Linuxhardware gesucht

Bosancero

Ensign
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Hallo

Gibt es eigentlich eine Seite, wo Hardware gelistet wird, welche 100% unter Linux (in meinem Fall Ubuntu) unterstützt wird?

Ich hab drei Rechner auf Ubuntu umgestellt, der eine braucht eine neue Maus/Tastatur. Kenne das Problem, das die Maus mal gerne nicht mitspielt (funktioniert, nur kann nicht eingestellt werden, wie zum Beispiel den speed beim scrollen).
 
mit neuen Distributionen sollte es diese Probleme eigentlich nicht mehr geben denn dieerkennen sogar AMD Grafikkarten
ansonsten wird Logitech eigentlich sehr gut erkannt
 
Jedoch werden die Logitech zusatztasten nicht erkannt. Zudem gibt es kein gutes Tool um die Tasten manuell zuzuweisen :S

Das einzigste was bei den ATI karten als nicht geht ist die Helligkeitseinstellung an Laptops.
nVidiakarten laufen auch sauber, wenn es nicht die neueste Generation ist.

also wenn du eine normale Tastatur und ne 3 Tasten Maus nimmst - wirst du keine Probleme haben.
 
Maysi2k schrieb:
Jedoch werden die Logitech zusatztasten nicht erkannt. Zudem gibt es kein gutes Tool um die Tasten manuell zuzuweisen :S
Ich hab mit meiner MX518 keine Probleme. Die beiden Daumen-Tasten gehen perfekt und werden auch direkt im Browser als Vor/Zurück interpretiert.
 
(in meinem Fall Ubuntu)

Ich möchte dir nicht reinreden, aber ich würde eher Debian empfehlen, selbst wenn Du Einsteiger bist. Ubuntu ist zwar "einsteigerfreundlicher", das bedeutet aber nur, dass man sich mit weniger Linux auseinandersetzen muss, bis mal Probleme auftreten - dann ist man auf Step-by-Step-Anleitungen angewiesen und versteht nichts von dem, was man da macht.

Bei Debian ist man von Anfang an gezwungen, sich einzuarbeiten (hier eignen sich meistens ebenfalls Ubuntus Step-by-Step-Anleitungen ;)) - ein Riesenvorteil. Ich habe in wenigen Wochen Debian-Nutzung mehr über Linux gelernt als in jahrelanger Ubuntu- und Mint-Nutzung.
 
Das Problem liegt vermutlich nicht an den Treibern, weil der Signale nur durchreicht ohne sie groß zu interpretieren. Für die Verarbeitung der Signale (Tastenbelegung, Geschwindigkeit der Maus oder des Scrollrads, usw.) ist nicht der Treiber sondern der X-Server zuständig. Mittlerweile konfiguriert der sich für gewöhnlich selbst und kann durch grafische Tools der Distribution angepasst werden. Wenn beides nicht funktioniert bleibt einem nur übrig es per Hand zu machen. Das mag umständlich sein, aber so kriegt man fast jede Maus/Tastatur inkl. Zusatztasten dazu richtig zu funktionieren.
 
Gibt es eigentlich eine Seite, wo Hardware gelistet wird, welche 100% unter Linux (in meinem Fall Ubuntu) unterstützt wird?

Ja, gib mal Linux Hardware bei google ein... da gibt es diverse Listen die mehr oder weniger Aktuell sind.

Bei Mäusen hab ich mit Logitech und Linux eigentlich nur gute erfahrungen gemacht. Auch der Unifiy Empfänger tuts bei mir Unter Linux Mint Debian Edition.
 
Ähm... Ubuntu IST Debian, nur mit
- aktualisiertem Kernel
- schnellerem Release-Zyklus
- übersichtlicherem Installer
- aktuelleren Software-Paketen
- brauchbarer LiveCD

Debian würde ich nie als Heim-System verwenden, immer nur für Server. Die Release-Zyklen der Stable-Releases sind einfach abartig hoch. Bevor eine neue Hardware-Komponente mal läuft darf man sich erst einmal mit einem Backport-Kernel rumärgern. Ist doch unsinnig.
Computer und Betriebssysteme sind NICHT dazu da, sich ewig mit ihnen rumärgern zu müssen. Je schneller etwas funktioniert und je leichter es zu bedienen ist, desto besser ist das System.
 
Daaron schrieb:
Ähm... Ubuntu IST Debian, nur mit
[...]

Sag bloß.. ;)

Debian würde ich nie als Heim-System verwenden, immer nur für Server. Die Release-Zyklen der Stable-Releases sind einfach abartig hoch. Bevor eine neue Hardware-Komponente mal läuft darf man sich erst einmal mit einem Backport-Kernel rumärgern. Ist doch unsinnig.
Computer und Betriebssysteme sind NICHT dazu da, sich ewig mit ihnen rumärgern zu müssen. Je schneller etwas funktioniert und je leichter es zu bedienen ist, desto besser ist das System.

