The_Jackal schrieb:
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Das kann ich an Linux auch einfach nicht leiden, warum es noch nicht so einfach gemacht werden konnte, wie bei Windows mit dem Installern.
Woran liegt das eigentlich?
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Also einfacher als mit Urpm, Yum, APT oder deren grafischen Frontends Rpmdrake, Yumex/Kyum, Synaptic gehts imho nicht, wenn ich mir auf Windows Gimp installiere meckert er beim Start rum, dass er kein GTK+ finden kann, das passiert mit Urpm, Yum, Apt nicht. Der Verzicht darauf bzw. auf ein Angebot von RPM- oder DEB-Dateien geht meistens einher mit etwas Faulheit beim Verleger der Software. So sehen sich die meisten vom Markt gezwungen Dpkg zu unterstützen, was mehrere Gründe hat, 1. kann wirklich jedes Linux damit umgehen, auch die minimalste Slackware-Installation und 2. kann jedes halbwegs zu POSIX kompatible System damit umgehen, also nicht nur jedes Linux, sondern auch jedes BSD, AIX, Solaris, HP-UX, Darwin und viele mehr. Hinzu kommt, dass RPM-Bauen auch nicht die einfachste Sache der Welt ist, da muss man manchmal, nicht immer noch distrospezifisch Dinge beachten, so ist es oft am leichtesten mehrere verschiedene RPMs für bestimmte Distrofamilien anzubieten, ein Redhat-8-RPM dürfte sich aber auf jeder RPM-Distro installieren lassen.
ATI hatte in der Vergangenheit öfter Probleme, weil man nur ein einziges RPM seiner proprietären Treiber für alle Distros anbietet, die Probleme sind mittlerweile aber sehr selten und mit dem grafischen Installer muss der Installateur nichtmal mehr wissen welchen X-Server er installiert hat - nur zweimal klicken, X neustarten und der Treiber ist installiert.
Was mir bei ATI nicht passt ist fglrxconfig, nicht weils in der Konsole ist, sondern weil 1. ich da aus sehr beschränkter Auswahl Tastatur und Maus einstellen muss, obwohl meine Distro vielleicht eine größere Palette unterstützt und bei Einstellung von außerhalb der fglrxconf die xorg.conf zerschossen wird, 2. die Aktivierung von Vsync schlichtweg nicht funktioniert und 3. die Definition der wählbaren Desktop-Auflösungen auch nicht auf jeder Distro so funktioniert wie sie sollte (die einzige Distro bei der es bei mir funktionierte war Fedora, liegt vielleicht daran, dass ATI-FireGL-Kunden bevorzugt zu RedHat greiffen), bei einer Auswahl von:
Code:
"1024*768", "800*600", "1152*864", "1280*960"
werden bei verschiedenen Distros alle Auflösungen größer als 1024*768 in 1024*768 präsentiert, der Desktop ist dann nur größer als das Biold, obwohl man genau diese Funktion auch deaktiviert hat. Wenn man sich die Maximal-Desktop-Auflösung auch als voreingestellte Desktop-Auflösung wählt ist das aber kein Problem.
Zusätzlich würde ich mir noch wünschen, dass irgendwann mal in den Foren wo ich das als Dauerbrenner frage (international) jemand herausfindet wie ich in der xorg.conf nicht nur Vsync, sondern auch Triple-Buffering für jede OpenGL-Anwendung befehle.
ghorst schrieb:
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ich habe fast nirgendwo ein windows gesehen, dass zum einen meinem sicherheitsbedürfnis gerecht wurde und trotzdem noch für mich nutzbar war...
Ich hab ein solches Windows schon oft gesehen, ist mein Zweitsystem.
