keinen Grund das zu ändern, denn ein ordentlich konfiguriertes Windows läuft immer.
ich habe fast nirgendwo ein windows gesehen, dass zum einen meinem sicherheitsbedürfnis gerecht wurde und trotzdem noch für mich nutzbar war...
 
ich frage mich was an der installation von mandriva oder suse schwer sein soll?
die installation ist einfacher als die von windows.

und was die software angeht:
die frage "was soll ich mit linux wenn 95% der windows software darunter nicht läuft?" kann man auch umdrehen: "was soll ich mit windows, wenn 95% der linuxsoftware nicht darunter läuft?"
ich nutze konqueror, koffice, konverter, konversation, kaffeine, amarok etc. keines dieser programme läuft nativ unter windows. was soll ich also mit windows?
sowas ist in den meissten fällen einfach nur das "nicht wollen", nicht das zu schwer.

man sollte vll noch erwähnen dass es diese wizard installer unter linux wirklich gibt, wie zB bei spielen.
kann sich ja jeder mal die quake4demo ziehen, wenn er den installer ausführt kommt ein grafisches menu zum installieren. Desweiteren hat ja ati einen grafischen installer und es gibt auch von einem hersteller ein programm um solche wizards zu erstellen welche dann unter ncurses, qt und gtk laufen.
 
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The_Jackal schrieb:
...
Das kann ich an Linux auch einfach nicht leiden, warum es noch nicht so einfach gemacht werden konnte, wie bei Windows mit dem Installern.

Woran liegt das eigentlich?
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Also einfacher als mit Urpm, Yum, APT oder deren grafischen Frontends Rpmdrake, Yumex/Kyum, Synaptic gehts imho nicht, wenn ich mir auf Windows Gimp installiere meckert er beim Start rum, dass er kein GTK+ finden kann, das passiert mit Urpm, Yum, Apt nicht. Der Verzicht darauf bzw. auf ein Angebot von RPM- oder DEB-Dateien geht meistens einher mit etwas Faulheit beim Verleger der Software. So sehen sich die meisten vom Markt gezwungen Dpkg zu unterstützen, was mehrere Gründe hat, 1. kann wirklich jedes Linux damit umgehen, auch die minimalste Slackware-Installation und 2. kann jedes halbwegs zu POSIX kompatible System damit umgehen, also nicht nur jedes Linux, sondern auch jedes BSD, AIX, Solaris, HP-UX, Darwin und viele mehr. Hinzu kommt, dass RPM-Bauen auch nicht die einfachste Sache der Welt ist, da muss man manchmal, nicht immer noch distrospezifisch Dinge beachten, so ist es oft am leichtesten mehrere verschiedene RPMs für bestimmte Distrofamilien anzubieten, ein Redhat-8-RPM dürfte sich aber auf jeder RPM-Distro installieren lassen.

ATI hatte in der Vergangenheit öfter Probleme, weil man nur ein einziges RPM seiner proprietären Treiber für alle Distros anbietet, die Probleme sind mittlerweile aber sehr selten und mit dem grafischen Installer muss der Installateur nichtmal mehr wissen welchen X-Server er installiert hat - nur zweimal klicken, X neustarten und der Treiber ist installiert.

Was mir bei ATI nicht passt ist fglrxconfig, nicht weils in der Konsole ist, sondern weil 1. ich da aus sehr beschränkter Auswahl Tastatur und Maus einstellen muss, obwohl meine Distro vielleicht eine größere Palette unterstützt und bei Einstellung von außerhalb der fglrxconf die xorg.conf zerschossen wird, 2. die Aktivierung von Vsync schlichtweg nicht funktioniert und 3. die Definition der wählbaren Desktop-Auflösungen auch nicht auf jeder Distro so funktioniert wie sie sollte (die einzige Distro bei der es bei mir funktionierte war Fedora, liegt vielleicht daran, dass ATI-FireGL-Kunden bevorzugt zu RedHat greiffen), bei einer Auswahl von:
Code:
"1024*768", "800*600", "1152*864", "1280*960"
werden bei verschiedenen Distros alle Auflösungen größer als 1024*768 in 1024*768 präsentiert, der Desktop ist dann nur größer als das Biold, obwohl man genau diese Funktion auch deaktiviert hat. Wenn man sich die Maximal-Desktop-Auflösung auch als voreingestellte Desktop-Auflösung wählt ist das aber kein Problem.

Zusätzlich würde ich mir noch wünschen, dass irgendwann mal in den Foren wo ich das als Dauerbrenner frage (international) jemand herausfindet wie ich in der xorg.conf nicht nur Vsync, sondern auch Triple-Buffering für jede OpenGL-Anwendung befehle.

ghorst schrieb:
...
ich habe fast nirgendwo ein windows gesehen, dass zum einen meinem sicherheitsbedürfnis gerecht wurde und trotzdem noch für mich nutzbar war...
Ich hab ein solches Windows schon oft gesehen, ist mein Zweitsystem. :p
 
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