Debian Wheezy ist ein guter Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität. Rumärgern muss man sich erstmal mit gar nichts, gerade bei Linux ist niemand gezwungen, immer bleeding-edge-aktuell zu sein. Bei Ubuntu läuft (meistens) alles von Anfang an an, prima. Wenn dann aber mal ein Problem kommt, stellt man plötzlich fest, Linux zwar eine ganze Weile verwendet, aber trotzdem keine Ahnung davon zu haben.
Linux ist immer noch kein reines GUI-System, auch wenn viele Distris das suggerieren. Sobald man etwas tiefer konfigurieren möchte, oder Probleme auftreten, ist man auf Terminalarbeit angewiesen. Ich dachte auch mal so wie Du, aber ich habe mittlerweile meine Meinung geändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kraligor schrieb:
Debian Wheezy ist ein guter Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.
Ich habe also die Wahl zwischen unfertiger Software wie Wheezy oder einem Long Term Release wie Precise Pangolin... Was nehm ich wohl? Aktuell würde ich sogar Webserver mit Precise aufsetzen, weil Wheezy noch nicht für den Produktiveinsatz taugt und Squeeze langsam in die Jahre kommt.

Rumärgern muss man sich erstmal mit gar nichts, gerade bei Linux ist niemand gezwungen, immer bleeding-edge-aktuell zu sein.
Sagst du... Ich hab mir durchaus schon meine eigenen Kernels kompilieren müssen, weil der mit der Distribution meiner Wahl mitgelieferte Kernel mit meiner Hardware nicht klar kam. Wenn die Hardware brandneu ist, dann muss es auch der Kernel sein, sonst wirds Brühe. Sieht man z.B. schön daran, dass sogar der 3.2er Kernel von Ubuntu leichte Probleme mit "einfachen" Karten wie der GTX560 (ohne Ti) hat.

Linux ist immer noch kein reines GUI-System, auch wenn viele Distris das suggerieren. Sobald man etwas tiefer konfigurieren möchte, oder Probleme auftreten, ist man auf Terminalarbeit angewiesen. Ich dachte auch mal so wie Du, aber ich habe mittlerweile meine Meinung geändert.
Ich kenn meine Terminal-Magie. Eines meiner ersten Linux-Systeme im Heimeinsatz war Mandrake 8 (da war dann z.B. auch das Kernel-Update fällig. Der kam mitm NForce2-Chipsatz nicht klar). Außerdem administriere ich n paar Linux-basierte Webserver.
Das hindert mich nicht daran, EINFACHE Oberflächen zu mögen. Einfach = schnell = kosteneffizient.
 
Debian oder Ubuntu, ist doch völlig egal oder nicht?

auf der Ububtuseite habe ich eine Ubuntumaus gefunden.

Geforce ist also besser als ATI bri den Grafikkarten.
Ich muss noch viel lernen.

Danke für den Wikilink!
 
Daaron schrieb:
Ich habe also die Wahl zwischen unfertiger Software wie Wheezy oder einem Long Term Release wie Precise Pangolin... Was nehm ich wohl? Aktuell würde ich sogar Webserver mit Precise aufsetzen, weil Wheezy noch nicht für den Produktiveinsatz taugt und Squeeze langsam in die Jahre kommt.

Du, als jemand mit Linux-Kenntnissen, darfst nehmen, was Du willst. Auch Ubuntu. Aber ein Einsteiger verbaut sich meiner Meinung nach mit einer "Einsteiger-Distri" seinen weiteren Linux-Weg.


Ich kenn meine Terminal-Magie. Eines meiner ersten Linux-Systeme im Heimeinsatz war Mandrake 8 (da war dann z.B. auch das Kernel-Update fällig. Der kam mitm NForce2-Chipsatz nicht klar). Außerdem administriere ich n paar Linux-basierte Webserver.
Das hindert mich nicht daran, EINFACHE Oberflächen zu mögen. Einfach = schnell = kosteneffizient.

Klar, einfache Oberflächen sind super, dagegen sage ich gar nichts (und fahre selbst ein minimalistisches Xfce). Aber Linux lässt sich nicht vollständig über die GUI verwalten, im Gegensatz zu Windows. Und, wie gesagt, wenn's Probleme gibt, führt häufig kein Weg am Terminal vorbei.
 
Daaron schrieb:
Ich habe also die Wahl zwischen unfertiger Software wie Wheezy oder einem Long Term Release wie Precise Pangolin... Was nehm ich wohl? Aktuell würde ich sogar Webserver mit Precise aufsetzen, weil Wheezy noch nicht für den Produktiveinsatz taugt und Squeeze langsam in die Jahre kommt.
Was meinst du wohl wo Ubuntu seine Pakete her nimmt? Ebend aus den Quellen von Debian testing und sid. :rolleyes:
Wheezy ist jetzt auch schon beim Freeze angelangt, was bedeutet das das Grundgerüst steht nur noch Bug fixing betrieben wird. Im Prinzip genau das was Canonical bei seinen LTS macht...
Auf Server würde ich Wheezy natürlich auch noch nicht einsetzen, aber auf dem Desktop ist es derzeit egal ob Wheezy oder Ubuntu 12.04

@Kraligor
Also für mich war Ubuntu(vor ca. 3Jahren wirklicher Umstieg, vor 6 Jahren erste kleine Erfahrungen mit Linux) ein netter Einstieg, bin dann nach ca 1Jahr auf Debian gewechselt, dann nach Arch und Fedora und in diesem Moment installiere ich Gentoo auf meinem Notebook :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bosancero schrieb:
Debian oder Ubuntu, ist doch völlig egal oder nicht?

[...]

Ich muss noch viel lernen.

Wie gesagt, nach meiner Erfahrung und Meinung lernst Du eben mit Debian wesentlich besser als mit Ubuntu. Nach Daarons Meinung wohl nicht.

Ubuntu baut auf Debian auf und liefert ein angepasstes und vorkonfiguriertes System, stammt allerdings aus einer Zeit, in der Debian kaum als Desktopsystem einsetzbar war.
 
Auch Debian konfiguriert sehr viel direkt brühwarm, der Unterschied ist nicht groß. Du kannst mit nem Dutzend Befehlen eine Debian-Kiste direkt als sicheren und stabilen LAMP-Server einrichten.
Wenn du's hardcore willst, dann führt kaum ein Weg an Gentoo vorbei. Zwischen Debian, Ubuntu und Mint hingegen liegen von der Anwendungserfahrung her kaum Unterschiede. Auch andere Distris wie OpenSuse nehmen sich da nix.
 
Von hardcore hat doch keiner gesprochen..

Es sind einfach gewisse Basics, die einem bei Debian gezwungenermaßen gelehrt werden. Beispiel: Kein vorinstallierter Paket-Manager mit GUI. Also muss ich mich als absoluter Neuling wenigstens zehn Minuten damit beschäftigen, was Pakete sind, wie sie in Repositories gepflegt werden, wie ich selbst Pakete kompiliere, und schlussendlich werde ich dann mittels "sudo apt-get install synaptic" mein Problemchen lösen und - wie bei Ubuntu - einen schicken Paketmanager mit GUI besitzen. Mit dem Unterschied, dass ich elementare Dinge über Linux gelernt habe, die mir bei Ubuntu-Nutzung ewig verborgen geblieben wären.

Btw.: Der sudo-Befehl hätte so auch nicht funktioniert, also zuerst den Unterschied zwischen "sudo" und "su -" herausgefunden, einen sudo-Nutzer eingetragen, und... get the point?

EDIT: Mint meide ich übrigens aufgrund der mehr als zweifelhaften politischen Einstellung des Chefentwicklers generell.
 
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Dank der guten Doku bin ich derzeit bei ArchLinux hängengeblieben. In Arch fummelt man seine Konfig selbst zusammen, hat aber eigentlich für alles eine gute Vorlage/Howto im Wiki. Wie Gentoo ein Rolling Release und daher meist auch mit neuerere Hardware vertraut (war ein Kriterium bei mir). So lernt man seine Configs kennen und vertraut nicht auf Konfigurationsmagic der jeweiligen Tools.

Mein Lerngang war Debian->Gentoo->LFS->Redhat/CentOS->ArchLinux.
Wobei mein Augenmerk auf möglichst wenig neuinstallationen liegt mittlerweile. Lediglich meine Webserver betreibe ich jetzt mit Ubuntu LTS.

Ich seh´s aber ähnlich, dass ich, wenn ich mit Ubuntu starte, vielleicht nicht so viel lerne. Wenn man sich die Hilfsforen ansieht, gibt´s definitif viel hochwertige Hilfe, doch gerade bei Ubuntu sehe ich auch immer viel Rumgerate und ein "bei mir hat XY geholfen". Dabei geht einem das essentielle Linuxwissen irgendwie durch die Lappen bzw. die Lernkurve ist nicht so steil, weil man dann halt doch eher GUItoolX dinge einstellen lässt und das ein oder andere mal weniger ins Logfile gucken muss. Wenn man´s eh kann, ist das ja kein Problem, nur als ehemaliger Neuling bin ich froh, dass ich damals Debian Potato vorgesetzt bekommen habe.
 
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